Frage von lulu2711, 115

Hund hat mich gebissen wie ich ihm ein medikament geben wollte - wie kann/könnte ich ihn disziplinieren da er scheinbar den respeckt und vertrauen verloren hat?

Guten Abend!

Wie ich in der Frage/Titel geschrieben habe gab es einen sehr unangenehmen zwischenfall. Da unser hund auf Grasmilben alergisch ist und mein Vater die Impfung versäumt hatte wollte ich ihm die Tropfen die oberflächlich drauf tropfen, das medikament wird auf die betroffenen stellen geben (nichts was brennt) habe dafür seine pfote genommen die erste pfote ging ohne probleme behandeln die 2te wollte ich hoch nehmen auf meinen oberschenkel (husky rüde) da biss er mir tatsechlich in die Hand. Ich hatte zwar einen schock aber habe die hand nicht weggezogen ich merkte auch das er mich irgendwann ansah und dann auch loslies und in den keller flitzte (sommerschlafplatz).

Ich habe zwar schmerzen in der hand gehabt habe dann meinen vater gerufen dem gegenüber zeigte er sich auch frech nahm seine hand mit den zähnen und zog ihn von mir weg, ich sagte verbiete ihm das das ist unhöflich weil der hund einen niemals mit den zähnen so ziehen darf wie er das tat er schimpfte mit ihm hielt ihn dann kurz fest und die 2te pfote war verarztet.

Was mich angeht habe ich glück gehabt das die haut nur angeritzt war und er nicht durch die haut kam mit den zähnen habe zwar schmerzen aber diese sind wie ne leichte zerrung erträglich blut floss auch gott sei dank keines.

Nun bin ich aber am überlegen ihn mir morgen vorzuknöpfen (den hund) um mit ihm ein paar übungen zu machen da er kein beiser ist bzw. noch nie zu mir so gewesen ist ich konnte bis zu diesem vorfall eigendlich mit ihm alles machen an blödsin hat ihn nie gestört, selbst bei schlimmeren verletzungen die er sich mal zugezogen hatte - sondern eher gefreut evtl habe ich ihn zum falschen zeitpunkt dafür erwischt da er sich ne halbe stunde davor über nachbars gänse aufgeregt hatte (sah aus wie ein nachbarschaftsstreit jedes mal wenn er ein mal bellte schnatterten die gänse zurück wie kinder halt).

Welche übungen könnt ihr mir empfehlen oder Seiten die übungen beschreiben nichts brutales einfach nur fürs sozialisieren damit er wieder runter kommt von seinem macho gehabe (huskys sind selbstständige und unabhängige hunde von daher schwierig wenn man sie eine zeit lang nicht fordert, ich konnte es nicht da ich einen monat weg gewesen bin).

P.s.: Und wie ich oben meinte er ist normal kein Problemhund nur bin ich momentan bissl überfragt was ich mit ihm machen könnte. Hundeschule etc. ist einige Jahre her mit ihm und selbst da war er einer der Querulanten der der meinung war einer fliegenden taube zuzusehen ist wichtiger wie ein komando auszuführen (war bei der Prüfung, mega peinlich) wie die taube weg war setzte er sich hin ohne aufforderung.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tasha, 61

Also: Disziplinieren würde ich ihn nicht.

Ich würde Annäherungsübungen machen - medical training - mit denen er (wieder) Stück für Stück lernt, seine Pfote zu geben, an verschiedenen Stellen evtl. mit verschiedenen Gegenständen und verschiedenen Gerüchen berührt zu werden. Offenbar hat sich der Hund erschrocken, vielleicht hatte er kurz Schmerzen; man weiß es nicht.

Man kann sicher Beißhemmungsspiele mit dem Hund machen (wie genau, müsstest du auf speziellen Seiten nachlesen) - das wäre bestimmt auch eine gute Idee.

Du weißt, dass du den Hund nachträglich nicht bestrafen kannst; das würde er nicht verstehen. Evtl. hilft es euch beiden, Annäherungsübungen zu machen, damit ihr beide wieder Vertrauen zueinander fasst.

Annäherungsübungen allg.: Man beginnt weit vor der kritischen Stelle, z.B. Hand ist 50 cm vom Hund entfernt, und belohnt ihn dann. Das macht man so lange, bis beide völlig entspannt und sicher sind und nähert die Hand immer weiter an. Jedes Mal mit Belohnung. Irgendwann - oft nicht in der ersten Sitzung, bei einem Hund aber evtl. schon - darf man ihn anfassen. Dann beginnt man, ihn an verschiedenen Stellen unterschiedlich lange und fest anzufassen - immer nur so lange er entspannt ist und immer belohnen; Sitzungen allg. kurz halten -  und ggf. mit unterschiedlichen Gerüchen (verschiedene Substanzen, auch solche, die der Hund nicht gern riechen mag) und verschiedenen Gegenständen anzufassen. Immer in ganz kurzen Sitzungen, immer nur, solange der Hund entsppannt ist und Spaß hat. Oft wiederholen, bis er entspannt wieder alles mit sich machen lässt, am Ende auch die kritische Situation wiederholen, in der er gebissen hat. Zu dem Zeitpunkt sollte das für euch beide kein Problem mehr sein.

Bedenke, dass er möglicherweise aus Schreck gebissen hat, ohne dass es direkt mit dir etwas zu tun hatte: Geräusche draußen, Angst vor unbekannten Gerüchen, kurzer Schmerz aus verschiedenen Gründen, die nichts mit der Behandlung zu tun haben müssen.

Kommentar von lulu2711 ,

Danke für deinen Tip! Habe einen Notizblock nun neben mir und schreibe mir einiges raus ich will ihn ja auch nicht bestrafen bzw. habe es auch nicht wo er sich zurückgezogen hatte auch da nicht wo er gebissen hatte habe ich meine hand nicht weggezogen und bin ihm auch nicht hinterher. hab lediglich nur mit meinem vater genörgelt weil es ja eigendlich sein hund ist obwohl der bezug ganz anderst ist mein Vater kann mit ihm weniger machen wie ich mit ihm. auf die schoß nehmen einfach knuddeln auch wenn man sagt so weit sollte man nicht gehen, auch ohren und zahnkontrolle waren kein problem nur scheinbar überwiegt seine dominaz gerade da ich nicht da war die rasse hund braucht forderung und denen wird schnell langweilig bzw. sind sehr selbstständig vom kopf.

Antwort
von MiniTodeswunsch, 54

Huskys haben echt ihren eigenen Willen da hast du recht :D 

Vielleicht kannst du ihn einfach sitz und platz machen lassen, nichts schweres, und wenn er es macht halt loben damit er merkt dass es was tolles ist mit dir zusammen zu arbeiten. Kannst es ja dann zb mit einem spiel belohnen. Und sonst vielleicht noch üben, dass du ihn überall anfasst, zähne kontrollieren.. aber ich denke du machst das schon richtig, du kennst deinen kleinen ja besser :) 

Kommentar von lulu2711 ,

Ja das währ eine Idee, danke dir!

Kommentar von inicio ,

huskies spielen wenig udn sehne keine sinn in "platz" und "sitz" -nordische hunde brauchen andere erziehung und einfauhlsame besitzer in ihren charakter.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 14

du scheinst erst recht keinen respekt vor dem hund zu haben und mit "diziplinieren" zerstoert man jegliches vertrauene der hunde zu ihren menschen.

ueberlge mal eher was du fuer einen fehler gemacht hast. das festhalten einer pfote hati hm evtl auch wehgetan.

nordische hunde sind unabhangig und haben einen grossen eigensinn. das ist rassebedingt und gewollt. wer mit dem wesen von huskies nicht zurechtkommt, sollte keine halten. wer einen husky trainieren will wie andere hunde hat eine meise unter dem pony.

huskies sind keine "querulanten" sondern hunde mit besonderen qualifikatonen -zum beispiel lange strecken zu laufen und sichere wege durch eis und schnee zu finden und nicht irgendwelche prufungsaufgaben auf einem hundeplatz zu absolvieren. ein husky ist der falsche hund fuer dich -aber auch andere hunde brauchen keine diziplinierung sondern entspannte manchen die mit leibe und zuwendung erziehunen und positiv verstaerken, nicht strafen! 

lass die meidkamnte von deinem vater gegeben.

informiere dich bei fachleuten- zum beipiel beim deutschen club fuer nordische hunde (DCNH) ueber den richtigen umgang mit solchen tollen hunden.

huskissollte man zu 2 halten und artgerecht auslasten, z.b. mit zugsport.

Antwort
von lulu2711, 4

Ich habe nun mit ihm einige übungen gemacht auch mit entspanntem da liegen und nur streicheln und kraulen und ganz vorsichtig an den pfoten zb. lang fahren, eine verbesserung ist zu merken da er mich die pfoten ohne probleme anheben lässt, sonst habe ich ihm auch ein neues geschirr gegönnt fürs radfahren es müssen nur etwas kühlere temperaturen her den bei einem Husky ist das fell sehr dick und ich will auch nicht das er mir überhitzt.

Was die Tips mit fährtensuche angeht das hat ihn von klein auf nicht interessiert und man kann einen husky nicht mit einem Labrador oder so vergleichen da sie wie ich mal meinte einen eigenen Kopf haben :)

was funktioniert ist einigermaßen sitz und platz zu machen natürlich gegen schinkenwürfel da er auch beim futter " Sehr" wählerisch ist ( als welpe hat er es uns schon nicht einfach gemacht das richtige futter für ihn zu kaufen da er von 20 sorten 19 verschmähte was auch ins geld ging und wir irgendwann mit vielen säcken futter da standen das er nicht fressen wollte naja das tierheim hats dankend angenommen).

Was ich auch gemacht habe ist über stämme zu springen bzw. zusammen drüber zu springen das hat ihn richtig gefreut oder auch nur drüber zu balansieren. Ich bin zwar nicht mehr die Jüngste und aus der ferne mag es affig aussehen aber der hund ist es mir wert und wir beide haben unseren spaß.

Und was meinen ersten text hier angeht da stand ich noch etwas unter schock und habe den text denke auch zum teil ungünstig formuliert was man komischerweise nicht verändern lies von seiten der verantwortlichen admins der seite.

Naja Ich bedanke mich bei denen die mir ratschläge gaben ohne mich gleich zu verurteilen da ich keines wegs vor hatte den hund zu Strafen oder der gleichen.

Lg und Danke!



Antwort
von Viowow, 42

du warst zu langsam. du hast genau 3 sekunden zeit um zu strafen oder zu loben. danach wird aktion und reaktion nicht mehr verknüpft. wenn , hättest du also gleich etwas machen müssen. wozu willst du ihn "sanktionieren"? das bringt das vertrauen sicher nicht wieder...
mal abgesehen davon: übungen damit er kein beisser wird. quark. gibt es nicht. willst du ihn provozieren und dann gibts ärger? absolut unlogisch.
und wenn du dir "jemanden vorknöpfen" willst, solltest du lieber kampfsport machen, anstatt einen hund zu halten.
und zu guter letzt: hunde beissen nicht einfach so.
ich tippe mal, du wolltest die pfote verarzten, komme was wolle, und hast nicht mehr auf seine signale geachtet. mit sicherheit hat er vorher beschwichtigt und versucht, dir deutlich zu machen, das er das nicht mag. also: selber schuld.
letztendlich glaube(hoffe) ich bei deiner schilderung an einen troll.....

Kommentar von lulu2711 ,

1. Ich will ihn nicht strafen - verziehen habe ich schon!

2. Ich will wenn ich es anderst ausdrücken soll neu mit ihm anfangen vertrauen/disziplin aufzubauen

3.Ich habe nichts auf druck gemacht die behandlung tat ihm nicht weh und war eine sache von 10-15 sec. verstehe deine kritick nicht!

Kommentar von Viowow ,

dann hast du es etwas unglücklich formuliert in deiner frage. ich glaube trotzdem, das dein hund den vorfall sicher schon vergessen hat, deswegen würde ich bezüglich des beisens gar nichts machen. das würd ich unter "ausrutscher" verbuchen. wenn du neu anfangem willst, mach doch einfach was wirklich neues. z.b. dummytraining, fährtensuche, zugsport... (ich weis ja nicht, was ihr schon so macht)

Antwort
von Delveng, 36

@lulu2711,

wenn ich Deine Schilderung lese, gewinne ich den Eindruck, dass, zumindest Du, für Hunde ungeeignet erscheinst.

Ihr solltet, mit Eurem Hund, einen Verhaltenstherapeuten für Hunde aufsuchen, damit Ihr lernt, richtig mit Eurem Hund umzugehen.

Antwort
von Fox1013b, 35

Eine disziplinierung macht nur im affekt sinn, wenn überhaupt...wenn du jetzt nach 20 minuten anfängst ihn zu maßregeln, hat der hund doch gar keinen plan mehr, worum es überhaupt geht...

Antwort
von xttenere, 29

Einen Hund diszipliniert man nicht, und man knöpft ihn sich auch nicht vor ! Man arbeitet mit ihm, und dies kann man nur, wenn man sein Vertrauen hat.

Wenn Dich Dein Hund gemäss Deiner Beschreibung, grundlos schnappt...eine Pfote hochheben ist kein Grund....dann ist da einiges schief gelaufen.

Du sprichst von Prüfungen....was für Prüfungen ?

Wenn Du einen glücklichen und zufriedenen Husky willst, bräuchtest Du mindesten 2 davon. Huskys sollte man nicht alleine halten. Weiterhin solltest Du täglich mindestens 20 - 30 km mit ihm Rad fahren. Gassi gehen reicht nicht.

Husky sind Schlittenhunde, und halten nicht allzu viel von Unterordnungsprüfungen. Ausserdem jagen Huskys sehr gerne...vor allem Hühner und Gänse....die flattern so schön....

*Übungen machen, damit er wieder runter kommt.*

Radfahren und nochmals Radfahren, und zwar in den frühen Morgenstunden, bevor es heiss wird.

Und zu hause *sitz und Platz*....aber nicht länger als 5 - max 10 min. am Stück.

Und noch was....meide Wiesen mit hohen Gräsern, dann ist seine Allergie weniger schlimm.

Antwort
von Bitterkraut, 31

Und du meinst, jemanden, der das Vetrauen verloren hat,muß man disziplinieren? Disziplinierung schafft Vertrauen, ganz was Neues.

Geh schlafen und denk nochmal darüber nach, was du hier von dir gibst. Und dann dizipliniere dich erst mal selbst und hab erst mal sellbst Respekt vor dem Tier, das dir anvertaut ist.

Kommentar von lulu2711 ,

Ich habe respeckt vor den tieren der hund hat ihn nicht oder willst du mir hier verklickern ein hund der einen mit den zähnen an der hand begrüst ist nicht unfreundlich.... es geht um 2 verschiedene paar schuhe und deine antwort hilft einem genau genommen gar nicht!!!!

Kommentar von Bitterkraut ,

Du klingst nicht so respektvoll wenn du von disziplinieren redest. Vermutlich hast du den Hund nicht richtig gelesen. Der Biß kann ein Übersprung, ein Reflex gewesen sein, oder der hat eh kein Vertrauen zu dir.

Meine Hunde lassen in jeder Situation überall von mir anfassen. Wenn sie iegendwie behandeln muß, sorge ich erst dafür, daß sie sich entspannen. Daß die Stiuation vertraut ist, ich streichle, nehm dann z.B. alle Pfoten mal in die Hand, ohne was zu machen, dann fühle ich mit einem Finger zwischen die Zehen (einer meiner Hunde hat da Wolle, da bleiben oft Grasgrannen hängen und bohren sich dann in die Haut, da muß ich jeden Tag absuchen), das sind alltägliche Übungen. Dann klappts auch mit Milbenmittel.

Was hat eigentlich die vergessene Impfung damit zu tun? Kann man gegen Grasmilben impfen?

Kommentar von lulu2711 ,

Es giebt einen Impfstoff der die Alergie nicht extreem ausarten lässt den das erste mal wo er es hatte wars echt hefftig wir sind rechtzeitig zum ta und erst der 4te tierarzt hatte die richtige diagnose gestellt gehabt, und mit hefftig meine ich das zb der ganze bauch und pfoten rot ist und die stellen nesseln und er sich fast blutig kratzt und leckt, haben seit dem das medikamet auch zum auftropfen hier und die behandlung kennt er ist jedes jahr das selbe leider.

bitte glaub mir ich liebe den hund genau so wie die andere tiere die bei uns sind, scheine ja bei dir echt drakonisch rüber zu kommen

ich habe bevor ich dem das mittel drauftropfen wollte sogar mit ihm geschmust und gestreichelt gehabt er hat mich ja auch abgeleckt gehabt und die örchen waren auch unten könnt schon wieder von ihm schwärmen

naja ich wollte nur einfache ratschläge haben wie ich ihn wieder trainieren könnte den wenn er wehn fremdem so kommt kanns auch schlimmer enden wenn du verstehst wie ichs meine :/

ich selbst befinde mich im umzugsstress war einen monat nicht zuhause (konnte mich mit ihm nicht bescheftigen normal giebts täglich radfahren und ausgiebige spaziergänge wenn es nicht so warm ist, mein vater hat da angst mit ihm rad zu fahren da der hund richtig gas giebt und er nur einen arm richtig belasten kann zu spitzenzeiten schaffte der hund in seinem eigenem tempo 4 kilometer ihne stehenzubleiben durchzulaufen)

und war wie ich den ersten text verfasst hatte noch bissl unter schock weil ich den so nicht kenne er hat mich nie gezwickt, gebissen oder nur angeknurrt meinem vater respektiert er nicht und hat wohl auch kein vertrauen zu ihm.

Die Hundeschule ist 9 jahre her habe vieles vergessen aber einige ratschläge schon bekommen die ich mit dem hund und meinem vater üben werde und muss bevor ich hier wegziehe der hund gehört eigendlich meinem vater aber muss/sollte dem echt noch einiges erklären vor allem weil der hund sich sehr dominant zeigt (mehr details will ich auch nicht nennen) ich will einfach nicht das etwas passiert mehr ist es auch nicht.

Und das mit den Grasgranen kenn ich auch bei ihm ärgerlich das zeug.

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