Hund bellt ständig wenn Sohn aus dem Haus geht. Was tun?

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3 Antworten

Typisches Kontrollverhalten mit Maßregelung. Auch Hochspringen, wenn der Sohn die Wohnung wieder betritt, ist kein Ausdruck der Freude, sondern eher eine Maßregelung.

Auch wenn der Schäferhund eher leichtführig ist, konsequentes Arbeiten ist Pflicht, um ihm klarzumachen, wo sein Platz zwischen den Menschen ist.

Dazu bedarf es der ständigen Wiederholung der Übungen, damit sich das erwünschte Verhalten auch festigen kann.

Nur ein bischen Gassi gehen, Bällchen werfen und mit anderen Hunden toben ist keine adäquate Haltung für einen Schäferhund.

Nun kann ich aus der Ferne ja nicht beurteilen, wie ihr so mit dem Hund umgeht. Der Teufel steckt im Detail und daher kann ich euch nur empfehlen, einen Außenstehenden zur Beobachtung einzuladen. Am besten jemanden, der einen sehr guten Ruf als Trainer in einer Hundeschule hat.

Hundeschule ist eigentlich etwas irreführend, weil das meiste doch der Mensch lernt. Der Hund ordnet sich meist bereitwillig unter, wenn seine Bedürfnisse erfüllt werden. Wenn der Beobachter euch in der Interaktion mit dem Hund sehen kann, kann er auch gezielt Hinweise geben, an welcher Stelle ihr euer Verhalten ändern müsst, damit der Hund sich stressfrei und sicher bei euch fühlt.

Gutes Gelingen!

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Wie  haltet und beschäftigt ihr den Schäferhund, wie ist der Ausbildungsstand?

Das klingt nach einem extremen Kontrollverhalten und Stress, das dürfte bei einem ordentlich erzogenen und geführten Schäferhund aber nicht auftreten.

Ist er angemessen geistig ausgelastet und lässt sich ansonsten im Alltag führen?  Das ist kein Problem wo ein kurzer Ratschlag alles löst sondern verlangt vermutlich dass ihr den ganzem Umgang mit dem Hund verändert.

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Das heißt, der Hund hat nicht gelernt allein zu bleiben. Es kann dafür viele Gründe geben.

1. Trauma

2. Kontrolle

3. respektloses Verhalten

4. Rudel zusammenhalten

Der Hund braucht die Sicherheit, dass sein Halter zurückkehrt. Man kann das schrittweise üben, in dem man das Tier für eine bestimmte Zeit allein lässt und diese Zeit dann steigert.

Ganz schlecht ist es, diese Respektlosigkeit auch noch zu belohnen, beispielsweise mit Streicheln und Aufmerksamkeit zu reagieren wenn der Hund nach kurzer Abwesenheit wie wild am Halter hochspringt, als ob er ihn Jahre nicht gesehen hätte.

Wenn ein Trauma dahinterstecken sollte, dann hat der Hund schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht und braucht umso mehr die Sicherheit und das Gefühl der Geborgenheit durch den Halter.

Der Halter muss in jedem Fall selbstbewusst auftreten. Hunde spüren Unsicherheit sofort. Sie beobachten uns den ganzen Tag und wie kleine Kinder spielen sie die Menschen gegeneinander aus.

Viel Glück

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