Hund 20 Wochen schnappt wenn er Futter oder eine "Beute" hat?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Du hättest zum Beispiel die Möglichkeit ein Tauschgeschäft zu machen in dem Du ihm etwas anbietest was er noch besser findet.

Du solltest auf keinen Fall mit ihm um die Beute kämpfen damit meine ich Du solltest nicht daran zerren denn so animierst Du ihn dazu seine Beute zu verteidigen. Du mußt dafür sorgen das er die Beute Dir überlässt.

Wenn die Beute auf dem Boden ist stell Dich darüber auch wenn er sie im Maul hat. Versuche einen Fuß darauf zu stellen dabei solltest Du Schuhe an haben durch die er Dich nicht verletzen kann. Du mußt den Hund konsequent abdrängen, je mehr sich der Hund dagegen auflehnt desto schneller wird ihn das ermüden. Dazu brauchst Du nur etwas Geduld. Schau mal bei YouTube dort findest Du anschauliche Anleitungen wie Du mit verschiedenen Erziehungsproblemen fertig wirst.

Es ist auch wichtig das Du konsequent bleibst niemals darf der Hund Sieger sein, die Sache ist erst dann beendet wenn Du seine Beute hast.

Wenn Du jetzt nichts dagegen unternimmst wird das Problem wenn er älter ist noch größer werden. Also “Wehret den Anfängen“.

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo dincheeeeeen , ich vermute, im Rudel wo Dein Welpe geboren wurde gab es viele Welpen, ich schätze mindestens 6 oder 8 oder mehr. Ich vermute auch, daß Dein Welpe ziemlich zuletzt auf die Welt kam. Das alles hat einen Einfluss auf die Welpen. Bei 6 bis 8 Geschwistern wird der eine oder andere Welpe beim Trinken an HUndemutters Milchbar schon mal zu kurz gekommen sein. Und später das Fütter aus einem einzigen Napf - eine Unsitte meiner Meinung nach - hat die Konkurrenz noch gefördert. Dein Welpe hat aus meiner Sicht das Gefühl nicht genug Nahrung zu bekommen.
Wie lange hast Du ihn bei Dir?

Wieviele seiner Geschwister waren noch dort als Du Deinen abgeholt hast?

Um weiteren Ressourcenproblemen vorzubeugen,würde ich anfangen ihn aus dem Futterbeutel zu füttern. Und NUR daraus. Dabei behälst Du den Futterbeutel in Deiner Hand und Dein Welpe darf in Ruhe fressen. Wird er frech oder knurrt, wird die Mahlzeit unterbrochen. Ziel dabei: Der Welpe soll lernen, daß Du das Futter verwaltest, er sich satt fressen darf aber Knurren nicht geduldet wird.

Nach einer kurzen Pause würdest Du dann erneut das Futter aus dem Beutel anbieten.

Und zwar wie folgt: beim Beginn der Mahlzeit zeigst Du Deinem Hund, was Du Tolles im Beutel drin hast. Dann hälst Du Dir den Beutel unter Dein Kinn und schaust Deinen Hund an. Erst wenn er wegschaut, gibst Du ein Signal z.B. "Nimm" oder "Du darfst" und der Hund darf fressen.Ziel dabei ist, dem Hund klar zu vermitteln, daß Du entscheidest wann er fressen darf. Aber bitte: wenn er anfängt zu fressen, ihn auch zuende fressen lassen. Ausser er knurrt , dann Unterbrechung. Siehe oben. Ziel: wenn es utter gibt, soll Dein Hund durch das Wegschauen (dauert manchmal nur ne Sekunde oder er senkt nur kurz den Kopf) Respekt zeigen. Und damit zeigen daß er breit ist, Dir die Beute abzugeben bzw. Dir die Verwaltung und Verteilung der Beute zu überlassen. Wenn Du das geschafft hast, hast Du einen Riesen-Riesenschritt geschafft!!!

Nach einer oder zwei Wochen kannst Du mit dem Beutel spielen, ihn mal hoch werfen (nur 1 m weit oder so)  und warten ob Dein Hund hingeht.

Ich würde eine Schnur an den Beutel oder eine Leine an den Hund machen, damit Hundchen nicht mit der Beute durchbrennt. Geht er hin, kannst Du mitgehen, vielleicht kurz abwarten, ob er den Beutel aufnimmt, dann den Beutel abnehmen und sofort alles daraus fressen lassen. Gibt er den Beutel nicht ab, (bei Deinem Hund zu erwarten) dann hälst Du Deine Hand unter die Hundeschnauze. Und zwar solange, bis der Hund den Beutel fallen lässt. Das heisst: bis er sich entschlossen hat, die Beute abzugeben. Du sagst nichts, Du zerrst nicht am Beutel, Du schaust Deinen Hund nicht an, sondern wartest einfach ganz souverän. So zeigst Du Deinem Hund, daß Du kein Interesse an Beutestreit hast und es nicht nötig hast mit ihm um Futter zu streiten. Aber das Wichtigere ist: Du zeigst ihm, daß ER es nicht nötig hat und von Dir alles bekommt, was er braucht. Also: Beutel gut genug füllen! Hundi muss ein Sättigungsgefühl bekommen, nach jeder Mahlzeit. Das allerdngs auch ohne Beutel :-)

Vertrauen und Geduld sind das Motto! Ziel: irgendwann soll der Hund den Beutel apportieren. Das alles mit dem Beutel würde ich zuerst in der Wohnung - ohne Radio, Telefon oder Ablenkung - üben.

Eine Hundeschule würde ich persönlich in der akuten Situation nicht empfehlen, da Du nicht sicherstellen kannst, daß es dort Streit um Ressourcen gibt.

Ressourcen können sein: Spielzeug, Bewegungsfreiheit, sogar der eigene Mensch kann zur Ressource werden und auch z.B. ein Wassernapf. Es gibt auch Hunde, die sich in diese kleinen Sandmuscheln legen, wo oft in den Hundeschulen Wasser reingefüllt wird oder Sand oder auch Bälle. Solche Hunde sagen damit den anderen Hunden: "haut ab, alles meins!" Die anderen Welpen verstehen das, akzeptieren es meist. Und wenn nicht wird geknurrt oder sogar die anderen Welpen weggeschnappt.

Der Mensch kriegt nix mit und der bewachende Hund hat gelernt: "Hey, ich kann ja meine Ressourcen gegen andere verteidigen" Aus meiner Sicht fatal mit möglichen Folgen im späteren Hundeleben. Also Hundeschule erstmal nicht. Das mit den Ressourcen müsst erstmal ihr beiden zuhause klären.

Oder Einzelstunden in einer wirklich guten Hundeschule nehmen - ich wrds aber -noch - nicht machen.

Ausserdem empfehle ich Dir ein wirklich gutes Buch, wo noch viele andere tolle Tipps drinstehen. Es heisst "Vom Welpen zum Familienhund". Und ist sein Geld tausendfach wert.

Ich wünsche Dir gaaaaaanz viel Spaß mit Deinem Hund!

Würdest Du noch die Rasse verraten? Rüde oder Hündin?

Viele herzliche Grüße

Jesska

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das dein hund sein futter schlingt ist eigentlich nichts aussergewöhnliches. solange er sich nicht übergibt hinterher, musst du eigentlichnichts dagegen unternehmen. es kann auch sein, dass sich das von selber ergibt, wenn er mit der zeit merkt, dass keine konkurrenz da ist, die ihm das ftter wegfressen kann. ich füttere auch trockenfutter, aber meistens weiche ich es am abend / morgen in viel wasser ein und füttere es erst, wenn es gut durchgeweicht ist. es ist so verträglicher. dies nur als tipp. du könntest auch hin und wieder das futter aufteilen und die portionen verstecken und den hund dann suchen lassen. es gibt auch im tierhandel so behältnisse in vielen variationen, wo der hund dann das futter rauspulen muss. wenn dein hund dich anknuurrt und nach dir schnappt, musst du einerseits intensiv an der ebziehung arbeiten, aber andererseits auch direkt handeln. bei einem 20 wochen alten hund seid ihr logischerweise noch ganz am anfang eurer beziehung. aber deshalb ist es ist es enorm wichtig, dass du ihm selbstsicher begegnest, damit er dir vertrauen kann. ich empfehle jedem hundehalter, auch erfahrenen, eine gute hundeschule zu besuchen. auch ich besuche regelmässig kurse, obwohl ich professionell mit meinem hund arbeite. die reflexion ist einfach wertvoll. an deiner stelle würde ich im alltag viele tauschspiele spielen, mit gegenständen wie mit futter. wenn er dann doch wieder so reagiert, müsstest du dir von einem erfahrenen trainer mal den schnauzen-zahnfleischgriff zeigen lassen. dabei drückst du das zahnfleisch, dass mag dein hund gar nicht und dabei öffnet er den fang und lässt die beute fallen. das solltest du aber nur machen, wenn du selbstsicher bist. sehr oft hat diese reaktion vom hund eben auch damit zu tun, dass der mensch unsicher, fast innerlich fragend die beute erbittet, statt klar einfordert. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bitte bitte niemals den Schnauzengriff anwenden!

Bei Deinem Hund so wie Du es beschrieben hast, wäre das total sinnlos mit sehr fatalen Folgen

-  ich glaube, der Hund würde schnappen und nicht mehr nur knurren. Du würdest zu einer Bedrohung für Deinen Hund werden. Der mit 20 Wochen übrigens ein Junghund und kein Welpe mehr ist.

Stell Dir das so vor: Die Schnauze eines Hundes ist wie für uns die Hände. Wenn Du den Schnauzgriff anwendest - auch wenn es nur Sekunden sind - fühlt Dein Hund sich bedroht und wie "die Hände gebunden", also gefesselt und ausgeliefert. Er wird Dir nicht wirklich vertrauen lernen. Gerade weil er nich so jung ist - und generell - würde ich diesen Griff nicht anwenden.

Alles Gute euch beiden!

Grüße von Jesska

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?