Frage von muli98, 59

Hund greift Familienmitglieder an, was kann ich tun?

Meine Oma hat einen kleinen Dackel. Neben meiner Oma und meinem Opa bin ich einer seiner wenigen engen Beziehungspersonen, welche ihn seit klein auf kennen. Ich verstehe mich blendend mit ihm. Er ist oft bei uns gewesen zum aufpassen. Eines Tages lag ich in der Hängematte und er auf meinem Bauch. Mein Vater beugte sich über mich um mit mir etwas zu besprechen. Da fühlte er sich bedroht und biss zu. Daraufhin wiesen wir ihn zurecht. Doch nun ist das Verhältnis total gestört. Wenn wir in einem Raum sind und mein Vater kommt herein, dann knurrt er und bellt, zieht den Schwanz ein. Deshalb kann ich die beiden nicht in einer Wohnung lassen. Doch eigentlich ist dies der Plan falls meine Oma sich eines Tages nicht mehr um ihn kümmern kann oder nur in den Urlaub will... Sobald allerdings sehr viele Menschen um ihn herum sind, wie bei einem Geburtstag interessiert es ihn überhaupt nicht ob mein Vater da ist oder nicht. Dann können sie sogar miteinander spielen und er kann ihn streicheln. Doch sobald nur der Hund, mein Vater, ich und noch vielleicht 2 andere Personen außer meiner Oma oder meinem Opa im Raum sind, geht gar nichts mehr... Was kann ich dagegen tun?

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 59

Was auch immer damals passiert ist, dass der Hund gebissen hat und was dann danach mit dem Hund lässt sich aus der Ferne nicht mehr klären.

Allerdings kann ich Dir sagen was Du unbedingt unternehmen musst um in Zukunft nie wieder solches Erleben zu müssen und auch dem Hund nicht mehr zuzumuten:

Bitte umgehend fachliche Unterstützung hinzuziehen. Wende Dich an einen Hundeverhaltenstrainer bei Euch vor Ort in der Region. Allerding nicht einfach einen "Hauruck - Hundeguru" nehmen, sondern nur gut ausgebildete, erfahrene und mit modernem Wissen wirkende.

Dazu in die Internetsuche Deine PLZ und den Oberbegriff - IBH-hundeschulen- eingeben. 

Es ist schon lange überfällig endlich die Traumatisierungen Beider abzubauen. Fang endlich damit an. Viel Erfolg und weniger Angstaggression beim Hund.

Antwort
von Dicksy, 39

Gu Mo...

wende Dich ans *Dog-Center*...gegründet von Herrn Rütter

oder einem anderen vertrauenswürdigen Hundetrainer in Deiner Region

 siehe den Beitrag von *Expertenantwort* Yartung Tsangpo...

Hier wurden sicherlich gravierende Fehler von Euch gemacht, da ihr wohl die *Hundesprache* nicht gelernt und nicht auf die Signale des Hundes geachtet habt. Es gibt Vorankündigungen, z. B. durch die Augen- und Ohrensprache eines Hundes.


Viel Erfolg beim Hundetraining...

(auch ältere oder traumatisierte Hunde kann man noch mit viel Lebe umerziehen)


Vielleicht schauste Dir auch mal Maike Maja Nowak an, die das Buch schrieb:

Wanja und die wilden Hunde...

Inzwischen ist sie auch bekannt durchs TV mit ihren Sendungen. Sie hat sich zur Hundetrainerin ausbilden lassen. Durch ihre eigenen Erfahrungen mit den wilden Hunden hat sie viel von der Hundesprache gelernt.

lG


Antwort
von 1Paradise1, 50

Was hat Dein Vater den Hund angetan? Irgend etwas muss ja wohl passiert sein,das sich der Hund ihm gegenüber so verhält. Ich denke,er hat angst vor Deinem vater und rfeagiert deshalb ´so. Rede mit Deinem Vater,was passiert ist. er kann Dir sicher die Antwort geben.......

Kommentar von muli98 ,

Ich denke auch, dass der Hund Angst vor ihm hat. Mein Vater hat sich über mich und den Hund gebeugt, das hat dieser wohl als Bedrohung gesehen...

Antwort
von wotan0000, 53

Wenn der Hund so eine Angst aufgebaut hat, möchte ich nicht wissen, wie der Hund zurechtgewiesen wurde. :(

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