Frage von DavidFragt1996, 97

Hund bekommen, muss ich ihn zurück geben?

Guten Abend, ich habe am 9.07.16 ein Hund von einer Freundin bekommen, habe ihn aber noch nicht beim Ordnungsamt angemeldet, bis jetzt nur bei Tasso, ich wollte den Hund aber morgen beim Ordnungsamt anmelden. Die gesagte Freundin macht aber jetzt ein paar Probleme, Sie wollte den Hund schon 2 mal wieder haben, aber hat dann bis jetzt immer wieder gesagt: "Ach behaltet Sie, Sie hat es bei euch ja gut". Jetzt aber möchte Sie den Hund morgen früh abholen und erst Abends wieder bringen, ich habe jetzt natürlich Angst, dass Sie den Hund behalten will, und das nur eine Masche ist. Meine Frage also: Kann Sie mir den Hund wieder weg nehmen lassen? Wenn ja, was müsste ich machen, damit diese Freundin gar keine Chance mehr hat, den Hund mir wieder weg zu nehmen? P.S. Den Pass vom Hund habe ich auch.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 47

Hallo,

weder die Anmeldung beim Ordnungsamt, noch die Anmeldung bei Tasso begründen einen Eigentumsanspruch an dem Hund.

Du bist im Moment die Besitzerin, ob bzw. dass du auch die Eigentümerin bist - musst du nachweisen können.

So aber steht Aussage geben Aussage. WARUM nur werden niemals kurze Kauf- bzw. Schenkungsverträge gemacht. Dazu reichen doch einige kurze Sätze auf einem Blatt Papier - von beiden unterschrieben - keine Unklarheiten mehr.

Hast du Zeugen, dass sie dir den Hund verkauft/geschenkt hat?

Ansonsten solltest du ihr den Hund natürlich nicht geben. ERstens ist das für den Hund total schlecht, denn er weiß ja gar nicht mehr, wohin er überhaupt gehört.

Und es ist einfacher einen Eigentumsanspruch durchzusetzen, wenn man im Besitz des Hundes ist - zumal du ja wenigstens den EU-Ausweis zu besitzen scheinst.

Sprich doch noch mal in Ruhe mit der Freundin und setze vorher ein Schreiben auf, dass sie dir den Hund schenkt oder für 50 Euro (oder was auch immer) verkauft. Dann hast du Ruhe und auch der Hund kann zur Ruhe kommen.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort
von weelah, 48

Hallo,

ich würde den Hund keinesfalls mehr heraus geben, bzw. ihn ihr nicht mitgeben. Wozu soll das eigentlich gut sein.

Irgendwann muss auch mal Schluss sein und der Hund muss doch mal eine ständige Bezugsperson haben.

Bei uns hat man drei Monate Zeit einen neu angeschafften Hund an zu melden.

Kaufvertrag oder ähnliches existiert nicht? Zeugen vorhanden, das sie euch den Hund überlassen hat?

Im Grunde ist sie in der beweispflicht, das es ihr Hund ist und sie das Eigentum an der Sache/Hund nicht aufgegeben hat.

Wie schon erwähnt, würde ich ihr keine Sekunde die Leine überlassen.

Wenn sie den Hund wieder haben will, dann schon endgültig und ich würde ihr eine Rechnung schreiben, über die bisher entstandenen Kosten, welche dann vorab beglichen werden müssen. Futter, Zubehör, Tierarzt....alles auflisten.Oder ein Pauschale von 10-15 Euro am Tag - jede Wette, die siehste nie wieder.

Womöglich versucht sie den Hund zu verkaufen und braucht ihn dafür immer mal wieder, um diesen Interessenten vor zu führen.

LG



Kommentar von DavidFragt1996 ,

Ich bin davon überzeugt, dass Sie den Hund weiterverkaufen will!

Kommentar von LenaaLiebtMaja ,

ich habe Nachrichten von Ihr wo sie ganz Klar sagt das Sie unsere Hündin ist. Den Pass von Ihr habe ich auch. Bei Tasso habe ich Sie auch direkt angemeldet

Antwort
von FeeGoToCof, 48

Wo ist der Schutzvertrag, der besagt, dass der Hund rechtmäßig auf Dich überging?

Aus diesem Grunde macht man SCHUTZ-Verträge! Damit das nicht geschehen kann.

Ohne Zeugen wird es schwierig für Dich!

Kommentar von DavidFragt1996 ,

Im Nachhinein bereue ich es, dass ich keinen Vertrag gemacht habe, aber man denkt sich ja nichts, weil es ja eine Freundin ist. Ich habe aber WhatsApp Verläufe, wo die gesagte Freundin schrieb, dass ich den Hund behalten kann, und meine Freundin kann alles bezeugen.

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