Frage von habfrage2, 96

Horrende Rücklastschriftgebühr von 11.90 (inkl. MwSt) in Ordnung?

Wurde zurückgebucht wegen nicht gedecktem Konto. Es handelte sich um einen kleinen Betrag von 12 Euro, den ich zwei Tage nach dem geplatzten Einzug selber überwies. Ist so eine, meines Erachtens nach, überzogene Gebühr i.O.? Oder soll ich das Unternehmen auffordern, den tatsächlich entstandenen Schaden darzulegen?

Antwort
von franneck1989, 60

Ist so eine, meines Erachtens nach, überzogene Gebühr i.O.?

Nein, rein für die Rücklastschrift ist das zu hoch.

Oder soll ich das Unternehmen auffordern, den tatsächlich entstandenen Schaden darzulegen?

Wäre eine Idee. Ich würde maximal 5 Euro ansetzen. Mehr ist nicht durchsetzbar. Eher sind es sogar nur 3 Euro

Kommentar von DerHans ,

Man kann ja den zu hohen geforderten Betrag wieder einklagen. Viel Spass. 

Den Anwalt wird es freuen.

Kommentar von franneck1989 ,

Und immer wieder kommst du mit diesem Blödsinn um die Ecke.

Warum sollte man zahlen, um es nachher wieder einzuklagen?

Man überweist einfach das, was rechtlich angemessen und durchsetzbar ist. Die Gegenseite wäre dann am Zug.

Kommentar von DerHans ,

Das verklickere mal deiner Bank

Kommentar von franneck1989 ,

Warum denn der Bank?

Der Gläubiger fordert die Rücklastschriftgebühren im Rahmen des Verzugsschadens!

Kommentar von mepeisen ,

DerHans ist halt beratungsresistent. Der erzählt gerne irgendwelche Fantasetereien vor sich hin. Und dann trägt er diesen unsäglichen Titel stolz mit sich herum. Einen Titel "Community-Experte für Recht". Dafür, welchen rechtlichen Unsinn er hier verzapft und dass er jahrelang etablierte Rechtsprechung des BGH konsequent verleugnet bzw. ignoriert ist das einfach nur peinlich, was er absondert.

Sorry, das so deutlich sagen zu müssen. Ich habe nichts gegen jemanden, der es einfach nicht besser weiß. Aber wie oft wurde DerHans hier schon von mir und anderen korrigiert und trotzdem kommt er immer wieder mit diesem Blödsinn um die Ecke.

Antwort
von Dotter1981, 59

Wenn deine Anschrift eingeholt werden musste, dann entstehen dem Unternehmen Kosten für die Bearbeitung und auch Kosten bei der Bank. Dann kommt dieser Betrag schon hin.

Kommentar von habfrage2 ,

Die Anschrift musste nicht eingeholt werden

Kommentar von Dotter1981 ,

Wenn du tatsächlich an der Rechtmäßigkeit zweifelst, dann würde ich mich an deiner Stelle bei der Verbraucherzentrale informieren.

Kommentar von mepeisen ,

Man muss nur googlen und findet viele Fälle, in denen die Verbraucherzentralen Unternehmen erfolgreich vor Gericht zur Unterlassung gezwungen haben, wenn das Unternehmen per AGB Rücklastschriftgebühren jenseits beispielsweise der 5€-Marke festschreiben wollte.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht, 54

Dein Konto war nicht gedeckt und du musst die daraus entstehenden Kosten bezahlen. Für eine Rücklastschrift enstehen dem Unternehmen und der Bank Kosten, die nichts mit der Höhe der Zahlung, zu tun haben.

Kommentar von habfrage2 ,

Schon klar, aber ich glaube nicht, dass ich dadurch Kosten von 10 Euro verursacht habe. Soweit ich weiß, berechnet meine Bank 3 Euro für eine Rücklastschrift. Adresse musste ebenso nicht eingeholt werden.

Kommentar von DerHans ,

Du kannst dich ja bei deiner Bank beschweren. Dann musst du aber damit rechnen, dass sie dir das Konto kündigt.

Auf Kunden die nicht mal für 12,00 € gut sind, verzichten die gerne.

Kommentar von habfrage2 ,

Wir haben wohl nicht gut geschlafen..? ;)

Kommentar von franneck1989 ,

Du kannst dich ja bei deiner Bank beschweren. Dann musst du aber damit rechnen, dass sie dir das Konto kündigt.

Was für ein Unsinn.

Auf Kunden die nicht mal für 12,00 € gut sind, verzichten die gerne.

Warum sollte man mehr zahlen, als rechtlich haltbar ist? Zeig mir die Bank, die für eine Rücklastschrift 12 Euro berechnet. Ich bin gespannt.

Üblich und auch in der ständigen Rechtsprechung anerkannt sind 3 bis maximal 5 Euro

Kommentar von DerHans ,

Dann zeig du mir eine Bank die wild darauf ist Konto zu führen, für Leute, die nicht mal 12 € bar bezahlen können

Kommentar von franneck1989 ,

Das ist doch gar nicht die Frage. Der Fragesteller kann sicher 12 Euro bezahlen. Nur will er es verständlicherweise nicht.

Im übrigen: Was interessiert das denn bitteschön die Bank? Die haben die Lastschrift zurückgehen lassen, und damit sind die raus.

Kommentar von habfrage2 ,

@DerHans: Schon mal was von einem temporären finanziellem Engpass gehört? Sowas kann vorkommen. Ich bezweifle, dass mich meine Bank, nach langjähriger guter Beziehung, wegen eben diesem auf die schwarze Liste setzt.

Kommentar von mepeisen ,

Warum tust du immer so, als wüsstest du nicht, dass die Wahrheit völlig anders aussieht als das, was du zu diesem Themenkomplex hier im Forum so von dir gibst?

Wie oft haben ich und andere dich schon auf beispielsweise die entsprechenden Urteile des Bundesgerichtshofs hingewiesen, die deinem Unsinn, den du hier von dir gibst, widersprechen?

Du weißt genau, dass 12€ übertrieben sind und vor Gericht nicht anerkannt werden. Du weißt genau, dass der Personalaufwand (den es im voll automatisierten Mahngeschäft sowieso nicht gibt) laut Bundesgerichtshof nicht durchsetzbar ist.

Wieso nur muss man dich da immer wieder korrigieren? Wieso bist du so beratungsresistent?

Antwort
von baindl, 37

Lies mal diese Hinweise dazu:

http://www.juraforum.de/ratgeber/bankrecht-kapitalmarktrecht/wie-hoch-darf-eine-...

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