Frage von Cuj24, 54

Hormonspiegel, Nebenwirkungen - Vergleich Sex & Drogen?

Ich habe mich etwas gefragt, zwar habe ich schon einige Vermutungen, finde es aber dennoch spannend und frage deshalb hier.

Und zwar geht es um einen Vergleich zwischen der Nachwirkung von Drogen und der Nachwirkung von Sex bzw. Masturbation.

Viele Drogen wie beispielsweise Ecstasy sorgen ja bekanntlich für eine übermäßige Ausschüttung gewisser Botenstoffe (z.B. Dopamin, Serotonin). Da der Körper den Hormonspiegel wieder auf sein Normales Level bringen muss, kommt es bei Konsumenten oftmals am nächsten Tag zu schlechter Laune, leichten Depressionen etc.

Wie Verhält sich das beim Orgasmus? Angenommen eine Person hat übermäßig viele Orgasmen, können hier ähnliche Effekte auftreten?

Ich bedanke mich im Voraus.

Antwort
von voayager, 5

Ich kann nur für das männl. Geschlecht sprechen. Viele Orgasmen in kurzer Zeit erzeugen ein Gefühl der Leere. Das hat aber auch was mit der Produktion von spermien zu tun, die als etwas Kostbares und daher in der Hetrstellung aufwendig energieverbrauchend dann ist. Bei der Frau entfällt das, sie dürfte zumindest weniger energiezehrend davonkommen.

Ob nun alle alle Neurotransmitter in die Präsynapsen zurückkehren wage ich zu bezweifeln. Das sollte erst mal per Link gesichert sein, ansonsten bleiben Zweifel zurück.

Antwort
von SialomAsks, 15

Durch viele Orgasmen in einem kurzen Zeitraum sollte sich da eigentlich nicht viel tun. Die in Ecstasy enthaltenen Wirkstoffe (vor allem MDMA) sorgen ja zum Beispiel dafür, dass zum Beispiel Seretonin länger "draussen" bleibt und somit länger wirkt. Nach einem Orgasmus wird zwar auch Seretonin ausgeschüttet, dieses kehrt jedoch schon nach kurzer Zeit wieder in die Rezeptoren (?, bin mir nicht mehr 100%ig sicher was die ganzen Bezeichnungen angeht) zurück. Um am nächsten Tag durch zu viele Orgasmen über einen ähnlich ausgebeuteten Hormonhaushalt zu verfügen müsstest du wohl ziemlich oft zum Höhepunkt kommen. Ich würde sagen das ist micht machbar.
LG, Sialom

Kommentar von theantagonist18 ,

Zur Ergänzung: Serotonin wird, wie das für Neurotransmitter so üblich ist, präsynaptisch wieder in Vesikeln aufgenommen.

Kommentar von SialomAsks ,

Danke :)

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