Ein guter Freund von mir ist schon 22 und lebt noch immer bei seinen Eltern. Findet ihr das okay? (ich nicht)
Wann seid ihr von euren Eltern ausgezogen?

solange er kein eigenes Einkommen hat, was es ihm ermöglicht Miete und Lebensunterhalt selbst zu zahlen MUSS er bis 25 im Hotel Mama wohnen...

Wenn er sich zuhause wohlfühlt und bis jetzt noch keinen grund zum ausziehen hatte, dann lass ihn doch...^^ Er wird schon selber entscheiden wann es der richtgie Zeitpunkt ist. z.B wenn er sich verliebt und mit deiner Traumfrau zusammenzieht!! Lass ihm zeit und zerbich dir nicht seinen kopf :)
Ist doch schön wenn man mit 22 so ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern hat das man sogar noch mit ihnen zusammenleben will und kann! Aber es fördert natürlich die Selbstständigkeit allein zu wohnen!

Ich finde das extrem o.k. Ich bin 45 und lebe noch mit Mama zusammen. Und das wird auch hoffentlich noch gaaanz lange so bleiben!
Wenn man sich gut versteht, muss man ja nicht unbedingt ausziehen. Abgesehen vom finanziellen Aspekt, ist es doch auch mühsamer, mehrere Haushalte in Schwung zu halten. In Spanien wird oft einfach nur ein Stockwerk obendrauf gesetzt, wenn einer von der jungen Generation eine eigene Familie gründet. Warum in Deutschland immer alle auseinanderstreben, verstehe ich gar nicht. Auch wenn Kinder da sind, ist es doch viel einfacher, wenn die Großeltern auf sie aufpassen können. Meine Oma hat auch bei meinen Eltern gewohnt und es war wunderbar. Meine Eltern waren entlastet und Oma hatte ihre Aufgaben und obwohl meine Eltern beide arbeiteten, vor allem am Wochenende, war immer jemand da.

Ich bin gerade 17 geworden und bin in eine 25m² große Wohnung gezogen. Meine Eltern sind in eine andere Stadt gezogen und ich hatte meinen Lehrvertrag unterzeichnet, meine Freunde und Schiss vor einer anderen Stadt. Es war eine harte Zeit, die mich sehr geprägt hat und doch hat es mir gut getan. Ich habe schnell gelernt mit Geld vernünftig umzugehen, diverse Dinge zu achten und schätzen, den Haushalt zu führen,eigenständig wichtige Entscheidungen zu treffen und auch für die falschen gerade zu stehen, Pünktlichkeit und Verantwortung zu zeigen auch ohne drängen meiner Familie und habe meine Lehre gut gemeistert. Ich kann mich heute durchbeißen und doch würde ich gerne wissen, ob mein Leben um einiges Leichter wäre, wenn ich mit meiner Familie mitgegangen wäre. Mit 22 hatte ich lange meinen Führerschein und ein Auto (Trabant)zusammengespart und meine 3. Wohnung.

Ja, warum nicht? Als Single ist es zB relativ schwer, es finanziell problemlos mit einer eigenen Wohnung zu schaffen, wenn man nicht in einem "Loch" wohnen will! Ich habe bis 24 zu Hause gewohnt!
Ist er noch in der Ausbildung? Dann ist es wahrscheinlich schwieriger (finanziell) mit einer eigenen Wohnung.
Wenn er die eigene Wohnung finanzieren kann, sollte er sich mal auf seine eigenen Beine stellen. Das bekommt auch meistens dem Eltern-Kind-Verhältnis ganz gut.

Wenn er nicht mehr zwischen Mama und Papa auf der "Besucherritze" schläft....
Ich denke er hat sein eigenes Zimmer und kann sich zurückziehen. In anderen Ländern z.B. Italien, wohnen die Kinder sehr viel länger bei den Eltern.
Jedem das Seine, - ich finde das nicht so abwegig!

Wenn er sich noch nichts Eigenes leisten kann,ist das doch Okay,man hört ja nicht auf "Mama"zu sein,nur weil der Sohn älter wird!

Ich denke auch das man mit 22 Jahren schon "überfällig" ist. Ich bin mit 18 ausgezogen und habe es (fast) nie bereut.
Man sollte ausziehen, wenn man finanziell auf eigenen Füßen steht. Bei mir war das mit 22.
Ist stark von den Unständen und der Art des Zusammenlebens abhängig! Wenn Mama alles macht und er wie Made im Speck dort haust, dann wird es allerhöchste Eisenbahn, wenn jedoch eine gleichberechtigte Beziehung mitz Arbeitsteilung etc. besteht,l dann kann es noch länger gut gehen!

Ich bin mit 18 zum Grundwehrdienst gezogen wurden, danach studiert und war raus aus dem elterlichen Wänden. Zog nur während der Scheidung mit 30 wieder ein, für 1/4 Jahr.Wir haben uns zwar gut verstanden, aber Alt und Jung sollten doch eigen Nester haben. Heute ist es ja etwas Schwierig - wegen der ALG 2 Sache , aber das wär für mich noch mehr Ansporn endlich auf die eigenen Beine zu kommen. Kann aber auch jeden verstehen der es bei seinen Eltern länger aushält bzw. mit Ihnen weiterlebt. Am besten auf 2 Etagen mit eigener Tür und Eingang.
CrazyDaisy am 6. Mai 2008 10:50 Toleranz auf beiden Seiten ist natürlich notwendig. Aber das ist ja beim Zusammenleben immer so - ob WG oder Familie ist da ziemlich egal!

Wohnt er mit seinen Eltern, dann kann das doch sehr gut sein, man ergänzt sich in der Haushaltsführung, jeder steuert bei, was er am besten kann (Geld/Leistungen) und kann sich auch mal gut helfen.
Wohnt er bei seinen Eltern, d.h. sie bestreiten alles allein, schuften sich ab und er lässt es sich gut gehen, dann sollte MAMA überlegen, wie lange sie sich das antun will.
bin mit 18 ausgezogen zusammen mit meiner schwester und zwar eine etage über meine eltern.
von 19-23 in insgesammt 3 verschiede wohnungen mit meinem fraund zusammen. dann die trennung und mit 23 für 6 monate in eine wg. dann mit 24 in meine erste wohnung ganz für mich alleine. und da möchte ich jetzt auch erstmal bleiben aber auch nicht all zu lang.
habe wieder einen neuen freund. wenn ich dann kinder bekomme ziehe ich mit ihm zusammen, aber erst dann.
durch die vielen verschiedenen wohnungen bin ein richtiges einrichtungstalent geworden.