Frage von peter39, 10

Hortplatz: Einkommenbelege bei "Freiberuflern" für ermäßigtes Entgelt?

Hallo, ich möchte beim Hort-Platz meines Kindes eine ermäßigte Entgeltstufe beantragen (in Hessen). Nun sehe ich, dass man da als Freiberufler eine irre Menge an Unterlagen einreichen muss, mit sämtlichen Kontobwegungen. Und bei Mieteinkünften sämtliche Mietverträge! Da frage ich mich: Ist das datenschutzrechtlich überhaupt zulässig, mit Blick auf die Mieter? (Bei einer Immo-Besitzergemeinschaft wird das Ganze noch verzwickter, denn die Daten der Mitbesitzer werden dann wohl ebenfalls mit reingezogen)

Und generell: warum kann man in Hessen (wie in anderen Bundesländern) nicht einfach seinen Steuerbescheid einreichen? Da steht doch das Einkommen exakt drin.

Denn ich frage ich mich auch: Festangestellte müssen laut Antrag nur ihre letzten Gehaltsabrechnungen einreichen. Sonst nix. Aber woher weiss man dann, ob sie nicht noch frei arbeiten und dazuverdienen? (Und eine Strafe scheint ggf. auch nicht zu drohen, nur Nachzahlungen)

Irgendwie absurd. Weiß jemand Näheres? Danke und Grüße

Antwort
von Menuett, 4

Ich würde da noch mal nachfragen - der Einkommensteuerbescheid sollte da eigentlich völlig ausreichend sein.

Geht gar nicht, da die gesamten Kontobewegungen zu kontrollieren und die Mieter möchten ihre Daten gesichert auch nicht bei irgendeinem Amt wissen.

Kommentar von peter39 ,

Denke ich eigentlich auch – aber genau diese Dinge werden laut Infoblatt zum Antrag verlangt.

Kommentar von Menuett ,

Das ist strange.

Frag doch mal beim Jugendamt nach - es kann und darf doch niemand seine komplette Firmenbuchhaltung offenliegen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community