Frage von Boxerfrau, 105

Hündin in Box?

Hallo Leute, hab heute eigentlich nur rein interessehalber nach Hunden geschaut. Und was passiert ich stoße auf eine Hündin die mir wirklich gefällt.. naja dann hab ich angerufen und war über diese Antworten wirklich schwer erschüttert.... der Hund hockt jeden Tag in einer Transportbox, das für etwa 6 bis 8 Stunden... kennt es nicht ohne Leine zu laufen ( Stadthund), kommt etwa ein mal in der Woche in den Genuss des Freillaufens. Die Frau hat selbst ein Pferd und der Hund war in 9 Monaten noch nie dabei....Also kurz um, das Tier tut mir leid. Zu mir.... bin mit Hunden aufgewachsen, hab meinen eigenen Hund selbst ausgebildet. Wir leben auf dem Land. Unser hund ist allerhöchstens 3 std am Tag alleine. Da ich das auf Grund meiner Schichten und ein bisschen Planung sehr gut mit Freund und Eltern unter einen Hut bekomme... klar ich werde mir die süße erst mal anschauen, aber ich hab echt Angst das die einen Schaden weg hat. Nicht nur von der Psyche sondern auch von Physischen... Hat jemand Erfahrung damit? Dieser Junge Hund sitzt den ganzen Tag in einer Box. Das wirkt sich doch sicherlich auf das Knochengerüst aus.. Und das mit der Psyche??? Der Hund scheint ja nichts zu kennen, außer Garten, Kinder und mal Hundepark.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 30

Mein Onkel hat ein Hund aufgenommen, der war um die 5 Jahre alt.

Hat von Welpen alter an in einem 2x2 Meter Zwinger gelebt. Der Hund durfte 1x sie Woche aus dem Zwinger raus kam an die Kette im garten , Kette war Ca.1,5 m lang. Wo er aber nur ein 30 cm großes Stück rasen hatte ansonsten lag er im Matsch oder in seinen eigenen Kot.

Ganz ganz schrecklich. Mein Onkel ist über das Grundstück hat den Hund mir genommen . Der Besitzer des Hundes hat natürlich gewusst wer den Hund mit genommen hat.

Naja Ende von Lied mein Onkel , der liebste Mensch der Welt , hat den Typen mit Schläge gedroht, wenn er diesen "Diebstahl" noch polizeilich meldet. Leider Veterinäramt hat sich nach vielen anrufen nicht um das Tier gekümmert bzw.ist den Meldungen nach gegangen. Ganz traurig.

Nur lebt der hüpsche Kerl seid 3 Jahren bei meinem Onkel im Haus mit seiner Ersthündin. Ist zwar unverträglich mit anderen Hunden, Angstaggression. Es kam aber zu keinem Vorfall, weil die Leute meinen Onkel kennen und er verantwortungsvoll mit dem Hund umgeht. Er ist ständig im Training und macht und tut alles um den Hund ein restliches Stress freies zu verschaffen.

Ich denke mir viel Geduld geht alles. Hunde spüren wer es gut mit ihnen meint und wer nicht. Macht alles langsam und behutsam.

Was ich eigentlich sagen wollte 😊Traut euch und nehmt die Maus auf :-) 🍀🍀🍀

Kommentar von Einafets2808 ,

Vielen lieben Dank für den Stern :-)

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 28

An Deiner Stelle würde ich mit den Informationen zum Ordnungs- oder Veterinäramt gehen und Anzeige erstatten.

Den Hund aufzunehmen würde ich mir sehr gut überlegen. Du kannst davon ausgehen, dass der Hund nicht vernünftig sozialisiert worden ist, Verhaltensauffälligkeiten hat, weil er lt. Deinen Angaben sehr reizarm aufgewachsen ist und einige erzieherische Baustellen hat. Als Zweithund wäre mir so ein Hund zu riskant!

Dass Du viel mit dem Hund arbeiten musst, was zu Lasten des Ersthundes geht, ist eine Sache. Aber Fakt ist, dass es beim Einzug eines Zweithundes immer Konflikte zwischen den Hunden gibt. Wenn einer der beiden Hunde nicht dazu in der Lage ist, die Zeichen des anderen zu verstehen (wann werden Grenzen überschritten, wann wird Distanz eingefordert, wann ist Verhalten Spiel, wann Ernst) kann es richtig knallen, zumal Du nicht immer ein Auge auf beide Hunde haben kannst.

Mitleid ist ein ganz schlechter Ratgeber, wenn es um die Entscheidung für einen Hund geht. Besonders, wenn Du noch Verantwortung für einen Ersthund trägst. Du kannst dem Hund helfen, indem Du die Behörden auf ihn aufmerksam machst. Aber überleg Dir bitte gut, ob Du den Hund selbst nehmen willst. Gerade, wenn Du noch keine Erfahrung im Bezug auf die Mehrhundehaltung hast, würde ich Dir dazu raten, die Finger von diesem Hund zu lassen.

Kommentar von Boxerfrau ,

naja Erfahrung mit mehr Hundehaltung hab ich mehr als genug. meine Eltern hatten jahrelang 2. Danach hatten meine Eltern einen und ich einen. Und die waren täglich zusammen und mein Freund hatte bis vor einem Jahr auch noch einen Rüden. Also ist mein Hund ist eigentlich erst seit September ein einzelkind. Mit schlecht sozialisiert und sogar mit gequälten Hunden habe ich Erfahrung. Mein Vater hatte hatte vor Jahren eine Hündin übernommen die vom vorbesitzer massiv verbrügelt wurde. Und wirklich schwierig und ängstlich war. Bei diesem Hund habe ich viel dazu beigetragen, das er wieder normal wurde. zudem würde mein Vater auch viel mit der Hündin arbeiten. Und der hat wirklich viel Erfahrung mit der Erziehung und Ausbildung von Hunden. Mir ist bewusst das es nicht einfach wird. Der Boxer ist ja eigentlich ein Einfacher Hund und nicht sonderlich aggressiv.. Eigentlich garnicht. unsre Boxerrüden sind in 6 Jahren, genau 4 mal an einander geraten. Und aneinander geraten ist eigentlich schon wieder übertrieben... Das waren eigentlich nur kleine Rangkämpfe. Und keiner hat eine Verletzungen davon getragen. Bei Hündinen ist mein Rüde sowieso sehr unterwürfig.. er lässt sich von 2 Zwerg Dackeldamen sagen wo es lang geht..

Antwort
von beglo1705, 32

Ob der Hund körperlichen Schaden hat, ist pauschal grad schwierig zu beantworten, das solltest dir wenn dann "live" ansehen bzw wenn du denn Hund tatsächlich aufnehmen kannst/willst der TA. Psychisch mangelt es sehr wahrscheinlich gewaltig, was man aber mit viel Geduld schon wieder hin bekommen kann.

Es ist mir allerdings wirklich ein Rätsel, warum man sich einen Hund antut und der dann nirgends mitdarf und auch nichts beigebracht bekommt. Grad, wenn die Vorbesitzerin auch ein Pferd hat wundert es mich, denn wenn der Hund gehorcht ist das was ganz tolles für den Hund, aber das weißt du ja selber.

Bin zudem der Meinung, dass es dem Hund Wurscht ist ob Stadt oder Land, solang der Besitzer für genug Auslastung sorgt.

Da du nun mit dem Gedanken spielst, den Hund bei dir aufzunehmen, würde ich zum einen mal mit deinem Hund hingehen und sehen ob die Chemie stimmt zwischen den beiden, zum anderen ob du mit so einer "unwissenden" dann hernach auch zurecht kommst. Zwei Hunde sind nämlich schon eine Aufgabe und da solltest dir einen Überblick schaffen, wo es denn genau hapert um ggf. einen Plan aufzustellen.

Ist das Tier von privat oder lebt die Hündin im Tierheim? Weißt du, wie alt sie ist? Was weißt du noch alles über die Hündin?

Kommentar von Boxerfrau ,

ja wir hatten ja bis vor etwa einem Jahr zwei. Und meine Eltern hatten noch einen Boxerrüden. Wir hatten unsere Hunde den Rüden von meinem Freund und meinen Tagsüber getrennt. Also meiner war bei meinen Eltern und seiner bei seinem Vater. Wenn alle drei zusammen waren hat es nicht funktioniert. Das hat immer nur in einer Zweier Konstellation funktioniert. Naja leider musste der Hund meiner Eltern und der Hund von meinem Freund im letzten Jahr eingeschläfert werden. ich denke mal das sie bei uns sehr gut aufgehoben wäre. wir leben auf dem Dorf, wenn ich spazieren gehe, kann ich wege gehen bei denen ich am Anfang weder Mensch noch Tier begenen muss. wenn der Hund sich dann eingewöhnt hat kann ich dann natürlich wege gehen wo sie alle Eindrücke kennen lernen kann. Der Hund wäre von Privat. Und ist 9 Monate alt. Die Familie hat mehrere Kinder. ich habe mit der Frau telefoniert. Der Hund sitzt etwa 8 Stunden in der Box. Die Tochter lässt ihn raus in den Garten wenn sie von der Schule kommt. Wenn die Frau nach hause kommt, geht sie mit ihr spazieren. Der Hund darf nicht von der Leine und nicht mit anderen spielen. da die Hunde in der Nachbarschaft zu klein wären.... zum Pferd darf sie nicht mit, weil das Pferd schon älter wäre.... mhm komisch... fahre morgen mal mit Hund hin. mal schauen was er sagt... hab auch schon mit meinem Dad geredet.. er hat nichts dagegen. vielleicht wird es sich sogar so entwickeln das Er ihn nimmt. Da er eigentlich wieder einen Hund für sich haben will... was natürlich noch besser wäre. Dann wäre der Hund in guten Händen, ich sehe ihn jeden Tag und mein Vater hat wieder einen Hund. der Boxer meiner Eltern wurde im September eingeschläfert.....

Kommentar von beglo1705 ,

Also wenn deine Familie da zustimmt und dein Pa auch wieder einen Hund möchte, wäre das meiner Meinung nach schon vertretbar.

Magst vielleicht morgen nochmal schreiben, wie sich dein Hund und die "Neue" denn verstanden haben? Evtl. kann man dann schon mehr sagen oder abwägen, ob sich etwas abzeichnet.

Antwort
von MaschaTheDog, 17

Ohje,armer Hund.

Aber ich glaube nicht,dass der Hund gut Sozialisiert ist,weswegen es Probleme mit dem Ersthund geben könnte.

Wie alt ist der Hund?

Zeige die Frau an,das ist Tierquälerei und ist Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Wenn der Hund der Frau weggenommen wird,kommt er erstmal ins Tierheim,dort könntest du auch gucken wie sich die Hunde verstehen.

Naja,du wirst ja mal schauen gehen,gucke dir den Hund gut an und Frage die Frau dann mal,ob ihr Spazieren gehen könnt,dann kannst du das Verhalten vom Hund besser deuten, auch bei anderen Hunden kannst du dann sehen wie sie reagiert.

Aber mit so einem Hund würde ich in die Hundeschule gehen,du selber hattest ja glaub auch noch nie so einen Hund. :)

Kommentar von Boxerfrau ,

naja ich kann ja auch so zu der Frau. sie will ihn ja schließlich verkaufen. Den Hund noch mal ins Tierheim zu stecken halte ich für eine absolut schlechte Idee... gerade für einen Hund der wenig reitzen ausgesetzt war und kaum kontakt zu amderen Hunden hatte.... dann wäre er wahrscheinlich völligst verballert....

Kommentar von Boxerfrau ,

ich hatte noch nie einen Hund???? :-) Nein nur seit 26 Jahren.....

Kommentar von Boxerfrau ,

Und eine Hundeschule brauche ich auch nich... Mein Vater bildet zeit über 40 Jahren Hunde aus. Und ich selbst habe schon 4 Hunde ausgebildet.....

Kommentar von Boxerfrau ,

und hättest du die berschreibung gelesen wüsstest du das ich das ich mindestens schon einen Hund hatte und habe

Kommentar von MaschaTheDog ,

Dass du einen Hund hast weiß ich ja,blöd bin ich auch nicht.

Habe nur gemeint (da ich ja nicht wusste dass du schon mehrere Hunde hattest) dass es besser wäre eine Hundeschule zu besuchen,ist schon was anderes also ein Hund der dauernd in der Box sitzen durfte.Ist ja deine Entscheidung, ich kenne dich nicht und weiß somit auch nicht wie erfahren du in Sachen Erziehung usw. bist. :)

Antwort
von Akecheta, 44

Mhm, das ist Spekulation. Ich würde mir den Hund anschauen und wenn ich zu der Meinung kommen würde, wir passen zusammen, würde ich mit ihm zu einem Tierarzt in der Nähe gehen und ihn mal checken lassen. Gibt der Arzt ein OK, dann wäre die Sache klar, würde den bisherigen Halter auszahlen und es geht ab nach Hause. Wenn nicht, würde ich den Hund evtl. zurück geben; außer wäre eh schon hoffnungslos verliebt ;-). Macht man natürlich vorher auch so aus.

Viel Glück


Antwort
von vanillakusss, 43

Die Psyche bekommt man wieder gut hin, mit sehr viel Geduld und sehr viel Liebe. Gut ist auch, dass bereits ein Hund da ist, an dem kann sich der neue Hund orientieren.

Ob er gesundheitliche Schäden hat, kann dir keiner sagen. Entweder du lässt dich darauf ein oder du lässt es bleiben.

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