Frage von MissBadabummtss, 57

Hund geht nicht spazieren/hat Angst. Was ist nur los? Hat er Schmerzen?

Hallo,

Ich war gestern mal wieder im Tierheim und wollte dort mit einem Hund spazieren gehen. Ich habe mich sofort in die kleine verliebt. (Wir wollen uns einen Hund zulegen ;) ) Jetzt gibt es jedoch ein Problem, das rechte Vorderbein des Hundes, musste, wegen einem falsch verwachsenen Bruch (der Vorbesitzer hat sich nicht darum gekümmert) amputuert werden. Das alles war erst vor einem Vierteljahr. Nun hat der Hund sowohl physich als auch psychisch Probleme... das Tierheim meinte, dass sie immer weniger laufen würde... Sie bekommt auch Physiotherapie. Meine Frage jetzt: Was kann man tun? Woran kann das liegen?

Wir haben uns sofort in die Kleine verliebt.. :)

Antwort
von LiselotteHerz, 57

Dieser Hund wird wohl weiterhin Physiotherapie bekommen müssen. Aber was er vor allem braucht, ist liebevolle Zuwendung. Ich würde diesen Hund nehmen - das ist wahrscheinlich seine einzige Chance, sonst sitzt er womöglich noch jahrelang im Tierheim, die allermeisten Menschen wollen keinen behinderten Hund. Gebt ihm die Chance auf ein gutes Zuhause, wahrscheinlich ist dieser arme Kerl auch völlig verängstigt, weil er so vernachlässigt wurde und das kann man nur mit Liebe und Geduld wieder hinkriegen. Lasst Euch mal die Röntgenbilder zeigen, der TA in der Tierklinik wird das Tier ja wohl mal geröntgt haben und lasst Euch genau aufklären, welche Form der Physiotherapie hier nötig ist. Ich denke mal, wenn er immer weniger läuft, liegt das daran, dass die in den Tierheimen einfach keine Zeit für ihn haben. lg Lilo

Antwort
von brandon, 15

Warum der Hund so ist kann Dir hier auch keiner sagen, auch nicht ob er Schmerzen hat.

Ich vermute mal das der Hund psychisch leidet, er hat von heute auf morgen sein Zuhause, seine gewohnte Umgebung und sein Herrchen verloren, dann kommt dazu das er plötzlich auf drei Beinen laufen muß, womöglich hat er auch Schmerzen und wer weiß was der Hund sonst noch in seiner Vergangenheit erlebt hat. Es würde mich nicht wundern wenn der Hund unter einer Depression leidet.

Es ist lieb von Dir das Du diesem armen Tier ein schönes Zuhause geben willst aber Du solltest Dich auch fragen ob Du dem was da auf Dich zukommt gewachsen bist. Bei einem so verstörten Tier braucht man viel Geduld und Einfühlungsvermögen wer das nicht hat wird bei solch einem Tier schnell überfordert sein. Am besten wäre für ihn ein Besitzer der Erfahrungen hat. Andererseits gibt es solche erfahrene Hundehalter nicht so oft. Wenn Du Dir also ganz sicher bist das Du mit so einem Problemhund klar kommst nimm ihn zu Dir. Wenn Du jedoch Zweifel hast dann Laß es lieber (das ist keine Schande) bevor der Hund dann wieder im Tierheim landet.

LG

Antwort
von Lesemaus2, 39

Hey :)

Habt ihr euch denn mal bei einem Tierarzt erkundigt? Und habt ihr eventuell einen zweiten Hund bzw. jemanden in der Familie, der schon Erfahrung mit Tieren hat?

Denn so ungern ich dir das jetzt sage...gerade Hunde mit Krankheiten/psychischen Problemen sind nicht leicht. Sie brauchen noch mehr Zuwendung als andere und man muss ganz genau wissen, wie man mit ihnen umgeht...

Dass er nicht spazieren gehen will kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Vielleicht verbindet er ja auch seine Verletzung mit dem Spazierengehen? Ob er Schmerzen hat kann wie gesagt nur ein Tierarzt klären. Ob sie wirklich die richtige für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden

Ich hoffe alles wird gut :)

Antwort
von abgekochtes, 20

Ich vermute mal, dass es ein kleiner Hund ist, den man auf den Arm nehmen kann?

Dann trage ihn doch einfach eine Weile, bis ihr vom Tierheim etwas entfernt seid. Vielleicht macht ihn die Atmosphäre und die  Bellerei der anderen Hunde einfach Angst? denn er weiß auch, dass er sich im Ernstfall nicht wehren bzw nicht schnell weglaufen kann. Viel Glück weiterhin!

Kommentar von MissBadabummtss ,

Es ist KEIN kleiner Hund. Eher Schäferhundgroß^^ Danke trotzdem :)

Kommentar von abgekochtes ,

du schriebst die Kleine - darum nahm ich das an  ;-)

ooh! einem großen Hund ein Bein zu amputieren halte ich auch für bescheuert. Muss ich ganz ehrlich mal so sagen. (kein Vorwurf an dich, du kannst ja nichts dafür) Dann ist es natürlich kein Wunder, dass er sich nicht von dem, in seinen Augen geschützeten, Bereich nicht entfernen möchte. Das das Bein fehlt merkt auch ein Hund, einem Menschen kann man erklären, ein Mensch kann verstehen, aber ein Hund lebt im Hier und  Jetzt und : er ist ein Lauftier dem es jetzt schlecht geht....

Antwort
von MiraAnui, 37

Man sollte dem ganzen nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Einfach an Leinen und los laufen.

Mit Futter oder Spielzeug locken. Auch ein Artgenosse kann helfen.

Physio ist super. Ein Hund mit drei Beinen wird irgendwann Folge Erkrankungen haben.

Hunde haben mit solchen " Behinderungen" keine Probleme. Wenn man aber immer wieder vor Mitleid ein Drama veranstaltet und jedesmal wenn der Hund nicht weiter will nach gibt, merkt sich das ein Hund und er nutzt es aus.

Finde was tolles was der Hund liebt und lock ihn damit. Manchmal muss man auch einen Hund zu seinem Glück zwingen

 

Antwort
von Goodnight, 11

moderne Tierquälerei

Kommentar von MissBadabummtss ,

was meinst du damit?

Kommentar von Goodnight ,

Dass ich niemals meinem geliebten Hund eine Amputation eines Beins zumuten würde. 

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