Frage von Sileex, 88

Hund besorgen - Gute Idee?

Hi
Ich halte mich kurz.
Wir ziehen in einem Haus um.
Das Haus hat einen relativ grossen Garten (Grundstück ca.400 Quadratmeter) und ist eher in einem Dorf mit vielen Feldern und einem Wald.
Eigentlich die perfekte Umgebung für einen Hund.
Da gibt es nur 2 Probleme/Fragen.
Wie kann ich meine Eltern überrreden?
Und:
Also ich hab um ca. 7-12 Uhr Schule und danach um ca. 14-17 uhr Schule.
Nur am Mittwoch hab ich Nachmittags Frei.
Ich würd mit dem Hund am Morgen, Mittag und am Abend rausgehen ca eine halbe Stunde. Und am Wochenende viel Zeit mit ihm verbringen damit ich halt die Zeit die er alleine ist wieder aufhole ca 5 Stunden am Samstag und Sontag :D

Und meine Schwestern und Eltern werden sich (hoffentlich) auch um ihn kümmern.
Sind das gute Ansichten für einen Hund? Schreibt es unten :D
Ps:
Die Zeitangaben können variieren da ich manchmal später manchmal früher in die Schule muss (Frühstunden, Spätstunden). Und ich würde alles für ihn/sie tun da ich Hunde einfach liebe! :)
Will nur ernsthafte Antworten!!!
Ps: Bin 12 aber verantwortungsvoll!
Lg:
SileeX
:)

Antwort
von LukaUndShiba, 40

Nein du hast keine Zeit für einen Hund. (Das Maximum sind übrigens nicht 6-7 Stunden sondern 4-5 die ein Hund alleine sein sollte. Ein Welpe braucht über Monate 24/7 Betreuung und wenn du dann mal so weit bist mit dem Training anzufangen vergehen auch noch ein paar Monate bis der Hund mal bei 1-2 Stunden ist)

3 mal täglich eine halbe Stunde ist, selbst wenn du an Wochenende viel machst, viel zu wenig. Die Zeit sollte täglich eher bei 3 Stunden liegen und nicht bei 1 1/2. was willst du in einer halben Stunde denn draußen mit dem Hund machen um ihn auszulasten? (Vor der Schule solltest du übrigens schon bereit sein eine Stunde eher aufzustehen wenn dein Wunsch so groß ist)

Auch das die anderen Familien Mitglieder sich "hoffentlich" drum kümmern sollte zeigen das hier kein Platz für einen Hund ist. Du alleine hast keine Zeit. 

In einer Familie müssen alle zu 100% einen Hund wollen. Dieser wäre dann aber nicht dein Hund sondern der, der Familie.

Hast du dir auch mal über die Kosten Gedanken gemacht? Ein hund ist extrem teuer. Wer soll das bezahlen? Du ganz bestimmt nicht.

Was passiert mit dem Hund nach der Schule, hast du dir da drüber schon Gedanken gemacht? Der Hund wird 10-15 Jahre alt. Sobald du mit der Schule fertig bist und ausziehst wirst du erst mal keine Zeit und auch je nach dem kein Geld haben um einen Hund zu finanzieren.

Das restliche Leben des Hundes wird er also bei deinen Eltern verbringen. Würden die das denn wollen? Und sieht es bei denen zeitlich besser aus als bei dir?

Kommentar von derHundefreund ,

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Expertenantwort
von chog77, Community-Experte für Schule, 50

Mal eine kurze Frage. Wer kümmert sich um deinen Hund, wenn du in der Schule bist? Du bist den ganzen Vormittag weg und den halben Nachmittag. Solange kann kein Hund  allein bleiben. Die Person , die zu Hause ist, wird sich um ihn kümmern müssen.Wenn die das nicht möchte , dann hast du schlechte Karten. Diese Person wird deinen Hund erziehen müssen, denn mit Gassi gehen und Leckerli füttern ist es nicht getan.

Für den Hund reicht es nicht, wenn du die Zeit am Wochenende aufholst, er braucht die Aufmerksamkeit täglich. Wenn er die nicht bekommt, dann wird er sich Unarten aus Langeweile antrainieren, wie Schuhe kauen, Wohnung zerlegen....

Ein HUnd kann schon mal 3-4 Stunden allein bleiben, aber kein 8 Stunden täglich. Das kann er aber nicht von heute auf morgen, sondern ist oft monatelanges Training.

Antwort
von grossbaer, 23

Nein, das sind keine guten Bedingungen für einen Hund!

Auch wenn ihr viel Platz habt, ein Hund benötigt Zeit und Aufmerksamkeit und die kannst du ihm nicht geben. Ein Hund sollte am Tag maximal 3-4 Stunden alleine sein.

Deine Eltern gehen arbeiten und deine Schwestern gehen auch zur Schule, Ausbildung, Arbeit. Wer soll sich also um den Hund kümmern? Das kannst du nicht einfach so mal am Wochenende nachholen.

Der Hund braucht auch Erziehung und viel Pflege. Wer soll sich darum kümmern?

Was ist mit den Kosten? Steuer, Versicherung, Tierarzt, Futter?

Bedenke, es ist ein Lebewesen und kein Gegenstand den man nach Benutzung wieder irgendwo ablegen kann.

Du bist 12, kommst bald in die Pubertät. Dann hast du bald deinen ersten Freund/Freundin mit dem/der du auch Zeit verbringen möchtest. Den Hund kannst du auch nicht überall mit hinnehmen. Deine Interessen werden sich ändern und verschieben.

Jetzt sieht dein Schulalltag noch so aus wie du ihn beschrieben hast, aber das kann und wird sich in Zukunft ändern. Nach der Schule machst du eine Ausbildung, gehst arbeiten oder fängst an zu studieren. Dann bist du noch länger aus dem Haus. Ein Hund kann 10, 15 oder noch mehr Jahre alt werden. Das ist eine Verpflichtung über einen langen Zeitraum.

Meiner Meinung nach solltest du aufgrund dieser Tatsachen mal an das Tier denken. Es ist von dir abhängig. Zum Wohl des Tieres solltest du deshalb deinen Wunsch zurückstellen und auf einen Hund verzichten.

Antwort
von Arashi01, 15

Ich verstehe Dich sehr gut. Du allein kannst das aber nicht stemmen.

Lass den Kopf nicht hängen. Vielleicht gibt es ja ein Tierheim in Deiner Nähe, wo Du aushelfen kannst. Du könntest dort Dich um einen Hund kümmern. Und viel über Hunde lernen.

Wenn Du dann erwachsen bist (das geht soo schnell) und die Umstände sich geändert haben, könntest Du Dir einen eigenen Hund zulegen.

Oder einen Beruf mit Tieren wählen, zum Beispiel Tierärztin.

Ich wünsch Dir alles Gute! :-)

Antwort
von M1603, 88

Sind das gute Ansichten für einen Hund?

Nein. Du hast keine Zeit und keine Lust. Deine Eltern und Geschwister muessen erst ueberredet werden, was im Endeffekt bedeutet, dass sie es am Ende gezwungenermassen machen. In ein paar Jahren kommst du richtig in die Pubertaet und dann wird aus der kurzen halben Stunde Spaziergang eine gezwungene Viertelstunde, bis der Hund dann im Garten versauern muss....

Antwort
von fernandoHuart, 69

Obwohl die Umgebung passend ist und ein Mitglied des Rudels ihn lieben wird, musst das gesammte Rudel entscheiden ob es ein zusätliche Mitglied verkraften und akzeptieren will.

Vor allem die Leithund und Hundin sollten vorerst einverstanden sein.

;-) <-


Antwort
von 99ChuckNorris, 66

Ich glaube auch, dass es keine gute Idee ist. Ich sehe das immer wieder, die Kinder wollen einen Hund, doch so ein Hund lebt auch mal 12 Jahre. Spätestens wenn die Kinder 15-16 Jahre alt werden, eine Lehre machen, oder richtig Schulstress haben, oder Abi machen, gehen fast nur noch die Eltern gassi. Und glaube mir, du hast auch irgendwann keine Lust mehr 3 mal täglich raus zu gehen. Und denk dran, dass man die Häufchen mit einer Tüte jedesmal einsammeln muss.

Also wenn dann sollte deine Mutter den wollen, denn an ihr wird er kleben bleiben.


Antwort
von Dackelmama, 25

Wie lange bist Du denn noch so voller Motivation dich um den Hund zu kümmern? Meine Tochter war 13 als wir unseren ersten Hund bekamen und versprach ich etwas das gleiche wie Du. Ja, natürlich ist auch sie verantwortungsvoll. Bei der Entscheidung war mir von Anfang an klar das es hauptsächlich MEIN Hund sein wird. So war es auch. Nein, es stört mich nicht! Inzwischen haben wir 2 Hunde.

Überlege mal das z.B. ein kleiner Hund gute 16 Jahre alt werden kann, dann bist Du 28. Dein Leben wird sich schon in den nächsten 5 Jahren extrem ändern, geschweige denn in den nächsten 16.Du hast die Schule, deine Aufgaben, deine Freunde, vllt wäre ein Katze eher was für euch.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Bitte, wenn überhaupt, zwei Katzen.

Kommentar von Dackelmama ,

Von mir aus auch 2 Katzen, 4 Kaninchen und ein Hamster. So ist es zumindest bei uns, also plus 2 Hunde, aber das fällt ja hier flach. 

Ich habe über Jahre nur eine Katze gehalten. Es handelte sich immer um Freigänger und es hat keine einen Schaden davon getragen. Wir hatten allerdings mal einen Kater der von der 2. Katze so gar nicht begeistert war.
Man sollte das also nicht so pauschalisieren. Ein Hauskatze ist kein Rudeltier. 

Antwort
von whynot1987, 40

Lass das bitte! Die Zeit die du für den Hund aufbringen kannst ist viel zu wenig..... Kauf dir Goldfische oder eine Ameisenfarm, aber bitte keinen Hund.

Kommentar von Sileex ,

6-7 ist doch die Grenze und ich kann das ja antrainieren o.O und halt nur Montag bis Mittwochabend

Kommentar von whynot1987 ,

Weißt du wie viele Stunden es benötigt einem Hund etwas antrainieren? Ich habe selber 2 Hunde und das ist absolut kein zuckerschlecken. Bei uns Zuhause funktioniert es nur so gut da meine Frau mit den Kindern Zuhause ist und quasi auch Zeit mit den Hunden verbringt. Hunde können sich wie kleine Kinder benehmen und ich denke mal dass du mit 12 Jahren nicht bereit für ein "Kind" bist.

Antwort
von kami1a, 49

Hallo! Zunächst Danke für Deine Tierliebe - aber : 

Und meine Schwestern und Eltern werden sich (hoffentlich) auch um ihn kümmern.

Hoffentlich reicht da nicht, immerhin sind Deine Eltern letztendlich für den Hund verantwortlich.

Und wenn : Statt den Züchtungswahn weiter anzustacheln, könntest Du auch einem echten "Nothund " ein Zuhause bieten - dieses Tier hast du damit gerettet! 

Im Internet findest Du da viele Möglichkeiten. Mein Hund - siehe Bild - stammt aus der Tötung Mallorca - ohne Wasser und Futter in einer engen Box. Vermittelt von podencorosa.de, aber es gibt noch viele andere. und sehe Dir mal die Tiere auf diesen Seiten an. 

Natürlich ist das nächste Tierheim auch gut.

Alles Gute.

Kommentar von Viowow ,

da kommt der hund ja vom regen in die traufe...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community