Frage von Syyntax, 59

Hund guckt sich schlechtes Verhalten ab, wie verhindern?

Unser erster Hund ist 6 Jahre alt. Er hatte eine schlechte Kindheit. Wurde oefters gebissen, angebellt und zusaetzlich wurde er von meinen Eltern in manchen Dingen schlecht erzogen. Auch von Besuchern wie Oma und Opa.

Zb. es klingelt.. Hunde bellt, springt und rastet aus. Oma kommt rein, hund springt sie an und sie streichelt ihn und gibt ihm ein Leckerli. Jetzt rastet der Hund bei jedem Besucher aus.

Auch bellt der Hund bei jedem kleinsten Geraeuscht. Zb Autotuer geht zu, Auto hupt oder es klappert irgendwo. Sofort bellt er. Und andere Hunde draussen bellt er auch an. Wen er jedoch ohne Leine rummlaeuft versteht er sich fast mit jedem Hund. Nur wenn er an der Leine ist bellt er jeden Hund an.

Habe mir letztes Jahr eine australian shepherd huendin geholt. Als Welpe. Sie ist jetzt 9 Monate alt. Ihr charakter ist toll, sie versteht sich mit jedem und ist nie boese oder bellt andere an. Ausser wenn sie sich erschreckt. Ansonsten nie.

Der erste Hund wohnt bei meinem Vater und meine Huendin wohnt bei mir. Jedoch sehen sie sich oft. Fast taeglich. Und sie moegen sich aus. Nur ist der erste Hund manchmal frech zu ihr. Zb wenns um Spielzeug geht. Sie gibt ihm immer alles ab, aber er ihr nie. Er knurrt und schnappt nach ihr wenn sie ihm den Ball wegnehmen will.

Auch das bellen guckt sie sich ab. Wenn der erste Hund bellt, dann bellt sie mittlerweile auch mit. Und das will ich nicht. Jedoch koennen wir es nicht verhindern. Die beiden sehen sich oft, geht nicht anders. Aber wie kann man es verhindern dass sie nicht alles schlechte abguckt? Sie ist immernoch lieb und so, aber sie bellt jetzt auch schon mehr als frueher.

Antwort
von Ichdomenic, 19

Da hast du dir aber echt eine anspruchsvolle Rasse angeschafft.  Australian shepperd sind Tiere die unendlich viel wahrnehmen und verarbeiten.  Dafür sind sie auch gezüchtet worden.  

Sie hören jede Kleinigkeit und wenn sie z. B.  Töne in gewissen Situationen hört die sich öfters wiederholen, wird der Hund dann auch genau so reagieren.  Das ist das mit dem Punkt fremde Hunde anbellen.  Dein anderer Hund bellt wenn er andere Hunde sieht, so bellt er ebenfalls.  Letzten Endes muss der australian shepperd nur noch einen Hund sehen um zu glauben, das er bellen soll.  

Das muss man ihm angewöhnen. Was recht schwer ist wenn die Hunde keine konsequenten kennen.  Man kann auf viele Art und weisen einen Hund trainieren, aber ich werde jetzt nicht sagen was ich für richtig halte, denn der nächste findet das wieder falsch und so weiter.  

An deiner Stelle würde ich eine Hundeschule besuchen und wenn es möglich ist, alle Beteiligten Personen, die mit deinem Hund zu tun haben sollten mit kommen.  Denn Hundeschule ist eigentlich Menschenschule.  Der Hund kann alles wenn man ihm zeigt was er tun soll. 

Ich arbeite seit 5 Jahren im Tierheim und bekomme leider jeden Tag mit, was mit Tieren passiert die nie erzogen wurden und so leider auch öfters beisattacken abbekomme. 

Hoffe das ihr das zusammen gut hinbekommt, denn der Hund will einem gefallen und will insbesondere lernen. 

Antwort
von brandon, 38

Das beste wäre dem älteren Hund so zu erziehen das er sein Verhalten ändert dann wird auch Dein Hund nicht mehr mitmachen können 

LG

Antwort
von Boxerfrau, 22

Getrennt üben. Und immer zu zweit gehen.. und den Jungen Hund ablenken. Wenn der alte Theater macht

Antwort
von jessica268, 35

Ich würde mit der Hündin in eine Hundeschule gehen. Dann lernt sie alles richtig. Das sitzt dann in ihr fest. Im Grunde müßte der andere Hund auch in eine Hundeschule. Ginge das? Er tut mir irgendwie leid. Hat eine blöde Vergangenheit und nun auch noch die falsche Familie, sorry. Mit Geduld und Liebe kriegt man das raus. Ich persönlich würde ihn zu mir nehmen, wenn ich Du wäre. Es ist ja kein Abschied für immer. Der Hund käme dann zur Ruhe. Er hat ja was friedliches an sich.

Kommentar von Syyntax ,

Falsche Familie wuerd ich nicht sagen. Wir kuemmern uns gut drum. Mein Vater haengt sehr an ihm. Er wuerde ihn niemals abgeben. Ausserdem hatte der erste Hunde im Welpenalter eine sehr schwere Krankheit. Weiss heute noch niemand was das genau war. Sein Gesicht war angeschwollen und er hatte im ganzen Gesicht pocken. Wir dachten er stirbt. Nach vielen Tierarzt besuchen und ueber 1500 Euro an Medikamenten ist er irgendwann doch noch gesund geworden. Nur er hat jetzt halt ein paar Macken.

Sind halt auch ein paar Fehler die meine Eltern bei der erziehung gemacht haben. Zb am Tisch was vom Essen abgeben. Das hab ich ihnen bei meiner Huendin verboten und sie bettelt bis heute immernoch nicht.

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