Frage von JuliaPing, 176

Homöopathie bei Mastzelltumor?

Hallo, bei meiner ca. 5 Jahre alten Hündin wurde letzte Woche ein Mastzelltumor im Anfangsstadium diagnostiziert. Das Tumorscreening steht noch aus, also ist nicht bekannt ob es sich um Variante 1, 2 oder 3 handelt. 

Nun meine Frage, kann mir jemand Tipps geben ob ich in irgendeiner Form mit Homöopathie dagegen wirken kann oder  andere hilfreiche Dinge die ich befolgen kann?

Danke für die Hilfe und Antwort!

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Antwort
von uteausmuenchen, 79

Hallo JuliaPing,

das ist bestimmt für Dich ein Schock gewesen, dass Deine Hündin eine so ernste Diagnose bekommen hat.

Umso wichtiger ist es jetzt aber, ihr die bestmögliche Therapie zukommen zu lassen.

Während man über den Nutzen von Placebos bei harmlosen Wehwehchen wie Erkältungen, blauen Flecken oder Kopfschmerzen streiten kann, haben Placebos bei einer Krebsdiagnose nichts verloren. Schon gar nicht darf wegen wohlklingender Werbeversprechen der nur scheinbar einfachere Weg gewählt werden. Wenn bei Krebs eine notwendige Operation oder Therapie verzögert wird (weil man mit Placebos Zeit vergeudet), dann senkt das leider die Heilungschancen Deiner Hündin.

Homöopathika sind Placebos. Das ist leider so, auch wenn viele Menschen mit den Kügelchen "gute Erfahrungen" gemacht haben. Diese Erfahrungen werden aber sehr oft bei den oben genannten Alltagsbeschwerden gemacht, die von selbst ausheilen - Besserungen nach der Mitteleinnahme sind hier vorprogrammiert. Oft werden Homöopathika auch bei chronischen Erkrankungen eingesetzt, die aber in Schüben verlaufen, so dass sich hier gute und schlechte Tage abwechseln. Da man Mittel oft in einer schlechten Phase einnimmt, nimmt man eine Rückkehr zum Durchschnitt schon als Besserung wahr.

Praktisch immer werden Erfolgsgeschichten über erfolgreiche Anwendungen von Homöopathika ohne aussagekräftigen Vergleich erzählt: Wie viele Personen mit vergleichbaren Beschwerden nahmen gar nichts - und erlebten ähnliche Besserungen?

Auch wenn wir intuitiv dazu neigen, eine nach einer Mitteleinnahme erfolgte Besserung dem eingenommenen Mittel zuzuschreiben, so ist die Erfahrung einer Besserung hier doch erst einmal ein beobachten einer zeitlichen Reihenfolge, kein Beleg für einen ursächlichen Zusammenhang.

Ob die Mitteleinnahme tatsächlich ursächlich für die Besserung ist, das kann man erst sehen, wenn man Erfahrungen von Patienten, die Homöopathika nahmen, vergleicht mit vergleichbaren Patienten, die nur Placebo bekamen. Mit der Zeit werden sich die Beschwerden in beiden Gruppen verändern. Der Vergleich der Erfahrungen beider Gruppen zeigt, ob die Homöopathika diesen immer auftretenden Veränderungen etwas hinzufügen kann.

In der Gesamtsicht von hunderten von solchen Studien ergibt sich, dass Homöopathika nicht besser sind als Scheinmedikamente.

http://motherboard.vice.com/de/read/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-find...

Das gilt auch für Tiere. (http://www.4pawsnet.de/Tierhomoopathie1.html)

Deine Hündin braucht jetzt mehr als eine abwartende Scheinbehandlung. Das beste, was Du für sie tun kannst, ist, Dich streng an das zu halten, wozu Dir die Ärzte raten. Vor allem aber keine notwendige Maßnahme verzögern, nur weil man einfach den Wunsch hat, es gäbe einen "einfachen" Weg.

Alles Gute für Deine Hündin!

Antwort
von Christianwarweg, 86

Nein, du kannst mit Homöopathie nichts erreichen, außer vielleicht das Gefühl, was getan zu haben.

Homöopathie ist in den meisten Fällen reine Placebobehandlung. Wo es nicht Placebo ist, ist es oft eigentlich Phytotherapie.

Ich würde das Geld für Homöopathika sparen und dem Hund dafür lieber was leckeres zu fressen kaufen.

Kommentar von Dahika ,

Danke,!!!

Kommentar von Tigerkater ,

Homöopathie und Phytotherapie sind zwei grundverschiedene Dinge. Ich schreibe bewusst nicht " Behandlungen " !!!

Kommentar von Christianwarweg ,

Im Prinzip hast du recht - wenn aber ein Homöopath z.B. Arnika Urtinktur aufschreibt, dann ist das eigentlich Phytotherapie. Auch bei Niedrigpotenzen anderer pflanzlicher Stoffe ist es eigentlich eher Phytotherapie als Homöopathie; insbesondere in den homöopathischen Komplexmitteln sind oft D3- oder D2-Potenzen verarbeitet, auch mal D1.

Weil die Sachen aber nach homöopathischen Verfahrensweisen hergestellt wurden, gelten sie auch als Homöopathika. Das ändert nichts dran, dass sie halt eigentlich Phytotherapeutika sind.

Was natürlich falsch ist, ist Homöopathie mit Phytotherapie gleichzusetzen.

Kommentar von Tigerkater ,

Da gebe ich Dir völlig Recht. Nichts anderes hatte ich gemeint !!

Antwort
von Rosenbaum, 117

Ich würde das Geld für homöopathischen Hokuspokus sparen, das bringt nichts. Kauf ihm Leckerchen dafür und warte das Ergebnis der tierärztlichen Untersuchungen ab.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 44

Mein Kater hatte ein Fibrosarkom, dieses wurde operativ entfernt und hat die gewohnheit ständig an gleicher Stelle nachzuwachsen. Um dem entgegenzusteuern habe ich alles mögliche an Tumortherapie durchgelesen und habe den ABM Pilz für uns entdeckt.

Er bekommt nun ein mal am Tag den ABM Pilz als Pulver mit aufs Futter gestreut und einmal bekommt er eine extra Portion Vitaminpaste. Ich hoffe so das Tumorwachstum schwer zu hemmen.

Der ABM Pilz ist bekannt dafür, das er Tumorzellen abtötet und die Chemotherapie unterstützt. Homöopatisch kenne ich beim Menschen die Mistel, die unterstützend wirkt.

Lies mal nach.

Kommentar von Tigerkater ,

....schön wäre es ja, wenn die Mistel " unterstützend " helfen würde !!

Antwort
von Sonsonny, 103

Nein, mach nichts mit Homöopathie. Warte das Ergebnis ab und die Ärzte werden dir sagen, welche Therapiemöglichkeiten es gibt.

http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/einrichtungen/onko/krank/mastzell/index.ht...

hier findest du einige Infos, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt etc.

Und zum Thema Homöopathie bei Krebsdiagnosen: Das wäre (meiner Meinung nach) genauso, als wenn du auf einen offenen Bruch Kräuter schmierst und hoffst, dass er von selbst wieder zusammenwächst...

Sorry für das krasse Beispiel, aber meiner Meinung nach ist es eben so. Ich arbeite beruflich mit Krebspatienten zusammen und kenne mich mit einigen Therapiemöglichkeiten gut aus.

Alles Gute und Durchhaltevermögen für dich und deinen Hund!

Kommentar von Rosenbaum ,

Das Beispiel finde ich nicht krass. Beim Knochenbruch besteht immerhin die Möglichkeit, daß es von alleine (= unter homöopathischer Behandlung) heilt.

Kommentar von Sonsonny ,

Na ja, bei einem offenen Knochenbruch wohl weniger ;) Da schaut der Knochen sichtbar raus. Der muss dann unter OP wieder gerichtet werden. Und wenn er wirklich von alleine wieder zusammenwachsen soll, dann sehr wahrscheinlich in der falschen Position.

Kommentar von Rosenbaum ,

Sorry, wenn das falsch rübergekommen ist. Er heilt zwar falsch, aber er heilt ^^. Mit und ohne "Gnobolies".

Kommentar von Adlerblick ,

@ Rosenbaum: Wenn der Bruch von alleine abheilt, für was dann noch eine homöopathische Behandlung?

Und wenn der Bruch nicht von alleine heilen kann, nützt auch eine homöopathische Behandlung nichts, da kann nur eine schulmedizinische Versorgung helfen.

Kommentar von Rosenbaum ,

Die homöopathische Behandlung ist ja gleichbedeutend mit Abwarten und Nichts tun.

Kommentar von Adlerblick ,

@Rosenbaum. Da ich Deine übrigen Kommentare eher dahingehend verstehe, dass Du kein Befürwortger einer homöopathischen Behandlung bist,  hast Dich vielleicht bei Deiner Antwort mißverständlich ausdrückt, was auch zu meinem ursprünglichen  Kommentar führte.

Antwort
von spikecoco, 44

da kann dir nur ein erfahrener THP helfen.

Antwort
von Anaschia, 65

Du kannst Deinen Hund nur mit einer Therapie unterstützen, wo Du auch selbst von überzeugt bist.

Niemand kann Dir eine Garantie geben, dass der Tumor nicht schon getreut hat oder evtl. sich nach der OP  weitere Tumorzellen an anderen Orten vermehren.

Oft wird bei solchen Erkrankungen der Körper homöopathisch noch zusätzlich unterstützt. Krebs ist eine sehr komplexe Krankheit, und ein homöop. Mittel kann Dir nur ein erfahrener Therapeut empfehlen. Es handelt sich schließlich nicht um einen Mückenstich.

Ein gut trainiertes Immunsystem steht hier aber an erster Stelle, und dieses sollte unter allen Umständen unterstützt werden.

Eine weitere begleitende Möglichkeit ist  z.B. die biomolekulare vitOrgan Therapie. Hierzu kann Dir sicherlich Dein TA etwas sagen.

Alles Gute für Deinen Hund

Kommentar von friesennarr ,

Hab jetzt gute Erfolge beim Sarkom meines Katers mit ABM Pilzen.

Kommentar von Anaschia ,

@ Friesennarr..! Oh man, die Heilpilze hat ich glatt vergessen. Gut das Du dran gedacht hast.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Schwedenbitter soll ja auch ziemlich gut sein - egal ob Fußpilz oder Krebs...

Kommentar von Anaschia ,

 Ja super Mittel ! Schwedenbitter hilft u.a. auch bei verminderter Hirnleistung.

Antwort
von JuliaPing, 53

Hallo,

Vielen Dank für die hilfreichen antworten!
Die Frage mit der Homöopathie drängte sich mir nur auf, da ich in einigen Foren gelesen hatte das Betroffene Hundehalter solche Mittel angewendet haben.
Da die meisten antworten der User ziemlich einleuchtend und auch sinnvoll sind, werde ich diese Mittel wohl eher lassen.

Nebenbei noch zur Aufklärung, diese Homöopathiachen Mittel waren nur begleitend gedacht. Der Operations Termin steht natürlich bereits und meine Hündin bekommt jede erdenkliche und auch notwendige ärztliche Versorgung.

Noch einmal vielen Dank für die schnelle Hilfe!

Kommentar von Rosenbaum ,

In Hundeforen wird es *immer* jemanden geben, der sich homöopathisch produziert und Tips gibt gegen: Zecken, Läufigkeit, Liebestollheit beim Rüden, Allergien etc. Das klingt natürlich plausibel, hält einer Überprüfung aber nicht stand. Das Geld für Homöopathie lege man beim Hund besser in Spielzeug oder Hundefutter an.

Kommentar von Christianwarweg ,

Ja, die Homöopathie zusätzlich zu geben, ist auch immer beliebt. Schadet nichts, und wenn eine Verbesserung eintritt lag das bestimmt auch an den Homöopathika. Wenn nicht, ja dann hat die Schulmedizin eben versagt.

Einerseits schadet es natürlich nur deinem Geldbeutel, wenn du zusätzlich "zur Unterstützung" was Homöopathisches gibst. Andererseits ist es halt völlig unnötig.

Oben hat jemand aus dem Organon zitiert - eine Mischung von Homöopathie und anerkannter Medizin ist eigentlich nicht vorgesehen.

Kommentar von October2011 ,


Die Frage mit der Homöopathie drängte sich mir nur auf, da ich in
einigen Foren gelesen hatte das Betroffene Hundehalter solche Mittel angewendet haben.

Viele Tierhalter "doktern" eben gerne an ihren Tieren herum. Gerade in Foren ist das etwas bedenklich, weil sich einige daraus innerhalb des Forums Ansehen und Bedeutung verschaffen wollen. "Dein Tier ist krank? Ich informieren User XYZ per PN und sie sagt dir dann die richtigen Globuli!" Meistens werden dann homöopathische Tipps gegeben ohne dass sich derjenige jemals das Tier angesehen hat. Sehr auffällig ist auch, dass es keine wirkliche Anamnese gibt sondern immer nur bei den gleichen Globuli bei den gleichen Problemen "verordnet" werden.

Das funktioniert weil die Homöopathie eine reine Placebobehandlung ist, d.h. es kommt zu keinen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen. Insofern kann sich der Forums"experte" immer austoben und irgend ein homöopathisches Mittel empfehlen. Wenn das Tier dann noch parallel in tiermedizinischer Behandlung ist geht das auch meistens gut aus.

October


Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 69

bitte die diagnose abwarten. 

manche homoeppathie mittel sind nicht vereinbar mit notwenidiger chemie bie der tumorbehandlung.

das muss auf jeden fall auf einander abgestimmt werden.

fuer menschen, die nix von homoapahtier halten: es ist seltsam, tiere die nicht an placebos glauben -werden trotzdem genasu durch solche mittel geheilt.

Kommentar von uteausmuenchen ,

inicio,

Ich finde es immer wieder bedauerlich, dass solche Fehldarstellungen zum Placeboeffekt von Homöopathen in die Welt gesetzt und  weiter verbreitet werden. Da drängt sich einfach die Frage auf, was es über ein Produkt aussagt, wenn es nur durch gezielte Fehlinformation beworben werden kann...

es ist seltsam, tiere die nicht an placebos glauben -werden trotzdem genasu durch solche mittel geheilt

Ob sie daraan glauben oder nicht: der Placeboeffekt tritt auch bei Tieren auf. Das ist bestens bekannt und nachgewiesen.
Also ein oft gehörtes, aber völlig falsches Argument.

Der Placeboeffekt bei Tieren funktioniert zu großem Anteil über den sogenannten "Placebo by Proxy"-Effekt: Der Placeboeffekt tritt bei der Bezugsperson auf, verändert deren Erwartungen und damit unbewusst deren Verhalten. Sie wirkt entspannter über die in das Verfahren gesetzte Hoffnung - und diese entspannte Haltung überträgt sich auf's Tier, das ja im Halter Stimmungsschwankungen sehr feinfühlig wahrnehmen kann. Daneben verändert sich auch die Wahrnehmung der Symptome beim Halter auf diese Weise, weil er jede positive Veränderung bewusster erlebt.

Daneben sollte man nicht vergessen, dass der eigentliche Placeboeffekt nur für einen kleinen Teil der Besserungen verantwortlich ist, die mit der Zeit in jeder mit Placebo behandelten Gruppe von Individuen eintreten. Weitaus mehr Besserungen gehen auf das Konto natürlicher Krankheitsverläufe und der Regression zur Mitte. Das gilt natürlich auch für Tiere.

Hier 2 Artikel zum Weiterlesen über den Placeboeffekt am Tier. Im zweiten Link geht es auch um eine placebokontrollierte Studie an Hunden: In beiden Gruppen, der Placebogruppe und der Homöopathiegruppe traten vergleichbare Besserungen ein; das belegt, dass die Homöopathika den Placeboeffekten nichts hinzuzufügen hatten.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-wieso-es-einen-placeboeff...

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=1072

Gefährlich werden homöopathische Placebos dort, wo man notwendige Therapien wegen ihnen nicht durchführt.

Kommentar von MalNachgedacht ,

bitte die diagnose abwarten.

Gemäß homöopathischer Lehre ist das vollkommen überflüssig.

Die Ursache der Erkrankung ist sowieso eine "Verstimmung der Lebenskraft" und für die Wahl des passenden homöopathischen Mittels spielt die Diagnose eh keine Rolle - denn das "passende Mittel" wird in der Homöopathie anhand der sichtbaren und erfragbaren Symptome ermittelt.

 

manche homoeppathie mittel sind nicht vereinbar mit notwenidiger chemie bie der tumorbehandlung.

Auch das ist gemäß homöopathischer Lehre falsch. Zum einer ist laut § 52 Organon der Heilkunst Homöopathie sowieso prinzipiell gar nicht mit anderen Methoden oder gar Schulmedizin vereinbar - denn wer so etwas behauptet man sich laut Erfinder der Homöopathie bestenfalls lächerlich ist aber obendrein auch ein wahnsinnig gewordenen vebrecherischer Verräter an der Homöopathie:

§ 52
Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!

Zum anderen dürfen während einer homöopathischen Behandlung keinerlei anderen Substanzen mit arzneilicher Wirkung eingenommen werden (§ 260 Organon der Heilkunst) und zu guter Letzt dürfen in gemäß homöopathischer Lehre in keinem Fall mehrere Mittel auf einmal verabreicht werden

§ 273
In keinem Falle von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sei, nur einen einzelnen, einfachen 
wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren,
verschiednen. In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal einzugeben.

Der Homöopath der also zusätzlich zu den "chemischen" Mitteln des Tierarztes noch mit "vereinbaren" homöopathischen Mitteln behandeln will demonstriert eigentlich nur zwei Dinge:

a) das er von Homöopathie keine Ahnung hat

b) das er trotzdem mit Homöopathie Geld verdienen will....

fuer menschen, die nix von homoapahtier halten: es ist seltsam, tiere die nicht an placebos glauben -werden trotzdem genasu durch solche mittel geheilt.

Erstens wirkt der Placeboeffekt auch dann wenn man nicht an ihn glaubt und zweitens wirken Zuckerpillen sowohl bei Mensch als auch bei Tier seltsamerweise genauso gut/schlecht wie homöopathische Globuli.

Davon abgesehen werden Menschen und Tiere oft auch ganz von alleine gesund - wenn sie zusätzlich noch Globuli einnehmen ändert sich daran auch nichts....

Bei Krebs sind solche Selbstheilungen eher selten - genauso wie Krebs selten nach einer homöopathischen Behandlung verschwindet.

Kommentar von October2011 ,

Fuer menschen, die nix von homoapahtier halten: es ist seltsam, tiere die nicht an placebos glauben -werden trotzdem genasu durch solche mittel geheilt.

Ich finde es immer wieder sehr seltsam, dass Tieren von Homöopathieanhängern abgesprochen wird sensibel auf ihren Halter reagieren zu können.

Haustiere reagieren meiner Erfahrung nach sehr stark drauf, wenn sich ihre Halter liebevoll um sie kümmern. Das sind Lebenwesen!!! Und eben keine Maschinen.

Ihnen den Placeboeffekt und somit Empfindsamkeit abzusprechen werde ich nie nachvollziehen können. Wer selbst ein geliebtes Haustier hat müsste das eigentlich wissen.

October

Kommentar von inicio ,

ich sehe das alles nicht dogmatisch.

ich habe seit jahrzehnten rheuma - mit heftigen schueben, die mich in den rollstuhl wangen. 

schulemedizin war letztendlich nicht hilfreich.

dann habe ich vieles ausprobiert. TCM hat mir sehr geholfen.

meine tiere bekommen auch erfolgreich bachbleuten und homoepathische mittel -zusaetzlich zu schuldmedizin.

ich lebe nach dem prinzip -wer heilt hat recht und was hilft, dass sollte man verwenden.

von dogmen nur schuldmedizin ist gut oder nur naturmittel sind anzuwenden halte ich nix.

dass fuer  hunde und andere tiere  aufmerksamkeit und betreuung ihrer menschen "heilsam"  sind ist nicht zuleugnen -bedeutet aber auch nicht die unwirksamkeit von naturmitteln!

Kommentar von MalNachgedacht ,

Und was bitte haben in der Homöopathie beliebte Mittel wie Arsen oder Quecksilber (Mercurius) mit Naturmitteln zu tun?

Wachsen Arsen C30 Globuli an Bäumen oder wie darf man sich da den Zusammenhang mit Natur vorstellen?

Kommentar von inicio ,

es gibt unterschiedliche natuerleiche heilmittel -arnica (z.b.pflanzlich) oder eben aus der homoepathie z.b.(arsen).. beides wird zum teil verwendet.

man sollte sich rat bei ienem guten heilpraktiker holen, was verwendet werden sollte.

Antwort
von JohannVanLindt, 103

Homöopathie wirkt bei Tieren nicht, da die Tiere nicht wissen, dass es wirken soll und sich dann der Placebo-Effekt nicht einstellen kann.

Kommentar von Rosenbaum ,

Es gibt ja nicht nur den Placebo-Effekt, sondern auch noch den Spontanverlauf der Krankheit. Da Haustiere oft erstaunlich zäh sind und gute Selbstheilungskräfte haben, entsteht der Eindruck, die Homöopathie habe das Tier geheilt.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Viele Homöopathen scheinen erfolgreich verdrängt zu haben dass man oftmals ganz ohne jedes Arzneimittel wieder gesund werden kann. Deswegen führen sie auch jede Heilung auf ihre Globuli zurück....würde ich wohl auch machen wenn ich mein Geld mit der Verordnung von Globuli verdienen müßte...

Kommentar von Rosenbaum ,

Nicht nur das. Der reine Selbserhaltungstrieb würde Dich dazu bringen. Wie würdest Du reagieren, wenn Du feststellst, daß Du jahrelang einer Lüge hinterhergerannt bist? Umkehren oder weiter machen mit Selbsttäuschung? Der Homöopath macht in guter Hahnnemannscher Tradition weiter und leugnet die Fakten.

Kommentar von October2011 ,

Ich finde es immer wieder sehr seltsam, dass Tieren von Homöopathieanhängern abgesprochen wird, sensibel auf ihren Halter
reagieren zu können.

Haustiere reagieren meiner Erfahrung nach sehr stark drauf, wenn sich ihre Halter liebevoll um sie kümmern. Das sind Lebenwesen!!! Und eben keine Maschinen.

Ihnen den Placeboeffekt und somit Empfindsamkeit abzusprechen werde ich nie nachvollziehen können. Wer selbst ein geliebtes Haustier hat müsste das eigentlich wissen.

October

Kommentar von JohannVanLindt ,

@October2011 Liebevoll kümmern hat aber nichts mit kleinen Zuckergloboli zu tun. lol

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