Frage von Minnimou1966, 157

Hund in Kennel sperren?

Unser Hund ist jetzt 9 Monate alt und hat uns, seit er hier ist, ziemlich viel in der Wohnung kaputt gemacht (Tapeten, Schuhe, Kabel, Türen etc.). Wir haben seit drei Wochen die Lösung gefunden, ihn vormittags im Flur zu lassen (4 Stunden) und dachten, hier kann er bestimmt nichts anstellen. Es war auch nichts mehr seitdem. Wir laufen morgens 45 Minuten, machen unterwegs Schnüffelspiele oder er tobt sich mit anderen Hunden aus. Eigentlich ist er danach totmüde. Nun hat er aber heute unsere Treppe kaputtgemacht. Er hat den Bezug der Treppe abgerissen und die darunterliegende Holzstufe angefressen. Ich bin wirklich langsam fertig mit den Nerven. Er hat im Wohnzimmer einen Kennel. Bis jetzt habe ich mich aber immer geweigert, ihn dort einzusperren, weil ich der Meinung bin, er braucht ja auch Trinkwasser und Bewegungsfreiheit. Aber wir können ihn wirklich in kein Zimmer mehr sperren, da er trotzdem immer etwas findet, was er kaputtmachen kann. Was meint ihr? Können wir ihm jetzt noch angewöhnen, die vier Stunden im Kennel zu verbringen? Er kennt den Kennel, er kommt dort immer rein, wenn er trotzig wird und/oder rumbellt, er fällt dann dort drin um und schläft. Dem Hund und uns zuliebe wäre er dort aber schon sicher aufgehoben, aber ich habe Angst, dass er dann anfängt rumzubellen wenn er merkt, dass er längere Zeit dort rein muss.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 55

Sehr gute Idee, wenn Du den Hund richtig versauen willst.

Der Hund zerstört, um den Stress zu kompensieren, den er beim Alleinsein hat. Der Stress wiederum entsteht, weil der Hund das Alleinsein nicht richtig gelernt hat. Ziel dieses dringend notwendigen Trainings ist, dass der Hund versteht, dass sein Mensch a) nicht immer unter seiner Kontrolle ist und nicht immer zur Verfügung steht und b) dass der Mensch absolut zuverlässig immer wieder nach Hause kommt. Das Ganze muss in kleinen Schritten aufgebaut werden. Werden zu große Schritte gemacht und wird der Hund überfordert, passiert das, was Du gerade erlebst: Der Hund weiß, dass er Stress haben wird, sobald er in den Flur kommt. Und genau dieses Verhalten ritualisiert sich sehr schnell und wird zum Selbstläufer.

Wenn Du den Hund nun in eine Box steckst, ist die Situation vom Grundsatz her für den Hund so schlimm wie vorher. Du nimmst ihm allerdings die Möglichkeit, den Stress abzubauen. Gut möglich, dass er in der Box anfängt, sich selbst zu verletzen, indem er sich z.B. blutig beißt, oder dass er völlig austickt, wenn er wieder rauskommt. Du arbeitest damit sehr zielstrebig auf eine Verhaltensstörung hin.

Abgesehen davon soll die Box ein Ort sein, der dem Hund Ruhe und Sicherheit vermittelt. Auch das muss mit Training aufgebaut werden. Die Box als Strafzone zu nutzen ist eine ziemlich dumme Idee. Und dass der Hund umfällt, hat absolut nichts mit Entspannung zu tun. Es kann sich ebenso gut um Konfliktschlaf handeln, der sehr weit von Entspannung entfernt ist.

Sucht Euch bitte eine vernünftige Hundeschule und besorgt Euch Büche. Die Art und Weise, wie Du über den Hund schreibst ("trotzig") und wie Du ihn erziehst, spricht für absolute Unkenntnis und ist ein Paradebeispiel dafür, wie man aus einem Welpen einen "Problemhund" macht. Das Problem ist nämlich nicht der Hund, sondern die Art und Weise, wie ihr mit ihm umgeht.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 72

Hallo,

und warum macht der Hund alles kaputt? Wahrscheinlich weil er gar nicht die Zeit hatte zu lernen, alleine zu sein. Er ist ja grad mal 9 Monate. Wenn man nun bedenkt, dass ein Welpe die ersten 6 Monate gar nicht alleine gelassen werden sollte und man erst danach langsam anfängt, ihn für Minuten alleine zu lassen und diese Zeitspanne erst ganz allmählich steigern kann (wenn der Hund es erträgt) - dann frage ich mich, wann euer Hund überhaupt gelernt haben soll, schon so viele Stunden ruhig alleine zu bleiben?

Euer Hund hat Angst, große Angst - und diese Angst und den Stress baut er ab, indem er Dinge zerstört. Und nun soll er auch noch auf allerengstem Raum stundenlang ohne die Möglichkeit zur Bewegung eingesperrt werden - und immer noch alleine und mit seiner großen Angst??

Mir tut euer Hund echt leid und ist für mich mal wieder ein "gutes" Beispiel dafür, dass aus egoistischem Denken heraus ein Hund angeschafft wird, alle Warnungen und Hinweise, dass junge Hunde monatelang gar nicht alleine sein sollen, in den Wind geschlagen werden - und dann muss der Hund leiden, weil er nicht so "funktioniert", wie er soll!!

So geht es aber nicht und was ihr da vorhabt, ist in meinen Augen Tierquälerei. Vllt. solltet ihr für den armen Hund besser ein neues Zuhause suchen, wo man sich verantwortungsvoll um seine Bedürfnisse kümmert.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 91

In den Kennel "sperren" würde ich nicht machen.

Eurer Hund hat nicht vernünftig gelernt, alleine zu bleiben, und beschäftigt sich in der Zeit eben selbst.

Ich an Eurer Stelle würde den Hund erstmal nicht mehr alleine lassen. Sucht Euch eine gute Tierpension, wo Ihr ihn tagsüber hingeben könnt, wenn Ihr auf Arbeit oder in die Schule müßt.

Parallel dazu würde ich mir eine Hundeschule suchen, ich bin mir ziemlich sicher, daß das nicht die einzige Baustelle ist, die Eurer Hund hat.

Das Alleinesein müßt Ihr völlig neu und in ganz kleinen Schritten aufbauen. Das dauert Monate.

Antwort
von LukaUndShiba, 69

Wie kommt es das ein Hund mit 9 Monaten schon 4 stunden alleine ist? Habt ihr ihm das in 3 Monaten (erst ab dem 6 Monat lässt man einen Hund alleine) langsam beigebracht? Bezweifle ich!

Der Hund handelt so da er alleine ist. Er ist gestresst, frustriert und hat vielleicht sogar Angst.

IHR seid das Problem. Nicht der hund. Also nicht den Hund weg sperren sondern ihn nicht alleine lassen und in ganz kleinen Schritten das allein seien beibringen oder den Hund abgeben und NIE wieder einen kaufen. 

Antwort
von MoniWollmaus, 42

Ich bin einfach nur sprachlos und fassungslos . Mein Hund liegt auch in einem Kennel aber ich habe ihn niemals dort eingesperrt sondern mit viel Training und Lekkerlis an diese Box gewöhnt . Für ihn ist es ein sicherer Rückzugsort geworden wo er seine Ruhe hat und nicht gestört wird . Und auch im Auto hab ich so die Möglichkeit  ihn sicher zu transportieren .  

Bitte strafe Deinen Hund nicht für ein Verhalten ab was aus Angst und Panik entsteht sondern fange endlich an mit ihm in kleinen Schritten das Alleinsein zu üben . Wenn es jetzt nicht schon zu spät dafür ist .

Arme kleine Hundeseele 

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 26

Hi tut mir echt leid das so radikal schreiben zu müssen, aber investiert die Kohle lieber in ein Hundesitter! Oder  schaut auf Dauer das der Hund ein Zuhause bekommt, bei Menschen die bereit sind ein Hund richtig zu halten und ggf auch in eine Hundeschule etc gehen.

Für den Hund seit ihr grad Ford Knox oder Guantánamo Bay, unglaublich das euch nicht auffällt das ihr da was ändern müsst.

Antwort
von Revic, 59

Ihr lasst einen 9 Monate alten Junghund schon 4 std. allein? Habt ihr denn vorher ausgiebig und in kleinen Schritten das alleine sein mit ihm geübt? Wenn man es da zu eilig hat, kann es gut und gerne mal zu Verhaltensauffälligkeiten kommen. Euer Problem wäre in dem Falle selbstgemacht.

Ihn dafür jetzt auch noch einzusperren halte ich für überhaupt keinen guten Ansatz. Schaut lieber mal warum der Hund alles kaputt macht.

Antwort
von kakashifan009, 78

Wie wäre es mal mit Erziehung?

Der Hund macht das nicht um euch zu ärgern, sondern weil ihm langweilig ist und er unausgelastet ist

Den Hund irgendwo einsperren ist nichts weiter als Flucht vor dem Problem an sich und die einfachste Lösung für den Menschen aber sicher nicht für den Hund 

Man macht sich auch vorher darüber Gedanken, ob man überhaupt Zeit für einen Hund hat und ihn nicht jeden Tag über einen Längeren Zeitraum alleine lassen muss 

Geht am besten in eine Hundeschule und sorgt dafür das (zumindest wenigstens in nächster Zeit) immer jemand bei dem Hund ist er und nicht alleine bleiben muss 

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, der Hund macht das nicht, weil er unausgelstet ist! Das ist eine angenehme Erklärung, nur stimmt sie nicht.

Der Hund macht das, weis er massive Verlassensangst hat, weil er unter massiven Stress steht. Er hat keinerlei Vertauen in die Stiuation, weil ihm das nicht beigebracht wurde. Er hat einfach nur Angst und die reagiert er so ab. Er versuch, sich rauszubeißen. Um seinem "Rudel" hinterher zu laufen. Das Verhalten ist pure Verzweilflung.

Antwort
von wotan0000, 59

9 Monate alter Hund muss, habe ich richtig verstanden, 4 Stunden alleine bleiben?

Wenn ja, gebt den Hund schleunigst in Hände, die Zeit haben und dem Hund das alleine bleiben langsam beibringen.

Euer Hund hat Panik.

Antwort
von silberwind58, 30

Dein Hund hat gar kein Respekt vor dem Kennel!Das ist dem Scheissegal,wo Du den HUnd hinsteckst! Irgendwie hast Du das lernen verpasst,oder übersehen. Der Hund hat Dir ja viel beigebracht,und was hast Du Ihm gelehrt? Wegsperren! Ne das sind keine gesunden Erziehungsmöglichkeiten da hast Du was falsch gemacht!,Das wieder hin kriegen,ich weiss es nicht!

Antwort
von Goodnight, 11

Ist dir sooo langweilig?  Kann mal bitte jemand den Troll weg sperren?!

Antwort
von Bitterkraut, 48

Gebt den Hund bitte ab. Ihr kommt damit jetzt nicht zurecht und das werdet ihr auch später  nicht.

Nein, den Hund kannst du nicht in einen Käfig sperren, gehts noch? Das ist Quälerei.

Bring ihn ins Tierheim, da hat er ne Chance an Leute vermitelt zu werden, die was von Hunden verstehen. Was ihr da treibt klingt verheerend.

Kommentar von RoseNewgate93 ,

Im Tierheim wäre er auch eingesperrt und allein. So etwas ist Tierquellerei, einen Hund seinen Besitzern zu entziehen nur weil diese noch nicht so viel Erfahrungen haben. So etwas schädigt den Hund auch

Kommentar von Bitterkraut ,

Im Tierheim ist er nicht in einem Käfig allein. Und er hat eine gute Chance, vermittelt zu werden. Er ist jung, solche Hunde suchen die Leute.

Erfahrung baucht man nicht, um zzu wissen, daß man einen jungen Hund nicht einfach wegsperrt. Da reichen schon 2,3 gute Bücher, um das rauszukriegen. Oder 2,3 Nachfragen bei erfahrenen Hundehaltern.

Wenn jemand nicht  mal im Traum auf die Idee kommt daß er selbst was falsch macht, und nicht der Hund, wenn es so schief läuft, und den Hund sankioniert, stat nachzudenken, der braucht keinen Hund.

Antwort
von froeschliundco, 33

mich würde mal was anderes intressieren...welche rasse ist dein hund?

Antwort
von RoseNewgate93, 63

Früher konnte mein Hund auch net alleine bleiben, wir haben ihn dann vorrübergehend in einen selbst gebauten Gehäge/Zaun gehege gesteckt von etwa 2 x 1 m (wir haben einen kleineren Hund) wo er Wasser/ sein Kissen und Spielzeug hatte. Desweiteren sind wir immer mal wieder in die Gerage gegangen und wieder gekommen oder raus gegangen. Irgendwann hat er keinen Terror mehr gemacht. Als er noch klein war hat er immer die Tür, Holzschilder Schränoe angebissen auf dem Flur (alle anderen Zimmer waren zu) wir haben dann Tabasco an den Stellen wo er kaut drann gemacht und ihm vorhermal probieren lassen. Klingt hart aber hilf wirklich das kann man auch machen wenn er Steine oder Zigaretten frisst.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Unfähigkeit auf ganzer Linie. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Jetzt ist mir schlecht geworden.

Ihr habt euren Hund gebrochen, und das empfiehlst du jetzt weiter? Den Hund so lange wegsperren, bis seine Seele so kaputt ist, daß sie sich nicht mehr wehrt? Den Hund kaputtmachen, bis er Ruhe gibt?  Ich muß mich übergeben, wenn ich sowas lese.

Kommentar von RoseNewgate93 ,

das war nur für kurze Zeit als er noch ein welpe war damit er sich nicht verletzt und nachher noch etwas falsches frisst. Und da er da drin auch immer geschlafen hatt und es groß genug war hat ihn das nicht viel ausgemacht. Er wurde nicht gebrochen oder verletzt!!! jeder Hund ist anders, es war oben offen also nur ein Zaun und er hatte viel Platz.

Kommentar von silberwind58 ,

RoseNewgate93 halt bitte Deinen dummen Mund!!

Kommentar von wotan0000 ,

Dem schliesse ich mich an. Warum muss ein Tierquäler auch noch selbst ein Tier halten.

Kommentar von Bitterkraut ,

 Als er noch klein war hat er immer die Tür, Holzschilder Schränoe angebissen auf dem Flur (alle anderen Zimmer waren zu)

und als er größer wurde mußte er dann in das "Gehege"? Wo er dann sich selbst überlassen blieb? Würdest du das mit einem Kind auch so machen?

Kommentar von spikecoco ,

wie kann man nur aus Unwissenheit derart empathielos mit einem Welpen/ Hund umgehen? Anstatt dem Hund das alleine bleiben in langsamen Schritten beizubringen , wird hier mit Methoden gearbeitet die hundeunfreunlicher nicht sein können.  

Kommentar von dsupper ,

Ja klar, 2 Quadratmeter sind unendlich viel Platz für einen bewegungsfreudigen Hund! Selbst für einen Chihuahua im Miniformat wäre das zu wenig.

Selbst Meerschweinchen und Kaninchen benötigen, wenn man sie verantwortungsvoll halten will - mehr Platz als 2 Quadratmeter!

Kommentar von MoniWollmaus ,

Das macht mich einfach nur traurig . Und bitte gebe solche Tipps nicht an andere hilfesuchende Hundehalter weiter . Das hat nix mit Erziehung zu tun 

Kommentar von silberwind58 ,

Ganz furchtbar !!! Ich bin entsetzt!!!!!!!!!!!! So was schreibt diese Dumpfbacke hier her??!!

Antwort
von transatlantik93, 63

Würdest du deine Kinder einsperren weil sie mal zu laut waren? Aber der Hund dann schon? Kauf dir eine Katze.

Kommentar von silberwind58 ,

Was heisst denn da??? Die Katze wird auch weggesperrt!!!

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