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Hormontherapie

gefragt von SeelenlosSeelenlos am 17.04.2008 um 13:28 Uhr

Bin keine 40 und mein Östrogenspiegel ist sehr schlecht. Wechseljahre stehen nicht zur Debatte. Die Ärtzte sind unsicher, ob ich eine Hormontherapie anfangen soll oder nicht. Auf meine Frage hin, was die Therapie in meinem Körper Auslöst oder Verändert, wird umhergedruckst. Meine Ernährung soll ich umstellen und weiter? Wird mein Haarwuchs gefördert, wachsen meine Brüste oder wie macht sich die Therapie in meinem Alter bemerkbar? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Danke

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Gesundheit x 59.885 Medizin x 15.005 Hormone x 323

HerrLich
beantwortet von HerrLich am 17. April 2008 13:31
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Googele mal Hormontherapie, aber erscheck Dich bitte nicht. Es ist ja immer noch im Gespräch, dass eine Hormontherapie Krebs auslöst.

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 17. April 2008 13:49

Und tut es das? Bekomme ich deshalb keine Antwort? Also um genau zu sein ich bin 35 Jahre und er ist mehr als niedrig.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 17. April 2008 14:09

Du hast doch eine Antwort bekommen? Dir hier alles, was sich an Infos dazu im Netz befindet, wiederzugeben, ist sicher zu umfangreich. Entscheiden, ob Du dieses Risiko eingehst, musst Du leider auch selbst.

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 17. April 2008 14:16

Danke HerrLich, ich meinte natürlich fehlende Antworten von den Ärzten. Ich googele gleich mal.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 17. April 2008 14:31

Seelenlos, für den Arzt bist Du nur noch ein "durchlaufender Posten".


Quandt
beantwortet von Quandt am 17. April 2008 14:04
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Gibt es denn vielleicht einen Hormonstatus der etwas älter ist? Um die 5 Jahre wäre schön, wenn nicht ist es ein va-Banque-Spiel, das mit allen Nebenwirkungen sehr lange dauern kann (> 6 Monate), bis eine geeignete Therapie gefunden wurde. So stochern die Ärzte im metabolischen Niemandsland herum und keiner kann sagen, was alles passieren wird. Wenn also die Einschränkungen nicht gravierend sind, lieber der Natur ihren Lauf lassen. ;-)

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 17. April 2008 14:17

Nein, ist ein halbes Jahr her.

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 17. April 2008 15:32

Noch bevor die Beeinträchtigungen eintraten?

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 11. Juni 2008 18:09

Mir sind keine bewußt. Mein Östrogenspiegel liegt bei 8 u sollte bei 150 liegen. Bin fast 35 und verhüte schon Jahre nicht mehr. Beides wird unbewußt vom Kopf mit unterstützt. Die Ärzte waren ein wenig aufgeregt. Ich sollte erst mal die Ernärung umstellen, dann sollte Kopfarbeit folgen u beobachtet werden, ob sich etwas ändert. Die Kopfarbeit zieht sich nur länger u sitzt fester, als gedacht. Hormone habe ich gleich abgelehnt, aus Angst, was die an meinem Körper verändern könnten. Mit ihm kann ich mich nicht anfreunden. Ich bin Krebsgefährdet u Hormone in diesem Zusammenhang, sind, denke ich, nicht das optimale. Entschuldige die späte Antwort u Danke für deine. ;) Seelenlos

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 12. Juni 2008 08:34

Kleine Richtigstellung: Hormone sind nicht schlecht! Das Fehlen von ihnen verursacht ja die Veränderungen die frau befürchtet, also gilt es den Normalwert wieder zu erreichen. Mit "Kopfarbeit" denke ich, wird es zumindest schwer. Muss frau also Hormone oder deren direkte Vorstufen zu sich nehmen. Flavone oder Phyto-Flavone bieten sich hierfür an. In Japan haben Frauen unter den Wechseljahren - der Veränderung des Hormonspiegels - weniger zu leiden, das wird auf den Konsum von Soja - enthält Phyto-Flavone - zurückgeführt. Lieben Gruss! ;-)


ndoelln
beantwortet von ndoelln am 19. April 2008 17:33
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Die Mehrzahl der Frauenärzte wird trotz neuer medizinischer Erkenntnisse zu einer Hormontherapie auch 2008 raten. Die Menschen, die es beurteilen können, sind die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft oder unabhängige Pharmakologiezeitschriften wie "Arzneimittelbrief" oder "Arzneitelegramm", deren Antworten sind klar und eindeutig - Hormontherapie erhöht das Krebsrisiko!

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 19. April 2008 19:58

Vielen Dank, ich bin zu 80% Krebsgefährdet, dann müssen wir einen anderen Weg fnden.


anonym
beantwortet von erichkaun am 18. April 2008 23:55
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Nein, auf keinen Fall! Eine Hormontherapie ist ein massiver Eingriff in das Ökosystem des Körpers. Lieber eine ganzheitliche Darmsanierung(Vita Biosa), gesunde Ernährung, Bewegung und vor allem die seelischen Bedürfnisse erfüllen, das ist die beste Therapie um den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Alles Liebe und Gute!

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 19. April 2008 00:23

Die ersten 2 Kreterien erfülle ich, beim 3. hapert es mächtig, arbeite aber daran. Danke


anonym
beantwortet von coldwatermd am 17. April 2008 15:19
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Seelenlos,

Was heisst "Wechseljahre stehen nicht zur Debatte"? Hat der Arzt gesagt, es handele sich nicht um Wechseljahre (aber niedrige Hormone zeigen sie an!). Oder meinst Du, Du bist seelisch noch nicht eingestellt auf Wechseljahre? Was sind Deine Beschwerden? Hatte Deine Mutter auch so fruehe Wechseljahre?

Ausserdem: Warum moechtest Du hoehere Hormone haben? Willst Du noch schwanger werden? In dem Fall muesstest Du Dich wohl auf Hormontherapie einlassen - mit moeglichen Konsequenzen. Gibt es Krebs in Deiner Familie - insbesondere Brust- und Prostatakrebs?

Wenn Du Dich nur besser fuehlen willst: Erstmal ganz auf Gesundheit umstellen - kein Rauchen, Trinken, Drogen. Frisches Essen. Maessiger Sport, guter Schlaf.

Ein taegliches kaltes Sitzbach kann der Eierstockfunktion ein bisschen auf die Beine helfen.

Und dann wuerde ich Kraeutertinkturen empfehlen: Ginkgo, Rotklee, Silberkerze, Dioscurea. Aber da wuerde ich mit einem Arzt zusammenarbeiten, weil nicht jede Frau die gleichen Kraeuter braucht.

Alles Gute!

Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Authorin.

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 17. April 2008 18:24

Die Wechseljahre waren zeitgleich mit Ihrer Chemo & den Bestrahlungen.(54J)Ich nehme keine Hormone u sträube mich. Die Frage stellt sich immer mehr, ob ich muß. Da sich gewunden wird u ich keine richtige Antort bekomme, stelle ich mir immer mehr die Frage, was machen diese Hormone mit mir? oder mit welcher Veränderung kann/muß ich rechnen. Habe keine Kinder u seit ca 7 Jahren keinen Erfolg.

Kommentar von coldwatermd am 18. April 2008 18:36

Seelenlos,

Gesunde Lebensweise wirkt vermutlich gegen alle Krebse (und andere Krankheiten auch).

Fischoelkapseln wuerde wahrscheinlich das erst sein, was ich nehmen wuerde - und Milchprodukte und Zucker weglassen.

Hormongabe haengt von der Art des Krebses ab. Bei Brustkrebs ist es komplizierter. Da muesste ich schon wissen, was es gewesen ist.

Alles, alles Gute!

Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Authorin.

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 3. Juni 2008 10:06

Guten Morgen Coldwatermd, du hast mir so eine gute Antwort gegeben u ich habe versäumt darauf zu antworten. Entschuldige bitte. Meine Mutti hatte Brustkrebs auf beiden Seiten. Meine Tante hatte glaub ich Gebärmutterkrebs, dann ein Tumor im Kopf, wieder im Unterleib Krebs und wieder im Kopf. Den letzten Tumor hat sie leider nicht überlebt. Im Bauch wurde (ich weiß nicht, wie man es sagt) ein Netz? eingesetzt, weil die Bauchdecke schon so dünn war und das Innenleben nicht mehr halten konnte. Sie war in der HGW Uni u in Rostock in der Klinik. In HGW haben sie gesagt, Kopf u Bauch gehören nicht zusammen u sie wäre dann ein Wunder. Bei dem letzten Tumor, haben sie gesagt, es hat keinen Zweck mehr u darauf hin ist sie wieder nach Rostock gegangen. Erst sah es so aus, als ob sie es schaffen würde. Sie sollte zur Reha. Sie hat so viele u unendliche Schmerzen gehabt u wollte dann nicht mehr. Sie wurde ins Hospitz verlegt, stand nur noch unter Morphium, war dann nicht mehr sie selbst, Phasenweise böse u wollte von uns eine Waffe. Wenn wir sie nicht besorgen würden, wollte sie uns nicht mehr sehen. Es war nicht meine Tante, die da sprach. Es war so schrecklich.

Als meine Mutti dann den Brustkrebs hatte, spielten die Ärzte gleich verrückt u ich sollte sofort alle möglichen Untersuchungen machen lassen. Sie sagten mir, ich bin zu 80% gefährdet. Ich könnte vorher etwas tun, damit es nicht irgendwann bei mir ausbricht. Irgendetwas an meiner Brust könnte entfernt werden...., ich weiß nicht mehr genau. Es kommt nicht in Frage. Was haben Milchprodukte mit dem Krebs zu tun? Ich werde in ca 14 Tagen noch mal in die Klinik müssen,ich denke, dort werden die Werte noch mal kontrolliert. Vielleicht ist es ja ein bisschen besser geworden. Ich wünsche dir einen schönen Tag u LG Seelenlos

Kommentar von coldwatermd am 7. Juni 2008 06:16

Milch und Milchprodukte sind entzuendungsfoerdernde Substanzen - und dass sie mit Kalzium helfen stimmt auch nicht so richtig. Krebs wird offenbar durch dauernde Entzuendungen im Koerper verursacht (vereinfacht gesagt). Deshalb ist es gut, alles Speisen wegzulassen, die Entzuendung foerdern. Milchprodukte, Zucker und kuenstliche Stoffe (wie Farben, Konservierungs- und Geschmacksstoffe - auch kuenstliche Suesstoffe - sind die Hauptverdaechtigen. Aber auch individuell: alles allergenen Stoffe verursachen Entzuendung im Koerper.

Und wenn Du das hinkriegst: Versuch Dich nicht wie ein Karnickel im Scheinwerferlicht auf den Krebs zu konzentrieren (so schwer es auch faellt). Mach was Schoenes, erlaube Dir, endlich Deine Traeume zu leben! Liebe!

Ich druecke Dir die Daumen.

Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Authorin.

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 9. Juni 2008 08:13

Guten Morgen, vielen Dank für die Antwort. Bei deinem letzten Satz habe ich Gänsehaut bekommen u sofort überkommt mich ein Gefühl der Traurigkeit. Ich bin einfach nur da. In und um mich, verspüre ich nur Leere. Am Dienstag werde ich noch mal in die Klinik gehen u hoffe, dann den richtigen Weg zu finden. Träume habe ich genug...nur sie leben? Ich gestehe sie mir nicht zu u habe auch große Angst. Bleibe lieber in Deckung. Liebe... ja Liebe, ich sehne mich schon nach ihr. Annehmen, halten u genießen ist ein Problem. Einen Menschen gibt es, da würde ich versuchen wollen, mich fallen zu lassen u wieder lernen was/wie Liebe ist. Leider wird es nicht gehen. Die Vernunft u die Umstände sorgen für Ordnung. Also träume ich weiter. Darf ich dich fragen, du bist Ärztin...für was? Authorin...Was hast du geschrieben? Ich wünsche dir einen schönen Start in die Woche u LG Seelenlos

Kommentar von coldwatermd am 9. Juni 2008 17:11

Ich krieg immer eine Gaensehaut wenn ich Deinen Namen "Seelenlos" lese...

Ich weiss nicht, ob Du medizinisch depressiv bist oder eingefangen in einer Lebenssituation, vor der Du verzweifelst und nicht glaubst, dass Du sie aendern kannst.

Wir alle koennen alle Situationen veraendern. Manchmal ist der Preis ziemlich hoch, aber so an Sebstzerstoerung herumzukriechen wie Du ist auch gefaehrlich. Entschuldige, dass ich so direkt bin. Als ich jung war, war ich oft in verzweifelten Situationen. Irgendwann hab ich kapiert, dass mein Leben meins ist - und hab etwas veraendert. Seitdem ist mein Leben wunderbar. Manchmal hart - aber immer wunderbar.

Hochdosiertes Fischoel koennte Dir elfen. Ich wuerde auch Johanniskraut versuchen. Und eine ansonsten gesunde Lebensweise.

Ich bin Aerztin fuer Innere Medizin hier in USA, und habe einen "Arzt fuer Naturheilkunde" Titel in Deutschland. Und meine Buecher (leider in Englisch) versuchen, diese beiden Gebiete ("normale" Medizin und Naturheilkunde) zu verbinden. Eigentlich beruht alles nur auf gesundem Menschenverstand. Die Titel sind "Healthy to 100: Aging with Vigor and Grace" und "Health20 - Tap into the Healing Power of Water".

Wenn Du mir privat schreiben willst: Dies ist meine email: coldwatermd @ yahoo.com.


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