Frage von fraukaktus, 138

Hund hat Blut im Urin und Fieber?

Mein Hündin (12 Jahre) ist mal wieder krank ...ganz plötzlich . Morgens war noch alles ok . Erst vor sechs Wochen hatte ich gepostet...gestern waren die Symptome noch schlechter ( wollte garnicht mehr aufstehen, sehr apathisch , zittern und hohes Fieber 40,5). Gestern dann zum Hundenotdienst . Auch die Ärztin war sehr besorgt .:-( Ultraschall unauffällig  . Bauch sehr tastempfindlich . Blut im Urin . Ärztin denkt sie hat eine Blasenentzündung .... Aber der harte Bauch hat sie irritiert. Ist sich auch nicht so sicher schien mir so ...Nun bekommt sie drei mal täglich Schmerzmittel und Antibiotikum. Heute geht es ihr schon viel besser . Hat aber immer noch einen harten Bauch und Probleme beim hinlegen . Fressen tut sie ( Hühnchen mit Reis) und trinken . Letzte mal gestern früh Stuhlgang .
Bei der letzten Blutabnahme hatte sie sehr stark erhöhte Leberwerte . ( sollten nächste Woche nochmal kontrolliert werden ) Die Ursache unbekannt . Hat jemand ähnliche Erfahrungen  gemacht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von BlueMaWater, 79

Habe keine ähnlichen erfahrungen, aber warte am besten ab. Wenn es sich verbessert ist es doch gut.

Es geht nicht einfach so schnell das man einfach die medizin gibt und sofort gehts dem Hund wieder prima. Man kann das nicht auf Knopfdruck heilen..

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 57

Ich würde auch erstmal abwarten, die Medis weitergeben und weiter die Diät füttern. Sowas geht nicht von "jetzt auf dann" weg,.

Bezüglich der Leberwerte würde ich diese nochmal kontrollieren lassen. Bekam sie vor der letzten Blutuntersuchung Medikamente, die dafür hätten verantwortlich sein können?

Was hast Du zu dem Zeitpunkt gefüttert?

Hattest Du zuvor mal Futter umgestellt, wenn ja, was genau?

Was wurde gegen die erhöhten Leberwerte gemacht (Medikamente, Ergänzungsfuttermittel, Futterumstellung)?

Kommentar von fraukaktus ,

Sie hatte  keine Medis oder Futterumstellung. Bekam Mariediestel wegen der Leber  . Müssen nochmal zur Blutkontrolle.

Kommentar von Berni74 ,

Mariendistel hatte meine Maus damals auch bekommen. Aber ich sollte auch das Futter umstellen.

Ich würde da auf jeden Fall dran bleiben - notfalls noch ne zweite Meinung einholen. Irgendeinen Grund für die Veränderungen der Leberwerte muß es ja geben.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 41

Bei den Symptomen würde ich an Blasen-/ Harnstein oder eine Nierenentzündung denken. Ersteres hätte aber beim Ultraschall auffallen müssen. Eigentlich.

Die Verspannungen im Bauch können durch die Schmerzen kommen, zusätzlich schlagen ja viele Schmerzmittel auf den Magen.

Wenn der Zustand in den nächsten Tagen unverändert bleibt, würde ich mir eine Kopie der Untersuchungsergebnisse geben lassen und in eine Tierklinik fahren.

Gute Besserung für Deinen Hund!

Kommentar von fraukaktus ,

Danke heute ist es viel besser .

Kommentar von Naninja ,

Super, das freut mich!

Antwort
von MontiUndCo, 25

Hi , ich glaube abwarten ist hier keine gute Idee ... Mein Labrador Rüde auch 12 Jahre ist vor 6 Wochen genau an den selben Symptomen gestorben ;(  

Eine Woche vor seinem Tod hatte er so was ähnliches wie einen Schlaganfall ...also er hat gehechelt ohne etwas anstrengendes gemacht zu haben und hat plötzlich in die Wohnung uriniert ...am nächsten Tag war plötzlich ohne Vorwarnung Blind.

Dann ging es ihm eine Woche lang wieder gut (außer das er Blind war) und dann kahm das was deine Hündin jetzt auch hat.wir sind mit ihm in die Klinik und mussten feststellen das er einen faustgroßen Tumor an der Milz hat ;( da er für einen Labrador schon alt und auch Blind war wollten wir ihn nicht noch operieren damit er noch 2 blinde Monate hat und haben ihn eingeschläfert D; 

Lass sie lieber nochmal untersuchen am besten in einer Tierklinik ...

Ich hoffe sie hat kein Krebs :(

Viel Glück ;) LG MontiUndCo

Antwort
von froeschliundco, 45

hat sie dir eine vermutung gestellt in bezug auf die erhöhten leberwerte?

Kommentar von fraukaktus ,

Verdacht war Leberkrebs/ Entzündung. Deswegen der Ultraschall . Das war zum Glück nicht der Fall.

Kommentar von froeschliundco ,

hast du mal was von leberzirrhose oder nierenzyste gehört...die anzeichen könnten passen...ich an deiner stelle würde am montag in eine tierklinik fahren, blut,urin untersuchen lassen, von einem ultraschallspezialisten den hund nochmals checken lassen

Kommentar von fraukaktus ,

Der Arzt hat ein großes Blutbild gemacht und alle Organe geschallt . Aber wäre mal eine Idee

Kommentar von froeschliundco ,

ich weiss nur,das bei meinem hund dazumal, erst der ultraschallspzialist (überweisungsklinik) die ursache gefunden hat...er wurde sicher 5mal geschallt, sogar das tierspital in zürich meinte, alles in ordnung, haha, war dann nichts mit alles i.o...

Kommentar von fraukaktus ,

Versteh das auch nicht . Wurde schon das zweite mal geschallt . Da war extra der " Chef" dran . Werde jetzt mal abwarten . Jetzt geht es ihr wieder viel besser. Ich meine aber auch er hätte eine Zirrose das letzte mal ausgeschlossen . Müssen ja nächste Woche nochmal zur Blutabnahme . Soll er dann leberspezifisches Blutbild machen. Vllt auch mal ein Röntgen ?! Hatte dein Hund auch solche Symptome und wie wurde er dann behandelt ?

Kommentar von froeschliundco ,

er hatte ein ähnliches problem,koagolase staphylokkoken (behafte mich nicht auf der rechtschreibung😉) dabei waren die nieren betroffen...leber ist aber gut bei ihm...mir hat keiner geglaubt das mein hund schmerzen hat...jeder hat untersucht,geröntgt,geschallt u.blutbilder gemacht, monatelange ein auf u.ab...erst der spezialist hat gesehn was wirklich los war...manchmal kommt man sich als tierbesitzer vor wie ein depp,man könnte mit der wand sprechen,die würde sich mehr bewegen...bleib hartnäckig!!!

Kommentar von froeschliundco ,

Die koagulasenegativen Staphylokokken sind in der Regel Besiedler der Haut- und Schleimhäute ohne Krankheitsbedeutung. Jedoch bei immunsupprimierten Patienten (also solchen, bei denen mit Medikamenten die Abwehrfunktion des Immunsystems herabgesetzt worden ist, wie z. B. nach einer Transplantation, oder aber eine Krankheit das Immunsystem geschwächt hat) und im Zusammenhang mit sog. Polymer-assoziierten Infektionen, das heißt einer Besiedlung von Kunststoffoberflächen (zum Beispiel Katheter, künstliche Herzklappen, künstliche Gelenke; siehe Biofilm), besitzen die koagulasenegativen Staphylokokken medizinische Bedeutung. Hiervon können beim Menschen insbesondere folgende Spezies in Erscheinung treten:
◾Staphylococcus epidermidis
◾Staphylococcus haemolyticus
◾Staphylococcus lugdunensis
◾Staphylococcus saprophyticus subsp. saprophyticus

Letztere ist eine weitere koagulasenegative Spezies, die allerdings mit einem spezifischen Krankheitsbild verbunden (assoziiert) ist. Dieser Erreger kann für das Dysurie-Syndrom bei jüngeren Frauen sowie auch für unspezifische Harnröhrenentzündungen (Urethritiden) bei Männern verantwortlich sein.

WirkungscharakterBearbeiten

Vergiftung, hervorgerufen durch Enterotoxine, die vom Erreger als Metaboliten in das umgebende Substrat ausgeschieden werden. Die Toxine sind eiweißartiger Struktur mit molaren Massen von 20.000–40.000 g·mol-1. Das Enterotoxin B zum Beispiel besteht aus einer einzelnen Polypeptidkette, in der 239 Aminosäurereste aneinandergereiht sind.

Die Toxine lassen sich durch ihr immunbiologisches Verhalten gegeneinander abgrenzen. Das Enterotoxin A verursacht in Dosen von nur 1 µg beim Erwachsenen Erbrechen, das Enterotoxin B nach 20 bis 25 ng. Erste Symptome zeigen sich durchschnittlich zwei bis vier Stunden nach Aufnahme einer entsprechenden Toxin-Menge mit dem Lebensmittel, wobei die Variationsbreite zwischen einer halben und sieben Stunden liegt.

Der primäre Angriffspunkt für die emetische Wirkung liegt in den Bauchorganen, über den Vagus und sympathische Fasern erreicht es das Brechzentrum. Andere Angriffspunkte für das Toxin sind Nieren, Leber, Lunge, Gastrointestinaltrakt, verschiedene Gewebe und einzelne Zellen.[7]

SymptomeBearbeiten

Zunächst Salivation, dann Übelkeit, Würgen, Erbrechen und Durchfall. Erbrechen und Durchfall können gleichzeitig explosionsartig erfolgen. In schweren Fällen kann es zu Exsikkose, Schockzuständen, zum Auftreten von Schleim und Blut in Stuhl und Erbrochenem und hypokaliämischen Muskellähmungen kommen. Die Körpertemperatur ist in der Regel nicht erhöht, vielfach werden subnormale Temperaturen gemessen. Die Restitution kann innerhalb 24 Stunden eintreten oder auch einige Tage in Anspruch nehmen. Nur selten kommt es zum Exitus, hier meistens bei Neugeborenen. Mit der gewebeschädigenden Wirkung des Toxins steht der rasche Anstieg der GOT-Aktivität im Blutserum in Zusammenhang, ebenso wie die Veränderungen des weißen Blutbildes (Leukozytose bereits 30 Minuten nach peroraler Aufnahme, bei höheren Dosen mit vorhergehender Leukopenie, später deutliche Linksverschiebung), Katecholamin- und Glukoseanstieg, Erhöhung von Rest-N, Plasmafibrinogen und anorganischem Phosphor, Abfall von Serumprotein, Calcium und Chlor sowie schließlich Verminderung der Thrombozytenzahl und des Serotonins.[7]

Kommentar von froeschliundco ,

bei meinem wurde seine niere regelrecht aufgefressen, zersetzt von den toxinen...antibiotikas haben immer nur kurze besserung gebracht,aber es war nie gut

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