DieAbby am 17.11.2008 um 1:15 Uhr
Ich seh grad eine Reportage auf Phoenix. Darin gehts um Schwule und auch, wie die Kirche dazu steht. Die Eltern von den Männern, sagen sie akzeptieren die Sexualität ihres Kindes und hauen im gleichen Satz so etwas raus wie: "Ich hab gelernt mit diesem Problem umzugehen." oder "Für m ich wäre die Nachrricht, dass mein Sohn tot ist, nicht schlimmer gewesen."
Gibt es in Deutschland echt noch so rückschrittliche Regionen?
Kaum hat sich der Sohn geoutet, interessieren die Eltern sich dann dafür, dass die Kirche Schwule akzeptiert...also hat Toleranz oder Akzeptanz immer noch etwas mit Betroffneheit zu tun?!
Was meint ihr?
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Alles auf der Welt ist relativ(Albert Einstein).Ja und leider gibts immer noch Menschen,die da leider sehr hinterm Mond wohnen.Bevor ich letztes Jahr meinen Mann kennen gelernt u.geheiratet habe-weil ich einfach mein Leben doch noch anders gestalten wollte ;o) war ich sieben Jahre lang mit einer Frau zusammen und durfte nach meinem damaligen comingout erfahren, wie die Leute erst reden und sich unmittelbar benehmen,das war meistens nicht identisch und ich habe meinen Freundeskreis bis auf zwei von zehn Leuten irgendwie"verloren",weil es immer noch hieß"mach doch nicht son Scheiß","geh doch mal zum Arzt und laß Dich untersuchen"oder "mein Gott,was mußt du von den Männern enttäuscht sein,dass Du jetzt schon auf Weiber stehst".All diese Leute hab ich dann hinter mir gelassen,weil egal,ob ich vorher einen Mann geliebt habe oder eine Frau,ich liebte doch den Menschen ansich.Aber extrem ätzend finde ich auch,dass in allen Köpfen bei dem Wort schwul oder lesbisch immer gleich der Sex im Vordergrund steht...zum Ko....!Leider immer noch ein Tabuthema für Viele,aber die Erziehung ist leider auch oft dran schuld.Bei vielen alten Leuten ist das alles nur eine Sache ihres Familienrufs("was sollen die Nachbarn sagen,was sollen die Leute sagen...?")Mein Gott,wir leben im Jahr 2008,Leute macht Euch mal locker! Nun habe ich im Sommer dieses Jahres meinen zweiten Sohn zur Welt gebracht.Der Älteste ist 15,mein Jüngster 4Monate und soll ich Dir was sagen? Sollten Sie später lieber mit einem Mann zusammenleben wollen oder sich in einen Mann verlieben,würd ich sie nochmal so lieb haben!Es sind meine Kinder und sie sollen glücklich werden, denn dann bin ich es auch.Das gilt natürlich auch für alle anderen Homosexuellen ;o) Sie leben nunmal so wie sie sind und sind glücklich dabei,allein das zählt.Aber leider wird es immer Diskriminierung geben.Ob schwul,lesbisch,behindert,dick oder dünn....schade.Lieben Gruß

tja akzeptiert zu werden ist und bleibt die größte herausforderung an den menschen.

Ich glaube man muss die Ansicht der Eltern auch respektieren,sie haben einen anderen Blickwinkel.Es hängen Enkel etc.davon ab,wir sind jünger und können auch leicht liberal sein,da wir es von aussen betrachten.Und dann sehen es Männer und Frauen auch sehr unterschiedlich.Für mich sind Lesben auch nicht krank,muss sie aber nicht haben.Krank sind sie natürlich nicht,vielleicht die Leute die es so sehen,siehe Wahlkampf Amerika,die Dame hatte ja auch tausend Gründe gegen Alles!

Das sind nicht einzelne Regionen, sondern einzelne Menschen. Was für die einen völlig normal ist, kann für den anderen absolut krank sein. Grade wenn die Menschen persönlich betroffen sind, tun sie sich schwer, sich zu ändern.

Alles was nicht "normal" ist, ist "unnormal". Und auf alles "unnormale" reagieren Menschen etwas komisch. Das ist dann wieder "normal".
"unnormal" wird dann gerne mit "Krankheit" in einen Topf geworfen.
Das wird wohl noch ein wenig so bleiben, insgesamt denke ich, sind die Deutschen aber sehr fortschrittlich in der "Akzeptanz" von "unnormalem", verglichen mit arabischen Ländern zum Beispiel.

Wie geht denn die Psychologie mit diesem Thema um, weiß das jemand?
DieAbby am 17. November 2008 01:22 es ist biologisch bedingt, nicht psychisch...
Imbecillitas am 17. November 2008 01:24 biologisch??
ist schwerlich zu belegen sondern deine meinung.
DieAbby am 17. November 2008 01:27 ne nich meine, haben die in dem beitrag gesagt ;)
ich dachte es hat was mit "prägung" zu tun. also der eine mann hat z.b. schon mit 12 gemerkt, dass er mehr auf jungs stand...
Cattya am 17. November 2008 01:28 um zu wissen wie die gesellschaft damit umgeht, würde mich als erstes interessieren wie homosexualität in der psychologie definiert ist. diese frage galt der klärung deiner frage..
Imbecillitas am 17. November 2008 01:33 ja. fänd ich auch interessant.
DieAbby am 17. November 2008 01:34 meine mama ist psychologin, aber die schläft schon xD

Naja, das die Eltern einen "Freudentanz" machen braucht ja niemand erwarten. Fakt ist, das es "gegen die Natur" ist...sonst würde ja die Menschheit aussterben. Es ist und bleibt eine "Minderheit" die halt etwas "Besonderes" ist.
DieAbby am 17. November 2008 01:28 ja, aber dann ist doch nicht men erster gedanke: hui, was werden die nachbarn sagen? vllt werd ich nicht mehr zum stammtisch eingeladen...
Imbecillitas am 17. November 2008 01:38 so ist das halt mit kleinbürgerlichkeit und spießbürgertum.
uiuiui: ich muß das unkraut ausreißen, sonst erzählt der dr. papfe der frau rößner, daß unser garten verwahrlost ist...
DieAbby am 17. November 2008 01:39 wo es aufgeräumt ist, kehrt man den "schmutz" untern teppich ;)
sunpoint am 17. November 2008 01:40 Was ist denn dann Dein "erster Gedanke". Na prima, habe einen "tollen Sohn"? Es ist halt wie ein "Schock" das der Sohn anders ist wie die meisten anderen.
DieAbby am 17. November 2008 01:44 naja vllt...enkel krieg ich jetzt wohl keine...aber die anderen wären mir reichlich egal...
was heisst hier gegen die Natur? Dann ist aber z.B. Mongolismus ebenfalls gegen die Natur. Was zum Paradoxon führt, dass die Natur selber Erscheinungen zulässt, die "gegen die Natur" sind. Wie es zu Homosexualität kommt, wissen wir noch nicht. Es gibt vorderhand bloss Vermutungen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Homosexualität in der Evolution ihren "Sinn" hat. Es ist z.B. nicht ausgeschlossen, dass auch faktisch unfruchtbare Menschen ihren Beitrag zur Hebung der Vermehrungschancen beitragen.

Das ist nicht die einzige mittelalterliche Einstellung der Kirche. Doch auch ohne Religion gibt es noch genügend mittelalterlich denkende Menschen.
Initiale am 17. November 2008 07:34 Leider! Sind dann meist die Leutchen, die ihrer eigenen Meinung nach ein Ansehen zu verlieren haben, sollte rauskommen, das man einen Homosexuellen im engerem Bekanntenkreis hat.