Frage von xxxDarkAngelxxx, 47

Hufbeinfraktur ,nun hufgelenksentzündung . Erfahrungen?

Vllt ist ja noch jemand wach und kann mir etwas helfen. .

Wir haben einen langen Leidensweg hinter uns und langsam bin ich ratlos. .Würde mich sehr über Erfahrungsberichte zum austauschen freuen.

Also, Anfang Januar hatte mein Wallach eine hufbein fissur. . Er stand 3 Monate im Gips und bekam dann den spezial beschlag. Eiereisen mit 4 Aufzügen, Ledersohle mit hanfpolster . Er lahmt immer noch. Is Anfang Mai dann umgezogen in einen super Stall direkt bei mir um die ecke. Laut Tierarzt durfte er auf eine kleine Wiese oder paddock und wir waren immer etwas spazieren. Nachdem er dann jeden tag draußen war fing es an sich zu verschlimmern. Pulsation und starke lahmheit. Erstmal schmerzmittel für anderthalb Wochen gegeben. Lahmfrei und hab es dann ausschleichen lassen. Nach 3 Tagen wieder lahm. Risse im huf bildeten sich..letzten Mittwoch sofort Schmied noch am selben Abend kommen lassen. Neuer beschlag. Hufe Befeuchtet. Pferd immer noch lahm. Nun war gestern der Tierarzt da und vermutet eine hufgelenksentzündung. Hat cortison ins Gelenk bekommen. Heute sollte der Verband runter und icj sollte ihn raus stellen. War auch erst spazieren und es sah verhältnismäßig gut aus. Allerdings meinte er auf der Wiese laufen zu wollen. Trotz der lahmheit. Ich konnte bzw kann ihn nicht mehr auf kleines Stück stellen da er da rum hüpft wie ein flummi. Dachte wenn er richtig im Gras steht hat er ja was zu tun. Tierarzt gab das ok.. Habe ihn dann informiert und nun soll er 10 Tage wieder drin bleiben. .Das ist ein auf und ab. Es wird überhaupt nicht besser. Icj weiß nicht mehr weiter. Von der fissur her dürfte er nach fast 5 Monaten doch nicht mehr so lahmen? Hat jemand schon was ähnliches durch? Ich will doch nur das er endlich wieder schmerzfrei ist Reiten ganz egal, Hauptsache er kann auf die Wiese. Box ist für seine Psyche ne katastrophe denn er hatte letztes Jahr Magengeschwüre 5. Grades. Und er regt sich so auf..Ich fühle mich total hilflos. .Und habe das Gefühl das Wird nichts mehr. .

Ich hoffe auf etwas Hilfe

Expertenantwort
von Sallyvita, Community-Experte für Pferde, 30

Mensch, das tut mir Leid für Euch zwei! 

Meine Stute hatte mal eine Fissur im Vorderbein. Ist schon lange her, ich weiß nicht mehr ob Gleichbein oder Strahlbein. Da musste sie 3 Monate streng stehen und durfte nur zum Putzen vor ihre Box. Es war für sie grässlich, weil sie sehr lebhaft ist. Aber sie war nach den 3 Monaten schon lahmfrei. Es folgte die normale Rekonvaleszenz und dann der ganz behutsame Trainingsaufbau und dann, als sie endlich wieder fit war, durch exzessives Bocken auf der Weide eine Zerrung der tiefen Beugesehne......... Wieder Pause........

Manchmal hat man echt Pech. Im Falle Deines Pferdes kann es durchaus sein, dass die Entzündung durch den Korrekturbeschlag kommt, weil auch der Körper erst mal damit zurecht kommen muss, dass er jetzt anders da steht als vorher. Und Entzündungen sind etwas, wogegen man etwas tun kann. Cortison wurde ja schon gegeben. Dazu wird es sicherlich noch Entzündungshemmer geben und die entsprechenden Anweisungen Deines Tierarztes. 

Manche Heilungsprozesse dauern leider lange. Nicht selten erschweren es die Patienten selber auch noch, weil man ihnen ja nicht erklären kann, warum es gut ist, dass sie sich schonen sollen. Das Pferd einer Freundin musste aus diesem Grund einmal fast einen Monat lang ruhig gestellt werden mit Sedalin, weil es sonst jeden Heilungsprozesse selber zunichte machte.

Ob Dein Pferd wieder auf die Füße kommt, oder nicht, das kann Dir hier keiner sagen. Aber die Chance dafür ist sicherlich gegeben, solange Du immer in allem Rücksprache mit dem Tierarzt hältst und Dich an das, was er verordnet.

Ich drücke ganz fest die Daumen✊🏻✊🏻

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