Frage von Apex27, 219

Hund im Tierheim kaufen?

Hallo
Wie ist das wenn man einen Hund im Tierheim kaufen möchte weil die Hunde haben ja oft eine schlechte Vergangenheit oder kann man sich einen gut erzogenen Hund auch aussuchen oder wie läuft das ab das man keinen "gestörten" Hund bekommt

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nijori, 75

Du gehst ins Tierheim und lernst die Hunde kennen lässt die Pfleger dir n bissel was erzählen und wenn ihr euch versteht ists doch gut.
100% vorerzogen ist kein Hund da ist immer Arbeit mit verbunden weiteres zu lehren oder nur den momentanen Stand zu erhalten.

Aber das Tierheim ist allemale sinniger als bei nem Züchter zu kaufen, nur weil diese Hunde "Rasse" sind.
Denn während dieser seine Rassehunde züchtet, gehen andererorts gesunde Mischlinge im Tierheim oder gar auf der Straße ein, nur weil sie eben keine besonderen Papiere haben.

Ein Mischling ist sowieso am besten, da viele Rassehunde durch die Überzüchtung genetische Defekte haben, da sieht man malwieder das der Mensch sich aus evolutionärer Entwicklung raus halten sollte, denn er hat keine Ahnung was er tut, unser bisschen Genetikwissen macht uns nicht zu Göttern ;)

Kommentar von dsupper ,

Ein Mischling ist sowieso am besten, da viele Rassehunde durch die Überzüchtung genetische Defekte haben, d

Da Mischlinge sich völlig unkontrolliert vermehren und keinen genetischen Tests unterzogen werden, ist da die Gefahr von Erbkrankheiten und Gendefekten mit Sicherheit ebenso vorhanden.

Bitte nicht alle Leute, die "Rassehunde" auf diese Welt bringen als "Züchter" über einen Kamm scheren.

Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Welten: die wenigsten "Rassehunde" stammen von seriösen kontrollierten Züchtern, die meisten stammen von irgendwelchen Vermehrern, die zwei scheinbar rassereine Hunde miteinander verpaaren. Solche Hunde sind weder genetisch noch gesundheitlich vor dem Wurf untersucht.

Um das zu verdeutlichen: über 10.000 Mopswelpen sind alleine bei TASSO registriert - im Jahr 2014 wurden aber z.B nur genau 448 Mopswelpen im VDH geboren. Da kann man schnell ausrechnen, wie viele Möpse von irgendwelchen unkontrollierten Vermehrern stammen.

Kommentar von Nijori ,

Unkontrollierte Vermehrung ist die genetisch deutlich gesündere Variante, die Natur sortiert ganz von alleine Genfehler aus, wenn man ihr nicht ins Handwerk pfuscht, das hat sie schon getan bevor wir anfingen an Lebewesen rumzudoktern um sie "putzig" zu machen.
Wir wissen lange nicht genug über Genetik als das wir jeden Fehler bei solcher Auswahlzucht entfernen könnten.

Und der Begriff Züchter beschreibt nur jmd der etwas züchtet.
Wenn ich n Haufen Mäuse in einen Käfig werfen würde und die Babys verkaufen würde wäre ich auch n Züchter.
Das ist keine Ehrenauszeichnung für jmd der seriös oder registriert ist.

Schön das du gleich eine der wundertollen Qualzuchtrassen ansprichst mit dem Mops, sowas nennt man wohl in die eigene Grube fallen.

Irgendetwas auf genetische Reinheit zu züchten ist einfach eine Schweinerei und absolut unnatürlich, ich bringe diesen Vergleich sehr ungern an, aber die lieben Nazis wollten auch nur eine reine arische Rasse.
Ist im Prinzip nix anderes was man da mit Hunden und anderen Tieren treibt.
Genetische Reinheit ist etwas das der Natur vollkommen zuwider handelt, denn der natürliche Zustand einer Spezies ist die beständige Anpassung und Veränderung an Umstände auf genetischer Ebene.
Und eben nicht der krankhafte Versuch einen Hund mit geknautschtem Gesicht, durch das er kaum atmen kann, über Generationen so zu erhalten.

Kommentar von dsupper ,

Und der Begriff Züchter beschreibt nur jmd der etwas züchtet.
Wenn ich n Haufen Mäuse in einen Käfig werfen würde und die Babys verkaufen würde wäre ich auch n Züchter.

Wenn du den Unterschied zwischen einer Vermehrung und einer Zucht nicht kennst:

Zucht

... ist die kontrollierte Fortpflanzung mit einem bestimmenten Ziel. Es sollen erwünschte Eigenschaften hervorgehoben und unerwünschte Eigenschaften vermindert werden. (Eigenschaften betreffen sowohl den Charakter, als auch das äußere Erscheinungsbild).

Um dies zu erreichen, gibt es Zuchtwertschätzungen, Leistungsprüfungen, Ankörungen, gesundheitliche und genetische Untersuchungen. Nur dann entsprechend selektierte Hunde werden dann gezielt verpaart.

Und zwar eben mit Rücksicht auf eventuelle Erbfehler und Gendefekte. Solche Hunde dürfen dann nämlich gar nicht zur Zucht verwendet oder nur mit ganz entsprechenden Partner verpaart werden.

Vermehrung

... Produktion von Welpen, OHNE Rücksicht auf Verluste, auf Gesundheit, auf Erbanlagen, ohne Ahnung oder Wissen ... alleine auf den großen "Reibach" ausgerichtet.

Und ja, genau deshalb habe ich diese "Qualzuchten" angesprochen: und wenn du sinnentnehmend lesen kannst, dann eben genau deshalb, WEIL die allermeisten dieser Hunde eben von Vermehrern stammen, die diese Hunde produzieren, weil sie sich zur Zeit super gut verkaufen lassen. Eben OHNE Rücksicht auf die Gesundheit der Hunde - alleine, um mit ihnen Geld zu verdienen.

Es ist immer sehr einfach, ein Urteil zu fällen aufgrund von Halbwissen oder einer Meinung. Fakten sind etwas anderes.

Kommentar von Nijori ,

Ja sicher nimmt ein guter Züchter Tiere aus der Zucht raus die offensichtliche Genfehler haben, man kann sowas aber auch heute noch nicht 100% erkennen.
Alles was du da grade abgelassen hast ist nicht mehr als der fadenscheinige Versuch, mit Idealbedingungen die selten herrschen die Überzüchtung von Tieren zu verteidigen.

Wenn eine Rasse anfällig ist in der natürlichen Vermehrung, ohne Mensch der die passenden Partner auswählt, Missbildungen und Gendefekte auszubilden stelle ich diese Zucht ein, wenn mir die Tiere was bedeuten und nicht nur ihr Aussehen.
Denn es herrschen nunmal selten Idealbedingungen, was du da absonderst sind die selben Ausflüchte die man immer von Leuten hört, die das Wohlergehen des Tieres viel weniger interessiert als sein Aussehen und seine Rassezugehörigkeit.

Kommentar von dsupper ,

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Verantwortungsvollen Züchtern liegt das Wohl der Tiere ganz besonders am Herzen. Nicht umsonst investieren sie viel viel Zeit und Geld und Liebe, um gesunde und bestens aufgezogene Welpen auf die Welt zu bringen.

Und genau diese "Idealbedingungen" wie du es nennst, sollten IMMER die Voraussetzung für eine gute Zucht sein - und bei seriösen und kontrollierten Züchtern herrschen diese Bedingungen, denn sie sind überhaupt Voraussetzung dafür, dass man z.B. als Züchter im VDH züchten darf.

UND - es geht bei der Zucht nicht nur um das äußere Erscheinungsbild, vielmehr um Charaktereigenschaften und das Wesen. Aus diesem Grund sind die vielen Arbeits- und Gebrauchshundrassen überhaupt erst entstanden.

Antwort
von brandon, 62

Auch wenn es immer wieder behauptet wird.

Hunde aus dem Tierheim sind nicht alle verhaltensgestört.

Im Tierheim gibt es durchaus auch Hunde die freundlich und unproblematisch sind. Oft sind das Hunde die einfach Pech hatten weil beispielsweise der Besitzer aufgrund einer Erkrankung sich nicht mehr um das Tier kümmern kann oder wenn sich beim Besitzer die Lebensumstände unvorhersehbar verändert haben.

Natürlich gibt es dort auch Hunde die problematisch sind aber die Mitarbeiter im Tierheim kennen die Hunde und sind immer gerne dabei behilflich einen Hund zu finden der zum zukünftigen Halter passt.

Gerade problematische Hunde werden nicht irgendwem in die Hand gedrückt der keine Erfahrung mit Hunden hat.

Meistens ist es so das wenn sich jemand für einen Hund interessiert er erst mal den Hund besuchen und bei einem gemeinsamen Spaziergang kennenlernen kann.

Manche Tierheime machen auch Kontrollbesuche um zu sehen wo der Hund hinkommt.

Es kann auch vorkommen das im Tierheim kein “Europäischer Vierpfotenhund“ dabei ist der zum Interessenten passt aber es gibt viele Tierheime in denen man sich umsehen kann.

Es gibt sehr viele “Europäische Vierpfotenhunde“ die auf ein liebevolles Zuhause warten.

LG

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 39

Hallo,

schön, wenn du darüber nachdenkst, einem Waisen-Hund ein neues Zuhause zu geben.

Ebenfalls schön, dass du dir schon darüber klar bist, dass viele Tierheimhunde durchaus mehr oder weniger schwierig zu handhaben sind.

Sie haben vielfach Schlimmes erlebt - einen geliebten Hund gibt man nicht einfach im Tierheim ab.

Tierheimhunde landen dort, weil sie lästig geworden sind, übereilt gekauft, oft wenig bis gar nicht vernünftig erzogen wurden und daher auch Verhaltensweisen zeigen, die nicht unbedingt erwünscht sind, vielfach haben sie Gewalt erlebt und begegnen Menschen daher mit Misstrauen oder Angst und und und.

Der Aufenthalt im Tierheim fördert diese Traumata dann nicht.

Natürlich wissen die Tierheimleute einiges über diese Hunde - aber auch sie können nicht vorhersehen, wie der Hund sich innerhalb einer neuen Lebenssituation und Familiensituation verhalten wird. Schließlich ist das Leben im Tierheim sehr unterschiedlich vom Leben in einer Familie.

Man sollte sich also vorher wirklich darüber klar sein, dass mannigfaltige Schwierigkeiten und Probleme auf einen zukommen können - nicht müssen. Also sollte man die Geduld und die Liebe zum Hund besitzen (und auch das notwendige Wissen), um diese Probleme meistern zu können. Das dauert oft lange Zeit und verursacht oft viel Frust und kostet Nerven.

Man sollte ebenfalls in die eigene Kostenkalkulation einplanen, unter Umständen mit so einem Hund monatelang eine Hundeschule besuchen zu müssen. Nicht immer ist das erforderlich - aber es kann eben sein, wenn man noch nicht über viel Hundeerfahrung verfügt, dass so eine Hundeschule notwendig ist.

Wenn dir das alles klar ist, dann solltest du das örtliche Tierheim besuchen, dir die Hunde anschauen, mit den Mitarbeitern reden. Ihnen ganz klar sagen - wirklich ehrlich - was du vom Hund erwartest und was du bieten kannst. Sie werden dann versuchen, den richtigen Freund auszusuchen.

Den solltest du dann auf mehreren Spaziergängen ein wenig kennenlernen - und erst nach gündlichster Überlegung entscheiden. Und bitte: diese Entscheidung auch mit dem Kopf treffen - nicht nur mit dem Bauch.

Es nutzt niemandem - weder dir noch dem Hund - wenn eine falsche Entscheidung getroffen wird, und der Hund dann nach mehr oder weniger kurzer Zeit wieder ins Tierheim zurück muss.

Gutes Gelingen

Daniela


Antwort
von ettchen, 93

Ein Tierheim ist kein Hundeshop, in dem man sich wie im Schuhladen einfach mal einen irgendwie passenden Hund mitnimmt. Die Tiere dort haben ausnahmslos eine schwere Zeit hinter sich und brauchen ganz viel Liebe und Zuwendung. Mein jetziger Hund ist mir über einen Tierrettungsverein vermittelt worden, mein vorheriger Hund war aus einem Tierheim, der wurde sehr alt und ich denke immer noch gerne an ihn zurück. Das war so ein lieber und treuer Hund, ach menno, jetzt kommen mir glatt ein paar Tränen, schnüff.

Am besten gehst du zum Tierheim und dann spielst du mal mit den Hunden dort, gehst mit denen Gassi und so was. Nicht nur einmal, sondern über ein, zwei, drei Wochen. Dann merkst du nämlich, ob ein Hund zu dir möchte und ob du einen Hund besonders magst. Wenn du dann nach ein paar Besuchen schon siehst, wie sich dieser eine, ganz bestimmte Hund ganz toll auf dich freut, dich groß begrüßt und ganz glücklich ist, dass du wieder da bist - na, dann weißt du, welchen Hund du zu dir nach Hause nimmst.

Antwort
von Viowow, 57

mit der einstellung solltest du dir lieber keinen hund aus dem tierheim holen..."gestörter hund"
tz...
kleine geschichte von unserem" gestörten hund":
boxermix ,inzwischen geschätzte 4 jahre alt.
als welpe ausgesetzt, ins TH gekommen, vermittelt worden zu einem ehepaar, welches nicht klarkam mit seiner sportlichkeit. dort war er ein jahr und wurde verprügelt, getreten und was weis ich nicht noch. die frau aht wohl angefangen zu heulen, wenn er nicht das gemacht hat was sie wollte.
dann haben sie ihn zurück in TH gegeben.
seit mitte 2013 ist er nun bei uns . und aus dem "gestörten" hund( im tierheim: nicht bespielbar, geht auf hände, keine kleintiere, keine kinder, keine anderen hunde,nicht leinenführig usw usf.)
ist ein super familienhund geworden, der jeden schei55 mitmacht. wirklich jeden. mit allen leuten. er liebt alles. ob kinder, kaninchen, seine frisbee, wildes raufen usw. einzig bei rüden entscheidet die symphatie. aber ich mag auch nicht jeden hans und franz, von daher gestehe ich ihm das zu, seine bürste einmal aufzustellen, zu sagen "dich find ich blöd" und dann mit mir weiterzugehen.)

es liegt also an dir, wie dein hund sich entwickelt.
auch einen welpen kann man versauen(siehe so einige fragen hier auf gf)

Antwort
von Hamburger02, 39

Da gibt es nicht nur gestörte Hunde. Da kommen auch ganz tolle Hunde hin, wenn z.B. Herrchen gestorben ist oder ein Hund aufgrund von Lebensumständen abgegeben werden musste.

Du kannst auch zum Tierheim gehen und sagen, dass du dich für einen Hund interessierst, aber erst mit welchen Gassi gehen möchtest um zu gucken, ob es zwischen euch beiden klappt. Die werden dir dort dann sicherlich helfen. Die möchten ja auch, dass jeder Hund ein gutes neues Zuhause findet. 

Bekannte von mir haben sich auch einen Hund aus dem Tierheim geholt und der war sogar schon perfekt erzogen und ein ganz lieber Kerl.

Kommentar von dsupper ,

wenn z.B. Herrchen gestorben ist oder ein Hund aufgrund von Lebensumständen abgegeben werden musste.

Hunde von verstorbenen Besitzern gibt es nicht so viele und wer seinen Hund wirklich liebt, der sorgt bei einer Veränderung seiner Lebensumstände selbst dafür, dass er neue liebevolle Hände für den Hund findet. So jemand gibt seinen Liebling nicht im Tierheim ab - das kannst du vergessen!

Antwort
von januarbisjuli, 85

Im Tierheim bekommst du keinen perfekten Hund.
Man kauft die Tiere im Tierheim nicht, man adoptiert sie.

Sie werden dich dort beraten und du gehst ohnehin vorher mindestens einmal mit ihm Gassi.

Statte dem Tierheim doch einfach mal einen Besuch ab.

Kommentar von MiraAnui ,

Nö man kauft die....

Geld gegen Hund ist ein kauf..

Kommentar von januarbisjuli ,

Das Geld ist eine Schutzgebühr und es wird ein Schutzvertrag unterschrieben, der den neuen Verantwortlichen an gewisse Pflichten bindet.

Antwort
von Lillelolle, 105

Meistens stehen im Internet schon Beschreibungen zum Verhalten, Herkunft etc zum Hund.
Aber die Pfleger im Tierheim kennen die Tiere auch und beraten dich bestimmt gut.
Zur Not (aber auch wirklich nur wenn es gar nicht geht) kann man den Hund nach ein paar Wochen noch wieder zurück geben.

Kommentar von eggenberg1 ,

wenn du  mit beschreibungen im internet  ,die bechreibungen  der tierheime meinst ,okay  - aber ansonsten   holt man sich doch keinen hund  aus  dem internet ,nach einer dortigen beschreibung   ,da sind  wir uns doch wohl einig- ein hudn wird  ein familienmitglied , das muß man  vorher kennenlernen und das tier muß den  evtl. neuen halter  kennen lernen.

Kommentar von Lillelolle ,

Natürlich meine ich die Beschreibung des Tierheims, welche denn auch sonst? Und das Tier kennenlernen ist das allerwichtigste überhaupt, viele entwickeln sich auch noch innerhalb der ersten drei Wochen bei ihrem neuen Zweibeiner. Außerdem würde ich einfach nur deshalb die Beschreibungen des Tierheims durchlesen, um zu gucken ob überhaupt einer der Hunde in Frage käme (wegen Krankheiten, Verhalten...). Mir ist gerade noch eingefallen: Du könntest auch einen Straßenhund aus Griechenland, Rumänien, Spanien etc nehmen, denen geht es dort häufig sehr schlecht und deshalb kümmern sich einige Organisationen darum dass die Hunde hier ein neues (oder überhaupt ein) Zuhause bekommen. Die Hunde kosten dann meist so 250-300€ (als Arbeitsentschädigung, für den Flug hierher, Arztkosten...) Ich kenne eine Familie die einen solchen Hund haben, und der ist wirklich super lieb und echt niedlich. einziger Nachteil ist dass man ihm das Betteln bei Essen nicht abgewöhnen kann (was bei seiner Vorgeschichte ja nicht weiter erstaunlich ist, ist aber ja auch nicht weiter schlimm solange man dem Blick Wiedersehen kann ;)).

Antwort
von MiraAnui, 81

Du gehst nicht hin und bekommst gleich einen Hund.

Es gibt Vorkontrollen, Selbstauskunft und Kennenlernphase.

Das bedeutet du gehst ins Tierheim und erzählst Ihnen was du vor hast, wie dein Leben ist.

Die entscheidend ob du überhaupt für einen Hund geeignet bist, wenn du den ganzen Tag außer Haus bist wirds nix.

Dann zeigen die dir passende Hunde und erzählen dir über ihr wesen.

Hast du einen hund gefunden musst du einige Wochen kommen jeden Tag spazieren gehn um zu schaun ob es überhaupt passt.

Dann Vorkontrollen etc...

Das dauert seine Zeit

Antwort
von reinermich, 80

Geh einfach mal öfter ins Tierheim und beobachte die Tiere. Du kannst die Hunde auch ausführen, wenn Du meinst daß es geht. Irgendwann wirst Du dann feststellen mit wem es funktioniert und Spaß macht.

Außerdem sind die Leute im Tierheim besonders daran interessiert, daß die Tiere in gute Hände kommen. LG.


Antwort
von eggenberg1, 58

macht  doch einfach mal einen besuch  oder auch mehrere besuche in mehreren tierheimen in eurer umgebung-- macht euch selber mal ein bild   von den "gestörten" hunden   bzw  von  den  vielen liebvollen tieren,die  verlassen wurden   und  dringend  ein neues zu hause  brauchen --

 auf  ein tier einlassen muß man sich immer -bereit sein  , auch mal dazu zu lernen,wie man  sich mit einem hund    sinnvoll beschäftigt,wie man ihn fördern kann und wie man mit  seinen macken umzugehen hat-- all das muß man  bereit sein zu lernen--aber  das muß man a uch , wenn man einen neuen menschen kennen lernt   und hunde sind  da nicht so kompliziert wie menschen ,lach

ich habe  vor  6  jahren meinen  7. hund aus dem tierheim geholt   und es waren alles prachtexemplare 

Kommentar von Apex27 ,

Danke
Die Ahnung von Hunden habe ICH ja  nur meine Mutter nicht. Und sie meint ein Welpe geht daher versuche ich sie gerade mit einem Hund im Tierheim rum zu kriegen
Und ich meinte auch nicht das alle Hunde gestört sind sonder nur das es mit einem bissigen Hund oder so sehr schwierig wäre ;)

Kommentar von eggenberg1 ,

für  wen soll der  hund  denn sein ? für  dich  oder  für  deine mutter ??  wie alt ist  denn deine mutter ? und ist sie  ganztags  oder halbtags berufstätig ?

Antwort
von Goodnight, 64

Im Tierheim bekommst du sicher keinen gut erzogenen Hund. Einen Hund mit Macken umerziehen erfordert weit mehr Energie und Wissen als ein Welpe von einem seriösen Züchter.

Wenn du einen erzogenen Hund willst wende dich an den Rasse Verein der gewünschten Rasse, es gibt immer mal wieder Hunde die sich nicht zur Zucht eignen oder aus familiären Gründen zurück zum Züchter kommen.

Kommentar von eggenberg1 ,

aber ein unerfahrener   halter   kann auch einen noch so  tollen rassehund verkorksen   ,der  dann  im tierheim landet ,weil der  halter nicht in der lage war  einen welpen adequat  aufzuziehen !

und warum sollte man sich keinen  liebevollen  erw. hund aus dem tierheim holen?

-- ich selber habe  das 7 mal gemacht , und   ich bin auch mal  klein angefangen,also ohne kenntnisse  in einer zeit, wo man noch nicht soviel über hundeerziehung wußte und es waren immer  alles tolle  liebevolle hunde .

Kommentar von Goodnight ,

Immer wieder das Gleiche... Ja man kann auch Rassehunde verkorksen, die  landen aber nicht im Tierheim. Keiner bringt einen Hund ins Tierheim wo er für die Abgabe bezahlen muss, wenn er seinen Hund verkaufen kann.

Züchter und Verbände sind sehr bemüht Hunde die zurück kommen zu erziehen bis sie wieder vermittelt werden können. Hunde mit guter Aufzucht sind wesentlich einfacher auf den richtigen weg zu bringen als Hunde die schon einen schlechten Start hatten.

Ich denke, dass unsere Vorstellungen was ein gut erzogener Hund ist, nicht gleich sind.

Tierheimhunde sind auch ein Geschäft und oft genug ein schmutziges.

Hunde bei einem FCI anerkannten Züchter kaufen ist aktiver Tierschutz. 

Wenn dir die Tiere so am Herzen liegen, dann kaufe dir einen Hund vom Züchter und unterstütze Kastrationsprojekte.

Tierheimhunde sind einfach Billighunde, das ist doch der Grund warum sie gekauft werden. Ich kenne fast keinen, der einen Tierheim- oder Wühltischhund hat, der auch den Preis für einen seriös aufgezogenen Hund bezahlen könnte.

Fast genau so wenige kenne ich, die es schaffen mit ihrem "geretteten" Tier nicht der Umwelt ein Problem auf's Auge drücken.

Kommentar von eggenberg1 ,

du vertritts  doch nicht allen ernstes  die meinung , dass  dadurch ,dass ich menschen nur noch  hunde  vom züchter kaufen   die  tierheime leerer  würden   ?? das könnte ja ein  schönes ziel sein,aber ist doch utopisch und  auch im tiehreim gibt es  genügend  reinrassige  tiere   .die  landen nicht alle  bei  den ehemaligen züchtern .  viel heutige züchter sind leider nicht  so  korrekt  und  fühlen sich ihren tieren gegenüber  verantwortlich , auch noch ,wenn sie  weiter vermittelt  werden müssen.

so wie du dich ausdrückst   , sind für dich nur rassetiere  lebenswert  alles andere ist abfall , der  weg müßte ,damit es nur noch  die guten rassehunde gäbe .

aber irgendwann  waren auch rassehunde  mal  keine  reinrassigen tiere  , sondern mischlinge , die  durch auswahlzucht  lediglich das wurden  ,was sie heute sind -- ob das  aber immer so gut  war  und  ist, stell ich  sehr  in frage --- thema qualzuchten !

Kommentar von brandon ,

@Goodnight

Der Umwelt ein Problem auf's Auge zu drücken? 

Echt wahr?

Kommentar von Viowow ,

goodnight, zu dem kommentar fällt mir mal echt nicht so viel ein;) lies meine kleine geschichte von unserem "gestörten "hund, deswegen holt man einen hund aus dem tierheim. nicht weil man sich "den rassehund nicht leisten kann" sondern weil man einem von vielen chancenlosen wesen ein schönes zuhause bietet. nur noch beim züchter kaufen ist sicher kein aktiver tierschutz im gegensatz zum tierheim. wenn du das allerdings im gegensatz zu den wühtischwelpen meinst, dann hast du recht.

Kommentar von dsupper ,

Im Grunde teile ich die Ansicht von Goodnight.

Gäbe es nur noch teure Hunde von seriösen Züchtern, dann würden sich sehr viele Menschen die Anschaffung eines Hundes gründlicher überlegen.

So aber - bei überaus billigen Vermehrer- und Wühltischwelpen - ist die Anschaffung eines Hundes oft eine Spontanentscheidung. Sind ja so süß und kosten kaum was ... und nach mehr oder weniger kurzer Zeit landen sie im Tierheim oder auf den vielen regionalen Kleinanzeigenportalen.

200 - 300 Euro sind ja nicht so viel, bei 1200 - 1500 Euro oder mehr, sieht das schon anders aus.

Und damit wären auch die Tierheime viel viel leerer - und entsprechend weniger Hunde würde sehnsüchtig auf ein neues liebevolles Zuhause warten.

Ich glaube weiterhin auch nicht, dass alle Leute, die im Tierheim nach einem neuen Freund suchen, dies aus dem Beweggrund heraus tun, einem Hund ein neues Zuhause zu geben. Ich glaube auch - aber darüber gibt es keine Statistiken oder Erhebungen - dass viele Leute dort einfach eine große Auswahl an preiswerten Hunden erwarten. Und wenn es dann nicht klappt - na, hat ja nicht so viel gekostet, der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen.

Leider sind für viele Menschen nur Dinge etwas wert, die viel gekostet haben: das dicke Auto, das "angebissene" Apfel-Handy, die teuren Marken-Klamotten. Mit billigen oder geschenkten Dingen geht man oft sehr lieblos und wenig verantwortungsvoll um - "kost ja nix".

Kommentar von Viowow ,

dsupper, dann hast du das einfach treffender formuliert als goodnight😄 so gesehen stimmt es dann. wenn nicht schon sämtliche tierheime zum bersten gefüllt wären.

Antwort
von Cherry565, 22

Geh ins Tierheim und lass dich beraten

Antwort
von Wummel1975, 71

Frage nach, ob Du ein paar Testgassirunden mit ihm gehen kannst. Dann könnt ihr Euch beschnuppern und sehen wie ihr miteinander klarkommt.

Bei uns im Tierheim ist das möglich.

Kommentar von eggenberg1 ,

das  ist in jedem tierheim  möglich und wird sogar  erwünscht   ,damit sich die halter und das tier   gut  kennen lernen

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