Hund hat sich verändert. Krank?

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8 Antworten

Hi,

kann euch nur raten mal zu einer Tierklinik zu fahren. Das erinnert mich alles an meine Hündin (nun ca 12 Jahre alt). Sie ist zwar keine Bulldogge, allerdings hat sie eben auch den großen runden Kopf, die großen Augen und die zu kurze Schnute. Am Anfang lief sie sogar am Fahrrad mit und heute kann sie bei so warmen Wetter kaum noch 30 Minuten durchlaufen und wenn dann nur sehr langsam.

Liegt einfach an der Deformierung des Schädels, dadurch bekommt der Hund sehr wenig Luft beim Laufen, so das er Pausen einlegen muss wie ein Raucher der joggen will. Dazu kommt meist das die Wege so kurz sind und die Hunde so nah am Boden das Staub, Pollen etc in Augen usw eindringt und so die Atemwege noch weiter reizt. Zumal bei meiner die Tränennasenkanäle auch noch verengt sind. Durch die kurze Schnauze usw hat meine Hündin zudem eine Refluxstörung, sie kann nur suppige Schonkost essen, da sie dadurch auch Schluckstörungen hat, frisst sie das falsche, fährt ihr Magen direkt Achterbahn. Haben da bei unserer eine Endoskopie machen lassen, da wurden auch direkt ein paar Sachen korrigiert, dazu bekommt sie eine Paste für ihren Magen und wir sind halt Dauerstammgast beim Tierarzt :(

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***Irgendwas stimmt da ja ganz und gar nicht. Könnt ihr mir helfen? ***

Leider nicht, da du hier keine Diagnose bekommen kannst.

Diese gibt's nur beim Tierarzt. Lass ein rundum Check machen incl. Blutbild und Schildedrüsenprofil.

Alles gute deinem Vierbeiner.

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Ich würde den Hund schnellstens in einer Tierklinik vorstellen. Nimm die Befunde eures bisherigen Tierarztes mit (Blutbild, Röntgenbilder) und lass trortzdem nochmal eine  kompletten Check machen.

Ein neues großes Blutbild zeigt schonmal ganz gut ob irgend welche Werte sich seit dem letzten Mal verändert haben, Entzündungen und Tumore bilden sich da meistens über ungewöhnliche Werte ab.

Bei einer Bulldogge kommen auch ganz schnell mal Bandscheibenvorfälle etc. dazu welche zu Schmerzen führen die ebenfalls die von dir beschriebenen Symptome auslösen können. Ich kenne einen Bully der mit 4 den 3. Bandscheibenvorfall hat.

Um eine große Diagnostik wirst du da nicht rumkommen.

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Unsere  Schäferhündin hatte die gleichen Symptome. Erst find es an das sie immer weniger lief, bzw mit Pausen und sich einfach hin setzte und auch immer weniger gefressen hat, haben auch erst gedacht das es vielleicht am Alter liegt, sind dan aber schleunigst zum TA als es nicht besser wurde, wie aber schon so viele Male vorher...da konnte der TA aber nichts feststellen. An dem Tag haben wir aber denn die Diagnose bekommen, das ihre Beine voller Tumore sind, das hat uns so wütend gemacht weil der TA das vorher nicht entdeckt hatte...hätte er es vorher bemerkt hätte man noch was machen können. Wegen der ganzen Untersuchungen und Röntgen lag sie noch in Narkose als der TA meinte das dass einzig richtige wäre sie einzuschläfern, haben sie dan eingeschläfert bevor sie wach wird, das wäre nur noch mehr Qualen für sie gewesen. Aber versteh mich bitte nicht falsch ich möchte dir keine angst machen, es kann natürlich auch etwas ganz anderes sein...aber bitte geh nochmal zum TA und sag er soll sie nochmal genau durchchecken lassen.

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Oh je, da stimmt wirklich was nicht. Beim Tierarzt warst Du ja schon. Ich würde vermuten, dass der Tierarzt nicht der richtige ist. Hat er Blut abgenommen und verschiedene Tests gemacht ? Er muss doch irgendetwas gesagt haben. Und mit 7 ist der Hund ja noch nicht am Ende des Lebens angelangt.

Unser Golden Retriever hat sich auch verhalten, wie Du beschreibst. Er wurde dann auch bei Spaziergängen plötzlich ohnmächtig. Das wurde dann immer öfter und schließlich wollte sie dann gar nicht mehr raus. Es gibt Medikamente, die einem Hund deutlich helfen können, bei unserem war es dann zu spät, sie war dann auch schon 17. Sie hat zum Schluss dann Cortison bekommen, lebte dann noch mal richtig auf bis dann die dann klar war, dass sie nicht mehr konnte, weil überall ihre Hinterlassenschaften ablegte. Dann mussten wir sie einschläfern lassen, zuhause, von der Tierärztin, die sie ihr Leben lang betreut hatte.

Mit 7 ist Dein Hund aber noch jung genug, dass man da etwas müsste machen können, es sei denn, die Tumorzellen sind wieder da. Dann kannst Du ihm wohl nur eine letzte schöne Zeit bereiten. Ich würde aber auf jeden Fall mal einen anderen Tierarzt aufsuchen.

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Vermutlich bekommt sie nicht ausreichend Luft. Der Tumor könnte auch gestreut haben. Wende dich dringend erneut an an den Tierarzt.

Franz. Bulldoggen sind nicht wärmeempfindlicher als andere Hunde, sie können sich nur schlechter kühlen, weil man den armen Qualzuchten den Nasenschwamm praktisch weggezüchtet hat.

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dein Hund kommt so langsam in den Rentenalter, da wird es nicht mehr so leicht gehen. da würde ich zum Tierarzt gehen, um gründlich durchzuschecken.

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Kommentar von Bitterkraut
07.05.2016, 12:05

Ein gesunder Hund ist mit 7 Jahren noch lange nicht im Rentenalter.

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Das hört sich eher nach Herzproblemen an! Hat sie eventuell bläuliches Zahnfleisch und Zunge?

Es kann aber auch durchaus Alterschwäche sein, auch wenn sie bis zu 10 Jahre alt werden.

Meine Hündin ist über 16 Jahre alt, frisst wie ein Scheunendrescher, ist aber trotzdem jetzt klapperdürr und taub!

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