Frage von mrsbobby, 97

Hund bellt alle anderen Hunde an, was tun?

Hallo, mein Hund (3 Jahre) bellt einfach jeden Hund an, der ihr in den Weg kommt. Heute war ich mit ihr im Garten, als zwei Dackel vorbei gegangen sind. Um das Grundstück ist ein ca 50cm hoher Zaun wo sie drüber und drunter her laufen kann, aber sie ist hinterm Zaun, auf der Seite vom Haus, stehen geblieben und hat gebellt. Ich habe nach ihr gerufen und gepfiffen, aber sie war komplett in ihrem Element und hat überhaupt nicht auf mich gehört. Normalerweise ist sie gegenüber Menschen und Kindern super lieb und gehorcht auch wenn ich sie im Freien abrufe. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, denn egal ob mit oder ohne Leine bellt sie gefühlt wahllos Hunde an. Ist dies nur weil sie das Grundstück bzw an der Leine das Frauchen beschützen/bewachen will?

Wie kann ich ihr antrainieren, dass sie keine Hunde anbellen darf?

Schonmal Danke für gerne auch ausführliche Antworten!:)

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 40

Hallo mrsbobby? Warum bellt denn dein Hund? Wie bellt er? Wie ist die Körpersprache von deinem und vom anderen Hund? Lässt du Leinenkontakt zu?

Wie ist dein Hund im Freilauf zu Artgenossen? Erstmal sollte man die Ursache kennen warum bellt der Hund, dann kann man auch daran arbeiten.

Antwort
von brandon, 37

Ich würde Dir raten in einen Hundeverein zu gehen. 

Dort habe ich bei meinem ersten Hund gelernt wie man einen Hund erzieht.

Du kannst natürlich auch eine Hundeschule besuchen.

LG

Antwort
von hexe1711, 48

Hey, Hast du sie schon vom Welpenalter an? Klar, dass sie andere Hunde anbellt kann mit Beschützerinstinkt, Revier und auch Charakter zu tun haben (unabhängig davon ob sie zu Menschen lieb ist oder nicht, ich meine nur dass ein solches Verhalten bei einigen Rassen ausgeprägter vorkommen kann ;) ), aber bei den meisten Hunden ist das auch eine Sache von Gewohnheit, Aufwachsen und Erziehung. Wenn sie in den ersten Lebensmonaten (bzw Jahren) wenig Kontakt zu anderen Hunden hatte könnte dieses ablehnende Verhalten auch daran liegen. Bei jungen Hunden ist der Umgang mit Artgenossen wichtig für die soziale Entwicklung und prägend für ihr weiteres Verhalten. Du musst dir das so vorstellen dass sie hauptsächlich an den Umgang mit Menschen gewöhnt ist und sie anderen Hunden mit Ungewissheit begegnet. Das kann Ablehnung, aber auch Neugier sein. Wie verhält sie sich denn wenn sie bellt? Wirkt sie eher 'aggressiv' oder neugierig? Sollte es wirklich daran liegen dass sie wenig Umgang mit anderen Hunden hatte würde ich schlichtweg versuchen das zu ändern. Beim Gassigehen versuchen Kontakt zu anderen Hundebesitzern zu knöpfen sodass sich die Hunde ein bisschen beschnuppern und vielleicht miteinander spielen können etc. ...ich weiß ja nicht was du sonst so mit ihr machst :D vielleicht hat sie abgesehen von diesem Grundstücks-bellen ja einen 'normalen' Umgang mit Hunden :) Sonst würde ich einfach mal versuchen mit ihr auf andere Hunde zuzugehen (wenn die Besitzer damit einverstanden sind natürlich).

Kommentar von mrsbobby ,

Ja ich habe sie als Welpe bekommen und wir waren auch regelmäßig in der Hundeschule, wo sie Kontakt zu vielen verschiedenen Hunden hatte und da gab es nie Probleme! Sie verhält sich nicht aggressiv aber auch nicht wirklich neugierig. Ich würde eher sagen sie drückt aus "Hey, das ist mein Zuhause!!". Leider habe ich im Freundeskreis und in der Nachbarschaft nicht sehr viele Hunde wo man das üben könnte...

Antwort
von Julchen1408, 32

Hat sie Angst vor anderen Hunden? Ist sie im Freilauf direkt neben anderen Hunden auch so? Meine Maus hatte das früher auch, erst dachte ich sie macht das "einfachso" aber eigentlich hatte sie ziehmlcih Angst vor anderen Hunden und hat diese aus Angst angebellt (sie kannte damals fast keine anderen Hunde und wurde als Welpe nicht an andere HUnde gewöhnt) Einmal war dann ihre jetzt beste Freundin bei uns , sie hatte esrt eine halbe Stunde lang gebellt bis  sie irgendwann festgestellt hatt das sie nicht bellen brauch.

Jetzt hat sie immernoch Angst vor großen Hunden und bellt diese manchmal noch an aber es hat sich deutlich gebessert

Kommentar von froeschliundco ,

julchen, ein hund solltest du gar nie in diese situation bringen das er so im element ist und sogar nach deiner hand schnappt...A: Ruf den hund ab bevor er in rasche ist und B: Hat dein hund null anstand und respekt (hat gaaar nix mit will to please zu tun) vor menschen wen er nach der hand schnappt, dann schnappt er auch nach hunden, das heisst dein hund ist nicht erzogen und nicht anständig sozialisiert...rate dir dringend daran zu arbeiten, bevor es böse endet

Kommentar von Julchen1408 ,

Man kann aber nicht 24 Stunden beim Hund sein und warten bis er etwas anbellt um ihn dann abzurufen. Ja, unser Hund gehorcht nicht wenn er etwas anbellen will. Sie ist aber erst 1 Jahr alt, Jack Russel Terrier und meine Eltern haben sie von einer Ebay Kleinanzeige von einem "schlechten" Züchter gekauft (da war sie etwa 5,5 Monate alt) (meine Eltern standen eines Abends mit diesem Hund auf dem Arm in der Tür, und zurück geben kann man den Hund dann ja auch schlecht, heute haben meine Eltern das auch eingesehen und würden nie wieder einen Hund von einer Ebay Kleinazeige kaufen, aber eigentlich ist das jetzt auch egal) und von so einem Hund KANN man keinen perfekten Gehorsam erwarten, vorrallem weil sie unser erster richtig eigener Hund ist . Wir brauchen aber keinen perfekten Gehorsam, solange sie kommt wenn sie ohne Leine läuft reicht uns das. In Situationen wo sie bellen könnte leinen wir sie auch schon immer an, bevor sie diesen Hund oder was auch immer richtig gesehen hat, bzw. richtig wahrgenommen hat. Böse enden wird es auch nicht, sie schnappt ja auch nicht richtig sodass sie dann z.B. meine Hand im Maul hat sondern einfach nur so in die Luft. Bei Hunden hat sie dies aber noch NIE gezeigt, wenn ein Hund nach Menschen schnappt (klingt jetzt irgendwie voll gefährlich) heißt es nicht ,dass er dann auch automatisch auch nach Hunden schnappt!

Antwort
von froeschliundco, 28

ein hund sollte in JEDER situation abruf sein...das heisst also für dich üben in kleinen schritten mit schleppleine drauf...besser wäre es den hund BEVOR er losflitzen kann abrufen, spätestens bevor er in rasche kommt...welche rasse hast du,terrier? Das anbellen kann viele ursachen haben,wir menschen denken immer der hund will uns beschützen,weil es soooo schön ist beschützt zu sein...die meisten hunde bellen aus überforderung oder unterforderung, aus jagdtrieb, terretorialem verhalten oder sexuelle motivation, unsozialisiert undundund...bevor ich deinen hund nicht gesehen habe, aus welcher motivation heraus er das tut, würde ich ins blaue raten...ich empfehle dir wieder hundeschule zu machen

Kommentar von mrsbobby ,

Sie ist ein Briard, belgischer Hütehund

Kommentar von froeschliundco ,

französischer hütehund😉 und hütehunde brauchen eine aufgabe u.arbeit, sonst suchen sie sich selber eine beschäfftigung...ein rüde mit 3jahren ist im besten alter, der will was tun...wen es terretorial wäre, würde dein zaun von 50cm nicht reichen...geh mit ihm in einen hundesportverein oder hundeschule, sucht euch eine aufgabe die beiden gefällt,den ein briard will arbeiten

Antwort
von dogmama, 40

nach ihr gerufen und gepfiffen, aber sie war komplett in ihrem Element und hat überhaupt nicht auf mich gehört

ein Hund muß in jeder Situation abrufbar sein. Damit fängt man schon im jungen Alter an zu üben. 

Du könntest jetzt die Hilfe einer Hundeschule in Anspruch nehmen oder auch mit einem Hundtrainer vor Or das Problem in den Griff bekommen.

Kommentar von Julchen1408 ,

Wenn ein Hund VÖLLIG in SEINEM ELEMENT am kläffen ist dann kriegst du ihn dan NICHT wieder weg, egal wie gut er erzogen ist . Meine Maus schnappt dann auch gerne mal nach mir (nicht bösartig) weil sie so darauf FIXIERT ist diesen Hund anzubellen. Wenn du eigene Hunde hättest die einer Rasse ohne viel "will to please" und die nicht sehr stark auf ihren Besitzer fixiert sind und so etwas auch mal tun dann wüsstest du dass vielleicht besser...

Kommentar von dogmama ,

dann muß man sich professionelle Hilfe dazu holen, damit man lernt in bestimmten Situationen schon im Vorfeld entsprechend auf seinen Hund einzuwirken. 

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