Frage von Smsec, 48

Mein Hund hat eine Hausstauballergie, was soll ich tun?

Mein Hund hatte lange zeit stark juckende Haut und jetzt haben wir heraus gefunden das er eine Hausstauballergie hat. Jetzt wissen wir nicht was wir tun sollen. Es gibt zwar Tabletten dagegen aber dann würde unser kleiner Kerl nur noch 2-3 Jahre leben das wollen wir natürlich nicht. Außerdem gibt es auch spritzen dagen die leider sehr teuer sind und man muss es sehr oft spritzen das währe unsere aller letzte alternative. vielleicht hat ja jemad von euch eine idee oder im besten fall ein medikament ohne nebenwirkungen. Wir machen jeden Tag sehr viel sauber aber das bringt alles leider nicht.

wir sind ratlos.

Danke im vorraus :D

Liebe Grüße Smsec

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Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 44

Hallo,

folgende Dinge sind zu beachten:

Sanierungsmassnahmen bei einer Hausstaubmilben-Allergie des Hundes
Das Ziel aller Massnahmen ist, die Lebensbedingungen für die Milben zu verschlechtern und somit deren Allergengehalt im Staub zu verringern. Innerhalb der Wohnung sind Betten und Ligeplätze des Hundes die grössten Milbenreservoirs. Dort finden Milben ausreichend Nahrung, Feuchtigkeit und Wärme und haben Rückzugsgebiete, wenn sich das Mikroklima ändert.
1. Encasing-Bezüge sind milbenundurchlässige Bezüge. Sie haben sich als die effektivste Methode zur Reduktion der Allergenbelastung der Matratzenoberfläche erwiesen. Encasing-Bezüge können nach Mass angefertigt werden und sind somit auch für Hundebetten verwendbar.
2. Waschen bei über 60 °C tötet Hausstaub und Vorratsmilben ab. Für Hundebetten sind deshalb Textilien zu bevorzugen, die bei Temperaturen über 60 °C gewaschen werden können. Heisses Waschen ist übrigens effektiver als die chemische Reinigung.
3. Hundebetten: Wird das Hundebett umhüllt, so ist der Aufbau weniger bedeutsam. Beim Kauf sollte allerdings darauf geachtet werden, dass kein Rosshaar enthalten ist. Schaumstoffmatten führen die Feuchtigkeit schlecht ab und stellen somit einen guten Nährboden für Schimmelpilze dar. Auch Latexmatten sind dem Encasing deutlich unterlegen.
4. Plüsch- und Stoffspielsachen können ebenfalls relevante Allergenmengen enthalten. Solches Spielzeug sollte entweder entfernt oder regelmässig gewaschen werden; das Absaugen des Spielzeugs reicht nicht aus. Eine Behandlung im Wäschetrockner oder im Tiefkühler reduziert die Milbenzahl ebenfalls.
5. Schlafzimmer: Auf Hausstaubmilben allergische Tiere gehören weder ins eigene Bett, noch ins Schlafzimmer, da im Schlafzimmer die Milbenbelastung weitaus am höchsten ist.
6. Teppichböden weisen eine höhere Allergenmenge auf als wischbare Böden. Diese müssen dann allerdings auch regelmässig abgesaugt und gewischt werden, da sonst von glatten Böden erhebliche Mengen an Staub aufgewirbelt werden können. Milben können sich in den Teppichfasern sehr gut fixieren und lassen sich durch Staubsaugen nicht in ausreichendem Masse und dauerhaft entfernen. Daran können auch synthetische Teppichfasern, Hightech-Staubsauger, Dampfstrahlreiniger und milbenabtötende Zusätze (Akarizide) nichts ändern, da sie meist nur kurzfristige Effekte erzielen. Möchte man auf den Böden nicht auf Teppiche verzichten, sollten zumindest kleine, leicht waschbare Teppiche gewählt werden.
7. Staubsauger: Herkömmliche Staubsauger geben die angesaugte Luft über einen Filter direkt wieder ab. Allergische Tiere sollten während des Staubsaugens deshalb ausser Haus gebracht werden.
8. Dampfstrahlreiniger haben eine etwas bessere milbenabtötende Wirkung, möglicherweise durch die zusätzliche Hitzeeinwirkung. Nach 3 Monaten ist die Besiedlung der Teppiche jedoch wieder so stark wie vor der Reinigung.
9. Benzylbenzoat-haltige Präparate haben eine milbenabtötende Wirkung. Sie sind in Drogerien und Apotheken erhältlich. Durch die Anwendung dieser Produkte in Kombination mit den damit verbundenen Reinigungsmassnahmen wird die Allergenmenge reduziert. Die Behandlung der Wohnungen von auf Hausstaubmilben allergischen Hunden mittels Benzylbenzoat bewirkte bei rund 70 Prozent der Hunde eine signifikante Verbesserung der Symptomatik, so dass auf weitere therapeutische Massnahmen verzichtet werden konnte. Diese Akarizide haben jedoch nur eine begrenzte Wirkung, es wandern neue Milbenpopulationen ein, von einer 2- bis 4-maligen Anwendung pro Jahr ist deshalb auszugehen.
10. Luftfeuchtigkeit: Die Luftfeuchtigkeit der Räume sollte gering gehalten werden, denn kontinuierlich trockene Luft stört Milben empfindlich. Luftbefeuchter sind deshalb nicht angebracht. Topfpflanzen sollten auf ein Minimum beschränkt werden, da sie ebenfalls die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Auf Hausstaubmilben allergische Hunde sollten von Räumen mit erhöhter Feuchtigkeit wie Bad, Keller und Waschküche fern gehalten werden.
11. Wohnung: Nach Möglichkeit sollten die Sitzmöbel in den Wohnräumen abwischbar und die Polstermöbel am besten mit Leder oder entsprechend abwischbaren Bezügen versehen sein. Schwere Vorhänge sollten durch leicht waschbare Vorhänge ersetzt, Kissen nach Möglichkeit aus der Wohnung entfernt werden.

http://www.polar-chat.de/hunde/topic/5102-ma%C3%9Fnahmen-bei-hausstaubmilben-all...

Alles Gute für den Hund

Daniela

Kommentar von Smsec ,

vielen liebe dank. Das wahren wirklich viele informationen :D

ich werde versuchen viele von diesen dingen umzusetzen und hoffe das dadurch eine besserung auftritt.

liebe grüße und danke noch mal Smsec

Antwort
von emelyfrage, 33

Wir haben einen 2jahre alten Hund. Sie hat auch eine Hausstaub Allergie. Wir haben das mit den spritzen gemacht (sensibilisierung) . Wir spritzen sie jetzt seid über 1jahr es war mal eine Zeit lang viel besser. Aber die letzten 3monate bringt es ihr garnichts mehr... sie bekommt apaquel (Tabletten) die sehr teuer sind eine fast 3€. Und wir wissen jetzt auch nicht richtig weiter, weil das mit den spritzen nicht richtig klappt.
Lg

Kommentar von Smsec ,

also heißt es das die sensibilisierung nach einiger zeit nicht mehr wirkt ?

dann werde ich mich mal nach den apaquel tabletten informieren.

Danke und auch alles gute für ihren vier beiner

Lg

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 39

Was sind den die hauptsächlichen Symptome?

Kommentar von Smsec ,

Die juckende Haut ist unser haupt problem außerdem hat er immer Feuchte Augen.

Kommentar von friesennarr ,

www.joveg.de da die Hundeseife für Ekzem, die nimmt wunderbar den Juckreiz weg.

Wenig Staubsaugen und wischen, und nur dann, wenn der Hund gerade nicht da ist.

Einen Tierheilpraktiker kann man auch noch befragen, was möglich wäre. Ist die Diagnose gesichert? 

Wie wurde der Test gemacht?

Antwort
von angelikaliese, 42

Smsec,

mein Rat wäre mit Deinem Hund mal zum TA zu gehen und ihm um Rat zu fragen, was man dagegen machen kann.

Alles Gute für Deinen Hund.

MfG Angelika

Kommentar von Smsec ,

deim TA waren wir schon und der hat nur die lösung mit den Tabletten und der sensibilierung .

danke

Lg

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