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Hund des Nachbarn raubt uns den letzten Nerv!

gefragt von FridaGT am 07.04.2009 um 9:45 Uhr

Eins vorneweg, wir sind selbst Hundebesitzer und wissen natürlich, dass ein Hund ab und zu mal kläfft, ist ja auch ganz natürlich. Was sich aber bei unseren Nachbarn abspielt, das geht so langsam echt gar nicht mehr. Ein älteres Ehepaar, beide aber noch berufstätig. Wenn die beiden morgens zur Arbeit fahren, wird der Hund in den Garten gelassen und bleibt dort den ganzen Tag sich selbst überlassen. Er kläfft hier jeden Tag und über Stunden hinweg die ganze Nachbarschaft zusammen, es ist unerträglich! Wir haben die Nachbarn schon mehrfach darauf angesprochen, ob sie den Hund denn nicht im Haus lassen können und vielleicht sich in der Mittagspause mal kümmern können (machen wir ja auch so), aber zuerst wurde alles geleugnet ("Unser Hund bellt nie"), und bei der dritten Beschwerde kam dann die Ausrede, der Hund würde nur kläffen, wenn da Kinder auf der anderen Seite des Zauns stehen würden und den Hund ärgern würden. Da sind aber nie Kinder, wenn der Hund seine Bellattacken kriegt, der will einfach nur Aufmerksamkeit! Wir wissen nun nicht mehr, was wir machen sollen, denn eigentlich verstehen wir uns hier mit allen Nachbarn super und möchten deswegen eigentlich nicht die Polizei, den Tierschutz, das Ordnungsamt oder ähnliches informieren. Was würdet Ihr machen? Wir sind übrigens nicht die einzigen Nachbarn, die sich über diesen Hund schon beklagt haben.


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firstguardian
beantwortet von firstguardian am 7. April 2009 09:50
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Tja, da wird dann wohl das Nachbarverhältnis leiden müssen! Die Lösung heißt: Bellzeiten peinlich genau über mehrere Tage hinweg notieren und Anzeige beim Ornungsamt erstatten. Die Beiweise in Form der Belllisten und Zeugenunterschriften der übrigen Nachbarn beifügen. Der Rest regelt sich dann von alleine und die nette Nachbarschaft mit den Herrchen dieser kläffenden Töle ist gestorben. Dafür erfahren Sie aber doppelte Zuneigung seitens der anderen lärmgeschädigten Nachbarn. Und nun entscheiden Sie selber!


anonym
beantwortet von Sandstorm am 7. April 2009 09:51
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Um es kurz zu fassen: trotz guter Nachbarschaft solltet ihr nun ernsthaftere Schritte erwägen, denn Euer nachbarschaftliches Verhältnis leidet ja so oder so mittlerweile.
Sprecht die Nachbarn noch ein letztes Mal höflich, aber gezielt und direkt an. Sagt ihnen diesmal auch, das ihr nicht mehr weiter wisst und das euer nächster Schritt ein amtlicher wäre, da auch andere Nachbarn unter der schlechten Erziehung des Hundes / den schlechten erzieherischen Fähigkeiten eurer Nachbarn zu leiden hätten.


Funki1969
beantwortet von Funki1969 am 7. April 2009 09:51
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Nicht den Tierschutz? Wenn das Tier sich selbst überlassen ist, den ganzen Tag, da würde ich aber wohl wenigstens den informieren und die Pol gleich dazu wg Ruhestörung. Warum haben die sich denn einen Hund angeschafft, wenn er dauernd alleine ist???


Pumukl
beantwortet von Pumukl am 7. April 2009 09:55
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Ein vielleicht etwas ungewöhnlicher Gedanke, aber wenn der Hund so allein ist, ihr doch ein Eigenheim und selbst einen Hund habt, dann holt euch den Kläffer doch hin und wieder mal rüber. Und alle sind glücklich.

Kommentar von B412a50c117f2a0fe1f5361e4d36ad99smalltuppergirl am 7. April 2009 10:20

überhaupt gar nicht doof die Idee!!!

Kommentar von FridaGT am 7. April 2009 19:19

Och nee, also mein Hund reicht mir zur Auslastung vollkommen, sorry, ich habe nicht auch noch Zeit, mich mit anderer Leute Hunden zu beschäftigen. Wir sind auch beide berufstätig und unsere Freizeit gehört unserem Hund.


anonym
beantwortet von Krabbenkutter am 7. April 2009 09:56
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Hallo Frieda!
Ich glaube wir hatten da neulich eine Diskussion über Hunde im Wald...
Das ist das was ich meinte.
Ich selbst habe keinen Hund, einfach weil mir die Zeit fehlt mich entsprechend um ihn zu kümmern. Viele Menschen halten sich einen Hund und sehen darin aber nicht einen Lebensgefährten, sondern mehr ein Spielzeug das man je nach Bedarf ins Eck stellen kann. Dann jault das Ding von früh bis spät, nervt jeden, aber der, der am wenigsten dafür kann ist der Hund.
Und die Besitzer solcher Hunde sind meist uneinsichtig, zu keinem Gespräch bereit.
Nuja, was soll ich sagen... Der Tipp oben war gar nicht so schlecht. Rede mit allen betroffenen Nachbarn, und setzt Euch irgendwie zusammen.
Ein "Kreuzzug" allerdings würde die Fronten nur verhärten, und keinem ist geholfen.
Für jeden Handgriff hierzulande braucht man einen Befähigungsnachweis, nur wenn es um Kinder und Tiere geht darf jeder tun und lassen was er will.


schildi
beantwortet von schildi am 7. April 2009 09:47
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tut euch zusammen und redet mit dem Halter wenn das nicht hilft die Polizei rufen


pattimarie1
beantwortet von pattimarie1 am 7. April 2009 09:48
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Das arme Tier! Ist er den ganzen Tag auf sich selbst gestellt? Ich würde mit Tieschutz drohen!

Kommentar von FridaGT am 7. April 2009 09:49

Ja, sie meinen, er hat ja im Garten genug Auslauf und Beschäftigung. Er ist nicht jeden Tag allein, weil der Mann nicht jeden Tag arbeitet, aber oft.

Kommentar von A3e27d18963ba92fdfc9b6a49c105682smallpattimarie1 am 7. April 2009 09:51

Ist trotzdem schlimm. Ein Hund ist ein Rudeltier und braucht Bezugspersonen. (nicht nur manchmal) Ich finde 8 Stunden (normaler Arbeitstag) allein, ist definitiv zu viel!


Floeckli
beantwortet von Floeckli am 7. April 2009 09:50
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wer nicht hören will, muss fühlen! Polizei und Tierschutz informieren!


critter
beantwortet von critter am 7. April 2009 09:53
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Tut Euch alle zusammen, die sich von dem Bellen gestört fühlen und wendet Euch gemeinsam an den Tierschutz. So ist nicht ein Nachbar allein "der Blöde". Das Tier leidet, fühlt sich einsam und zurückgelassen. Die Nachbarn sind die Störenfriede, nicht das Tier.


tuppergirl
beantwortet von tuppergirl am 7. April 2009 09:56
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Da ihr ein Eigenheim habt, bleiben euch die Nachbarn sicher noch eine ganze Weile erhalten und man möchte keinen Stress, aber ihr und alle anderen Nachbarn haben Stress wegen dem Hund, das kann auch nicht sein!! Wenn die Hundehalter kein Einsehen haben und alles nichts nützt, muß man dann evtl. doch zu härteren Mitteln greifen... Als Richtlinie hat das OLG Hamm "Bellzeiten" festgelegt: Von 8 - 13 Uhr und von 15 - 19 Uhr darf der Hund nicht länger als 10 Minuten am Stück und 30 Minuten insgesamt bellen.


anonym
beantwortet von jaws71 am 7. April 2009 09:47
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unterschrift sammeln von nachbern und dan bei der vermitte beschwerden oder polizei

Kommentar von FridaGT am 7. April 2009 09:47

Vermitte?

Kommentar von Krabbenkutter am 7. April 2009 09:49

Vermieter wollte er wohl schreiben...

Kommentar von FridaGT am 7. April 2009 09:50

Hier gibt es keine Vermieter als höhere Instanz. Sind alles Eigenheime.

Kommentar von jaws71 am 7. April 2009 09:52

lieber polizei oder mit die nachbarn bei die leute an die tur stehen


LadySarah11
beantwortet von LadySarah11 am 7. April 2009 09:48
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Da kann man nichts machen, ich qüal mich wegen sowas schon seit Jahren.. Kannst denen ja den Hund nicht verbieten lassen.

Kommentar von FridaGT am 7. April 2009 09:48

Es würde ja reichen, wenn sie ihn im Haus lassen und mittags nach ihm sehen würden. Wenn er im Haus ist, hört man ihn kaum.

Kommentar von Ad3c8c4630f3213b079b20e0d8ced493smallLadySarah11 am 7. April 2009 09:50

Bei uns ist das genauso. Das Ordnungsamt sagt, das wäre Privatrecht und die Polizei sagt, es wäre falsch, den Hund einzusperren, denn andere Hunde würden auch im Zwinger gehalten werden!! Unsere Vermieter machen das genauso, nur kommt sie nachmittags von der Arbeit heim, kann aber nicht mit dem Hund umgehen - also kläfft er weiter und weiter!! Sorry, aber man kann da nur eins hoffen...

Kommentar von 3dceb26e2c2c8735cd0328a88492bce7smallOzeander am 7. April 2009 09:51

Der Vorschlag, den Hund im Haus zu lassen, ist gut. Aber er muß von mehreren Nachbarn kommen, daß es fruchtet.


lindsayyy8686
beantwortet von lindsayyy8686 am 7. April 2009 09:51
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Ordnungamt


Schnuffduff
beantwortet von Schnuffduff am 7. April 2009 09:51
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In maßen muß man als Mieter Hundegebell ertragen...aber alles darüber hinaus ist nicht zumutbar.So wie jaws schreibt...Unterschriften von den Nachbarn sammeln und dann zum Tierschutz...Polizei oder zum Ordnungsamt.

Kommentar von 56b03c7490b755d980b58db2777b9a3csmallSchnuffduff am 7. April 2009 09:54

Vermieter oder Eigentümer schriftlich eine Frist setzten um sich drum zu kümmern...mit dem Hinweis die Miete zu kürzen wenn man die Frist verstreichen läßt.Beim Mieterbund erkundigen.

Kommentar von FridaGT am 7. April 2009 19:20

Wir sind keine Mieter, das sind alles Eigenheime hier, da wird der Mieterbund also nicht weiterhelfen können, und einen Vermieter als "höhere Instanz" gibt es auch nicht.


anonym
beantwortet von guterwolf am 7. April 2009 15:00
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da kriege ich die Krise. Was macht der Hund im Sommer oder im Winter? Hat er wenigstens eine Hütte o.ä.? Steht Wasser da und Futter? Ich würde die Leute anzeigen und den Tierschutz informieren und das im Zusammenschluss mit allen "geschädigten" Nachbarn.

Kommentar von FridaGT am 7. April 2009 19:21

Die Terrassentür ist offen, der Hund kann jederzeit rein, ist aber immer draußen, so wie ich das höre...

Kommentar von guterwolf am 7. April 2009 22:34

na, das glaube wer will. Wer lässt denn im Winter die Terrassentür auf? Und Angst vor Einbrechern haben die Leute wahrscheinlich auch nicht.

Ich finde es trotzdem unverantwortlich, dass ein Hund den ganzen Tag allein gelassen wird...darf gar nicht darüber nachdenken.


Schnuffduff
beantwortet von Schnuffduff am 7. April 2009 19:46
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vielleicht kann dir der Link weiterhelfen... http://www.juraforum.de/


experte2009
beantwortet von experte2009 am 14. April 2009 22:12
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