Eins vorneweg, wir sind selbst Hundebesitzer und wissen natürlich, dass ein Hund ab und zu mal kläfft, ist ja auch ganz natürlich. Was sich aber bei unseren Nachbarn abspielt, das geht so langsam echt gar nicht mehr. Ein älteres Ehepaar, beide aber noch berufstätig. Wenn die beiden morgens zur Arbeit fahren, wird der Hund in den Garten gelassen und bleibt dort den ganzen Tag sich selbst überlassen. Er kläfft hier jeden Tag und über Stunden hinweg die ganze Nachbarschaft zusammen, es ist unerträglich! Wir haben die Nachbarn schon mehrfach darauf angesprochen, ob sie den Hund denn nicht im Haus lassen können und vielleicht sich in der Mittagspause mal kümmern können (machen wir ja auch so), aber zuerst wurde alles geleugnet ("Unser Hund bellt nie"), und bei der dritten Beschwerde kam dann die Ausrede, der Hund würde nur kläffen, wenn da Kinder auf der anderen Seite des Zauns stehen würden und den Hund ärgern würden. Da sind aber nie Kinder, wenn der Hund seine Bellattacken kriegt, der will einfach nur Aufmerksamkeit! Wir wissen nun nicht mehr, was wir machen sollen, denn eigentlich verstehen wir uns hier mit allen Nachbarn super und möchten deswegen eigentlich nicht die Polizei, den Tierschutz, das Ordnungsamt oder ähnliches informieren. Was würdet Ihr machen? Wir sind übrigens nicht die einzigen Nachbarn, die sich über diesen Hund schon beklagt haben.

Tja, da wird dann wohl das Nachbarverhältnis leiden müssen! Die Lösung heißt: Bellzeiten peinlich genau über mehrere Tage hinweg notieren und Anzeige beim Ornungsamt erstatten. Die Beiweise in Form der Belllisten und Zeugenunterschriften der übrigen Nachbarn beifügen. Der Rest regelt sich dann von alleine und die nette Nachbarschaft mit den Herrchen dieser kläffenden Töle ist gestorben. Dafür erfahren Sie aber doppelte Zuneigung seitens der anderen lärmgeschädigten Nachbarn. Und nun entscheiden Sie selber!
Um es kurz zu fassen: trotz guter Nachbarschaft solltet ihr nun ernsthaftere Schritte erwägen, denn Euer nachbarschaftliches Verhältnis leidet ja so oder so mittlerweile.
Sprecht die Nachbarn noch ein letztes Mal höflich, aber gezielt und direkt an. Sagt ihnen diesmal auch, das ihr nicht mehr weiter wisst und das euer nächster Schritt ein amtlicher wäre, da auch andere Nachbarn unter der schlechten Erziehung des Hundes / den schlechten erzieherischen Fähigkeiten eurer Nachbarn zu leiden hätten.

Nicht den Tierschutz? Wenn das Tier sich selbst überlassen ist, den ganzen Tag, da würde ich aber wohl wenigstens den informieren und die Pol gleich dazu wg Ruhestörung. Warum haben die sich denn einen Hund angeschafft, wenn er dauernd alleine ist???

Ein vielleicht etwas ungewöhnlicher Gedanke, aber wenn der Hund so allein ist, ihr doch ein Eigenheim und selbst einen Hund habt, dann holt euch den Kläffer doch hin und wieder mal rüber. Und alle sind glücklich.
tuppergirl am 7. April 2009 10:20 überhaupt gar nicht doof die Idee!!!
Och nee, also mein Hund reicht mir zur Auslastung vollkommen, sorry, ich habe nicht auch noch Zeit, mich mit anderer Leute Hunden zu beschäftigen. Wir sind auch beide berufstätig und unsere Freizeit gehört unserem Hund.
Hallo Frieda!
Ich glaube wir hatten da neulich eine Diskussion über Hunde im Wald...
Das ist das was ich meinte.
Ich selbst habe keinen Hund, einfach weil mir die Zeit fehlt mich entsprechend um ihn zu kümmern. Viele Menschen halten sich einen Hund und sehen darin aber nicht einen Lebensgefährten, sondern mehr ein Spielzeug das man je nach Bedarf ins Eck stellen kann. Dann jault das Ding von früh bis spät, nervt jeden, aber der, der am wenigsten dafür kann ist der Hund.
Und die Besitzer solcher Hunde sind meist uneinsichtig, zu keinem Gespräch bereit.
Nuja, was soll ich sagen... Der Tipp oben war gar nicht so schlecht. Rede mit allen betroffenen Nachbarn, und setzt Euch irgendwie zusammen.
Ein "Kreuzzug" allerdings würde die Fronten nur verhärten, und keinem ist geholfen.
Für jeden Handgriff hierzulande braucht man einen Befähigungsnachweis, nur wenn es um Kinder und Tiere geht darf jeder tun und lassen was er will.

tut euch zusammen und redet mit dem Halter wenn das nicht hilft die Polizei rufen

Das arme Tier! Ist er den ganzen Tag auf sich selbst gestellt? Ich würde mit Tieschutz drohen!
Ja, sie meinen, er hat ja im Garten genug Auslauf und Beschäftigung. Er ist nicht jeden Tag allein, weil der Mann nicht jeden Tag arbeitet, aber oft.
pattimarie1 am 7. April 2009 09:51 Ist trotzdem schlimm. Ein Hund ist ein Rudeltier und braucht Bezugspersonen. (nicht nur manchmal) Ich finde 8 Stunden (normaler Arbeitstag) allein, ist definitiv zu viel!

wer nicht hören will, muss fühlen! Polizei und Tierschutz informieren!

Tut Euch alle zusammen, die sich von dem Bellen gestört fühlen und wendet Euch gemeinsam an den Tierschutz. So ist nicht ein Nachbar allein "der Blöde". Das Tier leidet, fühlt sich einsam und zurückgelassen. Die Nachbarn sind die Störenfriede, nicht das Tier.

Da ihr ein Eigenheim habt, bleiben euch die Nachbarn sicher noch eine ganze Weile erhalten und man möchte keinen Stress, aber ihr und alle anderen Nachbarn haben Stress wegen dem Hund, das kann auch nicht sein!! Wenn die Hundehalter kein Einsehen haben und alles nichts nützt, muß man dann evtl. doch zu härteren Mitteln greifen... Als Richtlinie hat das OLG Hamm "Bellzeiten" festgelegt: Von 8 - 13 Uhr und von 15 - 19 Uhr darf der Hund nicht länger als 10 Minuten am Stück und 30 Minuten insgesamt bellen.
unterschrift sammeln von nachbern und dan bei der vermitte beschwerden oder polizei
Vermitte?
Vermieter wollte er wohl schreiben...

Da kann man nichts machen, ich qüal mich wegen sowas schon seit Jahren.. Kannst denen ja den Hund nicht verbieten lassen.
Es würde ja reichen, wenn sie ihn im Haus lassen und mittags nach ihm sehen würden. Wenn er im Haus ist, hört man ihn kaum.
LadySarah11 am 7. April 2009 09:50 Bei uns ist das genauso. Das Ordnungsamt sagt, das wäre Privatrecht und die Polizei sagt, es wäre falsch, den Hund einzusperren, denn andere Hunde würden auch im Zwinger gehalten werden!! Unsere Vermieter machen das genauso, nur kommt sie nachmittags von der Arbeit heim, kann aber nicht mit dem Hund umgehen - also kläfft er weiter und weiter!! Sorry, aber man kann da nur eins hoffen...
Ozeander am 7. April 2009 09:51 Der Vorschlag, den Hund im Haus zu lassen, ist gut. Aber er muß von mehreren Nachbarn kommen, daß es fruchtet.

In maßen muß man als Mieter Hundegebell ertragen...aber alles darüber hinaus ist nicht zumutbar.So wie jaws schreibt...Unterschriften von den Nachbarn sammeln und dann zum Tierschutz...Polizei oder zum Ordnungsamt.
Schnuffduff am 7. April 2009 09:54 Vermieter oder Eigentümer schriftlich eine Frist setzten um sich drum zu kümmern...mit dem Hinweis die Miete zu kürzen wenn man die Frist verstreichen läßt.Beim Mieterbund erkundigen.
Wir sind keine Mieter, das sind alles Eigenheime hier, da wird der Mieterbund also nicht weiterhelfen können, und einen Vermieter als "höhere Instanz" gibt es auch nicht.
da kriege ich die Krise. Was macht der Hund im Sommer oder im Winter? Hat er wenigstens eine Hütte o.ä.? Steht Wasser da und Futter? Ich würde die Leute anzeigen und den Tierschutz informieren und das im Zusammenschluss mit allen "geschädigten" Nachbarn.
Die Terrassentür ist offen, der Hund kann jederzeit rein, ist aber immer draußen, so wie ich das höre...
na, das glaube wer will. Wer lässt denn im Winter die Terrassentür auf? Und Angst vor Einbrechern haben die Leute wahrscheinlich auch nicht.
Ich finde es trotzdem unverantwortlich, dass ein Hund den ganzen Tag allein gelassen wird...darf gar nicht darüber nachdenken.

vielleicht kann dir der Link weiterhelfen... http://www.juraforum.de/