Hund beißt fremde Menschen, MAULKORB?

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8 Antworten

Würde mal mit dem Halter sprechen, ob er an der Erziehung arbeiten kann mit seinem Hund, gewaltfrei versteht sich. Oft sind so aggressive Hunde total verunsichert und haben wenig selbstvertrauen oder eben kein Vertrauen zum Halter.

Normales Revierverhalten und "Verteidigung" in Form von bellen oder Bürste aufstellen steht dem Hund durchaus zu, beissen geht aber gar nicht, da muss dringend an der Erziehung gearbeitet werden, denn ein Maulkorb löst dauerhaft nicht das Problem.

Ansonsten würde ich den Hund einfach nicht von Fremden streicheln lassen, das mag einfach auch nicht jeder Hund. Ggf. kann der Besitzer auch so ein Gula-Band (http://www.gulahund.de/was-sind-gelbe-hunde/ ) an der Leine/am Halsband anbringen und den Menschen erklären, dass der Hund eben kein Knuddelbär ist, so lang das mit der Erziehung noch nicht sitzt.

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PUH das ist eine schwierige Kiste.

Du bist dafür verantwortlich, das der Hund niemanden beißt. Egal wann und wo.

Auf der anderen Seite ist es doch übertrieben, dem Hund Tag und Nacht einen Maulkorb zu verpassen, wenn er "nur" beißt wenn er angefasst wird, sonst aber friedlich ist.

Und Erwachsenen müssten dann doch so schlau sein ( sind es aber halt nicht immer) und wissen das man einen fremden Hund nicht anfasst. Da genügt dann unterwegs ein "nicht anfassen der schnappt.

Und auf dem Grundstück solltest du dafür sorgen, das keiner einfach so über den Zaun langen und Wuffi streicheln kann. Wobei das ja auch selbstverständlich sein sollte das man das eben nicht macht.

Bei Kindern sieht das schon wieder anderes aus, besoneres bei kleinen. Da sind aber doch in der Regel die Eltern dabei, die man auch nicht ganz aus der Verantworung nehemn kann.

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Kommentar von Bitterkraut
31.07.2016, 10:09

Um aus der Haftung zu kommen, reicht ein "nicht anfassen, der schnappt" so gar nicht.

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Wenn ein Hund beißt hat das normalerweise seinen Grund, der besitzt in vielen Fällen 2 Beine und das andere Ende der Leine.

Wir hatten auch mal eine Hündin die Fremde gebissen hat, damals war ich noch zu klein um zu verstehen warum und meine Eltern zu unerfahren so das sie eingeschläfert wurde. Heute weiß ich das sie nicht sozialisiert war, als wir sie mit 7 Monaten bekamen kannte sie nur ihren Zwinger, ihre Menschen brachten Futter, einen Wasserschlauch oder Tritte mit sich, je nach Laune. Die Welt war für sie zu groß, zu laut und viel zu voll mit (für sie) völlig unberechenbaren Menschen. Der Hund hatte ständig Stress und Angst wenn sie draußen war, wenn dann jemand ihre Warnsignale ignoriert hat und meinte sie trotzdem anfassen zu müssen wusste sie keine andere Art sich zu schützen als zuzuschnappen.

Heute weiß ich das man seinem Hund ganz langsam und vorsichtig seine Ängste nehmen kann, meine jetzige Hündin ist auch nicht grade mutig aber sie hat sehr viel kennengelernt und gemerkt das sie mir immer vertrauen kann. Als sie klein war wollte wirklich jeder sie knuddeln weil sie aussah wie ein weißes Plüschtier, ich hab da schon Regeln aufgestellt: Sie muss sich hinsetzen, niemand patscht ihr im Gesicht rum und es wird grundsätzlich gefragt. Macht ein Welpe die Erfahrung das Fremde beängstigend sind bleibt das ein Leben lang im Kopf und kann nur schwer wieder umgelernt werden.

Ein Maulkorb kann zur Überbrückung auf Spaziergängen benutzt werden, ist aber eine schwierige Sache für den Hund. Einfacher wäre es sicher eine Strecke zu suchen wo möglichst nichts los ist und mit Hilfe eines fähigen Trainers an den Ursachen zu arbeiten.

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Kommentar von netflixanddyl
31.07.2016, 17:02

Das beantwortet nicht wirklich meine Frage, aber danke.

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Wenn der Hund sich auf deinem Grundstück befindet, solltest du den Zaun so gestalten, dass in gar niemand einfach so anfassen kann!

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Es kommt dann auf den Einzelfall an. Eine pauschale Antwort kann man hier nicht geben. Etwaige Schilder können noch dazu führen, dass dem Halter noch eine größere Schuld zugesprochen wird. Hier gab es recht unterschiedliche Urteile. 

Es gibt nur eine Lösung. Der Halter hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass es überhaupt nicht zu solch einem Vorfall kommt. Den Zaun so baut, dass es nicht oder nur sehr schwer möglich ist den Hund durch oder über den Zaun hinweg zu versuchen zu streicheln. Und obendrauf den Zaun für den Hund als verbotene Zone erklärt. Außerdem den Hund auch ständig auf dem Grundstück unter Beobachtung halten. Bei Spaziergängen etc. selbst tätig wird, wenn jemand versucht den Hund zu streicheln. Da muss man eben auch mal den Arm des "Streichlers" packen etc. 

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Egal, was durch Deinen Hund unmittelbar, oder mittelbar an Schaden verursacht wird - Du haftest vollumfänglich dafür!

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Hi,

durch die Gefährdungshaftung ist ein Maulkorb schon sinnvoll, egal wer Schuld hat, dein Hund darf keine Menschen gefährden zB beißen. Da ist man als Halter immer haftbar. https://de.wikipedia.org/wiki/Gefährdungshaftung

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Wende dich bite dringend an einen gewaltfreiarbeitenden Hundetrainer. Du hast eine riesige Baustelle. Der Hund kann ja nicht lebenslänglich einen Maulkorb tragen. Das wäre Tierquälerei!

Sichere den Hund und den Garten so, daß der Hund nicht rauskann, ohne daß jemand dabei ist. Wenn er beißt, bist du vollin der Haftung, egal, wen er beißt und egal, wie viele Schilder du austellst.

Dein Hund hat mein ganzes Mitleid! Er ist offenbar an einen unfähigen Halter geraten. Hunde schnappen und beißen ja nicht ohne Grund.

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Kommentar von netflixanddyl
31.07.2016, 09:56

Oh man, war klar, dass mal wieder jemand zu unfähig ist, um alles zu lesen... Bitte lies dir nochmal den aller ersten Satz in den Klammern durch.

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Kommentar von netflixanddyl
31.07.2016, 10:25

ICH kapiere die Antwort nicht? Es geht nicht um MICH in der Frage! Ich wollte eine ernste, helfende Antwort aber wenn du dazu nicht in der Lage bist, ge woanders Punkte einheimsen.

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Kommentar von netflixanddyl
31.07.2016, 17:07

Was interessiert mich dein Punktestand?! DU scheinst nur des Lesens nicht fähig zu sein.

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