Der Hund meiner Freundin hat mit 12 1/2 Jahren Zungenkrebs. Dieser Krebs ist jetzt aufgegangen . D.h. der Hund hat eine offene Zunge und eine eitrige Entzündung bis tief in den Rachen.Der TA wollte das Tier einschläfern.. Da der Hund ab sonst noch Freude am Leben zu haben scheint ( frisst auch, allerdings verliert er auch fast wieder alles...) hat sie sich erst einmal dagegen entschieden. Da der Hund die verordneten Antibiotika nicht vertragen hat, wurden diese abgesetzt..
Kennt jemand hilfreiche Mittel, evtl. sogar homöopatische Mittel, die dem Hund sein Leiden erträglicher machen und vielleicht sogar noch den unangenehmen Eitergeruch lindern?
Danke sweezer
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ich würde ihn einschläfern lassen auch wenn ich deswegen weinen müsste
aber ich würde nicht wollen dass er sich quält

Befreit das arme Tier von seinem Übel. Wenn ihm nicht mal Antobiotika hilft.. Es hat doch sicher starke Schmerzen... Ein Abschied fällt immer sehr schwer... Aber ich denke man muss auch das Gute fuers Tier bedenken. Bei Tieren hat man wenigstens die Chance sie sanft gehen zu lassen wenn sie leiden.Und ich denke er leidet sicherlich... Sprich mit Deiner Freundin. Handelt zugunsten des Tieres..

Das tut mir leid, aber wollt ihr das Tier wirklich so quälen. Mein Hund hatte leider auch Krebs, das ist nur Quälerei für das Tier. Mir tat es auch weh, aber es war besser so.

Kann mir schwer vorstellen, dass man (auch als Hund) mit einer "offenen Zunge bis tief in den Rachen..." noch Spass am Leben hat...

Ich weiß nicht, was zu machen ist - aber ich weiß ganz genau, wo ich nachfragen würde und wüsste, dass ich dort hilfreiche Tipps bekommen würde, wenn es überhaupt welche gibt:
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Meld Dich dort mal an und berichte - denke wirklich, dass dort Ideen kommen.
Danke. Habe mich mal angemeldet und Frage eingestellt. Berichte dann wieder. LG sweezer
Also, dort herrscht die selbe Meinung wie hier. Danke für eure Meinung. Eigentlich war das auch mein erster Rat. Nur nachdem sie mir erzählt hat, dass es dem Hund besser geht, dachte ich, ich frage mal bei euch an. Ich kann sie jetzt gerade telefonisch nicht erreichen. Habe ihr aber eben eine SMS geschickt. Ich werde ihr dann mitteilen, was ihr ratet. LG sweezer

Auch ich würde zur Einschläferung tendieren, wenn sie ihrem Tierarzt vertraut. In der Regel ist das auch für Ärzte der letzte Weg, entweder weil sie selber Tierfreunde sind und - um es zynisch zu formulieren - sie mit dem Tod des Tieres eine Geldquelle verlieren. ES gibt die Möglichkeit Zungenkrebs zu operieren, aber ich fürchte dafür ist es zu spät und Du musst bedenken, das dieser Krebs sehr, sehr bösartig ist. Ich rate ungern dazu, da selber Hundebesitzer, aber ich sehe keine andere Möglichkeit.
Rate deiner Freundin mal zu enem Termin in einer Tierklinik. Sollten die Ärzte dort auch raten das Tier einschläfern zu lassen, dan ist es wahrscheinlich die einzig richtige Entscheidung. Fällt schwer, aber auch das ist man seinem Tier schuldig.

So hart es ist aber das Tier leidet. Rate Deiner Freundin ihn einzuschläfern.
So leid es mir auch tut um das gute Tier, aber der Tierarzt hat den richtigen Rat gegeben. Erlöst den Hund. Ihr wisst doch nicht, ob er schmerzen hat oder nicht, wie qualvoll es für ihn sein muss. Eine offene Zunge, stellt euch das mal bei euch selbst vor und dann lebt damit, das würde euch auch nicht gefallen. Der Hund hat ja auch schon ein gutes Alter erreicht und klar hängt man an dem Tier. Aber erlöst es und lass ihn einschläfern.

Habe selber Hunde, und weiss wie es shmerzt, aber dieser arme Hund fängt sich an zu quälen. Damit bin ich der gleichen Meinung wie der Tierarzt.

So Leid es mir tut, aber ich denke auch das der Hund kein schönes Leben mehr hat. Wenn er alles wieder "verliert" wird er abmagern und immer schwächer werden.
Es ist der letzte und größte Liebesdienst den wir den Tieren erweisen können, wenn wir sie in Würde gehen lassen.
Alles andere ist egoistisch!
LG
Vor dem Tag hat wahrscheinlich jeder Tierhalter Angst, aber hast recht....auch diesen letzten Liebesdienst ist man seinem Tier schuldig
So leid es mir tut: ich gebe dem Tierarzt recht.
RamsesII am 16. August 2008 14:24 Guten Tag !
Guten Tag RamsesII

Freude am Leben? Kann ich mir bei der Schilderung nicht mehr vorstellen. Wenn der Krebs schon so weit fortgeschritten ist, ist es sicher das Beste für das Tier, wenn der Tierarzt es einschläfert.

Leider hilft da nichts mehr,den wen der Krebs voll ausbebrochen ist es leider zuspät zum was machen.Denk daran das den Hund über 12Jahre ein super Leben hatte und du jetzt nicht wegen einen Sentimentalen Phase den Hund leiden lassen willst.Ich habe meinen bereits noch 3 1/2 jahren mit Krebs verloren aber ich lies in gehen auch wen mein Herz blutete. In meinen Gedanken habe ich ihn als was ganz besonders!!
Der Hund hatte ein langes und erfülltes Leben und auch ich glaube, dass nun der Moment gekommen ist wo man dem Tier einen gnädigen Tod gewähren muss. Das sollte die Pflicht eines jeden sein, der die Verantwortung für ein Tier übernimmt. Es ist schwer aber mann muss NUR daran denken was das Beste für das Tier ist. Mein Kater hatte "Katzen AIDS" und als ich die Diagnose hörte und der TA sagte mein Freigänger dürfte nach 10 Jahren nicht mehr raus und würde bald immer schlimmere Infektionen bekommen habe ich nicht gezögert am nächsten Tag den Termin zu machen. Ich wusste ich würde danach leiden aber besser ich als er.

ALso ich kann mir zwar schwer vorstellen das das Tier nicht leidet, aber es gibt wirklich ausnahmen. Beste Beispiel meine Katze hatte nach einer OP links und rechts 2 Löcher am Bauch, die waren so groß wie ihr Bauch selbst. Minou( so heißt sie) ging es aber noch sehr gut, sie hat geschnurrt und sich ganz normal Bewegt(absolut keine Anzeichen von Schmerzen gezeigt). Selbst die TÄ sagte das sie sowas noch nie erlebt hat. Ende vom Lied. Ihr mußte jeden TAg die Wunde mit Antibiotikum ausgespült werden und bekam dieses Zusätzlich noch und heute erfreut sie sich bester Gesundheit. Als Bedenke es gibt immer Ausnahmen. Also deine Freundin kennt den Hund und sie kann sehen ob er sich schlecht fühlt oder nicht.

NUX VOMICA-D4
Krabbeltier am 16. August 2008 18:46 nun gebe ich mir selber einen Kommentar:Ich würde zu einem Heilpraktiker gehen-mit dem Tier-und diesen "nötigen" dem Hund zu helfen-denn gute Heilpraktiker "erbarmen sich auch bei Tieren,welche außerhalb Ihres Kompetenradiuses leiden"(meine Erfahrung)Es gibt aber auch gute Tierheilpraktiker=Die muß man nur finden!

eigentlich braucht man nichts mehr zu schreiben - ich bin derselben Meinung, wie alle hier.
Ich denke, die Freude am Leben kann deine Freundin nicht richtig einschätzen ("Da der Hund ab sonst noch Freude am Leben zu haben scheint..") >> da macht sie sich selber was vor... Ich möchte deshalb noch etwas zum Thema Schmerz bei Tieren zu bedenken geben - vielleicht hilft ihr das?
Einerseits wissen Tiere nicht, was der Grund für den Schmerz ist und haben deshalb keine Angst davor, was bei uns Menschen den Schmerz erheblich schlimmer macht. Und für uns ist es deshalb schwer, den Schmerz eines Tieres richtig einzuschätzen!
Andererseits versuchen sie den Schmerz zu verheimlichen, damit sie vom Rudel nicht verstoßen werden...
Also kann deine Freundin nicht unbedingt aus dem Verhalten des Hundes darauf schließen, daß es ihm noch gut geht! Erleidet sicher!!
Das wollte ich auch schreiben! Tiere wissen Krankheiten und Schmerz sehr gut zu verbergen! Das zeigen sie nicht gleich aus den Gründen wie antola61 schrieb um nicht verstpssen zu werden bzw ein potentielles Opfer abzugeben!!!
Man kann so hier übers Internet ja den Hund schwer einschätzen! Aber wenn das schon so ist wie du beschrieben hast das die Zunge oder der Rachen oder so offen ist, dann würde ich nicht warten bis es dem Tier richtig schlecht geht!!!! ;)
Ja bin eigentlich gleicher Meinung mit den anderen!
Sag deiner Freundin das ich ihr für diesen schweren Schritt viel kraft wünsche!
Halt uns auf dem laufenden ok???? ;)
Hallo ihr lieben. Gestern hat mich meine Freundin nach Erhalt der SMS angerufen. Wir haben uns dann noch länger über den Hund unterhalten. Also sie sagt: der Hund frisst eine ganze Schüssel leer, wenn man sie ihm vorsetzt. Er will dauernd raus, geht viel spazieren und will auch noch Stöckchen holen. Sie glaubt nicht, dass sich ein Hund, der so extrem leidet, so verhalten würde. Aber es hat ihr trotzdem nach den Kommentaren hier geholfen zu wissen, dass es definitiv keine Heilungschance mehr gibt. Sie wird jetzt auf alle Fälle ihren Hund, es ist übrigens eine Golden Retriever-Mischlingsdame, beobachten und auch mit dem Tierarzt in Kontakt bleiben. Liebe Grüsse sweezer

Hallo, So schwer es auch klingt und auch wen er noch wie du sagts freude am leben hat (was man ja nicht genau weiss da er nicht sprechen kann) finde ich es eine qual er hatt 12 1/2 jahre ein sicher schönes leben gehabt aber wen es jetzt schlecht um Ihn steht wiso Ihn noch quälen ! Ich habe einen 21 Jahre alten Kater er ist noch topfit eigentlich klar er hört nicht mehr so super und auch seine augen sind nicht mehr die besten aber wen ich wüsste das er etwas hat wie krebs und der tierarzt mir raten würde Ihn einzuschläfern würde ich es machen den nur weil ich Ihn bei mir haben will kann ich nicht so egoistisch sein er hat ein schönes leben gehabt aber wen ich Ihn einfach bei mir behalte weil ich Ihn nicht gehen lassen will ist es eine qual für Ihn!
Lg Prisca
AUA!!! das tut ja schon beim lesen weh :-( das arme tier!!!! gute besserung für den hund