Frage von Ninaaaa86, 220

Hund im Tierheim lassen?

Mein Vater hat unseren 10 Jahre alten Hund im Tierheim abgegeben, da er keine Treppen mehr laufen konnte.somit konnte er mit ihm nicht mehr gassi gehen da der Gang nach draußen mit vielen Treppen versehen ist und auch die Tatsache dass der Hund im Garten geschlafen hat, war die Kälte laut Tierarzt schlecht für seine Knochen. Ich habe nun im Tierheim angerufen da ich zu ihm wollte aber der Herr meinte dass sie das nicht wünschen. Für das Tier wäre es sehr schlimm und es würde nicht verstehen warum man es da lässt. Es zerreißt mir förmlich das Herz und ich könnte nur heulen. Ich finde einfach keine Lösung oder Alternative . Umziehen geht nicht da es unser Eigentum ist. Unsrem Hund geht es anscheinend nun etwas besser, man spielt und geht mit ihm gassi. Er ist aufgetaut. Aber es tut einfach nur so weh zu wissen dass er sich verlassen und im Stich gelassen fühlt. Ich fühle mich schrecklich. Die Frage ist nun was für den Hund besser ist... im Tierheim bleiben wo alles ebenerdig ist und er gassi gehen kann und Auslauf hat oder bei uns wo er nur im Garten ist und zudem die kommende Kälte die ihm nicht gut tut? Es ist ein großer Hund und unsere Wohnung ungeeignet. Und auch aus der Wohnung führen nur Treppen. Bitte macht mir keine Vorwürfe ... ich bin selbst ein Mensch der es Verachtet sein Tier ins Tierheim abzugeben.dennoch war es die Entscheidung meines Vaters da er es auch nicht mehr mit ansehen konnte dass der Hund so leidet und keinen Auslauf bekommt. Ich hätte ihn zwar dennoch nicht ins Tierheim gegeben!! Wie seht ihr das ganze?? Gibt es vielleicht doch ein tröstendes Argument mit welchem ich einigermaßen Frieden schließen kann??

Antwort
von Tasha, 136

Gibt es nicht die Möglichkeit einer privaten Vermittlung in ein ebenerdiges Zuhause, wo du ihn auch besuchen kannst?

Eventuell über ein Hundeforum, so dass ihr wisst, dass der Hund in gute Hände kommt und möglichst in eure Nähe vermittelt wird? Dann könnte ggf. auch einer von euch anfangs einige Spaziergänge mitmachen, oder öfter zu Besuch kommen, so dass ihr nach und nach die Präsenz im Leben des Hundes reduziert.

Allerdings muss ein Hund auch mit Veränderungen klar kommen, z.B. dass erwachsene Kinder ausziehen und nur noch gelegentlich zu Besuch kommen oder Hundepartner sterben und neue Hundepartner einziehen.

Kommentar von dsupper ,

Deine Überlegungen sind jetzt leider völlig aussichtslos, denn mit der Abgabe eines Hundes ins Tierheim verliert man jegliches Eigentum an ihm. Man kann jetzt nichts mehr rückgängig machen ...

Solche Überlegungen hätte die FS besser mal im Vorfeld anstellen sollen ....

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Diese Überlegungen konnte ich nicht im Vorfeld stellen da mein Vater den Hund ohne meines Wissens weg gebracht hat!!! Und ich vor nackte Tatsachen gestellt wurde!!! Es kotzt mich dermaßen an dass man sich hier rechtfertigen muss und gleich verurteilt wird. Ich hatte auf Hilfe oder Lösungen gehofft und nicht auf Vorwürfe. 

Kommentar von dsupper ,

Der Hund ist mit absoluter Sicherheit NICHT von jetzt auf gleich so krank geworden. Die Probleme müssen sich langsam verstärkt haben - und da spricht man nicht drüber??? Da guckt man einfach zu, wie ein "alter" Hund leidet und sich abmüht und Schmerzen hat etc. Geht nicht zum Tierarzt - denn spätestens nach dessen Diagnose hätte man sich ja mal überlegen können/müssen, wie man dem Hund hätte helfen können ....

Nein, sorry, aber für mich alles nicht nachvollziehbar. Ich verurteile dich nicht, woraus leitest du das ab? Aber ich kann dir auch keine Argumente liefern, damit du dich nun gut fühlst.

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Vielen lieben Dank tasha! Die erste Person die wirklich versucht hat zu helfen und Lösungen vorgeschlagen hat. Für die anderen ist es scheinbar wichtiger Menschen zu verurteilen und Vorwürfe zu machen anstatt zu helfen. 

Antwort
von SusanneV, 19

Du bist hier übel angegriffen worden und das kann ich nicht für gut heissen, weil Dich keine Schuld trifft. Es ist schlimm für Dich, aber rückgängig machen geht nicht mehr. Für einen so großen Hund in dem Alter ein neues zuhause zu suchen ist sehr schwierig. Dein Vater hat so entschieden und das war's. Bei Euch hätte er sich nur noch gequält. Siehs von der Seite. Vielleicht hilft Dir das. Er kann sich jetzt wieder bewegen. Wenn du ihn besuchen würdest, wäre das für Euch beide nicht gut. Der Trennungsschmerz hört dann nie auf.

Natürlich hast Du eine Wut auf Deinen Vater. Er wußte sich nicht anders zu helfen. Irgendwann wirst Du ihm verzeihen.

Einen so grossen Hund unter den gegebenen Voraussetzungen anzuschaffen, finde ich eh nicht okay.

Liebe Grüße Susanne

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Hallo Susanne, vielen Dank für deine Antwort und auch dein Mitgefühl. Für die meisten Leute hier ist es scheinbar wichtiger andere anzugreifen und fertig zu machen sowie auch gleich zu verurteilen anstatt mit antworten zu helfen. Oder aber auch wirklich darüber nach zudenken was für den Hund das beste ist. Es zerreißt mir einfach mein herz und der Verlust schmerzt ohnehin schon so sehr. Und jemanden so zu treten der eh schon verzweifelt ist, lässt mich den Glauben an das gute im Menschen verlieren. Das hat mir dieses Forum nun bewiesen. 

Meinem Vater konnte ich noch nicht unter die Augen treten. Auch wenn er der Meinung ist etwas gutes damit für den Hund getan zu haben. Ich kann es einfach noch nicht fassen. 

Kommentar von SusanneV ,

Hallo Nina. Ich kann mich gut in Dich hinein versetzen und Dich trifft keine Schuld. Vor ein paar Wochen noch hab ich hier gerne mitgemacht, aber leider artet es momentan aus. Wer bitte will hier noch Fragen stellen, wenn er/sie nur angegriffen wird. Eine Situation ist halt so wie sie ist und da hilft kein wenn und aber, sondern nur eine Antwort auf die Frage. Nicht mehr und nicht weniger.Einfühlsame Menschen sind hier leider selten anzutreffen.

Ich wünsch Dir alles Gute und vielleicht kannst Du Deinem Vater irgendwann verzeihen. Ganz liebe Grüße Susanne.....

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 85

Es nutzt doch nun ohnehin nichts mehr, sich Gedanken über das Wohl des Hundes zu machen.

Mit der Abgabe im Tierheim gibt man das gesamte Eigentum an dem Tier ab - rückgängig machen geht nicht!

Leider finde ich auch für dich keine "Argumente", dass ihr das Richtige gemacht habt.

Für mich völlig unverständlich und überhaupt nicht nachvollziehbar, wie man einen Freund ins Tierheim abschieben kann. Damit, dass er nun dort leidet, weil seine Familie fort ist, müsst ihr nun klarkommen, so etwas nennt sich schlicht und ergreifend "Gewissen".

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Wie bereits erwähnt war es nicht meine Entscheidung. Und auch ich hätte ihn nicht ins Tierheim gegeben und auch ich finde es furchtbar. Aber hier hatte er gelitten weil er keinen Auslauf hatte. Daher habe ich hier die Frage gestellt was eurer Meinung nach sinnvoller ist. Der Hund bei der Familie ohne Ausgang oder mit Ausgang aber ohne Familie. 

Kommentar von dsupper ,

Diese Überlegungen sind doch jetzt, nachdem der Hund Eigentum des Tierheims ist, völlig irrelevant! Du suchst nun nur nach irgendwelchen Argumenten, um das Gewissen zu beruhigen. Die aber gibt es in meinen Augen nicht.

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Ich suche nicht nach Argumenten um mein Gewissen zu beruhigen sondern stelle euch ernsthaft die Frage was besser für den Hund ist. Denn ich bin bereit den Hund gegen die Entscheidung meines Vaters zurück zuholen da es für mich ein Familienmitglied ist. Also bitte Vergleich mich nicht mit diesen anderen Menschen die nicht mal mit der Wimper zucken wenn sie ihr Tier grundlos  ins Tierheim abgeben. Wäre es mir egal würde ich mir nicht den Kopf zerbrechen 

Kommentar von dsupper ,

Du KANNST den Hund doch gar nicht einfach zurückholen! Die Eigentumsrechte hat dein Vater an das Tierheim abgegeben - glaubst du im Ernst, Tierheime sind "Marktplätze", wo man Tiere abgibt, es sich dann doch wieder anders überlegt und sie zurückholt?

Ich glaube nicht, dass das Tierheim da mitspielt, denn es geht hier um ein Lebewesen, nicht um ein Möbelstück.

Darüber hätte man sich besser im Vorfeld Gedanken gemacht und vllt. einen liebevollen Pflegeplatz oder eine andere für den Hund verträglichere Lösung gesucht.

Antwort
von DODOsBACK, 83

Euer Hund ist alt und wird bestimmt noch mehr Probleme bekommen. Da ihr anscheinend nicht bereit seid, ein Tier, das ihr euch angeschafft habt, bis zum Ende selbst zu versorgen, ist es besser für ihn, wenn er gehen kann, solange er noch eine Chance auf ein neues Zuhause hat.

Oder sich zumindest noch ein bisschen im Tierheim einleben kann, statt nur zum Sterben dorthin "verbannt" zu werden...

Mein Rat an dich: schafft euch kein neues Tier an.

Und ich wünsche dir, dass ihr Menschen gesund bleibt - wer weiß, in welchen Heimen IHR euch sonst wiederfindet!

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Ich fürchte du hast nicht ganz verstanden um was es hier geht. Mein Vater hat schon seinen Lebtag Hunde und jeden hat er bis in den Tod begleitet. Dies ist der einzige Hund den mein Vater schweren Herzens weg gegeben hat weil er es nicht mit ansehen Konnte wie er jeden Tag gelitten hat weil er die Treppen nicht runter gehen konnte. Ich finde es traurig und oberflächlich dass man es gleich verurteilt sobald das Thema Tierheim aufkommt ohne sich tatsächlich erst zu hinterfragen was wirklich das beste für den Hund ist. Ich weiß es in diesem Fall nicht, daher habe ich die Community um Rat gefragt. 

Wir sind sicher bereit gewesen uns um unseren Hund bis zum Schluss zu kümmern. Wie für jeden anderen unserer bisherigen geliebten Hunde. Wäre es aber nicht tierquälerei ihn vor sich hin vegetieren zu lassen ??DAS war die Frage. Es geht uns allein um das Wohl des Hundes. 

Kommentar von KangalLove ,

Es gibt auch tragegeschirre womit man den Hund hätte unterstützen können und ganz ehrlich mann kann doch wohl dreimal am tag den Hund die Treppen tragen um Gassi zu gehen.

Kommentar von Achwasweissich ,

naja, tragen könnte ich meinen Hund auch nicht, 34 kg die nicht getragen werden wollen sind ne Masse. Vermutlich würden wir als Knäul die Treppe runter fallen...

Allerdings kenne ich es durch die Hunde meiner Mutter (die immer 2 Treppen zur Wohnung rauf mussten) so das sie Schmerzmittel bekommen damit es mit dem laufen noch was länger klappt. Beide blieben bis zum Tod in der Familie. Das sie in dem Alter keine Kälte mehr abkönnen ist naheliegend, zumal bei Arthritis. dann bleibt der Hund halt nicht im Garten, was soll der Unug überhaupt? So ein Tier ist auch innerhalb einer warmen Wohnung aufmerksam und zeigt euch schon wenn draußen was vorgeht.

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Danke für dein Verständnis. Richtig, er ist sehr schwer und konnte nicht getragen werden. Wir haben ihm auch jeden Morgen Tabletten gegeben. Es ist nur minimal besser geworden, aber die Angst vor den Treppen konnten wir ihm nicht nehmen. Haben alles mögliche versucht doch nichts hat ihn dazu gebracht die Treppen zu laufen 

Antwort
von Fantasdiko, 46

Ich bin jemand der Tiere aus dem Tierheim holt. Es steht ja immer ein dummer auf.

Wenn mein Vater so etwas getan hätte, wäre ich auf die Barikaden gegangen. Es wäre für mich ein Grund gewesen auszuziehen. Jeder muss sich bewusst sein das ein Tier einmal alt wird und jeder einzelne dafür die Verantwortung übernehmen muss.

Mein Hund ist ein ehemaliger Straßenhund und schläft in der Wohnung. 

Wenn Dein Hund erst einmal im Tierheim ist, bekommst Du ihn nicht mehr so einfach wieder. Ich finde es von dem Tierheim richtig das Du ihn nicht mehr sehen darfst. Der Hund macht sich nur falsche Hoffnungen. Außerdem hat er es im Tierheim besser, als wenn man ihn einfach aussetzt.

Dein Vater dürfte man keinen Hund mehr verkaufen. Aber es wird genügend Züchter geben, die ihm wieder einen verkaufen werden.

Mein Vater hätte sich so etwas nie getraut. Er hätte gewusst das die Rache seines Kindes grenzenlos ist.😆Er hätte keinen Frieden mehr gefunden. Außerdem hätte ich es nie zugelassen das mein Hund draußen übernachten muss.

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Da mein Vater wusste dass ich ihn daran gehindert hätte und ein Riesen Theater veranstaltet hätte , hat er es ohne meines Wissens getan :(((  

Dass er aber draußen schläft das war von Anfang an klar und daran konnte ich nichts ändern. Letztendlich hat mein Vater das letzte Wort... aber für mich war es das noch nicht. Ich werde ihm morgen wieder die Ohren voll heulen. 

Mein Kopf tut schon weh vor heulerei... und ich frage mich noch immer was das richtige für den Hund ist. Wenn wir uns entschließen ihn zurück zu holen kann ich nur zu Gott beten dsss sie ihn uns wieder geben. 

Ich finde es toll was du machst ... ich liebe einfach jedes Tier und finde deinen Hund einfach zum knuddeln 

Kommentar von Fantasdiko ,

Viel Glück.

Ich hoffe Du tust das richtige. Wenn Dein Vater ihn nicht wieder möchte, stelle ich mir die Frage, ob es dann der Hund auch gut bei Euch hat. Vielleicht ist es besser ihn im Tierheim zu lassen.

Allerdings wenn ich an Deiner Stelle wäre, ich würde meinem Vater die Hölle heiß machen. Ich könnte nicht anders. Das liegt mir im Blut. 😁

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Mein Vater denkt leider dass er es im Tierheim besser hat ... wie gesagt, ihm tut es leid ihn jaulen zu hören und mit ihm nicht mehr gassi gehen zu können ... ich muss ihn einfach vom Gegenteil überzeugen ... also bist auch du der Meinung den Hund bei uns zu halten ?? 

Antwort
von douschka, 16

Sehr traurig, wenn die Abgabe eines Familienmitgliedes die einzigste Möglichkeit sein sollte.

Du kannst daran nichts ändern und ich hoffe, dass dieses Schicksal viele zukünftige Hundehalter von der Anschaffung großer Hunde bei ungünstiger Wohnsituation (Treppen) abhält.

In diesem Fall, wo dem Tier zu Liebe keine Wohnveränderung gewollt ist, ist das Tierheim nicht die schlechteste Lösung, die für den Halter spricht......

Für den Hund ist der totale Bruch erstmal nicht zu verstehen. Dennoch kann das TH mehr leisten als seine Leute. Über diese Tatsache würde ich am meisten grübeln und mir total ohnmächtig vorkommen.

Lass es jetzt so wie es ist und hoffe, dass der Hund an seinem Lebensabend doch noch bei fähigen Tierfreunden auch zur Ruhe kommt.

Antwort
von Negreira, 69

Ein Wachhund für eine 75 qm große Wohnung? Ich finde das nur lächerlich! 

Man weiß bei der Anschaffung eines Tieres, daß es einmal alt wird. Auch wir Menschen werden das irgendwann. Mit fehlt jedes Verständnis dafür, ein Lebewesen, daß man 10 Jahre bei sich hatte, in ein Tierheim abzuschieben, damit die Kosten und Verantwortung loszuwerden, und das alles nur, weil er nicht mehr richtig laufen kann. 

Daß man ihm in seinem Alter ein warmes Plätzchen schaffen sollte, ist ja wohl völlig klar, und weshalb man ein Tier als reinen Wachhund für eine 75 qm große Wohnung braucht, erschließt sich mir auch nicht, wie schon erwähnt.

Hoffentlich muß Dein Vater nicht erleben, wie man ihn, weil er nicht mehr laufen kann und unerwünscht von seiner Familie ist, in ein Altenheim steckt.

Manchmal finden sich auch Menschen, die einem solchen Tier ein schönes neues Zuhause geben, das hat er sicherlich verdient. Daß man sein Tier im Tierheim nicht besuchen kann und darf ist absolut in Ordnung, und daran solltest Du Dich auch halten. Wie soll der Hund verstehen, daß man ihn nicht mehr haben will?

Ich hoffe, Ihr schafft Euch nie mehr ein Tier an.

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Auch du schreibst einfach drauf los ohne den Text genau durch zulesen. Unser Hund hatte sein Plätzchen im Garten. Er hat also das Haus gehütet und nicht eine 75qm whg!! Und ging es hier jemals um kosten?? Hab ich ein Wort von kosten erwähnt? DAS ist lächerlich dsss manche Menschen gleich verurteilen und sich die typischen 0815 Argumente aus den Fingern saugen warum manche ihre Tiere weg geben ohne sich in die Lage des Gegenübers zu versetzen. Also frage ich ...würdest du den Hund bei dir lassen wenn er bei dir nicht mehr den nötigen Auslauf hat?? Denn diese Frage stelle ich mir die ganze Zeit. Auch ich habe meinem Vater gesagt ich stecke ihn in ein Altersheim wenn er etwas schwächer wird da ich ebenfalls so etwas verurteile. Aber er sagt dass er den Hund nicht mehr leiden lassen konnte ... vllt verstehst du die Situation jetzt ein wenig besser 

Kommentar von Negreira ,

Ich habe in meinem Leben einige eigene und sehr viele fremde in meinem Tierheim gehabt, alte, junge, gesunde, und auch kranke. Was glaubst Du wohl, wie viele ich davon bis zu ihrem letzten Tag gepflegt und gestreichelt habe, weil sie genau von solchen Tierhaltern, wie Dein Vater einer ist, abgegeben wurden?

Und nein, ich habe dafür überhaupt kein Verständnis, ein altes Tier im Tierheim abzugeben wie einen Putzlappen oder ein ungeliebtes Auto auf dem Schrottplatz abzustellen. Lebewesen altern, das ist bekannt, es aber deshalb abzuschieben, finde ich sehr traurig. Ich mußte im letzten Jahr meine letzte Hündin abgeben, weil ich ihr aus Krankheitsgründen nicht mehr gerecht werden konnte. Nicht, weil sie krank war sondern ich. Ich habe vorher monatelang nach einer Wohnung gesucht, wo ich meine Katzen und meinen Hund mitnehmen konnte. Ich wäre nie ohne meine Tiere irgendwo eingezogen.

Leider bin ich schon seit Jahren krank, deshalb habe ich mich schweren Herzens entschlossen, sie abzugeben, was mich auch jetzt nach 1 1/2 Jahren immer noch nicht kalt läßt. Ich habe Wochen gebraucht, um den richtigen Platz für sie zu finden, weiß, daß es ihr gut geht, und trotzdem tut es mir weh, obwohl ich sie nicht so lange hatte und sie anfangs auch eigentlich gar nicht wollte. 

Ein Tier im Tierheim abzugeben, mit dem Wissen, daß es mit 10 Jahren und krankheitsbedingt, wie Euer Hund, vermutlich nicht mehr vermittelt werden kann, ist einfach nur eine billige Ausrede. Weshalb hat Dein Vater nicht versucht, einen anderen Platz für den Hund zu bekommen? Nein, es ist ja so bequem. Einfach nur Sch...

Kommentar von Ninaaaa86 ,

.. warum muss ich mich nur wiederholen. Mein Vater hat ihn mit Sicherheit nicht weg gegeben weil er alt war!! Wir hatten immer Hunde und Haben jeden einzelnen mit viel liebe umsorgt und bis zum letzten Tag so wie du es beschreibst geliebt gepflegt und gestreichelt! Bis zum letzten Tag!! Mein Vater hat ihn weg gegeben weil er der Meinung ist dass es für den Hund besser ist, da er dort gassi geführt werden kann, raus kommt und ebenerdig laufen kann. Wir können ihm das hier nicht mehr bieten. Und unser Eigentum verkaufen wird mein Vater nicht, da er selbst alt ist und nicht mehr umziehen kann/will.

Sicher haben wir Nach einem anderen zuhause für ihn gesucht. Aber leider will jeder ein gesundes junges Tier und kein großes, "altes" welches keine Treppen laufen kann. Das kommt ja noch dazu! Es müsste ein ebenerdiges neues Zuhause sein. Da sind wir nicht fündig geworden. 

Ich finde es traurig dass du uns gleich verurteilst und unter einen Kamm mit anderen verantwortungslosen Hundehaltern scherrst, die ihr Tier einfach auf Grund von zu großer Verantwortung oder keiner Zeit/ Lust mehr abgeben.dazu zählen wir nicht!!! 

Dennoch finde ich es toll und klasse dass du solch ein tierliebhaber bist und dich offensichtlich auch rührend um Tiere kümmerst!! 

Vielleicht kannst du ja auf meine eigentliche Frage zurück kommen... ist es besser ihn zurück zuholen und ihm leider nicht das bieten zu können was ein Hund braucht oder ihn dort zulassen??? 

Kommentar von Negreira ,

Im Kommentar zu Tashas Antwort sagst Du, daß Ihr Euch im Vorfeld gar nicht um einen anderen Platz gekümmert habt, und jetzt, daß ihn niemand haben wollte. was stimmt denn nun?

Ich kenne weder Euch noch Eure Gegebenheiten. Fakt ist, daß ein alter Hund meistens nicht mehr soviel Auslauf haben will und mit einem ruhigen Platz für einen gemütlichen Lebensabend zufrieden ist. Natürlich wird es eine Umstellung, plötzlich ein Tier im Haus zu haben, und ja, der Hund braucht auch seine Zeit, sich an eine Umstellung zu gewöhnen.

Warum macht ihr keine Rampe, die der Hund ohne Probleme hinauflaufen kann? So wie für einen Rollstuhl? Wenn Dein Vater in so ein Ding käme, würde doch sicher auch eine Möglichkeit gefunden werden, wie er ins Haus kommen kann oder nicht?

Ich gehe aber mal einfach davon aus, daß auch Dein Vater nicht bereit ist, dem Hund gerecht zu werden. Vielleicht weil ER schon älter ist???? In jedem Fall ist es unmöglich, dem Hund ein Hin und Her zuzumuten. Wenn Ihr (und damit meine ich Deine ganze Familie!!!!) Euch nicht aus vollem Herzen FÜR den Hund, und das mit allen Konsequenzen, entscheiden könnt, bringt ein Zurückholen überhaupt nichts, denn das würde der arme Kerl bestimmt nicht verstehen. Er leidet jetzt schon, und so manches ins Tierheim abgeschobene Tier stirbt an Trauer. Da kann man sich noch so intensiv kümmern.

Euer Hund hat den "Vorteil", daß er zwar eine Familie hatte, die aber mehr oder weniger auf Abstand zu ihm war. Er war immer draußen, also nicht so eng gebunden, wie das ein Wohnungshund ist. Aber überleg mal, in so einem Tierheim ist es laut, die anderen bellen, er ist da fremd, kommt auch nicht großartig aus seinem Zwinger raus, wo ist das der Unterschied zu Eurer Wohnung? Doch wohl nur der, daß Dein Vater sich nicht mehr um ihn kümmern muß, und da denke ich, liegt der Grund für alles.

Es kann durchaus sein, daß das Tierheim ihn gar nicht mehr herausgibt. Ich habe immer versucht, den Leuten zuzureden, sie nochmals zum Überlegen zu bringen, aber wenn ein Tier einmal abgegeben war, dann war ich da auch konsequent.  2 mal habe ich gegen meine Grundsätze verstoßen, einmal bekam ich dann die Katze ein paar Tage später erneut, beim anderen Mal wurde der Hund ausgesetzt und ist überfahren worden.

Vielleicht ist die "Rampe" ja eine überlegenswerte Sache. Wenn ich nicht die gesundheitlichen Probleme und eine größere Wohnung hätte, brauchte ich nicht zu überlegen, sondern würde diesen Hund nehmen, egal wie er aussieht, ob er alt oder krank ist. So kann ich es leider nicht.

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Vielen Dank für deine Antwort. 

Zu tashas Antwort. Die Überlegungen mit dem hundeforum konnte ich im Vorfeld nicht machen... da ich auf diese Idee leider nicht gekommen bin. Sondern haben lediglich im Umfeld und in der Nachbarschaft nachgefragt. Mein Vater hat  mir im Vorfeld nur mitgeteilt dass er dem Hund nicht mehr das bieten kann was er braucht weil wir kein optimales Heim haben. Und dann  hat er ihn ohne meines Wissens ins Tierheim gebracht weil er wusste dass ich das nicht zugelassen hätte. 

Ich habe mir auch immer gesagt er braucht doch gar nicht mehr den Auslauf aber mein Vater hat jeden Tag versucht mit ihm Gassi zu gehen und hat ihn leiden gesehen weil der Hund ja gassi gehen wollte und dann immer so herzzerreißend gejault hat. Auch jetzt denke ich mir, wir holen ihn zurück auch mit dem Hinblick nicht mehr gsssi mit ihm gehen zu können.er hat ja zumindest den Garten (jedoch auch steil) ach ich weiß nicht weiter... das mit der Rampe ist aber eine Idee!!!Die Treppen vom Garten bis zum Hof sind zwar schmal ... aber ich werde mit meinem Vater morgen darüber sprechen ob wir das so darstellen können.  

Du hast natürlich recht dass ein Wohnungshund der Familie verbundener ist. Finde aber trotzdem dass es Tiere draußen in der Regel schöner haben als in der Wohnung. Unser Hund müsste aber weiterhin draußen schlafen, daran könnte ich nichts ändern. 

Es liegt wirklich nicht daran dsss mein Vater sich nicht mehr um den Hund kümmern möchte oder nicht kann sondern dsss er der Meinung ist ihm ginge es im Tierheim besser. Du siehst es aber anders , richtig ?? Lieber den Hund bei sich lassen auch wenn es nicht optimal ist anstatt ins Tierheim zu geben??  So sagt es mir zumindest mein Herz.

Ich verstehe solche Menschen nicht die so etwas wie du beschreibst tun... wenn sie sie doch schon zurück geholt haben dann hätten sie sich sicher und einig sein sollen. Furchtbar wirklich. Und genau wegen solcher Menschen wird man gleich verurteilt und unter den gleichen Teppich gekehrt. Dabei ist uns das wohl der Tiere wuchtig. 

Das ist sehr lieb dass du den Hund hättest aufnehmen wollen. Er wäre sicher in guten Händen. 

Ich möchte morgen im Tierheim nochmal anrufen oder vorbei gehen und fragen wie sie das sehen. 

Kommentar von Negreira ,

Guten Morgen, Nina,

bevor Du ins Tierheim gehst, kläre das Ganze doch bitte erst mal mit Deinem Vater. WENN man überhaupt gewillt ist, Euch den Hund zurück zu geben, kannst Du dort sowieso nichts ausrichten und machst dem Tier, WENN Du es überhaupt sehen darfst, das Leben nur unnötig schwer.

Kein Tierheim kann einem Tier ein richtiges Zuhause bieten, dennoch sind viele Heime besser, als ein schlechtes Zuhause und fast alle sind besser als ihr Ruf. Die Leute scheinen mir ganz vernünftig zu sein, aber ich kenne sie nicht und kann nichts dazu sagen.

Wenn Dein Vater aber den Hund abgegeben hat, weil dieser nicht mehr laufen konnte, dann wäre es doch sicher besser gewesen, ihn einem Tierarzt vorzustellen, Medikamente zu geben, und ihn noch eine weile im Kreis seiner Familie leben zu lassen, oder, wenn der Hund nur noch mit Schmerzen leben muß, über ein Einschläfern nachzudenken.

Die Schmerzen hat er im Tierheim doch bestimmt auch! Ein Tier über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen, ist immer eine schwere Entscheidung, die man als Tierhalter immer wieder treffen muß. Wenn ich mir ein Tier, egal welches, anschaffe, dann muß ich damit rechnen, daß es alt und krank wird, und mir vorher Gedanken machen. So ein Abschieben finde ich wirklich unmöglich. Daß Du nichts dazu kannst und unser aller Frust abbekommen hast, ist schade, eigentlich hätte es Deinen Vater treffen müssen, aber der schaut sicher nicht auf GF.

Bitte kläre erst einmal im familiären Rahmen die Situation. Ich glaube nicht, daß Dein Vater einlenkt. Er hat die Verantwortung für den Hund auf jemanden anderes abgeschoben. Traurig, aber wahr.

Antwort
von Robby260715, 15

Ihr hättet euch vorher Überlegen können ob der Hund platz in der Wohnung oder in eurem Haus hat. Und euch hätte auch vorher klar sein müssen dass er nicht für immer klein,jung und beweglich bleibt.
Ich finde es so Ungerecht ihn seine Letzten Jahre einfach so seinem Schicksal zu überlassen, anstatt diesen Weg mit ihm gemeinsam zu gehen.
Euer Hund hätte euch niemals so hängen lassen und war euch sicherlich auch immer ein treuer Begleiter.
Und einen Hund draußen schlafen lassen hab ich ja noch nie gehört!!! Geht meiner Meinung nach, gar nicht!!!

Antwort
von Fairy21, 18

Negreira 

Ich würde dir empfehlen richtig zu lesen. 

Ich schrieb, : "

Das es in diesem Fall besser, dass der Vater den Hund abgegeben hat."

Bin auch nicht für so was.

Der Vorschlag von Tasha klingt  sehr gut,  nur wusste ich eben nicht, dass es sowas gibt. 

Ninaaaa86 

Verurteilt habe ich dich nicht. 

In so einer Situation kann man schwer sagen was dass richtige ist. 

Verstehe das du den Hund wieder haben möchtest. 

Vielleicht ist es ja möglich, nochmal mit dem Tierheim zu sprechen?!

Ihr könnt eventuell einen Mittelweg finden, mit dem alle zufrieden sind und von dem auch der Hund was hat. 

Wie ist es denn zum Beispiel mit einer "Patenschaft" für den Hund? 

Antwort
von Peace343, 42

Sei froh, dass dein Vater sich wenigstens rausreden kann. Mir wurde ohne Begründung mein paar jahre alter Hund ohne Vorwarnung weggenommen und jetzt ein paar jahre später hab ich n neuen wegen wechseljahren und es dauerte keinen monat bis sich alle n scheiß um ihn kümmern. Wo ist das tierheim für meine fam?

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Warum haben sie ihn weg gegeben und nun einen neuen?? 

Das tut mir leid. 

Auch wenn mein Vater der Meinung ist nach dem Wohl des Hundes gehandelt zu haben,  bin ich so wütend auf ihn dass  er das einfach gemacht hat. Klar war es kein gutes Zuhause hier mehr für ihn aber ich hätte ihn trotzdem hier gelassen

Kommentar von Peace343 ,

Wenn es ihm nun besser geht war es besser so. Das beste jedoch wäre gewesen, ihn zu behalten. Dass er nicht in die wohnung passt kann ich mir schlecht vorstellen und die treppen kann man ihn auch tragen

Antwort
von Peppi26, 61

Ich finde es überhaupt nicht gut einen Hund in der Kälte draußen zu lassen! Der Hund ist 10 Jahre und ihr wusstest auch wie groß er ist! Es ist wirklich gemein ihn abzugeben!

Antwort
von Ketzer84, 79

Ich glaube das er da jetzt es besser hat, aber ich muß schon Fragen warum ich mir einen Hund hole und diesen dann nur im Garten wohnen lasse.

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Es war unser wachhund. Ich denke für Tiere ist es schöner an der Luft zu sein und mehr Platz zu haben als in einer 75 qm Wohnung. Aber da gehen die Meinungen einfach auseinander 

Kommentar von Ketzer84 ,

Aber ein Hund brauch es auch warm und er brauch sein Rudel und das seid ihr.

Antwort
von Fairy21, 67

Auch wenn es vielleicht hart für dich klingt, es war , in dem Fall, besser so, dass dein Vater ihn ins Tierheim gegeben hat. 

Kommentar von Negreira ,

Klar, vielleicht denkst Du mal darüber nach, wie DU Dich fühlen würdest, wenn man Dich mit 70 ins Altenheim steckst. Hoffentlich passiert DIR so etwas nie!

Kommentar von KangalLove ,

ganz genau

Antwort
von matakustikusi, 75

Ich würde ein Tier nie in ein Tierheim geben und wenn der Hund nicht mehr laufen kann würde ich in einschläfern und nicht mit schmerzen quellen...

aber jeder muss es selbst wissen hoffe ich konnte helfen..

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Ich muss dazu sagen dass er nur auf den Hinterbeinen schwach ist..laufen kann er wenn es ebenerdig ist. Nur vor Treppen hat er Angst. Und einen Hund der noch spielt und sonst normal ist einzuschläfern war für uns keine Lösung. Obwohl auch diese Option bei uns im Raum stand. 

Kommentar von matakustikusi ,

Ok aber ich kann nur sagen im Tierheim werden die meisten Tiere gestört...

Kommentar von Negreira ,

Du hast vielleicht Ahnung!

Kommentar von matakustikusi ,

Habe in einem Tierheim geholfen die Tiere werden bestens versorgt aber die ganze zeit in diesen raum macht sie verrückt würde mir nicht anders gehen in einem Altersheim

Kommentar von KangalLove ,

wenn er laufen kann, spielt usw. wäre es euch nicht möglich gewesen den Hund 3 mal am tag die Treppen zu tragen??? man kann doch nicht sein besten freund ins Heim geben weil er Angst vor Treppen hat und keine Treppen mehr gehen mag

Kommentar von Ninaaaa86 ,

Der Hund wiegt 40 Kilo und ich bin eine Frau und nicht den ganzen Tag zu Haus. Mein Vater ist es zwar aber er ist 70 und krank und darf Nichts schweres tragen. Was also tun?!? 

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