Frage von Sunsetblv, 105

Was will der Hund mir sagen?

Guten morgen.

kurz zu den umständen: wir haben uns vor einer woche einen einjährigen mischling aus dem tierheim geholt. er war vom ersten moment auf mich fixiert, ist überall mit mir mit, egal in welchen raum ich gehe. wenn ich jedoch die tür zumache, fängt er nach ein paar minuten an zu jaulen und bellen. wenn ich dann durch die tür sage "aus" gehts für eine minute wieder und dann wieder von vorne... auf kommandos will er garnicht hören, haben ihm bis jetzt nur sitz beibringen können. wenn ich heim komme, springt er mich an, egal ob ich ihn ignoriere. abends will er dann immer ins bett. in seinen korb bleibt er nur wenn er will und auf spielzeug reagiert er überhaupt nicht. gassi gehen funktioniert aber widerum ziemlich gut, bis zu dem moment wenn andere hunde oder katzen auftauchen. woran erkenne ich dass ich als rudelführer akzetpiert werde?

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 56

Hallo Sunsetblv,

Hunde haben keine eingebaute Fernbedienung, die sich aktiviert und funktioniert, sobald ein Hund einen Menschen als "Rudelführer" anerkennt.

Hinzu kommt, dass ein Mensch aus Sicht eines Hundes niemals ein "Rudelführer" sein kann, weil Hunde sehr genau wissen, dass Menschen keine Artgenossen sind. Führung funktioniert vielmehr über Bindung, Vertrauen und Wissen darüber, wie Hunde denken, lernen, motiviert werden können, welche Bedürfnisse sie haben und wie sie kommunizieren.

An diesem Punkt wird es dann doch ein wenig menschlich: einem Chef, der keine Ahnung hat, wie Du tickst, der Deine Sprache nicht spricht, Deine Fähigkeiten und Bedürfnisse nicht kennt, würdest Du niemals vertrauen oder gar blind folgen und Du würdest unter seiner Führung weder gute Ergebnisse bringen, noch Freundschaft mit ihm schließen. Hunde sind uns in diesem Punkt sehr ähnlich.

Erziehung ist nichts, was ein Hundehalter einmal durchzieht und dann darauf hoffen kann, dass es funktioniert. Erziehung ist ein Prozess, der ein Hundeleben lang dauert und viel Liebe, Geduld und Verständnis erfordert. Ich würde Dir ganz dringend dazu raten, Dir einen vernünftigen Trainer zu suchen (trainieren-statt-dominieren.de).

Einen Crash- Kurs Hundeerziehung kann Dir über diese Plattform niemand bieten, weil Deine Frage erkennen lässt, dass es an ganz grundsätzlichen Dingen hapert. Nur so viel: Du musst Deinem Hund beibringen, alleine zu bleiben. In kleinen Schritten, mit viel Geduld und Dein Hund muss im Vorfeld körperlich und geistig gut ausgelastet sein. Das, was Du jetzt tust, wird Dir eine Menge Probleme bereiten und verschlimmert die Situation: Du baust das Training falsch auf und reagierst, wenn der Hund jammert, mit Ansprache und Aufmerksamkeit. Er hat keinen Plan, was "Aus" heißt. Woher auch? Heißt im Klartext für den Hund: wenn ich nur lange und laut genug Randale mache, reagiert mein neuer Halter auf mich. Wenn Du irgendwann nicht mehr reagierst, wird Dein Hund daher nicht kapitulieren, sondern noch eine Schüppe drauflegen. Genau das bringst Du ihm nämlich gerade bei. Randale = Aufmerksamkeit. Deshalb mein Rat, mit einem Trainer vor Ort zu arbeiten und zu lernen, wie Dein Hund denkt und lernt.

Allerdings würde ich dem Hund auch erst einmal die Chance geben, überhaupt bei Euch anzukommen. Das, was Du jetzt siehst, sagt nichts über den Charakter des Hundes aus. Ein wirkliches Bild zeigt sich erst in 4- 6 Wochen, wenn der Hund wirklich bei Euch angekommen ist.

Weißt Du etwas über den Hintergrund des Hundes? (Grund der Abgabe, Herkunft?)

Um welche Rasse/ Mix handelt es sich?

Kommentar von Sunsetblv ,

hmm klingt sehr logisch mit dem zurückrufe. "aus" versteht schon zum teil. muss halt noch verinnerlicht werden. man sollte den hund aber auch nicht auf der nase rumtanzen lassen. er soll von anfang an lernen wo grenzen sind, das macht ja die mutter mit den welpen ebenfalls.

dackelmix aus rumänien. keine angaben zur vorgeschichte.

Kommentar von Naninja ,

Wie soll der Hund Dich verstehen, Sunsetblv?

Ein rumänischer Straßenhund ist nie erzogen und als Haushund sozialisiert worden, ganz abgesehen davon, dass er kein Deutsch spricht. Wenn er auf "aus" reagiert, dann weil er mit scharfer Ansprache in seinem vorherigen Leben eine handfeste Drohung verbindet und aus Angst ablässt.

Außerdem bist Du nicht die Mutter des Hundes. Dein Hund weiß nicht nur das, er weiß außerdem sehr genau, dass Du eine andere Sprache sprichst. Schnauzengriff, Alphawurf und dieser ganze "Das machen Mütter mit ihren Welpen auch so"- Mist (sorry) ist vollkommen veraltet, überholt und zudem einfach nur falsch.

Dass Dein Hund hinter Katzen her ist und so stark auf andere Hunde reagiert, ist vor dem Hintergrund seiner Herkunft auch vollkommen klar. Andere Hunde sind ihm durch sein Leben auf der Straße viel vertrauter, während Menschen oft Schläge, Schmerz und Stress bedeutet haben dürften. Woher soll Dein Hund wissen, dass er in Deutschland nicht zu jedem Artgenossen rennen darf, obwohl genau das auf der Straße absolut üblich und normal war? Und natürlich jagt Dein Hund. Davon war in seinem ersten Leben sein Überleben abhängig.

Ich habe hier einen Hund sitzen, der mir auf Zuruf Türen schließt, die Fernbedienung oder meine Schuhe bringt, der sich wie eine Eins abrufen lässt, wenn er eine Katze oder Hasen sieht, bei Fuß läuft, anstandslos alleine bleibt, in der Wohnung nicht bellt, nichts Essbares vom Boden aufnimmt, Futter auf Kommando wieder ausspuckt, insgesamt über 60 Kommandos beherrscht und auf einen Fingerzeig im Laufen stehen bleibt oder die Seite wechselt. Er begleitet mich an meinen Arbeitsplatz und hat eine Ausbildung absolviert, um mit alten und kranken Menschen zu arbeiten.

In den zwei Jahren, in denen ich diesen Hund habe, habe ich ihn nicht ein einziges Mal angeschrien, geschlagen, auf den Rücken geworfen, den Rudelführer markiert (den es, s.o., nicht gibt) oder ihm in der Art "Grenzen aufgezeigt", wie es eine Mutter mit ihren Welpen tut. Wenn er etwas gemacht hat, was mir nicht gefallen hat, habe ich ihm eine Alternative gezeigt und diese Alternative bestärkt. Mein Hund darf auf das Sofa, er schläft im Bett und wenn wir zergeln, lasse ich ihn sehr oft gewinnen.

Nebenbei ist mein Hund ein Jagdhund- Mix, der ordentlich Dampf unter der Haube hat und alles andere als ein leichtführiger und anspruchsloser Hund ist.

Was ich Dir damit sagen will: Über Bindung, Vertrauen, Geduld und Verständnis kannst Du unglaublich viel aus so einem kleinen Kerl rausholen. Hunde wollen gefallen, sie wollen kooperieren und sie lieben es, etwas richtig gemacht und dafür gelobt zu werden. Genau das spornt sie dazu an, es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Hunde brauchen natürlich Grenzen, aber keine Härte und nichts von diesem Alphagedöns, das auf den Schäferhundplätzen in den 60er Jahren gepredigt wurde.

Tu Dir und dem Hund einen Gefallen und sucht Euch einen guten Trainer!

Kommentar von Sunsetblv ,

schöne geschichte hast du dir da zusammengereimt :) wer hat na was von nem straßenhund gesagt? er kaum aus rumänien, punkt. keine ahnung warum der hund in deutschland gelandet ist, ist mir auch wurscht. es ist ein sehr sozialer verschmuster und lieber hund. und laut deinem text unterstellst du mir, dass ich ihn foltern, misshandeln und sonst was antun würde... also sei mit deinen aussagen etwas zurückhaltender. ich kenne auch komplizierte hunde, die menschen zähne fletschen und zubeißen.... da kannst du mir nichts zu erzählen es gäbe keinen rudelführer. 

Kommentar von Naninja ,

Über 90% aller Hunde, die aus Rumänien nach Deutschland gebracht werden, sind Straßenhunde. Da muss ich nicht reimen, sondern mich schlichtweg mit den Fakten auseinandersetzen und mich informieren. Ich unterstelle Dir übrigens nicht, dass Du Deinen Hund schlägst oder misshandelst. Das magst Du so interpretiert haben, stimmt aber nicht mit meiner Intention überein. Was Dein Beispiel eines zähnefletschenden Hundes mit einem „Rudelführer“ zu tun haben soll, erschließt sich mir absolut nicht. Die Motivation für solches Verhalten kann von Bedrängen, Angst, Stress, Ressourcenverteidigung bis hin zu Schmerz gehen. Nichts davon hat mit artfremder Dominanz zu tun, ganz abgesehen davon, dass eine fehlende Beißhemmung kein natürliches, sondern ein gestörtes Sozialverhalten eines Hundes dokumentiert. Wenn Du Dich mit Hunden beschäftigst wirst Du sehr schnell merken, dass der aggressivste und angriffslustigste Hund niemals ein Leittier ist. Leittiere sind in erster Linie vorsichtig, klug, umsichtig, konfliktvermeidend und genau deshalb sowohl allen anderen überlegen, als auch dazu in der Lage, das Leben ihres Rudels sicherzustellen. Bloch hat sehr gute wissenschaftliche Arbeiten über das Sozialverhalten von Wölfen und Straßenhunden („Die Pizzahunde“) verfasst und dokumentiert, dass u.a. ein von Dir beschriebenes unkontrolliert aggressives Verhalten zum Ausschluss aus einem intakten Rudel führt. Und nochmals: ein Mensch kann für einen Hund niemals ein „Rudelmitglied“ sein. Hunde sind die einzigen Lebewesen, die Artfremde als gleichwertige Sozialpartner akzeptieren. Wölfe leben oft in Sozialverbänden mit Raben, Hunde in unserer Gesellschaft mit Menschen. Sie sind dazu in der Lage, menschliche Gestik und Mimik zu interpretieren und wissen sehr genau, dass Menschen keine Hunde sind. Auch hierzu gibt es zig Studien (u.a. der Tierärztlichen Hochschule Hannover), die das belegen. Manchmal frage ich mich grinsend, ob die Verfechter der „Rudelführertheorie“ beim Gassi gehen blank ziehen, um auf die Wiese zu pinkeln, nachdem ihr Hund dort markiert hat. Gehört schließlich auch zu den sog. „Dominanzgesten“, die für einen Rudelführer unerlässlich sind. ;-)

Antwort
von FrauStressfrei, 67

Er muss das offensichtlich erst lernen, alleine zu bleiben. Die einzelnen Schritte hier aufzuführen würde zu weit gehen, da bedarf es ein ganzen Buch. Beim Hundeprofi zB gibt es aber auch oft Sendungen zum Thema. Da ist es gut erklärt. Einerseits wollen Hunde auch oft gerne hinterherlaufen. Selbst meine, die nun perfekt alleine bleiben können, wollen am liebsten aufspringen und mitkommen, wenn ich zB in die Küche gehe um mir einen Kaffee zu holen. Das dürfen sie aber nicht! Da gibt es ein einfaches Kommando " bleiben". Das währe auch schon ein erster Schritt. Du legst seine Decke in die Stube und bringst ihn ein Kommando bei, dass er drauf liegen muss. Bei uns ist es einfach " Decke". Das erkläre ich dir mal: Step 1: du nimmt einen Leckeli, lockst ihn damit auf die Decke und gibst ihn das. Nur damit er weiß: Decke= Belohnung. Nach vielen Malen sagst du denn das Kommando " Decke" dazu. Und irgendwann ( Step 5 oder so), sagst du denn " Decke" zeigst ihn diese und gibst das Leckeli erst dann. Wenn er das Kommando gut Beherrsch, wird deine Entfernung zur Decke verändert und später auch die Decke in alles Räume gelegt. Nach etwa 4-6 Wochen solltest du aufstehen können, ohne das dein Hund dir folgt. Das Warten auf der Decke wird dann natürlich großzügig belohnt

Kommentar von Sunsetblv ,

werd ich ausprobieren :)

danke

Antwort
von Ricira, 10

Also meiner Meinung nach akzeptiert dich der Hund nicht als Rudelführer, aber natürlich habt ihr ihn auch erst seit einer woche und sein ganzes wesen wird sich im laufe des ersten jahres auch noch etwas verändern. Aber ich würde von vorne rein damit beginnen ihn an das aleine bleiben zu gewöhnen, du soltest auch ein zwei räume aussuchen die der hund nicht betreten darf das ist ein gutes mittel die rangordnung zu festigen...Da kannst du dann die toilette und vielleicht (das ist schwerer)schlafzimmer oder küche nehmen. da darf der hund dann einfach nicht mit... jenachdem wie groß der hund ist (oder wird) würde ich auch das springen abgewöhnen... Aber das soltest du alles jetzt schon anfangen den noch ist der hund unsicher und wird versuchen es dir recht zu machen... Später wenn sich rituale gebildet haben wird es viel schwerer ihm das wiedder abzugewöhnen...Lass ihn nicht ins Bett wen du es nicht willst. Wenn du schlafen willst muss er in seinen Korb. Notfalls mit Leine. Besser so als wenn der Hund irgendwann entscheidet wer wo liegt...

Alles was er jetzt als selbstverständlich lernt (er darf nicht überall hin, du kontrolierst die liegeplätze)wird er später weniger hinterfragen!!!

Viel Glück (Hab auch soeinen)

LG Ricira

Antwort
von Ricira, 9

Also meiner Meinung nach akzeptiert dich der Hund nicht als Rudelführer, aber natürlich habt ihr ihn auch erst seit einer woche und sein ganzes wesen wird sich im laufe des ersten jahres auch noch etwas verändern. Aber ich würde von vorne rein damit beginnen ihn an das aleine bleiben zu gewöhnen, du soltest auch ein zwei räume aussuchen die der hund nicht betreten darf das ist ein gutes mittel die rangordnung zu festigen...Da kannst du dann die toilette und vielleicht (das ist schwerer)schlafzimmer oder küche nehmen. da darf der hund dann einfach nicht mit... jenachdem wie groß der hund ist (oder wird) würde ich auch das springen abgewöhnen... Aber das soltest du alles jetzt schon anfangen den noch ist der hund unsicher und wird versuchen es dir recht zu machen... Später wenn sich rituale gebildet haben wird es viel schwerer ihm das wiedder abzugewöhnen... Lass ihn nicht ins Bett wen du es nicht willst. Wenn du schlafen willst muss er in seinen Korb. Notfalls mit Leine. Besser so als wenn der Hund irgendwann entscheidet wer wo liegt... Alles

Antwort
von LukaUndShiba, 105

Er bellt und jault wenn du ihn alleine lässt? Habe ich das richtig verstanden? Bist du dir sicher das er alleine bleiben kann?  Wenn er es absolut nicht kann, kann es für ihn auch schon traumatisch und stressvoll sein wenn du nur in nen anderen Raum gehst und dort die Tür zu machst.

Wie ist es denn wenn du das Haus ohne ihn verlässt? 

Kommentar von Sunsetblv ,

ja. aber ich kann ja auch auf toilette ohne ihn. wenn ich raus gehe ist es das gleiche theater

Kommentar von LukaUndShiba ,

Das klingt echt als könnte er nicht alleine bleiben. Hattest du dich denn vorher drüber erkundigt ob er das kann? 

Man kann selbst von einem Hund der aus dem Welpen älter raus ist nicht zwingend erwartet das er alleine bleiben kann. Schon garnicht in einer fremden Umgebung die er grade mal ne Woche kennt.

Antwort
von stey1954, 26

Was seid Ihr überhaupt für Wesen? Du - Mensch, männlich oder weiblich?

Mitabholer, Mensch?? ? Männlich oder Weiblich? Wie alt? Du sagtest: "wir haben... Hund... geholt...", wer ist wir und welchen Geschlechts? Dein Dackel, dein Bruder, dein/e Freind/in? Wer lebt noch mit Dir, meine ich Geschlecht vom Mitbewohnern und Alter?

Manoooo, man muß doch seine Frage zuerst formulieren können???

Ich tippte fast 2 Std. lang eine Antwort auf Deine frage ein, bis mir der Kragen platzte, vom ewigen der/die, ihn/sie, ihm/ihr. Nun bin ich sauer!

Wie kann man frage stellen, andere Wesen aufzählen, aber kein einziges Geschlecht erwähnen??? Hast Du das absichtlich ausgelassen?

Atme tief ein✔, konzertierte Dich✔ und fang von vorne an✔, bitte!!!🆗💙💚💛💜💖💟💗 🐶 <(●_●)>  Pippa & Rozina

Kommentar von Sunsetblv ,

:D ok sry^^ kann ich verstehen. ich(sie) und mein freund(er) <- beide memschen haben uns einen 1,25 jahre alten dackelmix aus dem tierheim geholt. der hund ist ein rüde ^^ aus rumänien. keine vorgeschichte :D besser?

Kommentar von stey1954 ,

@Sunsetblv,

Prima! Du bist mir doch nicht böse, oder? 

Aber nicht für den Dackel Mix (meine Pippa ist auch ein Rauhaar-Dackelmix). Dies ändert meine ganze Meinung über Deine Problemchen!

Der Hund kann aber reden!!!

Um noch größeren Problemen vorzubeugen mußt Du versuchen Deinen Freund und den Dackel mit einander zu "konsolidieren". Dein Freund sollte ihn füttern, Leckerlies geben, schmusen, gassigehen und zwar, so lange Dir der Dackel so konsequent nachläuft.  

Weiß Du, was Dir der Dackel mitteilt: Sieh doch her, ich gehe nicht von Dir weg, wie DER, ich bin nur DEIN Hund, also, laß DEN fallen!!!

Kuscheln mit dem Dackel nur zu dritt!!! Dann tragt Ihr ihn ins Bettchen und bleibt bei ihm ein Weilchen. Weiß Du, wie ich das Ganze meine??? Ich wünsche Euch allen viel Glück <(●_●)> Pippa & Rozina

Kommentar von Sunsetblv ,

nein :D ich bin dir nicht böse ^^ danke für die tipps :)

Antwort
von Beydaaa, 65

Hallo erstmal :)
Da der Hund erst seid einer Woche bei euch ist braucht er selber natürlich erstmal zeit um sich bei euch einzuleben. Wenn er vom ersten moment auf dich fixiert war ist das doch ein sehr gutes Zeichen. Villeicht bellt er wenn du weg gehst weil er angst hat dich wieder zu verlieren und nicht alleine bleiben will. Nach einer Woche kannst du noch nicht so viel von ihm erwarten. Ihr müsst euch erstmal richtig ''kennenlernen'', und der hund muss dir vertrauen können. Beschäftige dich viel mit ihm und gib ihm das Gefühl das ihr jetzt eine richtige Familie seid, auch wenn es sich vllt. komisch anhört.
Warum ignorierst du ihn denn wenn du nachhause kommst ? Natürlich freut er sich dann und gerade wenn du ihn ignorierst wird er dich anspringen, da er ja dann aufmerksamkeit bekommt.
Solang er dich nicht anknurrt, beißt oder sonstige anzeichen macht dir gegenüber aggressiv zu werden würde ich mir mit dem ''rudelführer Problem'' keine Sorgen machen.
Wie gesagt gib ihm erstmal Zeit, lernt euch richtig kennen, sei NICHT zu streng zu ihm. Außerdem weißt du nicht was der Hund vorher evtl durchmachen musste, dass er im Tierheim landete.
Bitte nicht zu sehr auf Rechtschreibfehler etc. achten, bin noch nicht lange wach :D. Ich hoffe ich konnte dir in irgendeiner Weise helfen und viel Glück mit dem kleinen.

Lg

Kommentar von Sunsetblv ,

mir gehts ja nicht ums begrüßen :D ich wuürd ihn ja am liebsten abknuddeln bis er keinen bock mehr hat :D mir gehts eher dass er ruhig bleibt und nicht springt, weil nicht jeder von einem hund angeprungen werden möchte, das macht er aber auch bei fremden.

Kommentar von FrauStressfrei ,

Dann Knie dich doch zu ihn runter zum knuddeln. Dann hört das Springen auf!

Antwort
von unknownhooman, 38

Fahrt mal runter - Ihr habt einen pubertierenden Tierheimhund seid 1 Woche Daheim.
Das er schon auf dich fixiert ist, ist ein großer Fortschritt (der teilweise ein halbes Jahr + dauern kann).

Natürlich möchte er nicht alleine bleiben. Er hat schon so schnell Vertrauen zu dir aufgebaut und leidet darunter, wenn du ihn alleine lässt. Auch wenn nur eine Tür dazwischen ist. Er möchte dich zurück rufen. Darum das jaulen/bellen.

Alleine bleiben kann Monate dauern. Das muss man langsam aufbauen - und auch nicht sofort damit anfangen. Immerhin muss der Hund erstmal ankommen. Lass ihm seine Zeit die er braucht.

Auch Kommandos wie bsp. "Sitz" können dauern. Lasst den Hund doch bitte erstmal ankommen.
Die Erziehung kann dann immer noch erfolgen. Wichtig ist, das der Kleine ankommt.

Auf Spielzeug reagieren wenige Tierheimhunde, weil sie es oftmals nicht anders gelernt haben. Sie können damit oft einfach nichts anfangen.

Du erkennst daran, das du der Rudelführer ist, wenn der Hund sich stark an dir orientiert, bei dir Schutz sucht und dir "gehorcht" (auch wenn ich das Wort nicht mag).
Allerdings ist der Rudelführer, der souverän auftritt.

Sei geduldig mit dem Kleinen. Mit der Zeit klappt das alles - nur lass ihm bitte die Zeit, die er braucht.

Alles Gute für Euch! :-)  

Kommentar von Sunsetblv ,

ich glaube ihr versteht mich alle nicht so richtig. natürlich gebe ich ihm zeit, jedoch versuche ich tipps und trickt zu bekommen, wie man es für ihn am angenehmsten (schonend) beibringen kann. mit sitz sind wir bei 75%. ich kann wohl kaum ein halbes jahr zuhause bleiben... es ist ja sonst immer jemand daheim, außer einem vormittag in der woche... oder wenn ich mal einkaufen fahr.

ich versteh was du mit gehorchen meinst. ich hab nur das gefühl als ob er versucht das ruder an sich zu reißen. nicht dass ich das verschwitze und das ganze dann erkaliert.

Antwort
von wotan0000, 57

Mein Hund ist seit über 12 Jahren im Erziehungsmodus und Du erwartest einen Klassenprimus nach nur einer Woche?

Kommentar von Sunsetblv ,

tue icht nich! ich weiß dass es viel zeit braucht, mir gehts darum den hund zu verstehen und grenzen zu setzen, denn wenn er mich dominiert, akzeptiert er keine befelhe von mir. außederm müssen wir ja auch arbeiten.

Kommentar von spikecoco ,

wie kommst du darauf, das dein Hund dich dominiert?. Du hast seit einer Woche diesen Hund. Neue Umgebung, neue Menschen, neue Befehle, neue Kommunikation. Kennt der Hund überhaupt schon die "Befehle" wie Sitz, bleib usw? Hat er zuverlässig das alleine bleiben schon erlernt?. Schafft man sich einen Hund an, noch dazu aus dem Tierschutz ohne überhaupt die Vergangenheit des Tieres zu kennen, braucht es Zeit für die Eingewöhnung und für den Bindungsaufbau. Da nimmt man sich erst einmal frei . Der Hund wird nun wieder einmal durch Unwissenheit in einen hohen Stressmodus geführt. holt euch schnellstens einen Trainer ins Haus der euch aufzeigt, wie mit dem Hund umgegangen werden muss.

Kommentar von wotan0000 ,

Wer setzt bloss jedem Neuhundehalter diese blöde Dominanzangst ins Hirn?

Man nimmt einen Hund auf und sollte wissen, was dieser Hund dürfen soll und was nicht. Das setzt man konsequent und ohne Gewalt im ganzen Hundeleben durch.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Bei meiner Shiba Hündin werde ich wohl auch nie aus dem erziehen raus kommen wenn ich mir andere ältere Shiba's so anschaue xD Aber wenn man seinen Hund liebt macht man auch die Erziehung gerne. (Finde ich zumindest)

Kommentar von wotan0000 ,

Es reicht doch meist den Erziehungsstand zu erhalten. Mein Floh sucht immer wieder nach Hintertüren um Kommandos zu umgehen. Ich find das OK, das zeigt einen eigenen Willen und das liebe ich an ihm.

Kommentar von beglo1705 ,

Eben. Ansonsten hat m an einen gebrochenen Hund mit "Kadavergehorsam*, ob das heut noch erstrebenswert ist?

Das macht doch grad die Persönlichkeit eines Hundes aus und das liebenswerte.

Kommentar von stey1954 ,

@wotan0000,

Dein Profilbild ist ein Floh. Ich hätte nie gemeint, daß man einen Floh im Ernst, als ein Kuschelwesen halten kann!!! Ist Dein Profilbild ein Foto von Deinem Floh??? LG <(●_●)>  Pippa & Rozina

Kommentar von wotan0000 ,

@stey

Hihi, nee - ich habe einen Langhaarchihuahua (der Floh meines Herzens).

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten