Frage von Dinopups, 142

Hund barf ernähren - fleischanteil durch Innereien und Knochen ersetzen?

Hallo :) Habe mich im Internet darüber erkundigt und nächste Wochen kommt auch eine bekannte Broschüre zu mir und Haus.

Mich verwirrt nur etwas der fleischanteil:

 1. wenn ich den Wochenbedarf von 20% Panzen ausrechne, kann ich den dann anstatt muskelfleisch an einem Tag verfüttern?

2. gibt man die Menge an Innereien anstatt muskelfleisch oder mixt man beides zu einer Mahlzeit? 

3. wenn ich knochen gebe z.B Hühnerhälse ersetzen diese dann eine Mahlzeit muskelfleisch oder gibt man beides in einer Mahlzeit?

Also im Prinzip stehen ja immer Prozente dabei wie viel ein Hund pro Tag/Woche davon bekommen soll und ich bin mir nicht sicher ob die Innereien/Knochen dann als eine Mahlzeit zählen, oder ob der Hund zusätzlich noch seine ausgerechnete Portion muskelfleisch dazu bekomm?

Ich hoffe auf antworten lg :)

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 35

Warte liebe mit dem Zusammenmixen auf dein Buch.

Es gibt eine Gesamtanteil - dieser gilt zu 100 % davon werden dann die anderen Anteile gemessen.

Aber voll mixen muß man eigendlich gar nichts, du kannst auch einen Tag nur Pansen geben, einen Tag nur Huhn, einen Tag nur Gemüse, einen Tag nur Rind, einen Tag nur Innereien usw. muß halt am Wochenende eine einigermaßen gute Bilanz geben.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Eine einigermaßen gute Bilanz? Da sind Mangelerscheinungen vorprogrammiert. 

Würde ich bei meinem Hund jedenfalls nicht riskieren.. 

Antwort
von Virgilia, 38

Ich mische die Innereien und das Muskelfleisch zusammen und friere immer gleich Portionen für mehrere Tage ein. Dann habe ich nur einmal die Arbeit. Ich wiege auch nicht alles grammgenau ab. Ich weiß wie viel sie etwa von was braucht und mische das dann nach Gefühl ^^

Manche Hunde bekommen Durchfall, wenn sie zu viele Innereien auf einmal zu fressen bekommen, deshalb würde ich sie lieber auf die Mahlzeiten verteilen. 

Knochen verträgt meine Hündin nicht, aber ich würde einen fleischigen Knochen als eine Mahlzeit sehen. Knochen sollte man aber nicht zu oft füttern, weil es sonst leicht zu Knochenkot führt, aber das weißt du wahrscheinlich schon :) 

Du kannst dich ja am Anfang an die fertigen Barfpläne halten und die dann individuell an deinen Hund anpassen. So haben wir das bei unseren Hunden auch gemacht. Mit der Zeit wird man auch sicherer :) 

Unsere Hunde haben überhaupt keine Probleme mit Barf, im Gegensatz zu Dosenfutter. Und auch ihre letzten Bluttests waren alle super. Meine eine Tierärztin barft ihre Haustiere übrigens auch, daher kann es nicht so schlimm sein wie einige behaupten ;) 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Mischen was der Hund in etwa braucht? Auch da sind Mangelerscheinungen vorprogrammiert. Die übrigens nicht in einem einfachen Bluttest nachweisbar sind. Da sich die nationalen Tieräztekammern und damit die absolute Mehrheit der Tierärzte gegen das Barfen aussprechen kann man durchaus davon sprechen ,dass deine eine TA da eine falsche Entscheidung getroffen haben könnte. 

Kommentar von Virgilia ,

Also soll ich meiner Hündin lieber Futter geben, von dem sie Durchfall bekommt? Mangelerscheinungen gibt es, wenn man nur Muskelfleisch verfüttert und keine Innereien, Fette, etc. Man muss sich zwar erst einlesen, aber es ist keine eigen Wissenschaft einen Hund zu ernähren! Es haben auch nicht alle Hunde den gleichen Bedarf. Meine Hündin hat z.B. Einen viel höheren Energiebedarf als die Dogge meiner Eltern. Warum soll sie trotzdem das gleiche Futter fressen?

Meine Hündin verträgt die Hälfte von dem, was in Fertigfutter ist, nicht. Deshalb mische ich ihr das, was sie braucht zusammen. Das was ich ihr zusammenstelle besteht übrigens aus den gleichen Zutaten, die in, von einer Tierärztin (nicht meiner), speziell für sie ausgerechnetem Fertigbarf wären. Nur das ich die Hälfte zahle und weiß woher das Fleisch stammt. 

Ich kenne einige Hunde, die durch Trockenfutter, auch das teure vom Tierarzt, krank geworden sind. Hunde können übrigens auch von einer Überversorgung krank werden. Mit Fertigfutter wird ein Vermögen verdient, natürlich wird da suggeriert, dass es besser ist als alles andere und das die Hunde ohne krank werden. 

Die Bluttests sind aber einer der ersten Indikatoren, das etwas nicht stimmt. Bei unseren Hunden hat auch kein Tierarzt bisher irgendwelche Mangelerscheinungen beim Hund festgestellt, egal wie alt er ist/war. Gesundheitlich sind alle topfit. 

Die Mehrzahl der Tierärzte lehnt das Barfen ab? Ich kenne keinen der es komplett ablehnt und auch meine Bekannten (bundesweit verteilt) die ihre Hunde und/oder Katzen barfen haben keine solche Tierärzte. Manche versuchen zwar lieber ihr "tolles" Spezialfutter zu verkaufen, aber komplett ablehnen tun sie Barf trotzdem nicht. Zugegeben, manche sind ein wenig skeptisch, haben aber keine guten Gegenargumente. 

Ich kenne auch viele Züchter, die ihre Hunde barfen, gerade weil sie auf die Gesundheit der Tiere bedacht sind. 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Laut Jürgen Zentek, Leiter des Instituts für Tierernährung der FU Berlin, ist eine ausgewogene Ernährung mittels BARF zwar grundsätzlich möglich.[8] Allerdings erfordert eine bedarfsgerechte Ernährung entsprechend den Kriterien des Barf vertiefte Kenntnisse zu Futtermittelkunde und Tierernährung, die häufig nicht in ausreichendem Umfang vorhanden sind.
Eine Untersuchung von 200 Rohfütterungs-Rezepten für gesunde erwachsene Hunde zeigte, dass bei 190 (95 %) von ihnen mindestens ein essentieller Nährstoff nicht in der mindestens empfohlenen Menge enthalten war, und dass 167 (84 %) der Rezepte mehrere solcher Mängel aufwiesen. Besonders kritisch ist bei der Erstellung von Barf-Rationen die Versorgung mit Calcium, Kupfer, Zink, Iod, Vitamin A und D. Vor allem Junghunde sind empfindlich gegenüber Nährstoffmangel, aber auch -überversorgung.
Auch für Tierärzte ist es oft nicht einfach, Mangelzustände zu erkennen, da Blutuntersuchungen („BARF-Profile“) hier wenig hilfreich sind. So wird das Calcium im Blut in engen Grenzen reguliert und Mangelzustände werden durch Mobilisierung aus den Knochen kompensiert. Kupfer wird vorwiegend in der Leber gespeichert und sinkt im Plasma erst bei extremen Mangelzuständen. Zudem gibt es bei einigen Vitaminen und Spurenelementen starke Tagesschwankungen.......

Durch Verfütterung zu hoher Knochenanteile kann es zu einer Überversorgung mit Calcium kommen. Wird das Futter jedoch nicht bedarfsdeckend ergänzt, kann es zu Calciumunterversorgung kommen. Bei zu eiweißreichen Barf-Rationen, ..., gelangt unverdautes Eiweiß in den Dickdarm. Dort wird es durch Mikroorganismen abgebaut, wobei viel Ammoniak und Amine entstehen, was vor allem für Tiere mit alters- und/oder krankheitsbedingt beeinträchtigter Leber- und Nierenfunktioneine Gefahr darstellt.....
Ernährungswissenschaftler verweisen auf Mangelerscheinungen, Magen-DarmProblemeinschließlich Verstopfungen und Durchfälle, Zahnfrakturen und Fremdkörpererkrankungen durch Knochen sowie die Möglichkeit der Übertragung verschiedener Krankheiten (beispielsweise Pseudowut, Neosporose und Toxoplasmose) als Folge der Überforderung der Tierhalter bei der Umsetzung der Barf-Methode

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Barf

Bei dieser Art der Fütterung ist die Gefahr von Unter- oder Überversorgungen mit Nährstoffen, Vitaminen oder Mineralien deutlich höher als bei Fütterung kommerziell hergestellten Hundefutters. Die Variante der kommerziellen Hundenahrungsfütterung sicherlich die sichere.

Das du einige Hunde kennst die von Trockenfutter krank geworden sind, halte ich für nicht vorstellbar. Bei einzelnen Allergien gegen Bestandteile kann man nicht von einer Krankheit sprechen. 

Du selbst hast folgendes geschrieben:

Ich wiege auch nicht alles grammgenau ab. Ich weiß wie viel sie etwa von was braucht und mische das dann nach Gefühl

Willst jetzt aber auf einmal das hier behaupten:

Das was ich ihr zusammenstelle besteht übrigens aus den gleichen Zutaten, die in, von einer Tierärztin (nicht meiner), speziell für sie ausgerechnetem Fertigbarf wären.

Eine Mischung nach Gefühl ist sicherlich keine genau berechnete Zusammensetzung!

Ich halte mich lieber an die Forschungsergebnisse und den Aussagen der überwiegenden Mehrheit von TA. Mir ist mein Hund einfach zu wichtig um ein solches Risiko einzugehen. 

Von den ganzen anderen Risiken durch Salmonellen etc. mal ganz abgesehen.

Kommentar von Virgilia ,

Ich rede nicht von Unverträglichkeiten, sondern von, nachweislich durch das Trockenfutter verursachte, Leber- und Nierenschäden. 

Ich habe den Plan, wie viel meine Hündin in etwa von was in der Woche braucht. Ich kaufe also einmal pro Woche die benötigten Zutaten und mische diese nach Bedarf. Meine Hündin frisst z.B. nur sehr ungern Leber, deshalb bekommt die die nicht, wie es im Plan steht, 2 - 3 mal die Woche, sondern täglich eine geringere Menge. Unterm Strich passt es wieder, deshalb muss ich mich auch nicht haargenau an die "Tagesmenüs" halten. 

Der Hund leidet auch nicht gleich unter einer Unter- oder Überversorgung, wenn er mal ein, zwei Wochen "falsch" ernährt wird. Schädlich wird es erst, wenn er über einen langen Zeitraum falsch ernährt wird. Es macht auch nichts, wenn er mal in einer Woche statt 200g 220g von etwas bekommt und in der Woche darauf dafür nur 175g. 

Hunde haben einen wesentlich "stabileren" Magen und ich weiß ziemlich genau woher das Fleisch stammt, das ich verfüttere. 

Ich bin übrigens momentan bei einer befreundeten Tierschützerin in Rumänien, die ihre Hunde (fast) alle aus finanziellen uns logistischen Gründen mit Trockenfutter (und nicht das ganz billige) füttern muss. Die Hunde von ihr haben u.A. glanzloseres, härteres Fell und oft einen viel "platteren" Gang als unsere Hunde es jemals hatten. Und es liegt nicht daran,  dass die Hunde viel Stress haben oder alt und/oder krank sind! 

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 76

Ich würde an deiner Stelle das Barfen überhaupt nicht beginnen, denn Barfen kann lebensgefährlich für Hund und Halter sein. Anerkannte wissenschaftliche Studien zeigen, dass 80% der verfütterten Fleisches mit Salmonellen belastet war. Keiner der Hunde erkrankte daran, schieden aber die Salmonellen über den Kot aus, was eine Gefahr besonders für Kinder, Schwanger und Immunsupprimierte Menschen darstellt. Selbst Gesunde Menschen leiden unter den Folgen einer Erkrankung.  Unter Tierärzten ist die Barf-Methode nicht nur deswegen umstritten. Außerdem zählen zu den Folgeerscheinngen der Rohfleichernährung Mangelerscheinungen und Magen-Darm-Probleme. Studien haben ebenfalls gezeigt, dass die überwiegenden Futterrationen zu chronischen Mangelerscheinungen führen. Die Folgen davon können unter anderem: Erhöhte Infektanfälligkeit; Kürzere Lebenserwartung; Eingeschränkte Organfunktion; Erhöhte Krankheitsanfälligkeit; Verhaltensstörungen; Hautveränderungen; Trockenes stumpfes Fell; Knochenentkalkung (Demineralisation); Knochenverbiegung (Durchtrittigkeit der Fußgelenke); Wachstumsstörungen; Entwicklungsstörungen; Leberbelastung; Erhöhtes KrebsrisikoOCD (Osteochondrosis dissecans). Der Körper versucht Fehlversorgungen lange zu kompensieren weshalb sie häufig unentdeckt bleiben oder nicht erkannt werden.

Dazu kommen noch die ganzen anderen Gefahren, wie Parasiten, andere Bakterien und Viren. Es ist nicht möglich in einer normalen Küche entsprechend hygienisch zu arbeiten. 

Heute jagt ein Fleischskandal den anderen. Gammelfleisch, die Rinderseuche BSE, katastrophale Bedingungen in Mastbetrieben, Masthilfen im Futter und mit Antibiotika vollgepumpte Hühner mal abgesehen. Die Frage ist, woher man überhaupt noch wirklich gesundes Fleisch bekommt. Daher kannst du dir nie sicher sein, ob du deinem Hund mit der Rohfleischfütterung wirklich etwas Gutes tust. Natürlich mag es sein, dass durch intensive Schulung die Mangelerscheinungen vermindert werden. Die Gefahren durch das Fleisch selber bleiben dennoch. Außerdem treten die Folgen nicht sofort auf, sondern können erst einiges an Jahre später auftauchen. 
Barf-Methode wird sehr oft mit dem Vergleich des Wolfes begründet. Die Sinnhaftigkeit in dem Vergleich sucht man m.E. aber verzweifelt. Durch die Domestizierung hat sich das Verdauungssystem des Haushundes im Gegensatz zu dem des Wolfes an die Verdauung von Kohlenhydraten angepasst. Entsprechende Gene für die Enzymbildung wurden nachgewiesen. Außerdem sterben Wölfe in freier Wildbahn auch eher viel früher. Werden im im Durchschnitt nur 4 Jahre alt wird ohne Fremdverschulden. Zieht diese Begründung nicht, wird dann versucht die unabhängigen Studien und wissenschaftliche Erkenntnisse in Frage zu stellen. Es kommt die große Keule der Verschwörungstheorie. Wissenschaftlicher, Tierärzte, Behörden, die Politik natürlich auch die Industrie selber sollen da dann gemeinsames Spiel treiben. 

Allergien gegen Getreide etc. gibt es auch beim Menschen und müssen wie beim Hund  lediglich im Einzelfall genauer unter die Lupe genommen werden. 
Im Netz etc. findet man eben weniger Beiträge von Hunden die keine Probleme haben mit Trockenfutter und Getreidebestandteile. Selbes gilt bei Menschen. Ich habe noch keinen Beitrag gelesen nach dem Motto "Ich habe keine Probleme bei dem Verzehr von Gluten oder Glutamat. Warum nicht?."

Ich fütter meinen aktuellen Hund spätestens seit dem ersten Lebensjahr mit Trockenfutter. Benutze keine teuere Marke sondern ein mittleres Produkt. Mein Hund ist jetzt bald 15 Jahre alt und hat keinerlei Anzeichen von Arthrose, oder sonst irgendwelche gesundheitliche Probleme. Im Gegenteil!

Woher weiß ich, dass Verwandte oder die Pension sich genau an irgendwelche Futterpläne hält. Fehler passieren. Außerdem möchte ich pers. meine Verwandten und/oder Mitmenschen nicht der Gefahr einer Infektion durch  BARF aussetzen.

Abschließend noch, dass mehrere nationale Tierärztekammern das Barfen offiziell ablehnen. Die größte Therapiehunde-Organisation in ganz Nordamerika schließt gebarfte Hunde von der Teilnehme an ihren Programmen aus. Andere Organisation handhaben dies inzwischen auch so. Eben weil eine solch große Gefahr besteht.

Kommentar von friesennarr ,


Heute jagt ein Fleischskandal den anderen. Gammelfleisch, die
Rinderseuche BSE, katastrophale Bedingungen in Mastbetrieben, Masthilfenim Futter und mit Antibiotika vollgepumpte Hühner mal abgesehen. Die Frage ist, woher man überhaupt noch wirklich gesundes Fleisch bekommt.

Ha ha ha und lol - wo kommt den das Fleisch her, das in den Trockenfuttern verarbeitet wird, etwa von einem anderen Planeten?

Und wieder mal nur deine 08/15 Plattitüden.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Es ist doch wohl ein riesen Unterschied ob ich das Fleisch vom Metzger etc. um die Ecke bekomme, wo alle Schaltjahr mal eine Überprüfung stattfindet oder ob ich es von einem Hersteller dessen Verarbeitungsprozess strengstens überwacht wird bekomme. 

Kommentar von friesennarr ,

Meinst du das Fleisch in deinem Trockenfutter ist von "erwählter" Bio Herstellung, dann träume weiter.

Ich hol mein Fleisch für den Hund genau da wo auch Menschen ihr Fleisch her holen - wenn es also für den Menschen gut genug ist, dann ist es auch gut genug für meinen Hund.

Meinst du im Ernst, das dein Fleisch wo besseres her kommt? Würde eher das Gegenteil behaupten, schon mal was von Refood gehört?

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Bestimmte Hersteller arbeiten auch mit Bio-Fleisch!
Seltsamer Weise gibt es extrem wenige Skandale diesbezüglich in der Futtermittel-Herstellung. Ist aber alles wahrscheinlich wieder eine Verschwörung und Verschleierung..... Deine Argumentation ist deswegen auch fruchtlos... 

Kommentar von friesennarr ,

Ja - klar, wenn Hundefutterhersteller mit Bio Fleisch arbeiten, dann steht das ganz groß auf der Verpackung. Weil das ist Werbewirksam und Verkaufswirksam.

Wenn sie es nicht drauf schreiben, dann kommte es auch nicht aus biologischer Tierhaltung - das ist Fakt.

In der Futtermittelherstellung wird es keine Gammelfleischskandale geben, weil das ist alles Abfallfleisch, was da weiter verarbeitet wird, und das noch nicht mal als "Fleisch" sondern als Mehle und Auszüge.

Einen Gammelfleischskandal würde kein Hundehalter bemerken, er frisst das ja nicht und dem Hund macht das Gammelfleisch gar nichts aus, weil er das von Natur aus auch fressen würde und komischer weise noch nicht mal dran erkranken würde.

Deine Argumentation ist deswegen auch fruchtlos... 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Und weiter? Was ist so schlimm daran, wenn Hundefutterhersteller damit Werbung machen? Aber genau, Futtermitellhersteller unterliegen sehr strengen Prüfungen. Was man bei Metzgern etc. so nicht behaupten kann... 

Selbstverständlich kann es auch in der Futtermittelindustrie zu Skandalen kommen. Denn hier müssen klar Richtlinien eingehalten werden. Da wird auch kein Abfallfleisch verarbeitet. Das ist doch der größte Unsinn. Es handelt sich dabei lediglich um Nebenprodukte die bei der Fleischverarbeitung für den Menschen anfallen. Es kann sich dabei um ganz unterschiedliche Nebenprodukte der Schlachtung handeln, wie z.B. Leber, Niere, Herz, Lunge, Teile des Verdauungstraktes oder Harnblase und Euter etc. Ist für dich vielleicht komisch sich das Lebensmittel vorzustellen. Wo anders sind das aber alles Lebensmittel und sogar eine Delikatesse. Für Hunde ist das äußerst schmackhaft und von hohem Nährwert. Auch kann es sich darunter um tiefgekühltes Fleisch handeln, dessen Halbarkeitsdatum überschritten ist, aber dessen Verzehr für Mensch und Tier gesundheitlich nicht schädlich ist. Von Gammelfleisch kann also keine Rede sein!

Darüber hinaus. Nichts spricht gegen die volle Verwendung eines geschlachteten Tieres!

Deine Argumentation geht also wieder einmal ins Leere.. 

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