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Homöopathie bei Rheuma?

gefragt von mekki am 07.12.2008 um 21:33 Uhr

Langsam bekomme ich Probleme mit Rheuma und meine Frau ist der festen Überzeugung ich sollte es doch mal mit Hoöpathie probieren. Kenn mich da nicht so aus und hatte bisher auch nicht viel am Hut damit. Was denkt ihr? Könnte das helfen?


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ibicks
beantwortet von ibicks am 7. Dezember 2008 21:36
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ich glaube es nicht, ist ja ne schwerwiegende erkrankung

Kommentar von carlotac1 am 7. Dezember 2008 23:34

Und trotzdem kann die Homöopathie helfen.

Kommentar von Be23fcf198cf64e613ce7adb346d115bsmallbiokybernetik am 8. Dezember 2008 13:28

den Krankheitszustand zu erhalten. Sie hat allerdings Wirkung, wenn der Patient die vom Arzt verordneten Medikamente wegläßt, weil er damit die krankheitsverlängerten Nebenwirkungen nicht mehr hat und die Nebenwirkungen bei Homöopathie vernachlässigt werden können.


anonym
beantwortet von heikephs am 7. Dezember 2008 21:38
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Ich kenne mich nicht mit Homöopathie aus (glaube aber nicht daran, und die kosmischen Energien halte ich nicht für sinnvoll), aber meinem Rheuma hat Rohkost sehr geholfen.

Fang mal an, morgens vor dem Frühstück einen Apfel zu essen und warte dann 30 min, bis zum Essen. Mit der Zeit steigerst Du die Obstmenge, so daß Du gar kein zweites Frühstück mehr brauchst.

Vor dem Mittagessen (oder abends) dasselbe in grün, also mit Gemüse - alles was sich irgendwie raspeln lßt, kannst Du zu einem leckeren Gemüsesalat verarbeiten. Soviel essen, daß Du keine weitere Mahlzeit mehr brauchst. Am Schluß die dritte Mahlzeit ersetzen

Wichtig: 2 Eßl. Kaltpreßöl am Tag!

Rezepte gibts im Internet.

Meine Schmerzen sind erstaunlich weniger geworden, das allgemeine Wohlbefinden um ein Vielfaches besser!

  1. Nach 2-3 Wochen Rohkost kannst Du wieder etwas Kochkost dazu nehmen.

http://members.yline.com/~naturpur/wfriedrich.html

Dieser Link geht zwar über Diabetes, aber es wird sehr viel zum Thema Rohkost und Körper erklärt. Lohnt sich!

Kommentar von ErnstD am 7. Dezember 2008 21:55

genau so ist es. Was das Öl angeht, so muß es reichlich Omega3-Fettsäuren enthalten! Also Leinöl, Rapsöl, Olivenöl. Kein Sonnenblumenöl, kein Weizenkeim- Soja- Nuß- usw. Öl. Ein sehr gutes therapeutisches Öl gibts hier, das für Rheuma auch sehr gut geeignet ist: www.theraflax.de

Kommentar von heikephs am 8. Dezember 2008 07:25

@ Ernst:

Danke, werde ich mal durchlesen. Nur muß ich z.Zt. sehr auf den Geldbeutel achten, da tut es auch das Rapsöl von Aldi, denke ich... (und Lebertran :- )

Kommentar von carlotac1 am 7. Dezember 2008 23:36

Guter Tipp. DH


anonym
beantwortet von ErnstD am 7. Dezember 2008 21:49
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Aus langjähriger Erfahrung: Ändere Deine Ernährung. Kein Schweinefleisch mehr. Wenig anderes Fleisch, keine Milch, keine Zitrusfrüchte, wenig Getreideerzeugnisse wie Brot. Körper entsäuern (Fischer-Reska-Kur, Buch im Buchhandel. Bücher von Dr. Hoffmann kaufen, der hat alles entscheidende aufgeschrieben ISBN 3-928306-11-1 (Rheuma heilt man anders, Teil 2), die Nummer vom Teil 1 hab ich gerade nicht im Kopf. Homöopathie kann einiges bewirken, aber versuche es erst mit Akupunktur, das ist hier wirksamer. Die Verschreibungen des Rheumatologen würde ich sehr kritisch betrachten, da die Medikamente Leber und Nieren schädigen.

Kommentar von carlotac1 am 7. Dezember 2008 23:36

Sehr gute Antwort. !00 mal DH

Kommentar von heikephs am 8. Dezember 2008 07:27

Interessant! Gegen Brot habe ich seit einiger Zeit Widerwillen, auch wenn es gutes, selbstgebackenes Dinkelbrot ist ... das würde es erklären!

Man kann sich ja anscheinend doch auf seinen Körper verlassen ...!


anonym
beantwortet von coldwatermd am 7. Dezember 2008 23:07
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Rheuma ist eine Entzuendung im ganzen Koerper und eine entzuendungshemmende Ernaehrung macht einen RIESIGEN Unterschied.

Um es kurz zusammenzufassen: Die am meisten entzuendungsfoerdernden Speisen sind Milch und Milchprodukte, Zucker und Suessstoffe, ausgemahltes Mehl, Transfette, ranzige Fette und Tierfette generell.

Individuell kommen dann noch Speisen dazu, gegen die Du persoenlich allergisch oder intolerant bist - das musst Du selber rausfummeln. Oft sind es Nachtschattengewaechse (Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Auberginen), manchmal Nuesse, oder Anderes. Oft kann man diese Speisen daran erkennen, dass man sie "leidenschaftlich gerne" isst.

Die Rohkostkur hilft wahrscheinlich deswegen, weil man viele ungesunde Speisen weglaesst. Wir sind aber so gebaut, dass wir viele Stoffe uns nur aneignen koennen, wenn sie gekocht sind. Wenn Deine Vorfahren aus tropischeren Laendern stammen, kannst Du vermutlich mehr Rohkost vertragen als wenn sie aus der sibirischen Steppe kamen...

Die Tabletten des Rheumatologen sollten nur als letzter Schritt angesehen werden, da sie in der Tat oft sehr schwerwiegende Nebeneffekte zeigen.

Alles Gute!

Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.

Kommentar von carlotac1 am 7. Dezember 2008 23:38

Super ERklärung. DH

Kommentar von heikephs am 8. Dezember 2008 07:31

Auch sehr interessant! Milchprodukte laß ich sowieso weg, da ich sie nicht vertrage, außer manchmal roher Kuhmilch (und das auch nur in Maßen; eher zum Naschen), was sich kein Arzt erklären kann.

Kartoffeln lasse ich beim Mittagessen auch oft weg, wenn genug anderes da ist (mein Mann kocht meist).


Qetan
beantwortet von Qetan am 7. Dezember 2008 21:36
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Das ist eine Krankheit für die Schulmedizin.

Kommentar von ErnstD am 7. Dezember 2008 21:43

Gerade das stimmt nicht.

Kommentar von C457a976f16fe866efafc545a63e22fcsmallQetan am 7. Dezember 2008 21:49

Oh doch.

Kommentar von ErnstD am 7. Dezember 2008 21:50

Es kann mir ja wurst sein, aber sicher bist Du Rheumatologe. Ich weiß, was Schulmediziner mit ihren Patienten anstellen, sonst würde ich mich hier nicht bemühen.

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 7. Dezember 2008 21:55

was denn?

Kommentar von ErnstD am 7. Dezember 2008 21:58

Lies das Buch, was ich unten empfohlen habe, wenn es Dich wirklich interessiert.

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 7. Dezember 2008 22:01

äh. eher nicht. da les ich doch lieber ein rheumatologie-buch...

das medikamente die ins immunsystem und den stoffwechsel eingreifen, da sie halt eine wirkung haben, auch nebenwirkungen haben, weiß ich auch so.

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 7. Dezember 2008 22:02

aber du kannst es mir sicher in ein paar sätzen erzählen.

Kommentar von Be23fcf198cf64e613ce7adb346d115bsmallbiokybernetik am 8. Dezember 2008 13:31

Kennen Sie jemanden, den der Rheumatologen geholfen hat?


anonym
beantwortet von Lea2006 am 7. Dezember 2008 21:40
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Rheuma ist nicht gleich Rheuma. Am besten ist es, frühzeitig einen Rheumatologen aufzusuchen und neben der medikamentösen Behandlung auch Krankengymnastik und ähnliches zu machen.


anonym
beantwortet von heikephs am 7. Dezember 2008 21:44
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anonym
beantwortet von Bimpi am 7. Dezember 2008 21:44
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Sicher eine gute alternatiefe zur normalen Medizin. Wichtig ist aber auch ein guter Heilpraktiker der sich mit der Materie auskent.


anonym
beantwortet von carlotac1 am 7. Dezember 2008 23:42
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Hole dir mal die Bücher über chinesische Ernährung: "Ernährung nach den fünf Elementen". Da steht soviel drin, daß du staunst, was du mit Ernährungsumstellung alles hinkriegen kannst.

Einen guten Homöopathen solltest du dir für deine Krankheit auch suchen. Oder du gehst zu einem TCM- Arzt.


Isalein
beantwortet von Isalein am 8. Dezember 2008 07:16
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geh zu deinem behandelnden arzt, hausarzt oder rheumatologe, frag nach ob sie dich begleiten, wenn du die homöopapie "ausporbierst".. meist haben die nichts gegen.. und wenn am schluss der reine glaube an etwas, dir einwenig die schmerzen nehmen kann, dann spielt es keine rolle, was die homöopatie nun ist, oder!?

(bei mir hat ernährungsumstelltung nicht geholfen (weichteilrheuma) aber ich weiss das es viele patienten gibt denen das etwas gebracht hat)

alles gute dir

Kommentar von Be23fcf198cf64e613ce7adb346d115bsmallbiokybernetik am 8. Dezember 2008 13:34

Was soll der Arzt gegen Homöopathie haben, er weis ja, dass sie nicht hilft und auch nicht schaden kann. Sie bleiben so dem Arzt lange erhalten. Die Ernöhrungsaumstellung ist das eine, ein guter Manualtherapeut muss die Wirbelsäule wieder in ihren Normalzustand bringen und dieser durch mehr Bewegung usw. dann aufrechterhalten werdn.


heinmueck
beantwortet von heinmueck am 8. Dezember 2008 16:33
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Zur Wirkungsweise von Homöopathie siehe hier:

http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/


Patron
beantwortet von Patron am 8. Dezember 2008 05:32
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"rheuma" ist ein weites feld, viele verschiedene diagnosen fallen darunter. was aus ganzheitlicher sicht der naturheilkunde bei den meisten fällen gesagt werden muss, das ist die feststellung, dass die patienten viel zu spät zur behandlung kommen. die vorstufen oder auch die geerbte neigung zu rheumatischen erkrankungen wäre bei naturheilkundlicher betreuung viel eher zu erkennen gewesen und auch zu bekämpfen, nicht allein mit homöopathie, sondern mit dringenden ratschlägen zur ernährung und lebensweise, und auch mit phythotherapie - pflanzenheilkunde - sowie mit akupunktur und neuraltherapie.

die schulmedizinische behandlung von rheuma aller art besteht hauptsächlich aus einsatz schmerzunterdrückender mittel, wenn "das kind schon in den brunnen gefallen ist". und bei arthrosen großer gelenke gibt es chirurgie, endoprothesen, künstliche gelenke. dieser umgang mit rheuma, der immer praktisch verspätet ist, macht rheuma zum größten kostenfaktor des gesundheitswesens, mit behandlungen, krankschreibungen, kuren, chirurgie, frühverrentungen...

Kommentar von heikephs am 8. Dezember 2008 07:35

Ich habe bei mir festgestellt, daß Rohkost das Mittel der Wahl ist - dafür brauche ich keine merkwürdigen Medizinen und Heiltherapien.

Auch gegen Arthrose-Schmerzen hilft sie, wie ich "aus Versehen" festgestellt habe; kann also kein Placebo-Effekt sein - und wenn, es ist billig und ungefährlich!

Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 8. Dezember 2008 14:29

wenn du nochmal nachliest, habe ich vorbeugend schon gesprochen von "dringenden ratschlägen zur ernährung". und solche ratschläge würden in meiner praxis darauf hinauslaufen, eine besonders intensive form von rohkost zu empfehlen, gar nicht mal als dauerkost, aber immer mal wieder als dreiwöchige kur, und zwar die form der "instinkto-therapie" nach dem franzosen burger, wirkt besser noch als eine fastenkur.


biokybernetik
beantwortet von biokybernetik am 8. Dezember 2008 13:21
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Bei Rheuma hilft nur sofort die Ernährung umstellen, auf alle Fälle kein Schweinfleisch und alle Blockierung der Wirbelsäule zu lösen. Dann kann schon in der ersten Behandlung durch eine guten Manualtherapeuten die Schmerzfreiheit erreicht werden. Dann muss natürlich Bewegung und Ernährung sofort geändert werden


anonym
beantwortet von domenica am 9. Dezember 2008 01:10
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rheuma ist eine der krankheiten, wo die schulmedizin wenig ausrichten kann, das wenige aber sehr viel kostet. es lohnt sich auf jeden fall, die hier mehrfach genannten ernährungsregeln zu beachten und alternativmedizinische methoden auszuprobieren, bis etwas wirkt. sowohl tcm als auch homöopathie haben grosse erfolge aufzuweisen - was durch die abfälligen sprüche von leuten, die davon nichts verstehen, nicht unwahrer wird.


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