maspick am 01.04.2009 um 15:45 Uhr
Meine Tochter Nadia muß morgen ihren Hund, den sie aus ganz schlechten Verhältnissen herausgeholt hat, einschläfern lassen. Er ist noch nicht alt, aber sehr krank. Ich werde dabei sein und ihr helfen. Sie ist so verzweifelt, dass ich mir nicht mehr wirklich zu helfen weiss. Gebt ihr bitte einen Rat/Trost, ich schicke ihr eure Antworten.

Sorg dafür das sie genug redet, und das du ihr zeigst das du für sie da bist!
viel liebe ist ein gutes mittel um jemanden zu unterstützen!
Das tut mir furchtbar leid.Aber denke dran,es ist besser für ihn und er ist von seinen Schmerzen erlöst.Ich drück Euch.
maspick am 1. April 2009 16:09 Danke.
das tut mir echt leid! hab selbst nen kranken doggie! ich weiss das mir bald das selbe befor steht aber ich werde auf jedenfall bis zum letzten atemzug bei ihm bleiben! und wenn dieser zeitpunkt mit dem einschläfern gekommen ist dann darf man nicht an sich selber sondern allein an das tier denken! und man weiss das man alles für es getan hat! glg jana
maspick am 1. April 2009 16:07 DH

das ist so schwer.wünsche euch kraft.weiss leider kein rezept gegen den schmerz.sonst würde ich ihn euch liebend gerne schreiben.
maspick am 1. April 2009 15:53 Danke !
Hallo
so schlimm wie das für die Menschen ist, denkt an den Hund, der von seinen Schmerzen erlöst wird. Ist zwar in so einem Moment schwer zu verstehen, aber das Beste. Ich musste schon 3 Hunde gehen lassen und es war immer furchtbar. Bitte sorgt dafür, dass der Tierarzt erst eine Narkosespritze setzt und die eigentliche erst dann, wenn der Hund schläft. So ist der Übergang in den Hundehimmel für Hund und Mensch einfacher (aber nicht leichter). Der Hund wacht dann aus der Narkoste nicht mehr auf und schläft friedlich ein.
So lange solltet ihr bei eurem Vierbeiner bleiben, nehmt ihn in den Arm, redet mit ihm, er wird es verstehen, da bin ich mir ganz sicher.
Und dann...erst mal richtig weinen, trauern tut auch gut und viel reden und vielleicht nach einiger Zeit einem anderen Hund ein ebenso gutes Zuhause geben.
Bin in Gedanken bei euch.
Traurige Grüsse

Es tut mir leid und weiß wie groß der Schmerz ist.Ich habe zwar noch keinen eigenen Hund gehabt aber viele andere Tiere. Vor drei Jahren ist mein letzes Katzenmädchen gestorben...ich war bis zu ihrem letzten Herzschlag bei ihr...habe mein Ohr auf ihre Brust gehalten und habe gehört wie ihr Herz immer langsamer und leiser wurde.Ein Trost war...sie braucht sich nicht mehr quälen und ist jetzt bei all den anderen Tieren. Diesen Link hat eine liebe Userin hier in eine Antworten reingesetzt. Vielleicht hilft er deiner Tochter ein wenig. http://www.indigo.org/rainbow/rainbow-de.html

der letzte weg ist immer schwer-man verliert einen freund, begleiter, kameraden. ich war bei meinen tieren immer dabei-wenn es ggrössenmäsig ging haben sie auf meinem schos die letzte spritze bekommen. ich habe sie gehalten u. gestreichelt-bis zum schluss. ich war bei ihnen. das ist wirklich nicht leicht--aber wichtig für das tier und den menschen. denk an die schöne zeit mit deiner nase--an den spass den ihr miteinander hattet.du hilfst ihm ein schmerzhaftes leben zu verlassen und in frieden zu gehen. es gibt ein wunderschönes gedicht : die regenbogenbrücke (findest du sogar im netz.)das ist ein ort wo alle tiere drübergehen--wo immer die sonne scheint-grünes gras-bäume-hundefreunde. dort spielen,und warten die tiere bis irgendwann ihr frauli-herrli kommt um sie wieder zu holen. dann ( auf der brücke) treffen sie sich....für immer. ich wünsche eurer nase eine wunderschöne zeit "hinter der RBB". lass dich drücken--du verlierst,ihn nicht-er wartet. alles liebe
MamaMuma am 2. April 2009 10:05 Liebe karinnox, Du schreibst sehr schön. Hast auch einen guten Rat für dieses Thema.

Hallo,
ein schwerer Weg. Was hat der Hund denn?
Ich hoffe, dass deine Tochter dabei bleibt.
Das ist der letzte Weg des Hundes und den soll er doch nicht allein machen.
Ob ein neuer Hund oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Jeder Mensch trauert anders und eine Entscheidung zum neuen Hund hat nichts mit Missachtung des vorherigen Hundes zu tun. Auch muss es dem neuen dadurch nicht schlechter gehen. Jeder verarbeitet seinen Schmerz halt anders. Diese Möglichkeit sollte auch jeder Betroffene haben, ohne von anderer Seite über etwaige Entscheidungen verurteilt zu werden.
DER LETZTE GANG
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach Und quälende Pein hält mich wach; Was Du dann tun musst: tu es allein.
Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl. Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll. An diesem Tag, mehr als jemals geschehen, muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück. Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück. Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei. Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss. Nur: Bitte bleibe bei mir bis zum Schluss. Und halte mich fest und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit, ich bin sicher, wirst Du es wissen, es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen. Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal, Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist, Der Herr dieser schweren Entscheidung ist. Wir waren beide so innig vereint. Es soll nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.
(Verfasser unbekannt)
Ich wünsche deiner Tochter viel Kraft.
Liebe Grüße
Diana

Oje. das ist eine schlimme Sache, aber wahrscheinlich unabdingbar. Für das Tier ist es aber denn wohl das Beste..... Liebdrück
maspick am 1. April 2009 16:08 Bist ein Lieber.

wir haben gestern vor einer Woche ganz ganz schweren Herzens unsere Katze einschläfern lassen müssen und sie letztendlich wirklich erlöst; wir waren alle sehr sehr traurig; aber jetzt ist sie irgendwo im Katzenhimmel

Das ist nicht leicht.Mußte es im Februar auch machen lassen.Nehme sie in den Arm und tröste sie.Dem Hund wird es im Hundehimmel besser gehen und schmerzfrei sein....

Soll sich gleich enen neuen holen,vielleicht hilft dass über die Tauer hinweg!Wie alt ist Deine Tochter,wenn ich fragen darf?
maspick am 1. April 2009 15:50 Erwachsen.
Punkt06 am 6. April 2009 14:36 Man kann doch nicht einfach einen Hund durch einen anderen austauschen...
Aqui01 am 25. April 2009 11:23 Punkt06 hat recht, das geht nicht. Auch mit dem Satz( der nachvollziehbar ist) nie mehr einen Hund, ist es so eine Sache. Vielmehr ist die Zeit der Trauer sehr wichtig, darf dazu genutzt werden die gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen. Die Trauer spüren, mag sie auch noch so schmerzhaft sein ist wichtig. "NUR WER DIE LIEBE MEIDET KANN DEM SCHMERZ ENTFLIEHEN, DOCH KOMMT ES DARAUF AN, AUS IHM ZU LERNEN, UM FÜR LIEBE WEITERHIN VERWUNDBAR ZU BLEIBEN" Aqui01

Das ist eine Erlösung, wenn er Schmerzen hat. Sie soll ihn fest halten, bis er nicht mehr auf dieser Erde ist.Das spürt er ihre Liebe bis zum schluss und wenn sie noch so weinen muß.
maspick am 1. April 2009 15:53 Schöne Antwort - danke.

Das ist sehr traurig. Habe als Kind auch meinen Hund hergeben müssen. Er ist vom Jäger erschossen worden, weil er zweimal abgehauen ist und im Wald gewildert hat. Das war für mich( damals 5J.alt)sehr schlimm. Jeden Tag habe ich das Grab besucht. Aber glaubt mir, bei so einem Verlust trauert man lange, aber im Laufe der Zeit wird man ruhiger. Man erinnert sich, wie man die Zeit mit dem Hund verbrachte, an Einzelheiten usw. Deine Tochter vergisst ihn ja nicht, aber freut sich später vielleicht auch, dass sie ihn hatte und gönnt ihm seine Ruhe. Du kannst ihr nur helfen, wenn Du ihr immer zuhörst. Wünsche Euch alles Gute.
maspick am 1. April 2009 16:42 Schöne Worte. Danke.
Gerade wenn man ein Tier aus schlechten Verhältnissen geholt hat und es dann so bald sterben muss, ist das besodners traurig. Mich tröstet immer, wenn eines unserer Tiere stirbt, daß ich mir sage, "Egal wie lange es Teil unserer Familie war, es wurde geliebt und es ging ihm gut bei uns." Und das hat auch das Tier gespürt. Schön und gut für den Hund, wenn sie auch in seinen letzten Minuten bei ihm ist. Nimm sie in den Arm und lass sie weinen. Trösten kann man in so einer Situation nicht wirklich, außer dadurch, daß man da ist.

Wenn ein Hund leidet und Schmerzen hat, dann ist es der beste Liebesbeweis den man seinem Hund machen kann. Deine Tochter sollte dabei sein, auch wenn es unendlich schwer fällt. Den Hund in den Arm nehmen und ihn dabei streicheln. BITTE nicht allein lassen, daß wäre ein schwerer Vertrauensmißbrauch. Der Hund würde nicht verstehen, warum sein Frauchen jetzt nicht dabei ist. Ich habe schon einige Tiere gehen lassen müsse und war IMMER dabei.
vielleicht hilft ihr beten? für den geliebten hund und auch für sich selber. ich wünsche euch allen viel kraft. bestimmt werden die vielen guten gedanken aller, die an euch denken halt geben, diesen traurigen abschied zu überstehen. von herzen u.
vielleicht hilft ihr beten? für den geliebten hund und auch für sich selber. ich wünsche euch allen viel kraft. bestimmt werden die vielen guten gedanken aller, die an euch denken halt geben, diesen traurigen abschied zu überstehen. von herzen u.

mein Hund wurde auch eingeschläfert...aber danach hat das tier keine schmerzen mehr! Guck mit ihr den Film Charlie-alle Hunde kommen in den Himmel ;-)
Sie muß immer daran denken, dass der Hund wusste, dass sie nur das beste für ihn tat, und er gerne bei ihr war, nachdem er so viel schlechtes erlebt hat. Die Tiere wissen das. Das ist das Gefühl von Schuld, dass sie loswerden muss. Das: Er möchte nicht weg, ich würde gerne helfen, aber kann es nicht mehr. So weit denken die Hunde nicht. Aber ich verstehe euch sehr gut, ich habe das noch vor mir, bin auch Besitzerin eines mittlerweile alt gewordenen Hundes, der nicht mehr gesund ist. Trauern ist erlaubt, und soll nicht unterdrückt werden.
maspick am 1. April 2009 15:51 DH

Vielleicht sollte sie dem Tötungsvorgang nicht beiwohnen! Es reicht, wenn Sie das Tier, soweit erlaubt, im Garten vergraben darf. Ich weiß nicht wie lange Sie den Hund hatten, kann Ihnen aber versichern, das sowas durchaus gefühlsmäßig dem Sterben eines Familienmitgliedes nahekommt!
maspick am 1. April 2009 15:53 Daumen runter.
maspick am 1. April 2009 16:06 Wer bist denn du, dass du deine Gefühle so verpackst ?
"Tötungsvorgang"? Wenn der Hund vor der eigentlichen Spritze eine Narkosespritze erhält (was jeder guter Tierarzt machen sollte und JEDER Hundehalter verlangen muss) gibt es keinen Tötungsvorgang, sondern ein sanftes einschlafen. Das Herz hört einfach auf zu schlagen.
Gibt man vorher keine Narkosespritze ist es ein Tötungsvorgang, der nicht schön ist weder für das Tier noch den Mensch und das sollte unbedingt vermieden werden.

auf keinen fall direkt einen neuen holen.durch hineininterpretieren des verlorenen begleiters in das neue tier können schlimme fehler passieren. man übersieht eventuell den eigenen und wahrscheinlich auch ganz anderen charakter des neuen tieres. dadurch werden meist fehlverhalten in der erziehung oder dem allgemeinen umgang mit dem tier geboren. erstmal warten,bis man den alten freund auch tatsächlich "gehen" lassen hat.vielleicht sogar mal lieber nach einer ganz anderen art von tier umschauen.es ist nie zu spät,mal was ganz neues ungewohntes zu probieren. meine mutter(mitte 50)hat sich dann einfach mal eine ratte zugelegt,denen man auch sehr viel beibringen kann.genauso zeitaufwendig,wie ein hund.
02151kraehe am 2. April 2009 09:02 auf jeden fall....kopf hoch....hunde werden wiedergeboren
02151kraehe am 2. April 2009 09:07 auf jeden fall....kopf hoch....hunde werden wiedergeboren ich persönlich habe übrigens den verlust meiner hündin nie überstanden,deswegen möchte ich auch keinen hund mehr,obwohl ich hunde wirklich liebe und einen ganz besonderen draht zu ihnen habe. meine mutter hat im nachhinein doch noch mal einen hund aufgenommen,wegen des schlechten vorhalters und besitzt ihn auch noch immer.

Hallo maspick
das tut mir sehr leid. Es ist immer schlimm, ein Tierchen einschläfern zu lassen.
Deine Tochter hat etwas sehr liebevolles getan, nämlich den Hund aus schlechten Verhältnissen geholt. Natürlich ist es tragisch, dass der Hund so krank ist. Aber sie hat ihm noch ganz viel gegeben, auch jetzt, in dem sie Deinen Hund ein Stück auf seiner letzten Reise begleitet. Das finde ich ganz toll von ihr. Meine Hochachtung.
Ich wünsche Dir und ihr alles Gute und hoffe, dass sie ihr Herz eines tages wieder öffnen kann . . .
Liebe Grüße, Bea26

Erkläre ihr - auch wenn ihr das sicher selbst bewusst ist - dass es einfach die beste Lösung für den Hund ist. Gerade wenn sie so sehr an dem Tier hängt schmerzt es sicher sehr, ihn leiden zu sehen. Das sollte man ihm einfach nicht antun, wenn keine Besserung in Sicht ist.
Wichtig ist, dass sie in der Zeit direkt nach dieser schwierigen Entscheidung nicht alleine ist und jemanden zum Reden hat. Wenn sie dann auch noch alleine ist, kommen ihr sonst ständig zweifel, ob sie nicht doch die falsche Entscheidung getroffen hat. Also bleib immer ganz klar dabei: Es ist das beste für den Hund.

Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”. Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen! Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein. (www.regenbogenbrücke.com)
Ist nicht für jeden was, aber mir hat es sehr geholfen, als ich von meinem ersten Hund Abschied nehmen musste! Viel Kraft allen Tierbesitzern, die ihren Liebling für immer gehen lassen ... Alles Gute
meine antwort kommt wahrscheinlich leider schon zu spät. aber es gibt da ein tolles buch "der verlust eines hundes - und wie wir ihn verkraften".
wichtig ist, dass sie ihre gefühle nicht verdrängt und den schmerz über den verlust zu lässt.
habe gestern einen tollen artikel dazu gefunden. da geht es auch um die trauer von kindern (wenn das haustier stirbt) usw. in der aktuellen all4pets (österreichisches magazin - beim fressnapf und trafik erhältlich).