Frage von saibot84 29.03.2012

Homöopathische Mittel gegen zu starken Sexualtrieb/Libido

  • Antwort von NoHau89 29.03.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da homöopathische Mittel in ihrer Wirksamkeit bestenfalls "umstritten" sind und da immer noch die wissenschaftlichen Belege für das postulierte Wirkprinzip fehlen bzw. den derzeitigen Erkenntnissen widersprechen, würde ich dir keines empfehlen.

  • Antwort von DerCowboy 29.03.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Warum lebst du den Trieb nicht aus?

  • Antwort von Hardy6 07.04.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    aber das Zeugt wirkt bei mir nicht ausreichend.

    Kein Wunder, es besteht ja auch zu 100 % aus reinem Zucker. Was soll da wirken ?

    In einer C30 ist absolut kein Wirklstoff mehr vorhanden. Das sagen selbst die Homöopathen.

  • Antwort von Astair 29.03.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bitte konsultiere einen erfahrenen Homöopathen. Das einzige, was dir homöopathisch helfen kann, ist das individuell ausgewählte, für dich passendste Mittel. Damit hast du gute Aussichten auf Besserung, egal was hier von den Gegnern schon wieder destruktives reingerufen wird.

  • Antwort von goldensmily 29.03.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    welche homöopatischen Mittel es gegen einen zu starken Sexualtrieb/Libido gibt bzw.

    Gar keine, weil homöopathische Mittel nicht gegen bestimmte Krankheiten wirken.

    welche ihr mir empfehlen würdet.

    Gar keines, weil man ohne gründliche Abnamnese, die übers Internet aber nicht durchführbar ist, nicht das entsprechende hom. Mittel für dich repertorisieren kann.

    Benutze seit ein paar Wochen Staphisagria C 30 aber das Zeugt wirkt bei mir nicht ausreichend.

    Das hat man dir wahrscheinlich deshalb empfohlen, weil gerademal zwei von den vielen Leitsymptomen auf dich passen. Und die passen auch nur dann, wenn du deinen starken sexuellen Gelüsten auch in sexuellen Exzessen nachgegeben hast. Das ist aber offensichtlich zuwenig.

    Typische Symptome (Leitsymptome) von Staphisagria

    Die Beschwerden sind eine Folge von Demütigung Die Beschwerden sind eine Folge von Tadel Die Beschwerden sind eine Folge von Kummer Die Beschwerden sind eine Folge von Zorn Der Betroffene leidet unter wiederkehrenden Gerstenkörnern am Auge Der Betroffene leidet unter einer Schnittverletzung (auch durch Operationen) Der Betroffene leidet unter einer Reizung der Blase nach dem Geschlechtsverkehr Der Betroffene leidet unter Karies, hat schwarze Zähne Der Betroffene leidet unter schneidenden Koliken im Bauch Der Betroffene hat die Neigung, Gegenstände zu werfen, wenn er sehr wütend ist Der Betroffene hat allgemeine Kopfschmerzen, die sich anfühlen, als wäre ein Stück Holz in der Stirn oder im Hinterkopf. Dies verstärkt sich nach einem kurzen Schläfchen tagsüber, durch Wut oder durch Kummer Der Betroffene hat zerbröckelnde Zähne und vorzeitigen Zahnverfall Der Betroffene hat leidet unter seelisch-geistigen Folgen von Masturbation und sexuellen Exzessen Der Betroffene hat Verletzungen durch scharf schneidende Gegenstände oder durch eine Operation Der Betroffene hat stark stechende Schmerzen Der Betroffene zittert vor Wut oder vor Erregung Der Betroffene hat Psoriasis, hervorgerufen durch Kummer, durch Unterdrückung von Wut oder anderen Gefühlen, besonders Kindern Der Betroffene leidet unter Ekzemen, die ein gelbes, scharfes Sekret bilden, welches unter der Kruste hervorsickert. Durch Berührung mit dem Sekret bilden sich neue Bläschen Der Betroffene leidet unter Hautausschlägen, die nach dem Kratzen die Stelle wechseln Der Betroffene ist sehr gereizt Der Betroffene hat Wutausbrüche Die Beschwerden sind eine Folge von Ärger und Beleidigungen, Operationen oder sexuellen Exzessen

    http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/homoeopathische-mittel/Staphisagria.sh...

  • Antwort von FragenFragenFra 29.03.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hat Dir jemand Staphisagria C30 verschrieben und wieviel davon hast Du schon eingenommen da Du über ein Paar Wochen schreibst? Es wäre für Dich am besten Domenicas Rat zu folgen weil dafür braucht man wirklich eine ausführliche homöopathische Anamnese...und ich bin mir sicher dass Homöopathie bei solchen Themen helfen kann..

    P.S. und keine Sorge wenn es um Salpetersäure (Acidum Nitricum) geht - das ist ein Homöopathikum, nicht eine Säure im rohen Zustand :) Und Vorsicht falls Du die Mittel auf eigene Hand nimmst - es kann zu Prüfsymptomen kommen. Oft ist die falsche Einnahme der Grund - warum Homöopathie nicht ausreichend oder überhaupt nicht wirkt - deswegen lieber Hilfe von einem kompetenten klassischen Homöopathen vor Ort aufsuchen....

  • Antwort von retum 29.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube nicht, dass Staphisagria Dein Mittel ist.
    Die Mönche, die unter dem Zölibat ähnliche Schwierigkeiten hatten, verwendeten Agnus castus, welches daher auch den Namen Mönchspfeffer erhalten hat.
    Salpeter (wörtlich übersetzt: Steinsalz) ist so wenig eine Säure wie Kochsalz, welches eine Verbindung vom basischen Natrium mit dem sauren Chlor ist. So gibt es auch von der Salpetersäure verschiedene Salzbildungen, die in der Homöopathie auch sehr unterschiedliche Indikationen haben; so z. B. das Silbernitrat, welches bei splitterartigem Schmerz in der Harnröhre angezeigt sein soll. Die Verbindung, der Salpetersäure mit Kalium ist bekanntlich ein Bestandteil der Schwarzpulvers (=Schießpulver).
    Aber auch die reine Salpetersäure (=Acidum nitricum) ist in der Homöopathie gebräuchlich, jedoch schmeckt man die Säure nach der Potenzierung nicht mehr; dürfte aber wohl auch nicht Dein Mittel sein.

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