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Hund des Nachbarn kläfft stundenlang, Gespräche bringen nichts, was tun?

gefragt von FridaGT am 27.08.2008 um 15:34 Uhr

Unsere Nachbarn arbeiten beide Vollzeit und haben einen Hund. Ihr Grundstück ist komplett mit einer hohen Mauer umgeben und wenn sie zur Arbeit fahren, lasen sie immer die Terrassentür auf. So weit, so gut, allerdings müssen wir jeden Morgen endlose Kläff-Attacken des Hundes ertragen. Der sitzt im Garten und kläfft gerne mal zwei bis drei Stunden am Stück, ohne ersichtlichen Grund. Wenn wir den Nachbarn drauf ansprechen, sagt er immer nur "Mein Hund bellt höchstens, wenn an der Gartenmauer Kinder stehen und ihn ärgern." Es sind aber weit und breit keine Kinder zu sehen, wenn der Hund die ganze Siedlung beschallt. Andere Nachbarn haben sich auch schon beschwert, auch ohne Erfolg. Und nun?


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anonym
beantwortet von anjanni am 27. August 2008 15:39
5x
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Ich würde mal Kontakt zum Tierschutzverein aufnehmen...

Wenn sich doch schon eine ganze Reihe Nachbarn darüber ärgern: Macht mal ein Date mit den Hundebesitzern und erklärt denen in aller Ruhe aber deutlich, daß Ihr nicht alle gleichzeitig unter Halluszination leidet, und daß sie sich doch bitte sehr mal bis zum ... um Abhilfe kümmern sollen. Übergebt ihnen das am Ende des Gesprächs auch schriftlich.

Sollte das nicht wirken, würde ich mich um Abhilfe mühen... (Tierschutz, Polizei usw.) Obwohl ich nicht der Ansicht bin, daß man immer gleich Behörden einschalten muß, denke ich doch, daß man irgendwann auch mal einschreiten muß, wenn alles Reden nichts hilft.

Kommentar von 04ecb62afb12e67b33c79ba46fbb06f3smallHurrierbay16 am 27. August 2008 15:44

guter rat! wenn alles andere nicht hilft, muß man aktiv werden. kann doch nicht sein, daß ne ganze siedlung täglich etliche stunden durch gekläffe belästigt und ihrer ruhe gestört wird. da muß abhilfe geschaffen werden.


YuLy42
beantwortet von YuLy42 am 27. August 2008 15:41
4x
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Ruf mal beim Tierschutz an und erkundige dich. Dauerndes Bellen ist ein Zeichen von Vernachlässigung.

Mache Aufnahmen, um den Nachbarn zu beweisen, was Ambach ist.

Tut Euch mit mehreren zusammen und stellt den Nachbarn zur Rede.


rhondablue
beantwortet von rhondablue am 27. August 2008 15:44
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Da der Hund offenbar alle Nachbarn stört, würde ich eine schriftliche Beschwerde abfassen, und auch von ALLEN unterschreiben lassen, so in dem Sinne: Da meine mündlichen Bitten und Interventionen bisher zu keinem Ergebnis gekommen sind, bedingen wir uns, wenn die ständige Lärmbelästigung durch den Hund nicht unterbunden wird, rechtliche Schritte aus. Ihr könnt Euch dann immer noch überlegen, ob Ihr zum Tierschutzverein oder zum Anwalt geht. Ich bin auch nicht begeistert von solchen Aktionen, aber wenn irgendwann mal die Nerven blank liegen, was bleibt einem dann übrig...


Senselessways
beantwortet von Senselessways am 27. August 2008 15:35
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Wie hatten mal die selbe Situation. Anstatt zu streiten haben wir aber den friedlichen Weg gewählt: Wir sind mit dem Hund spazieren gegangen und haben mit ihm gespielt.

Kommentar von FridaGT am 27. August 2008 15:37

So viel Zeit haben wir nicht, warum sollte ich mich auch um fremder Leute Hunde kümmern?

Kommentar von 484ee5192fe50e3beb52a405e9df6ae6smallSenselessways am 27. August 2008 15:40

Weil Ihr eure Ruhe haben wollt.

Was heißt so "nicht viel zeit"? Ihr habt auch genug Zeit um zu wissen, das der Hund "den ganzen Tag" bellt, also wieso von der anderen Seite des Zauns beim bellen zuhören anstatt mit dem Tier zu spielen?

Kommentar von FridaGT am 27. August 2008 15:45

Naja, die Nachbarn gehen um 7 aus dem Haus zur Arbeit und wir erst um 10, und in der Zeit kläfft der Hund in der Regel mindestens zwei Stunden. Werde mich jetzt hier aber nicht rechtfertigen, warum ICH mich nicht um den Hund des Nachbarn kümmere, wenn der es selbst schon nicht tut....

Kommentar von 5ce639c1be2116c89d3e98cfe5c0d6fdsmallGlimmer am 27. August 2008 15:40

@Senselessways,DH! Das finde ich supertoll von Euch,kommt ja auch dem Hund zu Gute,der hat sich sicher gefreut :-)

Kommentar von 484ee5192fe50e3beb52a405e9df6ae6smallSenselessways am 27. August 2008 15:44

Der Hund & Wir haben uns gefreut :-) Das war so ein liebes Tier. Und nachdem wir ihn ein paar Wochen beschäftigt haben, war auch schluss mit dem Bellen! Aber das checken die meisten netten Nachbarn einfach nicht... die meckern lieber und suchen nach Anklagepunkten, anstatt mit zu helfen. War bei uns damals genauso.

Kommentar von FridaGT am 27. August 2008 15:51

Ach so weit geht das jetzt schon mit der Tierliebe in Deutschland, dass sich eine ganze Siedlung von einem Hund tyrannisieren lassen muss. Seltsame Ansichten. Wir haben selbst einen Hund und viele unserer Nachbarn auch, aber kein anderer Hund macht auch nur annähernd so viel Theater - und kein anderer Nachbar hält seinen Hund in Abwesentheit im Garten und kümmert sich nicht darum, was der Hund da treibt.

Kommentar von 484ee5192fe50e3beb52a405e9df6ae6smallSenselessways am 27. August 2008 15:58

Wenn ihr selbst einen Hund habt, tut der mir echt leid. Wenn seine Besitzer nicht mal tierlieb genug sind, um ein mal am Tag 10 Minuten für einen Artgenossen zu opfern.

Kommentar von FridaGT am 27. August 2008 16:04

Dann kannst Du ja kommen und Dich um unseren auch noch kümmern, Mutter/Vater Teresa... Mach Dir mal keine Sorgen, unserem Hund geht es gut. DER hockt jedenfalls nicht stundenlang einsam in unserem Garten und kläfft. Und wenn Du so viel Zeit hast, Dich um die Hunde Deiner Nachbarn zu kümmern, Glückwunsch, aber verlange das doch nicht von anderen.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 27. August 2008 16:07

Hey Senselessways - ich muss mich jetzt mal besänftigend einschalten: Nicht jeder Hundehalter ist automatisch verpflichtet, für andere, desinteressierte Halter in deren Verpflichtung einzuspringen. Es ehrt Dich sehr (und das meine ich auch so :-), dass Du Dich seinerzeit um den armen Nachbarshund gekümmert hast. Aber das ist nur EIN Weg - meiner wäre auch eher der offizielle Beschwerdeweg. Und ich finde, hier darf man nicht von allen Beteiligten erwarten, dass sie um eine Familie herumtanzen, die einfach nur schlechte Tierhalter sind.

Ich denke, am besten gehört der arme Kerl in bessere Hände.

Kommentar von FridaGT am 27. August 2008 16:10

Danke Heeeschen, so sehe ich das auch! Wenn ich damit hier anfangen würde, hätte ich wahrscheinlich einen Vollzeitjob als "Um-die -Probleme-der-Nachbarn-Kümmerer". Wir nehmen gerne mal für ein paar Tage ein Tier in Pflege, wenn der Besitzer verreist oder krank ist, aber es kann nun wirklich nicht unsere Aufgabe sein, jeden Tag diesen Hund zu beschäftigen.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 27. August 2008 16:12

@Frida: Ich würde es wirklich mal über den Schlichter versuchen. GGf. auch den Tierschutz einschalten - wir sind in Deutschland immer noch ein Land von "Wegguckern" - wer weiss, was dort mit dem armen Kerl wirklich im Argen ist.

Viel Erfolg in Sachen ruhige Stunden im Garten und viel Glück für den armen Nachbarswautzi :-)

Kommentar von 484ee5192fe50e3beb52a405e9df6ae6smallSenselessways am 27. August 2008 16:14

Ihr sollt euch ja auch nicht für den Rest eures Lebens um das Tier kümmern. Wie ich schon geschrieben habe, hört das gebelle ja eventuell irgendwann auf, so wie bei uns! Ich sage auch nicht, das du dich um jeden Mist bezüglich der Nachbarn kümmern sollst Frida, aber wenn die Lösung DEINES Problems so nah vor dir sitzt, wieso nicht diesen Weg gehen?

Kommentar von anjanni am 27. August 2008 16:20

@Senselessways: Ich finde es überhaupt nicht in Ordnung, daß Du jetzt anderen ein schlechtes Gewissen machen möchtest, weil sie nicht mit dem Hund ihres Nachbarn spazieren gehen möchten. Mag ja sein, daß das bei Euch in der Nachbarschaft eine gute Lösung ist und war. Aber:

  • Ich bin nicht für das Wohlergehen des Hundes meines Nachbarn zuständig. Da ist der Nachbar selber für zuständig.

  • Wenn ich das Gebell den ganzen Tag hörte, hieße das noch lange nicht, daß ich sonst nichts zu tun hätte und vor Langeweile eine Beschäftigung zum Zeittotschlagen suchte.

  • In Notfällen in der Nachbarschaft mal aushelfen oder Einspringen ist eine Sache - Nachbars Hund als Dauerbeschäftigung zu betrachten eine andere.

  • Der Spaziergang mit dem Hund hat bestimmt nicht mal die Einsichtsfähigkeit der Nachbarn verändert. An die muß man aber meiner Ansicht nach hier mal appellieren. Sie könnten dann ja auch einfach jemanden beauftragen, eventuell auch dafür bezahlen, daß er sich um den Hund kümmert.

Kommentar von 484ee5192fe50e3beb52a405e9df6ae6smallSenselessways am 27. August 2008 16:33

@anjanni: WOLLT ihr mich nicht verstehen?

Ich habe nun schon zich mal geschrieben, Frida soll den Hund nicht für den Rest seines /ihres lebens beschäftigten. Aber Es wäre eine Lösung sich 10 Minuten am Tag mit ihm zu beschäftigen, bis das gebelle nachlässt. Zumal ich kein Problem oder Merhraufwand darin sehe, wenn man ja eh mit dem eigenen Hund raus geht, den 2. mit zu nehmen. Und wem mach ich bitte ein schlechtes Gewissen? Es hat bei uns geklappt, und das wollte ich hier berichten!!

Kommentar von FridaGT am 27. August 2008 17:36

Du machst einem sehr wohl ein schlechtes Gewissen, wenn Du sogar schreibst, dass Dir UNSER Hund leid tut und dass wir nicht tierlieb sind, nur weil wir unserem Nachbarn nicht seine Aufgabe abnehmen, sich um seinen Hund zu kümmern. Überdenke doch vielleicht einfach mal Deine Wortwahl. Du wirfst mir vor wir würden meckern statt zu helfen. Mehr als mehrfach mit dem Hundebesitzer zu sprechen kann ich nicht tun, wenn er keine Einsicht zeigt. Ich kann ja schlecht in seinen Garten einbrechen um nach dem Hund zu sehen. Abgesehen davon WILL ich auch gar nicht nach seinem Hund sehen. Aber ich will mich hier vor Dir auch ganz bestimmt nicht rechtfertigen.


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 27. August 2008 15:40
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Wenn der friedliche Weg - sprich: KLärung im Gespräch mit dem Nachbarn - nicht zum gewünschten Ergebnis führt schlage ich vor, dass Ihr Euch an den für Euch zuständigen Schlichter wendet. Dem tragt Ihr dann Euer Problem vor und er richtet sich damit dann an den Nachbarn. Er belehrt diesen dann auch darüber, in welchem Rahmen Gebell zulässig bzw. durch die Nachbarn zu ertragen ist und macht auf Rechtsfolgen aufmerksam, die eintreten können, wenn er sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben hält.

Nach dem Gespräch wird sich dann entweder etwas ändern oder eben auch nicht. Falls nicht, könnt Ihr einen Schritt weiter gehen und Anzeige erstatten wg. Ruhestörung.


dragon100
beantwortet von dragon100 am 27. August 2008 15:38
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Die harte Tour ist die Polizei zu informieren.In solchen Fällen schaltet sich dann das Ordnungsamt ein.Aber mit Nachbarn in Frieden....ist dann nicht mehr.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 27. August 2008 15:42

Bei solchen Streitigkeiten kümmert sich bei uns (Niedersachsen) die Polizei überhaupt nicht. Erst wenn ein Schlichtungsversuch gescheitert ist, wird in solchen Fällen eine Anzeige aufgenommen.

Kommentar von 155c24345415911ff0aaa78657036093smalldragon100 am 27. August 2008 15:44

Ok.In NRW ist das anders:-))


Imbecillitas
beantwortet von Imbecillitas am 27. August 2008 15:39
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nimm es doch mit videokamera oder tonband auf und zeig es dann deinem nachbarn.


Glimmer
beantwortet von Glimmer am 27. August 2008 15:43
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Der Hund hat einen Grund zum Kläffen,er ist ein Rudeltier und fühlt sich einsam. Sprecht doch nochmal friedlich miteinander.Vielleicht können die Nachbarn einen Schüler oder so finden, der sich etwas um den Hund kümmert.

Lieben Gruß,Glimmer


Marah
beantwortet von Marah am 27. August 2008 15:45
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Der Hund will bestimmt wieder rein und hat keinen Bock von Herrchen abgeschoben zu werden. Aus Hundesicht durchaus verständlich :o( ich würde auch versuchen, den Nachbarn einen Beweis zu liefern...oder einen Zeugen dazu zu holen und übers das Ordnungsamt gehen. Der Besitzer scheint mir etwas dumm zu sein und da helfen nur harte Bandagen...


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 27. August 2008 15:35
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Locke ihn an und mäste ihn mit Leckerchen ab... Dann ist er beschäftigt ;oo)))) Abends zum Schlachter und für kleines Geld Abschnittreste kaufen... 6 Kilo bei uns für 5 Euro.

Kommentar von FridaGT am 27. August 2008 15:36

Jeden Tag??? Nein danke, das kann ja keine Lösung sein.

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 27. August 2008 16:17

och mann. jetzt is alles weg.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 27. August 2008 16:19

Ich hatte Dir noch geschrieben, dass ich Rattegift bei JEDEM Lebewesen (auch bei Ratten) widerlich finde, da es einen schrecklichen und qualvollen Tod herbeiführt.

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 27. August 2008 16:22

ich mag dich, weil du ein lieber mensch bist.


DrKaetzchen
beantwortet von DrKaetzchen am 10. Oktober 2008 19:01
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Hallo, zunächst einmal: mein herzliches Beileid! Ich bin auf diese Diskussion gestoßen, weil ich ein ähnliches Problem habe. Wir wohnen im Herzen der Großstadt in einer Eigentumswohnung und seit einigen Wochen kläfft es ständig... Der Hund unserer Nachbarn (Rentner) bringt mich um den Verstand! Es handelt sich um so einen Mini-Hund, der zu allem Übel noch mehr "quietscht" als bellt... Heute morgen weckte er mich um 5.30 Uhr... ein Traum! Auf nette Worte regaierte der Nachbar nur mit eine:"Und was soll ich jetzt tun?"...klassse! Was Hundebesitzer tun sollen kann ich Euch sagen! Sich um ihre Tiere kümmern, sie nicht stundenlang in der Wohnung einsperren und vernachlässigen und auch an ihre Mitmenschen denken (wenn ihnen das Wohlbefinden ihres Haustieres schon egal ist. Armer Hund, armes Ich! Allen geplagten mein herzliches Beileid! Frida, mich würde noch interessieren, wie das bei Euch nun steht. Hat sich etwas getan?

Liebe Grüße Tina


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