Hund braucht Hundegesellschaft die wir ihm nicht bieten können -?

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16 Antworten

Nicht ein zweiter Hund wäre hier wichtig, sondern ein Besitzer, der mehr mit dem Hund macht als eine Runde zu gehen. Wie langweilig ist das denn?

Machst du keine Spiele mit dem Hund? Apportieren, Suchspiele, Jump und Run Spiele usw.?

Meine spielt auch wahnsinnig gerne mit anderen Hunden aber wenn ich mit ihr unterwegs bin, dann ist es gelegentlich mal der Fall, das sie die Chance hat mit einem anderen Hund zu spielen - viel mehr ist sie auf mich und meine Weitwurftechnik und meine Spielideen angewiesen.

Einen Hund zu beschäftigen, heist ja nicht ihm einen andern Hund hinzustellen und zu sagen " jetzt geht mal schön spielen". Besonders junge Hunde müssen noch oft angeleitet werden, wie.

Das er jetzt natürlich von jedem Hund erwartet, das er bespielt wird hast du ihm erst beigebracht, nun fordert er dieses auch ein.

Spiel mit deinem Hund - Arbeite mit deinem Hund und wenn es dann im Alter  mit 1,5 Jahren nicht besser ist, dann kannst du ihn immer noch abgeben.

Hier bist du gefragt nicht der Hund.

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Kommentar von lana22
26.01.2016, 12:35

Also zum einen ist es so der er Geh Behindert ist. Also kann er keine Jump and Run Spiele spielen. Apportieren hingegen macht er gerne, er ist nämlich sehr scharf auf Leckerchen, dafür tut er natürlich alles (ausser mit dem Jaulen aufzuhören -.-)

Zum anderen ist es so das ich niemals erwähnt habe das ich stur gradeaus gehe wenn wir Spazieren sind. Ich schaffe mir keinen Hund an um ihn in die Ecke zu stellen und ihn ab und an mal 2 minuten lang die Wiese lang zu scheuchen!?

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Hi ich bin da anderer Meinung, dein Hund ist schlecht sozialisiert und falsch erzogen. Besucht mal eine Hundeschule mit ihm, das er lernt wie man mit anderen Hunden in Kontakt kommt ohne völligst zu über drehen, denn entweder ist der tierisch unsicher und deswegen so nervös oder er pöbelt die anderen Hunden schlicht an, beides ist nicht gewollt und muss von euch gelöst werden. Gibt da keinerlei Grund den Hund abzugeben, ihr müsst nur mit ihm arbeiten, das er draussen auch wirklich mal mit anderen Hunden spielen kann. 

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Statt auf zufällige Hunde-Begegnungen beim Gassi-Gehen zu warten, würde ich versuchen, ob du nicht eine feste Gassi-Geh-Gruppe oder eine Hunde-Spiel-Gruppe organisieren kannst.

Dann hätte dein Hund regelmäßig Kontakt mit (einem) anderen Hund(en). Zudem braucht sich dann auch niemand über "unerwünschte" Kontaktversuche deines Hundes zu "ärgern", sondern es ist alles in einem "geordneten" Rahmen.

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Kommentar von lana22
26.01.2016, 12:29

Wir waren bei einer Gruppe, aber meist haben die Termine nicht gepasst. Die Strecke ist weit, daher bin ich oft erst angekommen wenn das Treffen schon fast vorbei war. Hier im Ort legt da scheinbar keiner wert drauf sich zusammen zu schliessen.

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Moin,

ich habe da eine Idee. Nämlich andere Hundehalter per Internet oder Kontaktanzeige im Tierfachhandel finden, die bereit sind, mit die und dem Wirbelwind spazieren zu gehen. Sowas in der Art habe ich auch vor, da mir die Halter hier in der Umgebung auf die Nerven gehen. Es gibt bestimmt Menschen, die auch so fröhliche, lebenslustige Racketen haben. :)

LG Nordlicht

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Habt ihr schon mal an eine Spielgruppe für Junghunde gedacht?

Viele HUndeschulen bieten so was an.

Das sind dann sicherlich auch noch weitere "Wildfänge"

Denn auch wenn er schon - oder erst -  wie man es sieht - 9 Monate ist: Sozilaler Kontakt mit anderen Hunden ist sehr wichtig für Wuffi.

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Kommentar von Bitterkraut
26.01.2016, 13:50

Leider sind diese Junghundgruppen meist auch nix anderes als Hetz und Pöpelgruppen. Ich bezweifle, daß das für den einzelnen Hund viel bringt, außer wildem Rumgerenne.

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Woran merkst du denn, daß er Hundegesellschaft braucht?

Alles, was du bschreibst ist völlig normal für einen Hund in dem Alter. Der ist im besten Rüpelalter und das geht anderen Hunden und ihren Besitzern auf die Nerven.

Euer Hund braucht keine Hundegsellschaft, sondern Erziehung, die euch offenbar überfordert.  2 Hunde überfordern euch dann noch mehr. zu einem Hund in dem Alter eine 2. dazuzugeben, bringt nur Chaos. Wenn man einen Zweithund holt, dann zu einem ausgereiften, gut sozialiserten Hund. Ein 2. Hund wird den 1. nicht erziehen, da kannst du sicher sein. Also ganz schlchte Idee.

Wenn eich der Hund überordert, such ein gutes zuhause für ihn, aber schafft euch bitte, bite keinen zweiten an!

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Nur weil er sich über andere Hunde freut, heißt das noch lange nicht, dass er auch glücklich wäre mit einem zusammen zu leben.

Der Labi meiner Freundin ist so ein Kandidat. Er freut sich wie blöd bei anderen Hunden. Er findet auch Hundebesuch toll. Aber als seine beste Freundin mal für 3 Wochen einzog, war er unglücklich.

Wenn er so rüpelhaft ist, kann es auch gut sein, dass ein Zweithund gar nicht mit ihm zurecht kommt. Also meine würden dem was husten. Das ist respektlos und das würden meine nicht akzeptieren. Ich kann daher gut verstehen, dass Euch viele aus dem Weg gehen. Die einen weil der eigene Hund das nicht akzeptieren würde und Deinen zusammen falten würde und die anderen, die nicht möchten, dass ihr Hund so eine Respektlosigkeit abschaut.

Von dem her, bringt eine Abgabe gar nichts. Vor allem finde mal jemanden, der einen einjährigen Hund nimmt, der krank ist und dann noch einen Zweithund hat, mit dem er auch noch auskommt.

Laste doch einfach mal Deinen Hund anders aus. Zum Beispiel mit Suchspielen oder ähnlichem. Er muß körperlich und geistig ausgelastet werden und dann klappt das vielleicht auch mit dem Spielen.

Geh mal ohne Deinen Hund los und frage die Leute, die Euch aus dem Weg gehen. Wenn Du dann auf jemanden triffst, der sagt, dass ein Hund ihm den fehlenden Respekt beibringen würde, dann nehme das an. Das kann halt heftig werden, aber wenn Deiner mal von einem anderen Hund zusammen gefaltet wird, dann hift das im Normalfall. Dennoch solltest Du ihn anderwertig auslasten.

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Kommentar von YarlungTsangpo
26.01.2016, 17:23

Dieses "Zusammenfalten durch anderen Hund" hat bei den meisten Hunden eine Traumatisierung und Problemverhalten gegenüber anderen Hunden zur Folge.

Besser nicht. Es geht auch anders, ohne "Selbsterziehung" durch andere Hunde mit alle den Nebenwirkungen.

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mhh ...vielleicht kannst du ja auch woanders lang gehen oder kuckst im internet nach plätzen wo hunde frei rumlaufen dürfen , wenn da keiner kommt dann haben vielleicht bekannte noch hunde oder so (: du findest schon eine lösung (;

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Ich würde sagen, das seit ihr mit unter selber schuld.
Der Hund hat gelernt draußen wenn er einen Hund sieht hin zu stürmen und spielen zu wollen.

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Kommentar von lana22
26.01.2016, 12:32

Gelernt kann man so nicht sagen. Denn wir haben es von anfang an "verboten". Wenn er nicht hört drehe ich mich auch um und verlasse mit ihm sofort diese Situation. Da bin ich genauso konsequent wie mit meinem Sohn. Wenn der auf dem Spielplatz unsinn macht verlassen wir diesen ebenso sofort. Ich erlaube es meinem Hund also nicht. Den grade jaulen erlaube ich in keinster weise.

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Kommentar von Moeckchen
26.01.2016, 12:50

Aber anscheinend hat er irgendwas falsch verknüpft.
Aber jetzt hört sich das ganze ja anders an.
Ich würde es Villt auch mit einer junghunde Gruppe versuchen.

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Also ich habe ja auch immer sehr agile Hunde, die sich auch extrem freuen, wenn sie mit anderen toben dürfen. Allerdings gab es ein solches Verhalten bei uns nie.

Ganz ehrlich? Ich würde Euch auch aus dem Weg gehen. Ist nicht böse gemeint, aber ist so.

Ich würde mir an Deiner Stelle als erstes eine gute Hundeschule suchen, wo ich mit meinem Hund erst einzeln,  später auch in einer Gruppe arbeiten kann. Dadurch lernt der Hund, sich auch in Anwesenheit von anderen Hunden auf DICH zu konzentrieren, und das ist das A und O.

Du schreibst, daß Du überlegst, ihn abzugeben, damit er zu Leuten kommt, die schon einen Hund haben. Das halte ich für keine gute Idee. Wenn Dein Hund gehbehindert ist, wäre es gar nicht gut, wenn er ständig mit einem anderen Hund nur rumtobt. Ist er Einzelhund, kannst Du die Tobeeinheiten viel besser kontrollieren.

Allerdings gehört da, wie schon erwähnt, eine ordentliche Portion Grundgehorsam dazu.

Außerdem würde ich, wie schon von friesennarr geschrieben, viel mehr selber mit ihm arbeiten. Ihn psychisch mehr auslasten - Apportierübungen, Futterbeutel suchen etc.

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Da gibt's nur eines....Hundeschule und nochmals Hundeschule.

Dort kannst Du lernen, wie man aus dem kleinen *Spinner* einen angenehmen Hund macht, und er lernt viele 4-beinige Freunde kennen.

Du würdest 2 Fliegen mit einer Klappe schlsgen.

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Ich würde Hundebegegnug mal trainieren, so ein Verhalten geht absolut nicht und ist auch gefährlich, da es schnell zu einer Beißerei kommen kann.

Meine Hunde mögen sowas gar nicht und zeigen das deutlich.

 Dann bieten viele Gruppen Spielgruppen an, die vom Fachpersonal betreut werden.

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Kommentar von lana22
26.01.2016, 12:39

Genau das ist das Problem. Die Hunde mögen seine wilde Art nicht weshalb die Besitzer eben einen Bogen um uns machen. Dabei geht das ja schnell vorbei. 2 oder 3 minuten und er ist der liebste Hund. Sie müssen halt nur mal abwarten, aber hier sind alle Hundebesitzer immer so im Stress und rennen rennen rennen. Da nimmt sich keiner Zeit für den Spaziergang.

Wir haben auch schon mit einem Hundetrainer zusammen gearbeitet. Aber auch das hat bisher keine Wirkung gezeigt. Vielleicht sollte ich nochmal einen aufsuchen damit ich noch eine zweite Meinung höre...

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Danke an alle!

Ich habe eben mal über Kleinanzeigen eine Suche nach anderen Hundebesitzern hier in der Umgebung gestartet und hoffe das sich der ein oder andere meldet mit dem ich mich regelmäßig treffen kann.

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Kommentar von MiraAnui
26.01.2016, 13:23

Erzieh den Hund erstmal...nützt mehr als sein Verhalten noch zu bestätigen

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Kommentar von xttenere
26.01.2016, 13:31

Hundeschule ist trotzdem sehr wichtig für Euch beide !

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Kommentar von YarlungTsangpo
26.01.2016, 16:12

Suche bitte nur Hundehalter zu Social walks welche sehr soziale Hunde haben!!

Leinelaufen miteinander ist angesagt. In einem sicheren Areal dann auch mal - Leine los - und dann auch wieder mit den Hunden - kommunikativ arbeiten. Jeder mit seinem Hund

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Wie wäre es wenn Du Deinen Hund etwas erziehen würdest?

Wenn Du mit Deinem Hund ein Team werden würdest? Das was Dein Hund dir zeigt ist Frustrationsverhalten. Was hast Du denn bisher in der Hundeschule gelernt, wenn Du nun schon ans Abgeben denkst, anstatt Deinen Hund endlich artgerecht

- anzuleiten

- auszulasten

- auszubilden?

Einen Hund haben bedeutet doch nicht nur spazieren laufen und möglichst Fremdhunde finden die den dann schon auslasten werden.

Tipp1

Suche Dir umgehend eine geeignetere Hundeschule! Unter meinen Antworten findest Du wie Du eine geeignete in Deiner Umgebung findest.

Tipp2

Bitte mach Nasenarbeit mit Deinem Hund! Da gibt es ein gutes Buch:

Spurensuche - Nasenarbeit Schritt für Schritt, Autor: Anne Lill Kvam

Tipp3

Lerne Du bitte mit Deinem Hund nur noch kommunikativ spazieren zu laufen. Das bedeutet ihr Beide, Du und Dein Hund ihr arbeitet zusammen und lauft nicht nur stupide nebeneinander draußen

Ein Video dazu:

Dein Hund will gar nicht einen Zweithund! Dein Hund will endlich eine Aufgabe in Deiner Familie haben! 

es aber unfair wäre es ihn zu behalten nur weil wir das wollen, er aber umglücklich mit der Situation hier ist...

Du weißt gar nicht, daß Du mit diesem Bequem-Denken ohne Ahnung von Hundeverhalten, Deinen Hund so richtig und wirklich unglücklich machen wirst.

Fang endlich an, heb den Schweinehund in Dir weg und fang endlich an Deinem Hund etwas anderes als nur Hundekontakte zu bieten. Laufe mit Deinem Hund und bringe ihm etwas bei: Balancieren, Klettern, Suchen, Tricks und dann suche ein oder zwei gute Hundebekanntschaften für "Social walks" und Du hast den glücklichsten Hund der Welt!

Buchtipp: Mit dem Hund auf Du - Zum Verständnis seines Wesens und Verhaltens, Autor: Eberhard Trumler

Fang an zu lesen wie Hunde wirklich sind und was sie wirklich brauchen.

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Ich würde den Hund mal anderweitig auslasten z.B. mit Suchspielen. Lies dich mal über ZOS oder Schatzsuche ein. Mein Dackel-Mix liebt das und nichts strengt Hunde so sehr an wie Nasenarbeit. Dann ist die erste „Power“ schon mal raus wenn du Gassi gehst.

Dein Hund ist mit 9 Monaten noch sehr jung. Sobald Hunde
älter werden und irgendwann mit ca. drei Jahren erwachsen sind lässt das auch
nach dass Hunde unbedingt alle Hunde kennenlernen möchten.

Mit dem Verhalten deines Hundes kommt auch ein Zweithund nicht unbedingt klar. Für meine drei Hunde wäre ein solches Verhalten nichts.



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Kommentar von MiraAnui
26.01.2016, 12:54

Meine würden den umgehend zusammenfalten aber richtig...

Das ist total respektlos gegenüber andere Hunde 

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Vielleicht solltet Ihr euch nicht nur wundern, sondern langsam anfangen den Hund zum umweltverträglichen Mitglied zu erziehen.

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