Frage von FiImejunkie, 56

Hund Anschaffung richtige Entscheidung?

Hallo erstmal, also ich bin 16 Jahre alt und ich bin schon mit Tieren aufgewachsen. Wir hatten schon immer Hunde und ich liebe sie über alles. Die meisten haben wir als Welpen genommen und nun ist vor einem halben Jahr unser "Dicker" verstorben. Er war ein berner sennen und vermutlich der beste hund den ich je hatte. Er ist 11 Jahre alt geworden und hat soviel durchgemacht, er hatte Epilepsie, Tumore, magenumdrehung usw, aber damit möchte ich euch nicht weiter zutexten. Nach seinem Tod war unsere kleine pekinesen Hündin alleine und ich konnte meine Eltern nach viel Mühe von einem neuen hund überzeugen. Lange haben wir geguckt um "den" hund zu finden. Haben uns dann an was neues trauen wollen, Golden Retriever. Einen gefunden, besucht und mitgenommen. Schon dort war es anders als man sich sowas vorstellt. Man sollte glücklich sein aber er hat uns angeknurrt und wir wussten nicht ob es die richtige Entscheidung war. Wir nahmen ihn mit und schnell falsche Erziehung festgestellt. Springt an jedem hoch, schnappt nach Händen und manchmal auch zum Gesicht wenn ihm was nicht passt, kennt keine Leine. Zieht ohne ende und hört nicht beim Freilauf. Knurrt andere Hunde an, springt und bellt Besucher an... Ich liebe seine morgendlichen schmuseeinheiten die er dennoch macht. Es wirkt dann so perfekt, aber wir haben auch ein bald 1 jähriges Baby in der Familie und bei Besuch muss man immer Angst haben. Er ist niemals wirklich aggressiv, aber er ist sehr wild und wenn er an der kleinen hochspringen sollte D: Mama ist auch der Meinung dass wir ihn vielleicht wieder abgeben sollten, sowas haben wir wirklich noch nie getan. Ein Hund ist wie ein Familienmitglied dass man auch nicht abgibt wenn es zickt. Gleich bereden wir alles mit meinem Vater. Irgendwie will ich ihn natürlich behalten, aber vieles bekommt man mit seinen nun fast 2 Jahren nicht mehr raus. Was meint ihr ? Ich möchte unbedingt einen zweithund und weiß nicht ob mein Vater nach einer Abgabe noch einen erlaubt.

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Antwort
von CommentatorAkai, 23

Jedes Lebewesen hat eine zweite Chance verdient, auch dieser Hund, allerdings erfordert das einen hohen Zeitaufwand, man muss viel mit dem Hund üben und ihm seine Fehler abtrainieren und doch, das geht sehr wohl, egal wie alt ein Hund ist. Hunde brauchen eine klare Struktur und eine klar strukturierte Rangordnung, macht ihm verständlich dass er nichts zu melden hat und sich unterordnen soll. Wenn ihr diese Zeit nicht aufwenden könnt und eure Familienkonstellation nicht gemacht ist für so einen Hund, sollte man sich jemand passendes suchen, mit Erfahrung, welcher einem entweder hilft bei der Umerziehung oder ihn direkt ganz aufnimmt, aber auch nur wenn es gar nicht anders geht.  :)

Antwort
von Manja1707, 13

Okay, anscheinend haben die Vorbesitzer ihm nichts beigebracht, weder Gehen an der Leine noch sonstigen Gehorsam. Golden Retriever sind normalerweise sehr gutmütige Familienhunde. Eine Freundin von mir hat auch einen, dieser ist aber zB ungewöhnlich lebhaft für diese Rasse, normalerweise sind die eher ruhig. Es gibt also nie ein 100%iges Verhaltensbild, das für jeden Hund einer Rasse zutrifft. Ihr könntet entweder einen Hundetrainer kommen lassen, der euch genau erklärt, was eure Fehler im Umgang mit dem Hund sind und euch sagt, wie ihr euch verhalten müsst. Oder ihr geht mit dem Hund in eine Hundeschule. Wichtig ist, dass man 100%ig konsequent mit dem Hund umgeht. Das heißt, jedes Hochspringen wird verhindert, wenn Besuch kommt Hund an die Leine nehmen, an Möbelstück anhängen, Besuch begrüßen, Hund holen ( an der Leine), Besuch beschnuppern lassen, aber nicht hochspringen. Hund ablegen. Solche Situationen müssen oft und oft geübt werden. Futter nur noch aus der Hände geben, dadurch sieht der Hund, dass er von euch abhängig ist und ihr die Ressoucen verwaltet. Mit dem Füttern Komandos üben. Sitz Platz usw. und währenddessen sein Füttern zur Belohnung geben. Das Erlernen der Kommandos hier genau zu beschreiben würde zu weit führe, es gibt sehr gute Bücher, wo das Schritt für Schritt beschrieben wird.

Antwort
von LukaUndShiba, 56

Habt ihr drüber nachgedacht einen Hunde Trainer dazu zu holen?

Antwort
von sacredrain, 36

Gibt es in eurer Nähe eine Hundeschule? Das liest sich ein wenig so, als würdet ihr einfach abwarten, dass der Hund sich dann mal von selbst ändert. Was habt ihr bisher gegen seine schlechte Erziehung unternommen?

Kommentar von FiImejunkie ,

Wir, und am meisten ich, trainieren jeden tag bei so einer Situation. Wenn er morgens in mein Bett kommt darf er z.B solange bleiben wie er lieb ist. Er kuschelt und irgendwann wird ihm langweilig und er knabbert an den Händen. Dann ignoriere ich ihn und er hört auf, es wird weiter gekuschelt. Wenn er sich nicht beruhigt wird er runter geschickt. Bei Besuch versuchen wir ihn jedes mal auf seine Matte zu schicken, was auch manchmal klappt. vorm essen muss der natürlich immer sitzen oder anderes. Ich bringe ihm Tricks bei und spiele mit ihm

Antwort
von 14niki11, 16

Wenn er für das einjährige Kind Gefahr darstellt, tut's ihr dem Hund keinen Gefallen wenn ihr in behaltet, da man ihn immer wegsperren müsste und man somit das Aggressionsverhalten stärkt. Mit konsequentem Training kann man dieses Verhalten was er nicht anders gelernt hat in den Griff bekommen. Viele Hunde entwickeln Beschützer Instinkte für Babys und mit einem zweit Hund würde ich meinen Erfahrungen nach noch warten, bis das Kind ein gewisses Alter erreicht hat.

Antwort
von veronicapaco, 15

Am besten du suchst dir eine Hundeschule.. all die Probleme die ihr habt sind nicht unlösbar..

Antwort
von MagicalMonday, 35

Wenn der Hund gefährlich für das Baby ist, sollte es eigentlich keine Diskussion geben.

Kommentar von FiImejunkie ,

Das komische war auch, die vorbesitzer hatten ein 5 jähriges Kind und ein 10 jähriges. Der kleine war den Hund während wir da waren ununterbrochen am reizen und hat Spielzeug nach ihm geworfen. Da hat er null reagiert. Darum dachten wir es würde gehen

Kommentar von MagicalMonday ,

Das Problem ist, dass er zuschnappt. Egal wie sehr und gut du ihn trainierst, du kannst niemals garantieren, dass er es unter Stress nicht irgendwann wieder tut.

Und für so ein kleines Kind reicht einmal Zuschnappen halt schon, um es ernsthaft zu verletzen. Ich fände das zu riskant. 

Antwort
von Manja1707, 29

Wie alt war der Hund als ihr ihn bekommen habt? Woher habt ihr ihn? Wie lange habt ihr ihn schon?

Kommentar von FiImejunkie ,

Pollux war etwa 1 1/2 wir haben ihn von privat, etwa 2 Stunden entfernt. Die Familie hatte auch 2 Kinder, 5 Jahre und 10. seltsam dass er angeblich dort aufgewachsen ist und so mit Kleinkindern umgeht. Wir haben ihn jetzt etwa ein halbes Jahr

Kommentar von Manja1707 ,

Aus welchem Grund hat die Familie ihn weggegeben?

Kommentar von FiImejunkie ,

angeblich hatten sie zu wenig zeit

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