Hund aus zweiter Hand?

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11 Antworten

Ich kenne mehrere Leute, die sich einen älteren Hund aus dem Tierheim geholt haben. Dieser Hund hatte immer ein gutes Verhältnis zu den Menschen aufbauen können, man muss sich halt Mühe geben.

Wenn Du keine Zeit hast, einen Welpen großzuziehen, solltest Du das evtl. besser lassen. Sehr viele Tiere aus dem Tierheim kommen nicht gerade aus einer guten Umgebung und sind oft auch nicht erzogen.

Wenn man sich ein Tier aus einem Tierheim ins Haus holt, übernimmt man Verantwortung und sollte einkalkulieren, Zeit und vor allem Geduld zu haben. lg Lilo

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Hallo, es liegt in der Natur des Hundes sich an den Menschen zu binden. Der Welpen Status ist dabei nicht maßgeblich. 

Bindung entsteht durch positive Erlebnisse, Erziehung, Futter, Sicherheit und Körperliche nähe. Das braucht ein Hund um sich zu binden. 

Da Hunden aus dem Tierschutz-Tierheim das alles fehlt, binden sie sich schnell und eng an einen neuen Besitzer.

Ich selber Arbeite Ehrenamtlich im Tierschutz und habe selbstverständlich auch meinen eigenen erwachsenen Hund von dort.

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Kommentar von xttenere
14.03.2016, 08:48

hiermit wäre eigentlich schon alles gesagt !!!

2

Man braucht auch für einen erwachsenen Hund genug Zeit, nicht nur für
einen Welpen. Sicherlich ist der Aufwand anders zu bewerten, dennoch
bedeutet
ein Hund immer große Zeitinvestitionen, möglicherweise vor allem bei
einem Tierheimhund - oft haben die Tiere ja bisher kein so schönes Leben
gehabt und durften oft auch nicht allzuviele gute Erfahrungen sammeln.

Aber ja, natürlich kann sich ein erwachsener Hund auch an ein neues Umfeld
binden. Hunde sind sehr anpassungsfähig. Allerdings kommt es natürlich
immer darauf an, wie der Chrakter des Hundes ist und welche Erfahrungen
er in seinem bisherigen Leben gemacht hat.

Dementsprechend sollte man sich auf das Tier einstellen. Viele Tierheimhund erfordern viel gespühr und
Erfahrung im Umgang mit Hunden. Achte daher darauf, dass du dir keinen
Hund nach Äußerlichkeiten aussuchst, sondern einen, der zu dir und
deinem Leben passt.

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Das kann man nicht pauschal beantworten, das hängt vom Einzeltier ab!

Ich hatte einen damals 1-jährigen Rüden aus dem Tierheim geholt, der ist den Vorbesitzern weg genommen worden. Mehr weiß ich von seiner Vergangenheit nicht.

Er fiel mir auf, weil er im großen Gruppenkäfig den Außenseiter gab, drückte sich abseits der anderen rum, ziemlich schüchtern und ängstlich.

Habe dann aber nie bereut, DIESES Tier gewählt zu haben. Hatte ihn 24/7 dabei in der ersten Zeit und nach 3 Tagen war ich sein Gott.

Bin mit ihm eh zum Übungsplatz zur Begleithundausbildung...die schwierigste Übung für ihn war nicht wie erwartet der "Umgang" mit anderen Hunden...neee... das Ablegen mit dem Kommando "Bleib" hat lang gedauert.

Nachdem er sich als "meinem" Rudel zugehörig und darin akzeptiert fühlte, legte sich auch schlagartig die Ängstlichkeit und Scheu anderen Hunden gegenüber. Aggressiven Tieren ging er aus dem Weg, dafür war Fraule als seine Chefin zuständig.

Leider lebt er nicht mehr, wurde aber immerhin stolze 14 Jahre alt.

Fazit: WENN die Chemie stimmt, dann klappt das auch mit "Gebrauchtem Hund".

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Bei uns waren, bis auf zwei Ausnahmen, alle Hunde "gebraucht". Unser (verstorbene) Mali-Mix (1,5 Jahre, deutsches Tierheim) und meine Terrier-Hündin (4-5 Jahre, ehemaliger Straßenhund) gehörten z.B. vom ersten Tag an zur Familie, wohingegen unsere "Pekidackel"-Hündin (5-6 Jahre, ehemaliger Straßenhund) zwei bis drei Wochen brauchte, um wirklich Vertrauen zu fassen. Die Bindung ist/war bei allen "gebrauchten" Hunden genauso eng, wie zu denen, die wir als Welpe bekommen haben :)

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Das ist das Tolle an Hunden. Sie sind unheimlich dankbare Geschöpfe und schließen schnell wieder "Freundschaft". Da auch ein Hund ein soziales Wesen ist, wird er sich ganz schnell an ein neues Herrchen gewöhnen. Gerade die Tiere, die im Tierheim gelandet sind, wissen ein neues zu Hause zu schätzen. Der Überzeugung bin ich. Wenn das Tier nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht hat, wird es sich schnell wieder eingewöhnen.

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Kommentar von friesennarr
14.03.2016, 08:25

Ich glaube du verwechselst dankbarkeit mit freundlichkeit.

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Ich denke, dass ein älterer Hund sich genauso gut an einen neuen menschen binden kann wie ein Welpe

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du solltest dir aber mindestens 4 Wochen Urlaub nehmen um ihn an dich zu gewöhnen, sein verhalten zu studieren und viel mit ihm spielen und gehorsam üben

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Kommentar von pipepipepip
14.03.2016, 07:50

Das kann ich locker ;)

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Diese Frage habe ich mir auch gestellt als unsere sechsjährige Pflegehündin zu uns kam aber das war gar kein Problem mit ihr. Sie hat sich schnell eingelebt und ist genauso treu und anhänglich als ob sie schon immer bei uns gewesen wäre.

Aber das kann von Hund zu Hund auch verschieden sein.

LG

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das kann er.

 mein hund lebte 1 1/2 -2 jahre als strassenhund...

wir sind ein eingespieltes team und verstehen uns blind. 

auch ein tierhiemhund oder ein haund aus dem ausland braucht einige zeit um sich einzugeweohnen und vertrauen aufzubauen. aber meist klappt es gut! 

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Ja,natürlich kann er das. das Alter spielt dabei keine Rollle. Wenn er ein gutes Zuhause bekommt und er gut behandelt wird ist auch ein 4 Jähriger ein treuer Begleiter.

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