Frage von Selinatici, 172

Homöpathie - Heilung oder Humbug?.Meine Frage wäre , glaubt ihr an die Heilung durch Homöpathie.Wenn ja wieso und wo ist sie euch begegnet.Wenn nein wieso ?

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Antwort
von uteausmuenchen, 99
nein

Also zunächst einmal: Wenn hier viele User antworten, dann bekommst Du so 20 bis 30 User in die Abstimmung.

In die Studienlage zur Homöopathie, die weit über 200 placebokontrollierte Studien umfasst, sind die Erfahrungen einigíger Tausend Patienten eingeflossen: Was meinst Du, was aussagekräftiger ist? ;-)

So. Dann muss man Deine Frage noch etwas genauer formulieren.

Denn natürlich werden Leute unter homöopathischer Behandlung gesund. Keine Frage. Wie willst Du das denn verhindern? Es werden bei den allermeisten Alltagskrankheiten die allemeisten Leute auch gänzlich ohne Behandlung wieder gesund.

Wenn Du eine Gruppe Patienten betrachtest und einfach abwartest, dann werden sich die Beschwerden dieser Patienten im Laufe der Zeit ändern. Bei einigen Patienten Deiner Gruppe werden sich die Beschwerden bessern, bei manchen werden sie verschwinden. Wie viele Besserungen es in Deiner Gruppe gibt, das hängt von der Art der Beschwerden ab. Bei Erkältung geht es fast allen nach 2 Wochen wieder Gut. Bei Krebs keinem.

Allein, dass sich jetzt also Leute melden und Dir erzählen "das Baby meiner Bekannten hat mit Homöopathie ganz problemlos Zähnchen gekriegt", das sagt leider über das Verfahren gar nichts aus.

Weil man solche Geschichten zu nahezu allen Krankheitsbildern auch mit Placebos (also Scheinmedikamenten) erlebt.

Und das ist der weit verbreitete Irrtum: wenn man ein Mittel einnimmt und es geht einem danach(!) besser, dann sagt uns das leider gar nichts darüber aus, ob wir richtig Glück hatten, von selber gesund wurden oder ob es eben doch ratsam wäre, beim nächsten Mal das Mittel wieder zu nehmen. Unser Erlebnis erzählt uns einfach nur, dass wir in der Gruppe der Patienten sind, die nach der Mitteleinnahme gesund wurden.

Um etwas über die Wirksamkeit eines Mittels herauszufinden, braucht es einen Vergleich: Wir müssen herausfinden, wie viele Menschen nahmen das Mittel - und danach ging es ihnen NICHT besser. Und am besten vergleichen wir auch noch mit den Leuten, die ähnlich krank waren, aber das Mittel nicht nahmen: Wie vielen ging es denn da besser und wie vielen nicht?

Erst der Vergleich aller 4 Gruppenverhältnisse sagt uns etwas, ob ein Verfahren "wirksam" ist - ob es etwas hinzufügen kann zu den Genesungen, die in einer Gruppe Patienten immer auftreten, wenn wir hinreichend lange zuschauen. Und besonders, wenn wir denen auch noch ein Placebo geben, ein Scheinmedikament, mit dem sie sich behandelt fühlen.

Und nach dieser Erklärung können wir uns anschauen, was hier für die Homöopathie rauskommt, wenn wir diesen Vergleich der Genesungszahlen sauber anschauen:

Homöopathika (also die Globuli selber) sind reine Placebos.

Das ist das übereinstimmende Ergebnis der naturwissenschaftlichen Betrachtung der Verdünnungen bis zum kompletten Fehlen einer Wirksubstanz (Ab einer C12 / D24 enthält das ganze Fläschchen Globuli keinen Wirkstoff mehr. Quelle z.B. http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/4504.htm#...
"The notion that water could hold imprints of solutions previously dissolved in it is so far removed from current scientific understanding that, as Professor David Colquhoun, Professor of Pharmacology at UCL, put it: "If homeopathy worked the whole of chemistry and physics would have to be overturned") und der Studienlage ((Quelle: z.B.: http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2015/mar/11/homeopathy-not-effective-for...
"These claims have been widely disproven by multiple studies, but the National Health and Medical Research Council (NHMRC) has for the first time thoroughly reviewed 225 research papers on homeopathy to come up with its position statement, released on Wednesday.
“Based on the assessment of the evidence of effectiveness of homeopathy, NHMRC concludes that there are no health conditions for which there is reliable evidence that homeopathy is effective,” the report concluded.")

Das Verfahren "Homöopathie" selbst hat natürlich Placeboeffekte und Behandlungseffekte. Dazu kommen bei der Homöopathie die langen und intensiven Patientengespräche. Und diese "sprechende Medizin" kann beim Patienten durchaus etwas "bewirken": Nämlich ihm ermöglichen, einen neuen Blickwinkel auf seine Beschwerden einzunehmen, sich anders mit ihnen zu arrangieren. Beschwerden sind ja nicht gleich Beschwerden, es macht einen Unterschied, wie wir sie empfinden.

Über diese Gespräche kann die Homöopathie also durchaus manchen Patienten helfen. Auch das belegen Studien:

http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/wirkt-homoopathie-und-we...
"Bei den sekundären Endpunkten Schmerzempfinden, Zahl der geschwollenen Gelenke, Patientenselbsteinschätzung auf Wochenbasis und Stimmung zeigten sich dagegen jeweils signifikante Vorteile für jene Patienten, die homöopathisch beraten wurden im Vergleich zu jenen, die nur medizinisch beraten wurden.
Das interessante Ergebnis ist nun, dass es innerhalb der Beratungsgruppen jeweils keinerlei Unterschiede gab. Es war also egal, ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell zubereitete homöopathische Medikamente bekamen, solange sie nur vorher homöopathisch beraten wurden. Anders gesagt: Reden ist wirksam, Globuli sind es nicht."

Das Problem ist, dass Homöopathen ihr Verfahren als Arzneimittellehre bewerben und darstellen - und das ist nicht richtig. Die Homöopathika sind Placebos. Wenn Du aber zu einem Therapeuten gehst, der meint, Dir mit den Globuli bereits eine wirksame Behandlung gegeben zu haben, dann kann es auch für den Patienten gefährlich werden: Denn wo eine echte Behandlung notwendig wäre, stellt eine Placebobehandlung einer Therapieverzögerung dar.

Aber auch da, wo der Therapeut weiß, dass er Placebos gibt, das aber anders darstellt, hat man ein medizinethisches Problem. Es gibt gute Gründe, warum wissentliche Placebobehandlungen problematisch sind - sie sind immer in gewisser Weise ein Vertrauensbruch zwischen Arzt und Patient. Besonders problematisch macht es aber der wissenschaftsfeindliche Überbau, ohne den die Homöopathie nicht zu haben ist.

Grüße

Antwort
von Auskunft, 56
nein

Die Homöopathie beruht auf einem längst überholten Bild von Krankheiten, d.h. ihrer Entstehung und ihrer Heilung. 

Vor über 200 Jahren, zu Zeiten Hahnemanns, dem Erfinder dieses Verfahrens, mag es, im Vergleich zu den damals üblichen rabiaten "Therapien", wie dem Adlerlass z.B., sinnvoll gewesen sein, den Patienten Mittel zu verabreichen, die in den höheren Verdünnungen, sogennanten "Potenzen", kein Molekül des ursprünglichen Wirkstoffes mehr enthielten.

Aber in der heutigen Zeit weiß man, dass dieses Prinzip, das da lautet: "Je höher eine Verdünnung ist ( bis hin zur völlogen Abewesenheit von Molekülen), desto höher ist die Wirkung", den Naturgesetzen widerspricht.

Wo nichts mehr nachweisbar ist, kann auch nichts wirken.

Diese Tatsache wird auch immer wieder durch Studien bestätigt, bei denen homöopathische Mittel bestenfalls (!) über den Placeboeffekt eine Wirkung erzielen, aber niemals durch das Mittel selbst.

Es gibt noch viele Argumente, die gegen die Homöopathie sprechen, das "Ähnlichkeitsprinzip" z.B., bei dem Hahnemann davon ausging, dass  Symptome durch verdünnte Mittel geheilt werden, die an gesunden
erwachsenen Versuchspersonen ähnliche Krankheitssymptome auslösen, wie
die an denen ein Patient leidet.

Einen guten, aufklärenden Artikel unter dem Titel "Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip" findest Du auf dieser Seite:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-homoeopathie-heilung-nach-dem-aehnlichkei...

Lies ihn Dir in Ruhe durch und frag Dich dann selbst:

" Homöpathie - Heilung oder Humbug?"

Ich habe mich für das zweite, äh dritte "H" entschieden.

Antwort
von Joe214, 6
ja

Meine Begründung ist vielleicht für manche nicht ganz nachvollziehbar, habe mich aber in meinem Studium mit Zellkomunikation und elektronischen Signalen im Körper befasst und habe mittlerweile folgendes Verständnis:

Bei der klassischen medikamentösen Behandlung werden oftmals Rezeptoren angesprochen um so Reize zu setzen oder zu verhindern. Bei der Homöopathie werden Informationen aus Stoffen soweit verdünnt, dass nur noch separierte Informationen vorhanden sind (Globuli arbeiten genau nach diesem Prinzip).

Diese Informationen werden dann vom Körper angenommen und können direkt verarbeitet werden, da nicht die Reitüberflutung auftritt, die bei einer Tablette losgeschwemmt wird.

Als Metapher kann man das Prinzip so verstehen als stünde man in einem Raum mit tausenden Menschen die alle gleichzeitig sprechen und man am Ende nicht mehr wei als davor, oder man setzt sich mit einer einzelnen Person zusammen die einem erklärt, was man wissen möchte - in diesem Fall was muss mein Körper machen um gesund zu werden.

Expertenantwort
von CalicoSkies, Community-Experte für Gesundheit, 36
nein

Es ist bewiesen, dass Homöopathie keine bessere Wirksamkeit als Placebomittel hat.

Mit "glauben" hat das wenig zu tun :)

Antwort
von HellasPlanitia, 108

Wissenschaftlich gesehen deutet nichts darauf hin, dass homöopathische Mittel mehr bewirken als ein Placebo. Das heisst, ich kann genausogut einen Cracker essen - die Wirkung ist dieselbe, wenn ich nur fest genug glaube, dass der Cracker mir helfen wird. Dass der Placeboeffekt wirkt, ist erwiesen, daran muss keiner glauben. Eine darüber hinausgehende Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln gibt es aber höchstwahrscheinlich nicht.

Kommentar von ettchen ,

Streiche "höchstwahrscheinlich". In den zwei Jahrhunderten die sie existiert,  konnte die Homöopathie keinen Wirknachweis erbringen. ^^

Kommentar von HellasPlanitia ,

Komplett ausschliessen können wir eine Wirkung aber auch nicht - deshalb, der Fairness halber, steht das "höchstwahrscheinlich" da. Genauso, wie man auch nicht ausschliessen kann, dass es unsichtbare Einhörner oder um den Merkur kreisende Vanillepuddingbecher gibt. Deren Existenz ist allerdings ebenfalls höchst unwahrscheinlich.

Antwort
von BurkeUndCo, 29
nein

Seit über 200 Jahren gibt es die Behauptungen der Homöopasthie, aber noch keinen einzigen echten Nachweis für die Wirksamkeit der Homöopathie.

Deshalb ist die Homöopathie nach aktuellem Wissen genau eines: Aberglaube.

Antwort
von Silenta15, 115
ja

Homöophatie ist eine glaubenssache. Wenn du glaubst das es nichts bringt ist es auch so.

Ich habe in der schule ein vortrag über homöophatie gemacht.

Antwort
von MariekeSchlote, 107

Hallo, ich glaube man muss selber daran glauben das es hilft. Ich glaube dran, und bei mir hilft es sehr gut. Ich habe immer so Bauchkrämpfe und mein Arzt meinte dass das Hilft.

Kommentar von Pangaea ,

Dann würde ich den Arzt wechseln.

Entweder er glaubt selbst daran, dann hat er nicht verstanden, was Wissenschaft bedeutet - oder er empfiehlt mir absichtlich ein Placebo, dann bedeutet das, er nimmt mich nicht ernst.

Antwort
von Andretta, 62
Bei einem klassischen Homöpath/in

Beim Arzt und beim klassischen Homöopathen.

Ich habe bei Mensch und Tier sehr gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht und kenne viele Leute, die das ebenfalls konnten. 

In Berlin gibt es mittlerweile einige etliche Kliniken, die auch Homöopathie verabreichen, wie z.B. die Charité.

Ich finde es sehr erfreulich, dass sich immer mehr Menschen mit einem offenen Horizont von müßigen Glaubenskriegen abwenden, was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass Schulmedizin und "Alternativ"Medizin oftmals Hand in Hand gehen. Sehr zum Wohle der Patienten. 

Kommentar von MalNachgedacht ,

was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass Schulmedizin und "Alternativ"Medizin oftmals Hand in Hand gehen. Sehr zum Wohle der Patienten. 

Vielleicht hilft ja die Lektüre Samuel Hahnemanns (der Herr der sich die Homöopathie vor über 200 Jahren ausgedacht hat) um zu erfahren was von diesem "Hand in Hand" gehen aus homöopathischer Sicht zu halten ist:

Lesen wir einfach mal im wichtigsten Buch aller Homöopathen - nämlich in Hahnemanns "Organon der Heilkunst" z.b. den § 52:

§ 52
Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann
sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen! 

Homöopathen glauben daran, dass Substanzen mit zunehmender Verdünnung immer wirksamer werden wenn man sie nur stufenweise verdünnt und dabei richtig schüttelt.

Die Medizin und Chemie (und auch die Allagsefahrung) lehren das genau Gegenteil - Substanzen verlieren mit zunehmender Verdünnung ihre spezifische Wirkung was sich auch nicht durch Schütteln verhindern läßt?

Wie soll man da bitte "Hand in Hand gehen" wenn doch ein offensichtichlicher Widerspruch vorliegt - denn beides kann nun mal genauso wenig richtig sein wie die Erde gleichzeitig eine Kuigel und eine Scheibe sein kann...

Übrigens ist die Berliner Charite keine homöopathische Klinik - allerdings gibt/gab es dort ein paar Homöopathen welche von der homöopathienahen Karl- und Veronika Carstens Stiftung gesponsert wurden.
z.B. Prof. Claudia Witt (deren Stelle mit 1 Mio Euro von der Carstens-Stiftung finanziert wurde um in deren Auftrag die Wirksamkeit der Homöopathie zu erforschen)

Zitat Frau Witt:

"Seit über fünf Jahren finden Sie von mir eine offizielle Stellungnahme zur Homöopathie im Internet. Meine Aussage – dass nicht belegt ist, dass homöopathische Arzneimittel mehr als ein Placebo sind – gilt auch heute noch"

Antwort
von Greenlady, 83
Bei einem klassischen Homöpath/in

A. Homöpathie ist Hilfe zur Selbstheilung mit natürlichen Mitteln, Ganzheits-Heilung, denn das Problem ist nicht unbedingt dort, wo es gerade auftaucht, sondern die Ursache liegt in der Regel woanders.

B. Schulmedizin ist Hilfe zur Behandlung von Symptomen - nicht Ursachen-Eliminierung und dafür werden dann Medikamente verabreicht, die die Symptome mildern oder eliminieren.

1. Das beste Beispiel: Wenn Krebs operiert wird, ist Krebs nicht die Ursache, sondern ein Resultat. Der Krebs wird entfernt, ohne herauszufinden, woher und wieso er eigentlich entstanden ist! Deshalb können sich nach einer OP leicht Metastasen bilden und streuen, denn die Ursache ist nicht gelöst.

2. Beispiel: Wenn ich in ein Auto den falschen Kraftstoff einfülle (Benzin anstatt Diesel), dann läuft das Auto nicht mehr. Danach den richtigen wieder einfüllen löst die Verursachung nicht, es läuft trotzdem nicht. Erst muß der ganze falsche Kraftstoff wieder heraus und der Motor "gereinigt" werden. Nur dann funktioniert die Maschine wieder. 

3. Beispiel: Wenn ich Kopfschmerzen habe, dann kann ich zwar eine Kopfschmerztablette nehmen, um die Symptome zu lindern oder zu eliminieren, aber die Kopfschmerzen sind durch etwas entstanden. Durch was? Kopfschmerzen sind eine deutliche Sprache des Körpers, daß ihm etwas nicht paßt, daß er mit etwas nicht fertig wird. Sei es ein Giftstoff / Zusatzstoff in der Nahrung, sei es zu viel Zucker oder Kohlenhydrate im generellen oder fehlende Vitamine und Mineralien, um eine optimale Funktion aufrecht zu erhalten. Wenn die Ursache nicht eliminiert wird, werden die Kopfschmerzen immer wieder auftauchen. Irgendwann lösen sich Kopfschmerzen und Tabletten ab und das Problem wird schlimmer.

Ergo: Das bedeutet, ob Kopfschmerzen oder Krebs, erst muß das eliminiert werden, was das Problem verursacht hat, erst dann kann der Körper wieder von selbst heilen!

Wenn bei der Homöphatie Globuli verabreicht werden, die nicht die Stärke von Pharmaprodukten aufweisen, dann ist das so gewollt. Denn Homöphatie Globuli sollen ja so wenig wirken wie möglich, damit so etwas entsteht wie: "siehste, hätte ich Dir gleich sagen können, daß das Zeug nicht funktioniert". Es gibt aber auch wirksame Kräuter (siehe auch Maria Treben und viele andere), die helfen die Symptome zu mildern, ohne schädliche Nebenwirkungen (gegen welche bei Pharma-Produkten dann wieder Gegenmittel verabreicht werden - ergo: Ein Medikament gegen das andere, aber die Ursache völlig außer Acht gelassen wird).

An den Unis wird studiert, wie man Krankheiten behandelt, nicht wie man Ursachen eliminiert! (Wohlgemerkt, ich rede hier nicht von Chirurgen, die bei Unfällen "reparieren" und wieder "zusammenflicken" - das sind wahre Könner!).

Zusammenfassend:

Kein Arzt kann einen heilen - auch kein Heilpraktiker kann einen heilen. Welche von beiden verursacht die geringsten Nebenwirkungs-Schäden bei der Symptomebehandlung?

Wenn ein Arzt oder Heilpraktiker ausgebildet ist, Ursachen zu finden und den Körper als Ganzes sieht, dann ist man in guten Händen und man wird Unterstützung finden bei der Symptomebehandlung ohne schädliche Nebenwirkungen und Hilfe finden bei der Ursachen-Eliminierung und dann kann der Körper mit der Heilung beginnen!

Mann stelle sich nur folgendes als Beispiel vor: Wenn man von jetzt an mit Ursachen-Eliminierung beginnen würde und in einem Jahr nur noch 50% der Bevölkerungen krank sein würde, was hätte das für eine Auswirkung auf:

Aktienmärkte
Verkauf von Pharmaprodukten
Krankenhausaufenthalte
Personal in der Gesundheitsindustrie
Monatliche Krankenkassenbeiträge wären nur noch ca. 1/3 bis 1/4 von den heutigen utopisch hohen Beiträgen

Wäre so eine Auswirkung wünschenswert? Ganz sicher nicht!

Liebe Grüße

-Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur- (von mir 2001, Californien)

Kommentar von MalNachgedacht ,

A. Homöpathie ist Hilfe zur Selbstheilung mit natürlichen Mitteln, 

Und wieso verursachen homöopathische Mittel dann (jedenfalls laut homöopathischer Lehre) bei Gesunden Symptome?

Ganzheits-Heilung, denn das Problem ist nicht unbedingt dort, wo es gerade auftaucht, sondern die Ursache liegt in der Regel woanders.

Nur interessiert sich die homöopathische Lehre nicht für die Ursachen von Krankheiten. Die Ursache ist ja aus homöopathischer Sicht eh immer die gleiche - nämlich eine "Verstimmung der Lebenskraft".

Für die homöopathische Behandlung sind nur die Symptome und die Begleitumstände relevant. Wodurch ein Fieber z.B. verursacht wird interessiert die "Ganheits-Heiler" nicht....

Und von Bakterien oder Viren weiß die homöopathische Lehre bis heute nichts.

B. Schulmedizin ist Hilfe zur Behandlung von Symptomen - nicht Ursachen-Eliminierung und dafür werden dann Medikamente verabreicht, die die Symptome mildern oder eliminieren.

Ach - erklär das doch mal bitte am Beispiel der Syphilis. Die Medizin heilt die bei rechtzeitiger Behandlung in fast allen Fällen mit Penicillin das die verursachenden Bakterien abtötet. 
Wie die Homöopathie Syphilis "heilt"  kann man daran sehen, dass die Krankheit auch in den 100 Jahren nachdem sich Hahnemann die Homöopathie ausgedacht hat weit verbreitet war.
Das änderte sich erst mit der Entdeckung von Penicillin..

1. Das beste Beispiel: Wenn Krebs operiert wird, ist Krebs nicht die Ursache, sondern ein Resultat. Der Krebs wird entfernt, ohne herauszufinden, woher und wieso er eigentlich entstanden ist! Deshalb können sich nach einer OP leicht Metastasen bilden und streuen, denn die Ursache ist nicht gelöst.

So so - und was genau ist nun z.B. aus homöopathischer Sicht eine Ursache für Hodenkrebs oder Leukämie bei Kindern.
Und vor allem wie sind da die Heilungsquoten bei homöopathischer Behandung?

2. Beispiel: Wenn ich in ein Auto den falschen Kraftstoff einfülle (Benzin anstatt Diesel), dann läuft das Auto nicht mehr. Danach den richtigen wieder einfüllen löst die Verursachung nicht, es läuft trotzdem nicht. Erst muß der ganze falsche Kraftstoff wieder heraus und der Motor "gereinigt" werden. Nur dann funktioniert die Maschine wieder. 

Hier geht es allerdings nicht um die Heilung von Autos sondern die Heilung von Menschen. Bei Menschen kann man keine Substanzen vollständig durch andere austauschen....

3. Beispiel: Wenn ich Kopfschmerzen habe, dann kann ich zwar eine Kopfschmerztablette nehmen, um die Symptome zu lindern oder zu eliminieren, aber die Kopfschmerzen sind durch etwas entstanden. Durch was?

Als ob die Homöopathie ausser Geschwurbel dazu irgendwelche Erkenntnisse hätte...

Kopfschmerzen sind eine deutliche Sprache des Körpers, daß ihm etwas nicht paßt, daß er mit etwas nicht fertig wird. Sei es ein Giftstoff / Zusatzstoff in der Nahrung, sei es zu viel Zucker oder Kohlenhydrate im generellen oder fehlende Vitamine und Mineralien, um eine optimale Funktion aufrecht zu erhalten

Auch lustig - also ob die homöopathische Lehre irgendetwas über Vitamine wüßte....

Übrigens haben in der Münchner Kopfschmerzstudie Homöopathen 98 Kopfschmerzpatienten ganz individuell nach den Regeln der Homöopathie behandelt. Allerdings bekam die Hälfte der Patienten ohne das Wissen der behandelnden Homöopathen und auch ohne das Wissen der Patienten in Wahrheit die ganze Zeit nur Zuckerpillen statt der indnividuell für sie vorgesehenen Globuli. 
Resultat: Die Behandungsresultate in beiden Gruppen waren praktisch identisch. Die Patienten die Zuckerpillen statt Globuli bekamen waren im Schnitt ihre Kopfschmerzen sogar etwas früher los....

Wenn die Ursache nicht eliminiert wird, werden die Kopfschmerzen immer wieder auftauchen. Irgendwann lösen sich Kopfschmerzen und Tabletten ab und das Problem wird schlimmer.

Die Homöopathie kann aber keinen Vitamin-Mangel und keinen Mineraienmangel diagnostizieren...und wenn die Kopfschmerzen durch einen Tumor im Kopf verursacht werden findet den die Homöopathie auch nicht als Ursache....

Wenn bei der Homöphatie Globuli verabreicht werden, die nicht die Stärke von Pharmaprodukten aufweisen, dann ist das so gewollt. Denn Homöphatie Globuli sollen ja so wenig wirken wie möglich, damit so etwas entsteht wie: "siehste, hätte ich Dir gleich sagen können, daß das Zeug nicht funktioniert"

Mit der Begründung könnte man auch ein Glas Wasser verordnen - wirkt ja auch "so wenig wie möglich"....Homöopathen verordnen stattdessen eben Zuckerpillen...

.Es gibt aber auch wirksame Kräuter (siehe auch Maria Treben und viele andere), die helfen die Symptome zu mildern, ohne schädliche Nebenwirkungen

Aber nicht doch - Maria Trebens "Schwedenkräuter" heilen doch "laut alter Handschrift" vom Fußpillz zu Krebs so ziemlich alles - und schön machen sie obendrein auch noch:

http://heil-therapeutin.de/pia/Downloads_files/Kleiner%20Schwedenbitter.pdf

Kommentar von Greenlady ,

Gut daß ich kein Homöphat bin! :o)

Sie haben Recht, auch die Homöphatie betreibt in den meisten Fällen nur Symptomebehandlung, zwar auf natürlichere Weise, aber eben doch nur Symptomebehandlung.

Es gibt jedoch etliche Homöphaten, die sich eben auch auf dem Gebiet der Ursachen-Eliminierung spezialisiert haben. Deswegen schrieb ich ganz unten in meiner Beantwortung, daß man in guten Händen ist bei Ärzten und Homöphaten, die sich auf diesen Gebieten auskennen.

Und das ist der Zeitpunkt, wenn solche Profis eben die Ernährungs-Spezialisten brauchen, denn man "Ist was man Isst!" Die allermeisten Probleme entstehen durch falsche Ernährung, durch Chemie in der Nahrung, durch Überzuckerung (dazu gehört eben auch Krebs, Diabetis usw.) und noch einiges mehr, aber das nur am Rande.

Die allermeisten Krankheiten entstehen durch obiges und dann in Folge durch falsche Behandlungen.

Übrigens, mehrere Gläser Wasser zu verordnen würde schon einigen helfen, weil die meisten Wasser mit Sodas verwechseln. Schon allein das weglassen von Sodas und derartigen Getränken im Austausch mit Wasser würden diverse Probleme in der Tat lösen. Denn Wasser ist LEBENSMITTEL, alles andere sind Genussmittel! Ganz einfach, die meisten Menschen trinken überhaupt nicht ausreichend Wasser!

Und Sie haben auch Recht, Homöphaten und Krebs-Ursache, das wissen auch hier die wenigsten. Aber auch nicht die Schulmedizin! Erstaunlich ist, dass es noch nie so viele Krebsfälle gab in einer modernen Welt wie der unseren, wie heute. Offensichtlich ist die Schulmedizin auch nicht in der Lage, die Krebs-Erkrankungsraten zu reduzieren. Wie gesagt - ganz im Gegenteil (ist ja auch nicht gewollt, da es eine Milliarden-Industrie ist). Das muß einen doch schon stutzig machen oder?

Bio-Penicilline übrigens waren eine der segensreichen Errungenschaften aus der Bio-Chemie, die dann mehr und mehr "ver-chemisiert" wurden (siehe Antibiotika-Resistenz).

Wie schon erklärt - es gibt überall Vor- und Nachteile und diversen Behandlungen - wichtig ist jedoch IMMER DIE URSACHENERMITTLUNG - und da verläßt man sich doch gerne allzu sehr auf die Weißen Kittel, die dies völlig ignorieren.

Beste Grüße

Kommentar von MalNachgedacht ,

Gut daß ich kein Homöphat bin! :o)

In der Tat...

Sie haben Recht, auch die Homöphatie betreibt in den meisten Fällen nur Symptomebehandlung, zwar auf natürlichere Weise, aber eben doch nur Symptomebehandlung.

Die Homöopathie behandelt ausschließlich auf Basis der Symptome - wobei sie sich auch obendrein auf Symptome beschränkt die ohne nennenswerte technische Mittel feststellbar sind. Solange der Tumor im Gehirn keine Probleme macht ist er für Homöopathen z.B. zwangsläufig unsichtbar und nicht relevant...

Es gibt jedoch etliche Homöphaten, die sich eben auch auf dem Gebiet der Ursachen-Eliminierung spezialisiert haben. 

Mag sein - es gibt auch Homöopathen die chirurgische Eingriffe durchführen - nur hat beides nichts mit Homöopathie zu tun

Die allermeisten Probleme entstehen durch falsche Ernährung, durch Chemie in der Nahrung, durch Überzuckerung (dazu gehört eben auch Krebs, Diabetis usw.) und noch einiges mehr, aber das nur am Rande.

Na ja - es gibt natürlich diverse Krankheiten bei denen die Ernährung eine mehr oder weniger große Rolle spielt. Es gibt allerdings auch reichlich Krankheiten die nichts mit der Ernährung zu tun haben. Das Kinder an Waldorfschulen viel häufiger an Masern erkranken wie Kinder an anderen Schulen dürfte wohl eher an der niedrigen Masern-Impfquote dort liegen als an der dort beliebten Bio-Kost.

Umgekehrt dürfte die weltweite Ausrottung der Pocken und die fast weltweite Ausrottung von Polio kaum der weltweit tollen Ernährung zu verdanken sein...

Aber auch nicht die Schulmedizin! 

Falsch - die Schulhomöopathie weiß bei keiner Krebsart etwas über die Ursachen während die wissenschaftliche Medizin bei diversen Krebserkrankung sehr wohl etwas über die Ursachen weiß - z.B. das Gebärmutterhalskrebs in circa 3/4 aller Fälle durch eine Infektion mit bestimmten Viren verursacht wird oder das Rauchen das Risiko für Lungenkrebs erhöht - ebenso wie radioaktive Strahlung usw. 

Von all dem weiß die Homöopathie als Lehre bis heute nichts...

Erstaunlich ist, dass es noch nie so viele Krebsfälle gab in einer modernen Welt wie der unseren, wie heute. Offensichtlich ist die Schulmedizin auch nicht in der Lage, die Krebs-Erkrankungsraten zu reduzieren.

Daran ist überhaupt nichts erstaunlich - die allermeisten Krebserkrankungen treten mit zunehmenden Alter häufiger auf (was auch wissenschaftlich erklärbar ist weil bei jeder Zellteilung die Gefahr von Replikationsfehlern  / Mutationen besteht welche eine Zelle entarten lassen können)

Zu Hahnemanns Zeiten lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei circa 40 Jahren (woran übrigens auch die Erfindung der Homöopathie nichts geändert hat).
Im Alter bis 40 ist Krebs auch heute eine recht seltene Erkrankung - und wurde obendrein früher oft auch gar nicht korrekt als Todesursache diagnostiziert.

Heute beträgt die Lebenserwartung knapp 80 Jahre - und es gibt obendrein auch noch durch die viel niedrige Geburtenrate (heute knapp unter 2 Kinder pro Frau - zu Hahnemanns Zeiten > 5 Kinder pro Frau) anteilig viel mehr alte Menschen als junge.

Wenn man (und das muss man sinnvollerweise) die Zahlen altersbereinigt vergleicht - also z.B. wieviel Prozent der heute 50-jährigen an einer Krebserkrankung leiden und wieviel Prozenz der 50-jährigen z.B. vor 80 Jahren an Krebs litten

DANN

sind die allermeisten Krebserkrankungen rückläufig - altersbereinigt sterben also immer weniger Menschen an Krebs.

Die einzig größere Ausnahme war zeitweise Lungenkrebs bei Frauen - was daran lag das Rauchen früher für Frauen verpönt war aber irgendwann in der 70er Jahren beliebt wurde....''

Wer lange leben will sollte in ein Land gehen in dem die meisten Menschen an Krebs sterben. Wer umgekehrt nicht an Krebs sterben will solle Länder mit niedriger Lebenserwartung bevorzugen - z.B. Somalia. Da stirbt fast keiner an Krebs....

Wie gesagt - ganz im Gegenteil (ist ja auch nicht gewollt, da es eine Milliarden-Industrie ist). Das muß einen doch schon stutzig machen oder?

Ich wüßte nicht wieso - das wir trotz Pharmaindustrie nun mal früher oder später müssen aber sich die durchschnittliche Lebenserwartung seitdem es so etwas wie eine Pharmaindustrie gibt praktisch verdoppelt hat während sich zuvor jahrhundertelang diesbezüglich fast nichts getan hat macht mich nicht stutzig - es solle eher Homöopathen stutzig machen warum sich in den 100 Jahren nach Erfindung der Homöopathie praktisch nichts an der Lebenserwartung verbessert hat..

Bio-Penicilline übrigens waren eine der segensreichen Errungenschaften aus der Bio-Chemie, die dann mehr und mehr "ver-chemisiert" wurden (siehe Antibiotika-Resistenz).

Was um alles in der Welt ist ein "Bio-Penicillin" im Unterschied zu einem nicht "Bio-Penicillin" - und was hat die "verchemisierung" mit Antibiotika-Resistenzen zu tun?

Krankheitserreger werden auch gegen "natürliche" Substanzen resistent - deswegen nützt Chinin heute auch nicht mehr viel gegen Malaria...

Kommentar von Greenlady ,

Leider habe ich nicht die Zeit auf alle Ihre Punkte einzugehen. Ich will Sie auch gar nicht von Ihren Überzeugungen abbringen. Es ist wie mit dem Glauben. Man glaubt an irgend etwas oder nicht.

Fakt ist: Masern an Waldorfschulen sind überhaupt nichts Schlimmes. Es wurde von der Pharma zu etwas Schlimmem gemacht. Als Kinder hatten wir alle Masern und sind daher lebenslang geschützt. Da blieben wir eben mal 10-14 Tage zu Hause, na und? Was sind 14 Tage gegen eine lebenslange Immunität? Selbst unser damaliger Hausarzt empfahl uns von einer Impfung abzusehen und die Krankheit einfach durchzumachen. Es hat unser ganzen Familie nicht geschadet (und wir sind eine große Familie!) auch unsere ganze Verwandtschaft, Bekannte und Freunde durchlebten Masern - das war damals einfach normal. Heute macht man ein Drama draus! Wozu? Klar! Impfungen bringen eben Geld!

Da Bill Gates ja nun in die Impf-Industrie investiert hat, muß die Kohle ja fließen. Und wenn nicht, dann erfindet man eben wieder irgendwelche Pandemien, damit die Leute wieder brav zum Impfen gehen und die Aktienkurse steigen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Es ist wie mit dem Glauben. Man glaubt an irgend etwas oder nicht.

Ob homöopathische Mittel besser oder auch nur anders wirken als Zuckerpillen muss man nicht glauben - dass kann man durch randomisierte placebokontrollierte Doppelblindtests ganz einfach und objektiv überprüfen. Dieses Testverfahren wurde übrigens 1835 in Nürnberg von Homöopathen erfunden....

Es ist also eben gerade nicht so wie mit dem Glauben....

Fakt ist: Masern an Waldorfschulen sind überhaupt nichts Schlimmes. Es wurde von der Pharma zu etwas Schlimmem gemacht. 

Fakt ist das von Verfügbarkeit von Antibotika (mit denen man die häufigste tödliche Masernkomplikation - nämliche bakterielle Lungenentzündungen als Superinfektion) bis zu 3% eines Jahrgangs an Masern gestorben sind.
Bei heutigen Ausbrüchen der ach so harmlosen Masern stirbt circa eines von 1000-3000 erkrankten Kindern.

Da es vergleichsweise wenige Waldorfschulen gibt und selbst dort Masernausbrüche (im Vergleich zur Vorimpfära) relativ selten sind was die Waldis der Herdenimmunität verdanken sind die Waldorfschüler sozusagen statistisch selten "dran".
(In Deutschland gibt es pro Jahr größenordnungsmässig durchschnittlich 3000 Masernfälle. Auch wenn die wenigen Waldorfschüler da stark überproportional vertreten sind kommen sie nur auf vielleicht 100 "Waldi-Fälle" pro Jahr - entsprechend ist auch nur alle 10 bis 20 Jahre mit einem Maserntodesfalls bei einem Waldorfschüler zu rechnen - und man darf wohl davon ausgehen das der von den nicht impfenden Angehörigen nicht an die große Glocke gehängt wird.

Wären alle so "schlau" wie die Waldis und würden auf die Masernimpfung verzichten dann würde praktisch jedes Kind die Masern bekommen - d.h. pro Jahr circa 600.000 Masernfälle in Deutschland und entsprechend circa 200-600 tote Kinder pro Jahr.
Also circa 10-30 komplette Schulklassen die jedes Jahr an den so harmlosen Masern sterben würden...

Als Kinder hatten wir alle Masern und sind daher lebenslang geschützt. 

ein Nachbarskind das an der Grundschule eine Klasse über mir war erlitt durch eine Masernerkrankung eine schwere Enzephalitis und war anschließend geistig den Rest ihres vergleichsweise kurzen Lebens geistig behindert - was sich darin äußerte dass sie geistig auf dem Stand einer Drittklässerlin stehen geblieben ist bis sie mit 27 Jahren starb. Aber immerhin - den Rest ihres Lebens war sie tatsächlich gegen Masern geschützt.
Heute kann man das auch per zweifacher Impfung erreichen - und ist damit nicht nur ein Leben lang vor Masern geschützt sondern gleich noch vor Mumps und Röteln obendrein.

Da blieben wir eben mal 10-14 Tage zu Hause, na und?

Es hatte eben nicht jeder das Glück. Manch "Dorftrottel" dürfte seinen Status früher einer vorherigen Masernerkrankung zu verdanken haben.

Und die Eltern von Michael, Max oder Natalie (alle als Kinder an Masern erkrankt und nach langem Leiden an der unheilbaren und stets tödlichen Masernkomplikation SSPE gestorben) würden Dir wohl was husten wenn Du denen mit  "Maser na und" kommst.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/lage-14-jaehriger-an-spaetfolgen-von-m...

Was sind 14 Tage gegen eine lebenslange Immunität?

Die lebenslange Immunität gibt es auch mit zwei Pieksern - und die sind verglichen mit einer Masernerkrankung weit risikoloser.

z.B. Häufigkeit einer Enzephalitis bei Masern circa 1:1000 - bei der Masernimpfung 1:1000 0000....

und wir sind eine große Familie!

Dann findet sich mit etwas "Glück" vielleicht auch der eine oder Mann in der Verwandschaft der z.B. "dank" Mumps kinderlos blieb...
Wenn eben nur 1 von 1000-3000 an Masern erkrankten Kinder auch an Masern stirbt ist es relativ wahrscheinlich das man keinen solchen Fall in der eigenen Verwandtschaft kennt.
Das Risiko ist deswegen trotzdem nicht klein - wer würde denn z.B. in ein Flugzeug steigen wenn jeder 1000. Flug mit einem für alle Passagiere tödlichem Absturz endet.....

Heute macht man ein Drama draus! Wozu? Klar! Impfungen bringen eben Geld!

Unsinn - Impfungen sparen Geld. Die Behandlung entsprechender Krankheiten wäre schon wesentlich teurer - von den teils lebenslangen Komplikationen (behinderte Kinder durch Röteln während der Schwangerschaft, lebenslange Lähmungen durch Polio usw.) mal ganz abgesehen. Da kommen schon bei einem einzigen Fall schnell hunderttausende von Euros zusammen.

Die Pockenimpfung bringt der Pharmaindustrie übrigens praktisch gar kein Geld mehr - denn dank der Pockenimpfung sind die Pocken ja weltweit ausgerottet.

Bei Polio steht die weltweite Ausrottung kurz bevor - sie scheitert noch an ein paar religösen Impfgegnern in Afghanistan und Pakistan. 
Aber wer weiß - vielleicht sind die ja in Wahrheit von der Pharmaindustrie gesponsert um die Ausrottung von Polio zu verhindern - wodurch dann ja die Polio-Impfung überflüssig würde.

Impfgegner als heimliche Undercover-Agenten der Pharmaindustrie würde zumindest einen gewissen Sinn ergeben...

Kommentar von MalNachgedacht ,

Kleine Korrektur: obiger Abschnitt sollte heißen

Fakt ist das vor Verfügbarkeit von Antibotika (mit denen man die häufigste tödliche Masernkomplikation - nämliche bakterielle Lungenentzündungen als Superinfektion behandeln konnte) bis zu 3% eines Jahrgangs an Masern gestorben sind.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Fakt ist: Masern an Waldorfschulen sind überhaupt nichts Schlimmes. Es wurde von der Pharma zu etwas Schlimmem gemacht. Als Kinder hatten wir alle Masern und sind daher lebenslang geschützt. Da blieben wir eben mal 10-14 Tage zu Hause, na und? 


Hier können Sie einen Bericht einer Waldorf-Mutti lesen die sich die Masernerkrankung ihrer eigenen Kinder als "spannende Bergwanderung mit ungewissem Ausgang" schön redet.

http://www.erziehungskunst.de/artikel/fruehe-kindheit/masern-zwischen-mut-und-me...

Hier mal ein paar "Perlen" aus dem "Erlebnisbericht" der esoterischen Mutter - für die Masern eine Art spannende Bergwanderung sind, die manche Kinder schaffen und andere eben  nicht. Nun ja - Anhroposophen glauben ja an Reinkarnation....da ist es wohl nicht so schlimm wenn ein Kind bei der Bergwanderung/den Masern tödlich verunglückt....



...Ich spreche mit dem Arzt, der Tom, zu Hause begleitet. Er sagt einen Satz, der mich nachhaltig beeindruckt: »Masern durchmachen ist wie in die Berge gehen.« Ich denke nach. Wie ist es, in die Berge zu gehen? Es ist ein steiniger Weg, der zum Gipfel führt, anstrengend und mühevoll, ein schmaler Grat. Mit Ehrfurcht erfüllt mich der Berg. Manche sind umgekehrt. Manche haben es nicht geschafft.
....

Die Ärztin sagt, sie kenne sich mit Masern nicht aus und möchte Rücksprache mit den Kollegen halten. Ich bekomme Vertrauen, da ist jemand ehrlich und bemüht zu helfen. Wir werden kurz danach in die Klinik bestellt, ein Familienzimmer wartet auf uns. Wie transportiere ich ein hochfieberndes Kind, das nicht mal mehr alleine zur Toilette gehen kann? Unbedingt liegend, sagt mir meine Dr. Glöckler. Ich organisiere den Krankentransport. »Mama, mir geht’ s nicht gut!« Da sagt Maya das, was ich seit Stunden spüre. Ich erkläre ihr, dass wir in die Klinik fahren. Der Krankenwagen kommt mit zwei Männern im kompletten Seuchenkostüm, Ganzkörperanzug, Mundschutz, Überschuhe, Handschuhe. Während mein Fieberthermometer 39,6 zeigt, misst das Ufoteam 40,3. Das ist ein Unterschied. Hatte sie also die ganze Zeit so hohes Fieber? Ich bin ein Stück weit froh, dass ich vor diesem Wissen geschützt war und auch, dass wir jetzt in die Nähe eines Arztes kommen. Zuflucht in der Berghütte. Klara und Pauline laufen noch, mit Mundschutz versehen, auf eigenen Füßen in die Klinik. Dann sind wir da.

Am Ostermontag erkranken auch Klara und Pauline. Die Ärzte laden uns ein zu bleiben...


Und nun Fleißaufgabe für Sie - was schätzen Sie wieviele Kinder man mit dem Geld was diese Aktion insgesamt gekostet hat gegen Masern/Mumps und Röteln hätte impfen können....





Kommentar von MalNachgedacht ,

Wie schon erklärt - es gibt überall Vor- und Nachteile und diversen Behandlungen - 

Auch noch über 200 Jahren gibt es keine soliden Belege dafür, dass homöopathische Globuli irgendeinen medizinischen Vorteil gegenüber Zuckerpillen hätten....
Genauso könnte man auch Argumentieren das Tieropfer bei der Behandlung von Fußpilz Vorteile und Nachteile hätten...

wichtig ist jedoch IMMER DIE URSACHENERMITTLUNG 

Die ist aber gemäß homöopathischer Lehre vollkommen unwichtig.

Hahnemann warnt sogar davor herausfinden zu wollen was die Ursache von Krankheiten ist. Historisch auch verständlich weil man zu seinen Lebzeiten eigentlich nur darüber "ins Blaue" spekulieren konnte ..

- und da verläßt man sich doch gerne allzu sehr auf die Weißen Kittel, die dies völlig ignorieren.

Dann sollte man Homöopathen meiden - die tragen nämlich auch öfters weiße Kittel und ignorieren die Ursachen von Krankheiten schon aus Prinzip....

Beste Grüße

Kommentar von Greenlady ,

Erstaunlich ist allerdings, daß Sie nur auf Homöopathen schimpfen und herumhacken! Bischen einseitig nicht war? Jedenfalls richten Homöopathen m.E. weniger Schäden an, als die herkömmliche Schulmedizin. Oder sind Sie etwa Mediziner, dem einige Patienten zu Homöopathen übergelaufen sind? Reagieren Sie deshalb so sauer?

Ein bischen mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, wäre jedem Patient zu empfehlen, dann können Homöopathen eine bereichernde beratende Ergänzung dazu sein, genauso wie Ärzte auch.

Man muß sich die Homöopathen auch aussuchen genauso wie die Ärzte. Es ist wie mit den Handwerkern, es gibt eben gute und weniger gute.

Der relativ weit verbreitete Eindruck, daß die Behandlungen von Homöopathen im allgemeinen wenig oder nicht helfen würden, liegt daran, daß es von der Pharma so gewollt ist. Auch Homöopathen sind an ihre "Lizenz-Vorschriften gebunden", wer die gesetzte Linie überschreitet und womöglich zu erfolgreich berät, verliert u.U. seine Lizenz. Schließlich ist mit Homöopathen nicht so viel Geld zu verdienen wie mit Schulmedizin und deren Pharmaca. Wer der Industrie zu sehr schadet, wird eben "dis-lizensiert".

Und nun Schluß mit der Rum-Hackerei, das ist kindisch und sehr kurzsichtig.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Erstaunlich ist allerdings, daß Sie nur auf Homöopathen schimpfen und herumhacken! Bischen einseitig nicht war? 

Wenn es Sie tröstet - ich "hacke" auch auf Vertretern der anthroposophischen Medizin oder auf Schüssler-"salz" Jüngern, Bachblüten-Esoterikern und Nahrungsergänzungsmittelverkäufern herum...

Fällt vielleicht nicht so auf weil die hier deutlich schwächer vertreten sind als die Homöopathen...

Jedenfalls richten Homöopathen m.E. weniger Schäden an, als die herkömmliche Schulmedizin. 

Was macht Sie da so sicher - nur weil die Zuckerpillen aktiv keinen Schaden anrichten können sie durch die Verzögerung einer wirksamen Behandlung sehr wohl Schäden verursachen - durchaus auch tödliche.

Es sind z.B. schon Menschen an Malaria gestorben die meinten sie könnten sich  mit homöopathischen Mitteln vor Malaria schützen.
Auch die unter Homöopathen weit verbreitete Ablehnung von Impfungen dürfte schon Todesfälle verursacht haben.

Oder sind Sie etwa Mediziner, dem einige Patienten zu Homöopathen übergelaufen sind? Reagieren Sie deshalb so sauer?

Auch da kann ich sie beruhigen - ich bin kein Mediziner, kein Arzt und kein Heilpraktiker...und ich habe auch keine Pharmaaktien oder ähnliches....

Ein bischen mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, wäre jedem Patient zu empfehlen, dann können Homöopathen eine bereichernde beratende Ergänzung dazu sein, genauso wie Ärzte auch.

Die sogenannte "Eigenverantwortung" die der Kranke in der Alternativmedizin übernehmen soll ist stellenweise schon zynisch. 

Geht der "alternative Zauber" in die Hose kann man dann ganz praktisch die Verantwortung für den Fehlschlag dem Patienten zu schieben......

Man muß sich die Homöopathen auch aussuchen genauso wie die Ärzte. Es ist wie mit den Handwerkern, es gibt eben gute und weniger gute.

Auch so ein Standardspruch von Anhängern sogenannter "Alternativmedizin" - weder werden Harry Potters Zaubersprüche dadurch wirksam dass man sich gut mit den entsprechenden Romanen auskennt noch werden homöopathische Globuli dadurch wirksamer das man sich mit gut mit Homöopathie auskennt.

Der relativ weit verbreitete Eindruck, daß die Behandlungen von Homöopathen im allgemeinen wenig oder nicht helfen würden, liegt daran, daß es von der Pharma so gewollt ist.

Selbst saubere Tests die von Homöopathen selbst durchgeführt wurden zeigen dass homöopathische Mittel nicht besser wirken als Zuckerpillen.

Die Hersteller der homöopathischen Zuckerpillen (ob nun DHU, Weleda oder Heel) sind übrigens selbst alle Teil der Pharmaindustrie - und z.B. allesamt Mitglied im Bundesverband der pharmazeutischen Industrie - dem Lobbyverband der Pharmaindustrie...

Heel ist z.B, im Alleinbesitz des Großindustriellen Stefan Quandt. Der ist nicht dafür bekannt dass er sich besonders für Alternativmedizin interessiert aber für guten Renditen schon....

 Auch Homöopathen sind an ihre "Lizenz-Vorschriften gebunden", wer die gesetzte Linie überschreitet und womöglich zu erfolgreich berät, verliert u.U. seine Lizenz.

Mal Butter bei den Fischen. Von welchen "Lizenz-Vorschriften" reden Sie da konkret?

Schließlich ist mit Homöopathen nicht so viel Geld zu verdienen wie mit Schulmedizin und deren Pharmaca.

Richtig - was schlicht daran liegt das Homöopathie eben nicht viel taugt und deswegen weltweit gesehen kaum Verbreitung gefunden hat....

Oder wurde der Siegeszug der Homöopathie gar durch eine weltweite Verschwörung der Pharmaindustrie verhindert - die es vor 100 Jahren noch gar nicht gab?

Kommentar von BurkeUndCo ,

Meinider ist Ihre Argumentation fehlerhaft:

edenfalls richten Homöopathen m.E. weniger Schäden an, als die herkömmliche Schulmedizin.

Natrürlich haben chemische Medikamente Nedbenwirkung und können auch schaden, aber dafür besitzen sie auch eine nachgewisene Wirkung und erzeugebn mehr Nutzen als Schaden.

Bei der Homöopathie gibt res zwar keine direkten negativen Wirkungen, weil die Globuli eben überhaupt keinen Wirkstoff enthalten. Bei jedem anderen Verkaufsgeschäft würde das unter der Bezeichnung "Betrug" laufen, dass etwas verkauft witrd, in dem nachgewiesener Maßen keinerlei Inhalt enthalten ist.

Kommentar von MalNachgedacht ,

-Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur- (von mir 2001, Californien)


Skandal - dann hat Richard von Weizsäcker das wohl 2001 von Dir geklaut....

http://gutezitate.com/zitat/112775



Kommentar von Greenlady ,

Na ist doch großartig! Dann hatten wir beide dieselben Erfahrungen!

Richard von Weizsäcker war ein weiser Mann! Wenn sich die heutige DEUTSCHE Politik nach seinen Weisheiten richten würde, dann wären wir souverän und unabhängig von Monetären Diktaturen, die sich Demokratien nennen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Na ist doch großartig! Dann hatten wir beide dieselben Erfahrungen!

nicht nur die gleiche Erfahrung sondern obendrein auch noch wortwörtich die gleiche Formulierung für diese Erfahrung....
Allerdings ist diese Erfahrung mit der Natur für die Homöopathie reichlich belanglos - da Homöopathie kein Naturheilverfahren ist und auch weniger mehr mit Natur zu tun hat als die wissenschaftliche Medizin

Kommentar von MalNachgedacht ,

A. Homöpathie ist Hilfe zur Selbstheilung mit natürlichen Mitteln, 

Ach ja - was ist an homöopathischen Mitteln wie "Arsen" oder "Mecurius" (Quecksilber) oder "Plutonium nitricum" oder "Berliner Mauer" , Blei oder Coca Cola eigentlich  "natürlich"?

Kommentar von uteausmuenchen ,
Homöpathie ist Hilfe zur Selbstheilung mit natürlichen Mitteln,
Ganzheits-Heilung, denn das Problem ist nicht unbedingt dort, wo es gerade auftaucht,

Greenlady,

Vielleicht sollte man diesen Werbespruch doch etwas gerade rücken.

1) Homöopathika sind keine "natürlichen Mittel", denn mit natürlichen Wirksamkeiten von Stoffen und damit Naturheilkunde hat Homöopathie nichts zu tun.

2) Die Homöopathie behauptet Hilfe zur Selbstheilung zu bieten, ist einen Beleg dafür aber schuldig geblieben. Vielmehr zeigen Studien keine Placeboüberlegenheit der Arzneien.

3) Das Konzept der Ganzheitsheilung klingt wunderbar, lässt es uns doch an das denken, was wir beim Arzt, der wenig Zeit für seine Patienten hat, oft vermissen: als Mensch wahrgenommen und behandelt zu werden. LEIDER ist das in der Homöopathie aber mit diesem Begriff nicht gemeint. Das Konzept der Ganzheitsheilung stammt vielmehr aus Hahnemanns Miasmenlehre, die sehr viele Ansätze aus der vor 200 Jahre herrschenden Schuld+Sühne-Vorstellung übernimmt. Es geht hier um Erbsünden, die unsere Anfälligkeiten für Krankheiten erst erzeugen sollen und um Konstitutionstypen, die sehr angelehnt sind an astrologische Vorstellungen. Das Ganzheitsbild der Homöopathie ist, streng genommen: Esoterik. Ob wir von Elfen träumen hat nichts mit den Ursachen unserer Krankheiten zu tun. Ob unsere Mütter Sulfur in der Schwangerschaft einnahmen auch nicht.

4) Es ist schade, wie auffällig oft die Homöopathie mit einem Schlechtreden der Medizin beworben wird.

Und besonders schade ist dieses immer wieder beschworene, aber doch völlig falsche Bild, Medizin behandle nur Symptome, die Homöopathie die Ursachen.

Das Gegenteil ist richtig: Die Homöopathie kennt als Kriterium der Arzneiwahl nur und ausschließlich Symptombilder.

Die Medizin hat in den 200 Jahren sein Hahnemann enormes Wissen über unseren Körper geschaffen. Wir verstehen heute, wie sich Infekte ausbreiten, welche Rollen die Organe in unserem Körper spielen und können sogar sehr viele Krankheiten ursächlich behandeln oder vermeiden: Allein die Konzepte von Hygiene und sauberem Trinkwasser, die auf diesem Wissen ruhen, retten Millionen Leben.

Und zu diesem Wissen hat die in ihrer Gedankenwelt fest eingefrorene Homöopathie nichts, aber auch gar nichts beigetragen.

Antwort
von October2011, 22
nein

Nein,

ich glaube nicht daran, dass die Homöopathie über die Placebowirkung hinaus wirksam ist.

Die Argumente / Begründung dazu haben dir hier ja schon einige sehr ausführlich geschrieben. Da du dich nicht an der Diskussion beteiligst erspare ich es mir mal, selbst einen längeren Text zu schreiben.

October

Antwort
von Eierkuchen, 56
nein

Homöopathie ist genau so wirksam, wie wasser trinken.

Hier ist alles schön sachlich und einfach erklärt:

http://www.konsumentenbund.de/inhalt/hom%C3%B6opathie-flyer.html

Gruß

Antwort
von ettchen, 80
nein
Antwort
von Panikgirl, 94
ja

Ich habe schon mehrfach Naturmedizin verordnet bekommen bei verschiedenen Beschwerden - und das sogar von Internisten und sie halfen mir - deshalb ein ganz klares JA.............und das ohne Nebenwirkungen ;-)

Kommentar von HellasPlanitia ,

Zwischen Naturheilmitteln und Homöopathie besteht allerdings ein grosser Unterschied....

Kommentar von ettchen ,

Naturmedizin ist nicht Homöopathie. Beides hat nichts miteinander zu tun.

Kommentar von Panikgirl ,

ist ja gut - ich meinte aber Homöopathische Mittel..............habe immer nur Bedenken, dass ich das Wort falsch schreibe - oupala ;-) was ein Outing - lacht*

Kommentar von ettchen ,

Du bezeichnest also Arsen, Blei, Quecksilber, Plutonium, was alles Bestandteile homöopathischer Mittel sind, als "Naturmedizin"?

Kommentar von Panikgirl ,

bitte was? Sowas Verrücktes habe ich ehrlich gesagt noch nicht gelesen - meinst Du die Schulmedizin hat nur Gesundes im Inhalt? Merkwürdigerweise bekommt man von homöopathischen Mitteln aber keine Nebenwirkungen präsentiert. Stimmt bedenklich was Du da ablässt ehrlich gesagt

Kommentar von HellasPlanitia ,

Homöopathische Mittel haben naturgemäss keine Nebenwirkungen, denn bei ihrer Herstellung wird der "Wirkstoff" so lange so extrem stark verdünnt, bis in dem Fläschchen, das du kaufst, nicht mal mehr ein einziges Molekül der Urtinktur vorhanden ist (bzw. du brauchst schon einiges an Glück, um eines der Fläschchen mit einem dieser Moleküle zu erwischen). Wenn nichts drin ist, kann auch nichts Nebenwirkungen verursachen, es sei denn, das Trägermittel (Wasser, Alkohol, Zuckerpillen,...) hätte irgendeinen Effekt.

Und ettchen hat recht, es gibt tatsächlich homöopathische Mittel, die auf diesen Stoffen basieren. Aber auch die sind so starkt verdünnt, dass du höchstwahrscheinlich kein einziges Molekül/Atom davon abkriegst. Fragt sich aber halt, was da noch wirken soll, wenn nichts da ist...

Kommentar von MalNachgedacht ,

Sowas Verrücktes habe ich ehrlich gesagt noch nicht gelesen 

Arsen gil aber  ebenso wie Quecksilber (Homöopathen bevorzugen die lateinische Bezeichnung "Mercurius") in der Homöopathie keinesfalls als "verrückt".

Aber auch Plutonium oder auch "Berliner Mauer" gibt es als homöopathische Mittel.

http://homoeopathischer-notdienst.de/Arzneimittelbild/Plutonium-nitricum

Gut - das ist natürlich schon reichlich verrückt....wie die Homöopathie auch.

Merkwürdigerweise bekommt man von homöopathischen Mitteln aber keine Nebenwirkungen präsentiert. 

Merkwürdigerweise müssen aber homöopathische Mittel sogar bei Gesunden Symptome verursachen - da sie ansonsten gemäß homöopathischem "Ähnlichkeitsprinzip" zu nichts nütze wären..

Kommentar von BurkeUndCo ,

bitte was? Sowas Verrücktes habe ich ehrlich gesagt noch nicht gelesen -

Dann hast Du aber leider sehr wenig Ahnung von Homöopathie, denn das sind einige der Mittel, die in der Homöopathie gerne und häufig verwendet werden.

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