Hund Epelepsie-Anfall?

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8 Antworten

Wie Euch auch selbst schon aufgefallen ist - Streß ist einer der Auslöser für epileptische Anfälle. Und das muß nicht unbedingt negativer Streß sein. Auch die extreme Freude, Euch wiederzusehen, kann einen Anfall triggern.

Ist der Hund bereits in tierärztlicher Behandlung? Wenn nicht, würde ich das dringend nachholen. Es gibt mehrere Medikamente, die zwar alle nicht ohne Nebenwirkungen sind, jedoch bei vielen Hunden auch die Anfallshäufigkeit minimieren bzw. die Anfälle ganz unterdrücken können. Das ist wichtig, denn bei jedem Anfall sterben Gehirnzellen ab. Außerdem sind epileptische Anfälle bei kurznasigen Hunden wirklich problematischer als bei "normalen".

Die Medikamente selber kosten, glaub ich, nicht die Welt. Die einzigen höheren Kosten, die entstehen, sind erstens alle Untersuchungen für eine gesicherte Diagnose, und zweitens regelmäßige Blutuntersuchungen (mindestens einmal im Jahr), wenn der Hund dann Medis bekommt. Aber selbst das hält sich in Grenzen.

Melde Dich doch mal im Epilepsieforum für Hunde an. Da gibt es viele User, deren Hunde an Epilepsie leiden und die ihre Erfahrungen bestimmt gern mit Euch teilen:

http://www.epiforum.de/forum/portal.php

Und hier gibt es noch einen interessanten Beitrag zum Thema Epilepsie bei Hunden:

http://issnruede.de/wenn-hunde-epilepsie-haben/

Ich wünsche Euch und dem Kleinen alles Gute!

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Hallo,

das Du Dir Sorgen machst wegen der Epilepsie-Anfälle ist auch berechtigt. Der Hund muss unbedingt einem Arzt vorgestellt werden .

Es gibt heute sehr gute Medikamente und wenn der Hund auf eines gut eingestellt ist, wird er so gut wie keine Anfälle mehr haben oder zumindest ganz selten.

Also nicht mehr auf den nächsten Anfall warten, bis er wieder zu Euch kommt, sondern jetzt gleich mal handeln.

Der Hund ist bei einem Epilepsieanfall bewusstlos und bekommt nichts davon mit, aber danach ist er meist etwas wirr und orientierungslos.

Die Anfälle können sich auch verschlimmern, wenn keine Medikamente verabreicht werden. Die Anfälle werden auch nicht nur bei Freude oder Aufregung ausgelöst, sondern sehr oft auch, obwohl es ruhig ist und keinerlei Aufregung besteht.

Epilepsie ist nicht heilbar, aber wie schon gesagt, durch Medikamente können die Anfälle sehr gut vermieden werden.

Liebe Grüsse und alles Gute für Euch und Euren Mopsi.

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Bei häufigen Anfällen wäre es ratsam, Medikamente zu geben. Es gibt verschiedene Mittel, sie werden auch in Kombination gegeben. Ehe eine Wirkung eintritt, muss man sich schon etwas gedulden, Doch leider ist es so, das auch diese keine Anfallsfreiheit  bewirken können. Man kann es nicht voraussagen, wie gut dein Hund auf Medikamente anschlägt.

 Vorher muss aber schon Diagnostik betrieben werden, denn es gibt verschiedene Ursachen der Ep, wie z.B Stoffwechselerkrankungen, Vitamin B Mangel, Herzerkrankungen .etc.  Leider kann es sein das keine Ursache gefunden wird. Stress ist häufiger Auslöser, ebenso laute Geräusche, grelles Licht. Geht zu einem Tierarzt der erfahren ist im Umgang mit Epilepsie.

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Es liegt manchmal auch an der Rasse. Ich hatte mal einen Cocker Spaniel. Bei dieser Rasse ist das bekannt und meiner hatte das auch. Zusätzlich ein Herzproblem. Er bekam dann Medikamente die man ihm direkt auf die Zunge geben musste, wenn er einen Anfall bekam. Und für das Herz, Tabletten. Am Besten schnell zum Tierarzt.

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Hi, leider ist nicht immer Stress der Auslöser für Epelepsie. Unser Nachbars Hund hatte auch sehr schlimme Epelepsie anfälle, am schluss sogar mehrere male am Tag, so dass er nicht mehr aus dem Krampfen herauskam. Es war ein Labrador, bei dem es dann hieß, das bei so großen Hunden kaum ein mittel Wirkt, da eine zu große Menge nötig wäre, und dieses dann wieder wie Gift für den Hund wäre. Als er nicht mehr aus dem Krampfen herauskam, musste er leider Eingeschläfert werden. Ich würde also baldmöglichst einen Tierarzt aufsuchen, um möglichst schnell einen Therapieplan zu haben. Wie  bei kleineren Hunden aussieht, weiß ich leider nicht :/

Ich wünsche dem kleinen jedenfalls noch gaaaanz viel Glück, und hoffe das es ihm bald wieder besser geht!

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geht zu einem tierarzt/klinik die spezialisten haben (zb in bern oder wien) die sich auskennen mit epi und dem einstellen auf die spezifischen medikamente...ein gut eingestellter hund kann fast/ohne anfälle alt u.glücklich werden...0815tierarzt wird viel zu wenig erfahrung haben mit epi

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Es gibt verschiedene Auslöser für solche Anfälle. Ein Wechsel der Umgebung kann einer davon sein, also auch positiver Stress (Freude).

Ich würde sehr zügig mit dem Hund zum Arzt gehen und nicht mehr lange warten. Es kann sein, dass ein Hund nicht mehr aus solch einem Anfall herauskommt und daran verstirbt. Deshalb sollte man immer ein Notfallmedikament in der Nähe haben, das gegeben wird, um den Anfall zu unterbrechen.

Wie hoch die Kosten sind hängt davon ab, wie behandelt sind. Pexion und Luminal sind die gängigen Medikamente, aber der Preis hängt von der notwendigen Menge und damit der Größe des Hundes ab.

Parallel zum Tierarzt würde ich mich auch nach einem Tierheilpraktiker umsehen. In einigen Fällen kann neben der tierärztlichen Behandlung mit einer Ernährungsumstellung und Futterzusätzen ein stabiles Ergebnis erzielt werden.

Hier findest Du noch einige Infos: http://www.epilepsie-beim-hund.de/

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Vielleicht möchten er gar nicht so viel Aufmerksamkeit haben. Hat er einen Ort bei euch wo er sich hin zurückziehen kann wenn ihm alles zu viel wird?

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Kommentar von patipg96
17.03.2016, 21:57

Ja er kann im Haus hin wo er möchte. Auf unserer Couch, hat er bei mir selbst die Decke wo er drauf darf zum kuscheln und auf dem Mittelstück liegt auch noch eine Decke, wo er auch selbstständig hin geht wenn er das dann nicht mehr möchte. Also es ist nicht so, dass er sich nicht bemerkbar macht wenn er seine Ruhe möchte, die lassen wir ihm auch. Komisch ist es schon, wir werden mit ihm jetzt ruhiger umgehen, nicht mehr rufen damit er kommt 

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