Frage von whatsmyname95, 49

Sind Fh und Uni wirklich gleichgestellt?

Hallo ich habe bald mein Abi und wollte internationales Management studieren. Ich habe mich informiert und es finde kaum Unis, die diesen Studiengang anbieten. Also größtenteils bieten es sogenannte Hochschulen an( z.b Ism, Fom= private hochschulen). Nach dem Gesetz sind beide gleichgestellt, aber sehen das die Arbeitgeber auch so? Nach dem Studium wollte ich in einem Unternehmen arbeiten, mit weiteren Sitzen in den USA und dann dort eingesetzt werden.

Antwort
von GedankenGruetze, 18

Im allgemeinen kann ich nur das bestätigen, was Chrisgang geschrieben hat. Früher gab es noch eine Zeit, in der die FH eher zweitklassig behandelt wurde (heißt nicht, dass sie das auch war.). Das hatte aber auch viele politische Gründe, wie, dass die Unis sich schon damals nicht in die Suppe spucken lassen wollten.

Wie aber auch schon geschrieben, kann man das nicht allgemein behaupten. Es gibt bestimmt auch noch Unternehmer, die Uni Menschen bevorzugen. Wenn du dann auch später mal in der Forschungsabteilung etc. wirst arbeiten wollen, dann gibt es auch Unternehmen, die achten darauf, dass du von der Uni kommst.

Umgekehrt gibt es aber ebenso viele Unternehmen, die sich auf die Absolventen einer FH freuen, da diese meist etwas anwednungsorientierter lehrt und viele FHs gute Absolventen auf den Markt schmeisst, mit denen man gut arbeiten kann.

Im Spiegel hab ich letztes Jahr gelesen, dass der Aufwand in vielen Studienfächer nicht großartig abweicht und zumindest in meinem Bereich, waren die FHler im letzten Jahr sogar vor den Uni-Absolventen, was das Gehalt anging.

Fairerweise muss man beim letzten Punkt sagen, dass ich nicht unbedingt viel von solchen Studien halte und im Einzelfall sagt eine Statistik auch nichts über dich aus.

Zu Privat Unis kann ich nichts sagen. Es gibt, gerade für den Bereich BWL, allerdings schon sehr angesehene Universitäten. Allerdings habe ich auch schon öfter mal gehört, das private Unis skeptisch(er) beäugelt werden. Die Angst ist wohl oftmals, dass Studierende durch eine private Uni geschläust werden, weil die natürlich Geld in die Uni bringen. Deshalb drückt man da vielleicht auch ein Äuglein mehr zu, damit der zahlende Kunde nicht abspringt.

Würde dafür aber nicht meine Hand ins Feuer legen.

Allgemein verstehen sich Fachhochschulen bzw. im mordernen nur noch Hochschulen als Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. im Englischen "university of applied science". Auch wenn die Unterschiede zwischen Unis und FHs nicht mehr ganz so groß ist, setzen FHs oftmals einfach weniger auf Theorie als mehr auf die Anwendung, während Unis eigentlich dafür gedacht sind, Nachwuchs für die Wissenschaft herzuzaubern.

Allerdings gibt es da keine genaue Definition und die Situation ist sowieso an jeder Uni/FH anders.

Würde dir vorschlagen dir einfach ein paar Unis/Fhs rauszusuchen, die dir gefallen, zu überlegen ob du lieber auf stramme Theorie stehst oder nicht und mir die passenden Studienverlaufspläne anschaue.

Antwort
von Chrisgang, 15

Arbeitgeber im technischen Bereich setzen besonders auf absolventen von Fachhochschulen, denn diese weisen meist ausführlichere Praxiskenntnisse vor. Außerdem haben sie meist das betroffene Unternehmen im Praxissemester kennen gelernt. Fachlich sind die Abschlüsse aber Preiswerter...

Private Hochschulen sind meist nicht sehr angesehen, denn die Absolventen sind dort meist nur wegen des Geldes genommen worden und nicht aufgrund guter schulischer Leistungen.

Als allgemeine Richtlinie kann man das aber definitiv NICHT sehen! Jedes Unternehmen hat da eine eigene Linie und eigene Vorstellungen von seinen neuen Arbeitnehmern! Wichtiger ist, dass du dich gut präsentierst und mit Leistung punkten kannst und nicht, wo du deinen Abschluss gemacht hast.

Antwort
von nicinini, 22

Meiner erfahrung nach stehen die beiden sagen gleich gut da

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