Hund anschaffen, ohne "Profi" zu sein?

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18 Antworten

Man hat sich wenigstens über Bücher informiert.

Man lernt immer auch am Job, egal wie gut man sich drauf vorbereitet. Selbst wenn man schon Hunde hatte, so kann doch der neue Hund vollkommen andere Aufgaben stellen.

Ich kenne kaum Eltern, die nicht am eigenen Kind gelernt haben.

Ich finde es unverantwortlich wenn man sich vorher gar keine Gedanken macht.

Ich habe aus Büchern sehr viel gelernt - man lernt es im Buch und dann probiert man es am Tier aus. Genauso lernt man fast alles. Jemand erklärt es einem und dann macht man es mal selbst und mit der Zeit wird einem das immer mehr geläufig, bis man es kann.

Man braucht gutes angelesenes Wissen, zugucken bei anderen, Ratgeber und natürlich braucht man das selbstverständniss zu wissen wann man jemanden Fragen muß und wen.

Aber jeder hat mal angefangen, ich glaube nicht das es einen Menschen gibt der als "Könner" auf die Welt gekommen ist.

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Da wäre zuerst mal die Frage was Du unter einem Profi verstehst?

Ich denke Profi wird man durch Erfahrung und um Erfahrungen zu machen muß man erst mal einen Hund haben. Keiner ist mit seinen Kenntnissen auf die Welt gekommen.

Wichtig ist das man sich vor allem beim ersten Hund informiert. Da helfen gute Bücher über Hundehaltung und Hundeerziehung am besten.

Man kann sich noch zusätzlich bei Freunden oder Verwandten die einen Hund haben umhören.

Wenn dann ein Hund da ist kann man auch in einen Hundeverein gehen. Dort habe ich vor vielen Jahren gelernt wie man einen Hund erzieht.

Wenn man sich über die Bedürfnisse die ein Hund hat informiert und sich zutraut einem Hund das zu bieten was er braucht dann kann man sich einen Hund nach Hause holen und was man noch nicht weiß wird man dann durch Erfahrung lernen.

Unverantwortlich ist es nur wenn man sich aus einer Laune heraus, so im Vorbeigehen einen Hund anschafft ohne die geringste Ahnung über Hunde zu haben. Wenn sie sich dann durch falsche Erziehung negativ entwickeln oder wenn man merkt das so ein Hund nicht nur Spass sondern auch Mühe und Arbeit macht ist es mit der Hundeliebe bald vorbei. Der Hund wird dann irgendwann lästig und landet schließlich im Tierheim. 😔

LG



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Kommentar von Alicechen1234
21.02.2016, 19:41

genau meine Gedanken!

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Man sollte schon einige Gespräche mit Züchtern und / oder anderen Hundebesitzern geführt haben und auch schon mal (z.B. durch Tierheim Gassi gehen und vielleicht auch durch bekannte / Verwandte) Kontakt zu Hunden gehabt haben. 

Es ist schwer zu sagen. Aber in Büchern und so klingt halt alles immer einfacher als die Praxis hinterher selber ist. Wie viele gibt es die sich einen Hund ohne Probleme vorstellen konnten, Bücher bis obenhin gewälzt haben und dann hinterher überfordert sind? Das fängt schon dabei an wenn man sich einen Welpen zulegt. Es klingt erst mal so einfach nachts alle 2 stunden (wenn der Hund unruhig ist auch Öffters) aufzustehen und rauß zu gehen aber wenn es dann so weit ist sieht die Praxis auch schon wieder anders aus und es gibt genug die dann doch zu faul dafür sind. 

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Kommentar von friesennarr
21.02.2016, 17:09

Aber egal woher das Wissen kommt - irgendwann kommt man immer in eine Situation wo man vorher noch nie hatte - selbst nach vielen Jahren kann es einem passieren.

Aber jeder fängt einmal an und auch das muß (sollte) akzeptiert werden.

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Ja, man kan sich einen Hund anschaffen, ohne "Hundeprofi" zu sein. Vorbereitung jedoch muss sein!

Als unser erstes Kind kam, waren wir auch keine "Kinderprofis".
Bevor unser erstes Kind kam haben wir uns darauf vorbereitet, haben uns mit diesem Thema intensiv befasst.

Als wir unseren ersten Hund bekamen, Kind war da bereits 3 Jahre, haben wir uns darauf vorbereitet, haben wir uns mit dem Thema Hund (Hund/Kind) intensiv befasst.

Ohne diese Vorbereitung ist es verantwortungslos, egal ob Kind oder Hund.

Obwohl wir also keine "Hunde-/ Kinderprofis" waren, ist alles bestens. Ein Hund ist sehr alt verstorben, der derzeitige Hund ist im sehr fortgeschrittenen Alter, Kind und Kegel sind wohlauf.

An anderer Stelle habe ich geschrieben: "Die Hunde werden wie ihre Menschen". https://www.gutefrage.net/frage/was-muss-man-alles-ueber-hunde-wissen?foundIn=list-answers-by-user#answer-194040539

Hier möchte ich ergänzen: Unsere Hunde und auch das Pferd sind ganz liebe umgängliche Tiere geworden ;-)


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Man kann auch ernsthaft in Betracht ziehen, sich KEINEN Welpen anzuschaffen, sondern einen älteren/erwachsenen Hund, der bereits erzogen ist. Bekommt man zum Beispiel vom Züchtern, die ihre Zuchttiere weggeben - von Pflegestellen - im Tierheim. Überall findet man wunderbare erwachsene Hunde, die z.B. das Pech hatten, dass das Herrchen stirbt oder ins Altenheim geht - oder Scheidungshunde (wie unser Großer). 

Da hat dir ein anderer schon die Arbeit abgenommen, das Tier stubenrein zu machen und zu erziehen. Und du tust einem einsamen Hund etwas Gutes. Außerdem können dirdie Abgabestellen alles über das Tier erzählen und dich kompetent beraten, ob es passt. 

Du weisst einfach, was du kriegst!!

Es gibt einfach zu viele Menschen, die nur einen Welpen wollen...

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ich denke, mit einem gewissen maß an verständnis für tiere allgemein und guten! büchern, forumsbeiträgen und hunden in der nachbarschaft, bei freunden etc ist man gut vorbereitet. man darf sich halt auch nicht zu schade sein, hilfe zu holen, wenn was nicht klappt. :) ich hatte keine hundeerfahrung, ausser durch die genannten dinge, weis aber, wie ein tier allgemein lernt, das hat mir sicher einiges vereinfacht:)
unser stinker ist trotzdem gut erzogen. er ist keine befehlsmaschine aber er weis sich zu benehmen;)

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Hallo,man muss ja auch irgendwann mal den Anfang machen,die Profis hatten ja auch alle mal ihren ersten Hund wo sicherlich auch nicht alles perfekt lief :)

Natürlich muss man sich beim ersten Hund besser Informieren usw. :)

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Auch die "Profis" hatten irgendwann ihren ersten Hund.

Als Meine Hündin kam hab ich mich hauptsächlich mit Bücher belesen und hab ab und an mal auf Hunde aufgepasst.

Wichtig ist sich weiter zubilden

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Das ist der normale Werdegang zum Hund. Man wird ja nicht als Könner geboren.

Aber so mancher Neuling bringt seinen Hund perfekt hin, wenn er denn nur will. 

Kaufe deinen Hund bei einem FCI anerkannten Züchter und lasse dich gut beraten. 

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Hundeprofi braucht man nicht sein! Man kauft sich vorher ein bis drei Bücher und besucht dann Züchter um mit denen zu reden. Ein Besuch auf der Hundeausstellung runden das ganze ab! Wenn man dann noch 1-2 die Woche eine Hundeschule besucht, wird kaum etwas schiefgehen .

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Hallo,

wie will man ein "Profi" werden - ohne die Möglichkeit, die Praxis kennenzulernen?

Jeder, der den ersten Hund in seine Familie integriert, fängt eben an und muss lernen - gemeinsam mit dem Hund und auch an den Fehlern, die man machen wird.

Und es gibt dann auch Leute, die hatten oder haben mehrere Hunde - und haben immer noch nichts dazugelernt.

Wichtig ist immer nur, sich vor einer Anschaffung ausführlich und gründlich mit der Thematik "Hund" auseinander zu setzen und alle möglichen Probleme wirklich zu durchdenken.

In erster Linie gehört dazu vor allen Dingen, ganz ehrlich zu sein. Gerade der Zeitfaktor und die Zeit, die der Hund alleine sein müsste, wird gerne beschönigt, so dass es "passt".

Dabei wird leider der eigene Hundewunsch oft mehr in den Vordergrund gestellt als das Wohl des Tieres.

Wem das Wohl des Tieres wirklich am Herzen liegt und wer die "Sache" mit Liebe und Geduld angeht - der verfügt dann über die wichtigsten Voraussetzungen.

Wer sich dann noch Hilfe sucht, wenn er unsicher ist und sich auch von erfahrenen Hundeleuten mal einen Tipp geben lässt und diesen durchdenkt und beherzigt - der wird alles richtig machen - auch, wenn er noch kein "Profi" ist.

Gutes Gelingen

Daniela

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Ich habe einen guten Lehrer "meinen ersten Hund" und das Wissen, er ist ein denkendes und fühlendes Wesen, welches Verständnis und Respekt verdient.

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Ich finde Leute, die sich vor der Anschaffung eines Hundes Bücher kaufen und versuchen, so viel wie möglich Wissen anzueignen, absolut super. Leider macht das nicht jeder so.

Irgendwann ist immer das erste Mal. ;-)

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Man muss kein Profi sein. Nur sollte sich ein Anfänger nicht gerade einen Husky oder Bordercollie holen. Es gibt einfachere Hunde. Und der Anfänger sollte eine Hundeschule besuchen.

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Man muß doch kein "Profi" sein, um sich einen Hund zu holen. Aber man sollte sich im Vorfeld gründlich informieren und schauen, ob der eigene Lebensstil überhaupt eine einigermaßen hundgerechte Hundehaltung zuläßt (Stichwort: Alleinbleiben) oder ob der Hund Ansprüche stellt, die man selbst nicht erfüllen kann (Stichwort: Arbeitshunde). Wenn man dann noch vernünftig an die Erziehung rangeht...

Es gibt endlos viele Abstufungen zwischen Hundprofi und völlig hirnloser Hundehaltung, also beispielsweise dem Bordercollie, der 9 Stunden allein daheim die Hütte zerlegt oder dem Yorkshire, der das Kommando im Haushalt übernommen hat.


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Informieren wer schon gut, aber das kriegt man hin und es sollte ein Hund sein, der einfach zu handhaben ist.

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immer schön pflegen, füttern und viel liebe geben...dann ist alles gut

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Was soll man den sonst machen ausser sich zu informieren? ;-)

Leider machen das nur viel zu wenige.

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