Frage von Kapfenberger, 420

Homo Ehe einführen, wenn ja wieso?

Ich persönlich bin gegen die Homo-Ehe sowie das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, weil es gegen die Religion spricht und ich es ekelhaft finde. Und was sagt ihr?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Enzylexikon, 174

Ich bin ein religiöser Mensch und ausdrücklich für die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Die Religionen werden meiner Meinung nach grundsätzlich fast immer zu konservativ ausgelegt und die gelehrten Moralvorstellung entsprechen nicht mehr der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts.

Da sind aus meiner Sicht dringend Reformen erforderlich.

Religion sollte außerdem keinen Einfluss auf die Rechtsprechung haben, schließlich leben wir in keiner Theokratie.

Zudem sollte das verpflichtende Zölibat für Geistliche bestimmter Konfessionen abgeschafft werden.

Kommentar von Enzylexikon ,

Übrigens, da es einige offenbar immer noch nicht verstanden haben:

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung inhaltlich minderwertiger und unangemessener Antworten und ist nicht dafür vorgesehen, unliebsame Meinungen zu unterdrücken.

Da ich mich fast immer um eine gewisse Qualität meiner Antworten bemühe, ist mir eine Diskussion lieber, als das feige, anonyme Klicken auf einen Pfeil.

Manchen Menschen mangelt es aber womöglich an intellektueller Kapazität, oder brauchbaren rationalen Argumenten um ihre Meinung angemessen artikulieren zu können - da ist dann wohl der Mausklick die einzig mögliche Alternative.

Kommentar von ralphdieter ,

Bleib' mal locker. Der Pfeil runter sagt nur, dass Deine Antwort jemandem sehr missfällt. Na und? Das passiert mir sogar beim Thema Mathematik.

Mindestens Deine letzten beiden Sätze haben nichts mehr mit der Frage zu tun. Und je mehr Du abschweifst, desto größer ist eben die Gefahr, irgendwo anzuecken.

Kommentar von Enzylexikon ,

Bleib' mal locker.

Ich bin ganz gewiss "locker", denn würde man sich ernsthaft über jeden Mist aufregen, der irgendwo von Leuten im Netz verbreitet wird, dann wären wir vermutlich mehrheitlich alle Fälle für die Psychiatrie. ;-)

Der Pfeil runter sagt nur, dass Deine Antwort jemandem sehr missfällt?

Das ist aber nicht der Zweck der Funktion und ich sehe keinen Grund, falsches Verhalten nicht zu bemängeln.

Das passiert mir sogar beim Thema Mathematik.

Das zeigt doch ganz klar wie beschränkt manche Menschen sind.

Und je mehr Du abschweifst, desto größer ist eben die Gefahr, irgendwo anzuecken.

Dann kann man das aber konkret kritisieren - wie du das hier ja auch ganz sachlich machst - anstatt mal eben den "Gesinnunsdaumen" rauszuholen.

Ich bleibe daher vorerst bei meiner Meinung; Manche Leute sind einfach intolerant, feige und haben keine Argumente, so dass ihnen nichts anderes bleibt, als ein Mausklick.

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank für den Stern. :-)

Kommentar von Kapfenberger ,

Gerne :)

Antwort
von randomhuman, 48

Und wir schaffen jetzt Religion ab, weil ich dagegen bin oder wie?

In einer Gesellschaft kann es nicht immer nur Ich Ich Ich geben. Manchmal muss man anderen auch gewisse Freiheiten gewähren, um das Leben als Gemeinschaft für alle etwas attraktiver zu machen.

Aber neja was erwarte ich schon von fanatischen Religionsanhängern. Sowas ekelt mich einfach nur an...

P.S. bin natürlich nicht gegen Religion und für die Homo-Ehe/Adoption

Antwort
von atzef, 98

Die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht auch für homosexuelle Lebenspartnerschaften sind lediglich eine notwendig umzusetzende Folge des Prinzips der formalen Rechtsgleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und der Abschaffung der Diskriminierung und Verfolgung von Homsexualität.

Verfassungswidrige Anschauungen totalitärer Reliigionen sind zwar im Rahmen der Toleranz und der Weltanschauungsfreiheit hinzunehmen, jedoch kein gestalterischer Maßstab für die Rechtsbeziehunge der menschen.

Antwort
von Jordh, 13

Ich persönlich bin gegen die Homo-Ehe sowie das Adoptionsrecht für
gleichgeschlechtliche Paare, weil es gegen die Religion spricht

Kirche und Staat sind getrennt – und das ist auch gut so.

und ich es ekelhaft finde.

Ich finde Stangensellerie ekelhaft, deswegen darfst du jetzt keinen essen.

Und was sagt ihr?

Dass man zwei Menschen, die sich lieben, nicht die Ehe verwehren sollte, nur weil sich jemand anderes, der die beiden nicht mal kennt, darüber empören könnte.

Antwort
von auchmama, 75

Gegen jede Religion spricht eigentlich, dass man solche Gedanken überhaupt hat und die auch noch schriftlich äußert!

Man sollte sich also besser nicht auf die Religion berufen, wenn man sich menschenverachtend äußert :-(

Kein Mensch hat Einfluss darauf, in welchem Körper er geboren wird und es steht auch keinem anderen Menschen zu, darüber positiv oder negativ zu urteilen!

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen! Bleib gesund oder werde es, sonst ist man schneller, für die sich als "normal" bezeichnenden "ekelhaft", als man es sich jetzt noch vorstellen mag ;-)

Übrigens ist die Ehe eine weltliche Erfindung und was Gott in Liebe zusammen gefügt hat, darf der Mensch nicht scheiden!

Antwort
von Lennister, 73

Erstmal: Weder religiöse Gefühle noch Gefühle wie Ekel sollten bei unserer Gesetzgebung eine Rolle spielen(ausgenommen Gesetze zur Religion, wo religiöse Gefühle schon berücksichtigt werden sollten).

Ansonsten: Ja, sollten wir. Das Grundgesetz ist eindeutig: Hetero- und Homosexuelle Paare müssen die gleichen Rechte erhalten. Die Öffnung der Ehe ist die unbürokratischste und einfachste Art, das zu bewerkstelligen. 

Antwort
von ThreshHook, 170

Solange DU nicht machen musst was "die" so treiben kann es dir doch egal sein und es gibt übrigends mehrere Religionen.

Antwort
von MrHilfestellung, 197

Ich bin dafür, weil Religion und Staat getrennt sind und die Rechte von Minderheiten wichtiger sind als irgendwelche religiösen Vorbehalte.

Antwort
von Hamburger02, 70

Dich zwingt ja niemand in eine Homo-Ehe, insofern könnte es dir egal sein.

Offensichtlich möchtest du aber deine religiösen Vorstellungen allen anderen aufzwingen, auch wenn sie nicht deiner Religion angehören und religiöse Vorschriften zum allgemeinen Gesetz erheben.

Jetzt musst du nur noch erklären, warum ausgerechnet eine Religion Maßstab sein soll, bei der Männer, die andere Männer lieben, in die Hölle kommen, Männer, die andere Männer töten, aber ins Paradies kommen. Da kommt mir die Religion pervers und ekelehaft vor, nicht aber liebende Männer.

Antwort
von whabifan, 97

Ich sage, wenn du gleichgeschlechtliche Ehen nicht magst, heirate niemanden der das gleiche Geschlecht hat. Wenn du Adoptionen nicht magst, adoptiere keine Kinder. Was andere Leute mit ihrem Leben machen geht dich aber nichts an, deshalb lass diese Leute leben. Wenn deine Religion dir wichtig ist, dann leb nach den Regeln deiner Religion, aber zwinge nicht anderen deinen Glauben auf. 

Kommentar von auchmama ,

aber zwinge nicht anderen deinen Glauben auf.

Welchen Glauben?

Kommentar von earnest ,

Den Glauben an die Intoleranz?

Kommentar von whabifan ,

Der FS spricht von Religion in der Fragr, das meine ich mit Glaube.

Antwort
von voayager, 113

Homo-Ehe, das ist so ein spätbürgerlich dekadenter Knaller, das muß nicht sein. Was aber durchaus sinnvoll ist, wäre Folgendes: stirbt einer der Partner, dann sollte der Partner - eingetragne Partnerschaft - auch das Erbe in gleicher Höhe antreten können wie ein Ehepartner auch. Eigentlich sind ihm eh alle sonstigen Ehegesetze zuzubilligen, ausgenommen einer Adoption.

Ich persönlich halte nix davon, wenn ein Kind bei 2 Mamas oder 2 Papas aufwächst, so weit reicht meine Beliebigkeit nicht, die überlass ich gern den neoliberalen Leutchen, die mögen sich an so etwas ergötzen.


Kommentar von whabifan ,

Ich verstehe nur nicht weshalb du gegen die Homo-Ehe bist, oder gegen die Adoption. Du schreibst zwar dass das nicht sein muss, gibst aber nicht ein einziges Argument. Das verstehe ich grundsätzlich einfach nicht, es gibt viele Menschen die mit voller Überzeugung gegen diese Ehe sind, jedoch liefern diese quasi nie irgendein Argument. 

Kommentar von voayager ,

1.weil ich es desorientierend finde 2 Mamas oder 2 Papas

2. weil ein Kind in der Schule kein bunter Hund sein soll

3. weil so die biologische Herkunft verwischt wird

4. weil es mir zu naturfern ist, zu sehr kulturgeschwängert

5. weil es die Beliebigkeit ausdehnt, damit den bloßen Liberalismus bedient

Kommentar von whabifan ,

1. Ja das ist das klassische Argument, was leider kein Argument ist. Wenn die Eltern homosexuell sind, dann wird das Kind auch homosexuell. Leider ist das kompletter Quatsch voayager, und das weisst du auch sicherlich.

2. Ein übeles Klischee, homosexuelle laufen wie Clowns umher, alles rosa, alles neonfarben...ist klar. 

3. Dies ist bei jeder Art der Adoption der Fall. 

4. Ernsthaft? Homosexualität an sich ist nicht naturfern, tritt bei vielen Tieren beispielsweise auf. Die Ehe hingegen ist wirklich naturfern, Polygamie ist eigentlich viel natürlicher, aber in einer zivilisierten Gesellschaft versuchen wir uns von ein paar "natürlichen" Eigenschaften zu trennen. Beispielsweise wäre es natürlich sich bei Streitigkeiten einfach auf den Kopf zu hauen und der stärkere hat recht. Aber wir sind zivilisiert, sprich naturfern, und das finde ich eigentlich gar nicht so schlimm. 

5. Ja die schlimme Freiheit. Menschen haben das Recht ihr Leben so zu gestalten wie sie wollen, wie schlimm. Als es noch keine Grundrechte, aber dafür die Monarchie gab, war alles besser. 

Sorry, von dir bin ich wirklich qualitative Beiträge gewohnt. Deine hier aufgeführten "Argumente" sind aber nicht im Ansatz Argumente. Es ist eine Ansammlung an Klischees und die Wut über die Gleichberechtigung anderer....

Kommentar von voayager ,

zu 1. Kinder werden nicht homosexuell, wen nsie 2 Mütter oder 2 Väter haben. Die Desorientierung ist eine andere, nämlich eine männl. und eine weibl. Bezugsperson statt ihrer 2, so ist das gemeint und nicht anders

zu 2. die Clowns deutest du hinein

zu 3.Adoptionen sind auch keine gute Lösung, sondern eher ein Art Notnagel

zu 4. die Ehe ist antiquiert und gehörte eigentlich abgeschafft, stattdessen wäre eine Art Kibbbuz-Erziehung angebracht, bzw. so was wie eine Stammeserziehung wie es bei allerlei indigenen Völkern der Fall ist. Homosexualität tritt natürlich bei zahlreichen Tieren auf, keine Frage. Doch warum nach einer Minorität schielen, wenn es doch als Alternative eine Majorität gibt. Ist es denn da nicht sinnvoller, die Mehrheit zum Maßstab zu nehmen, statt ins Aparte zu verfallen? Die Minderheitenfetischisierung feiert mittlwerweile fröhliche Urständ.

zu 5. die Monarchie zu erwähnen ist reine Polemik, daher erübrigt sich dazu ein Kommentar. Freiheit bei Orientierungslosen, Suchenden ist so eine Sache. Warum da nicht Leitmarken zur Orientierung anbieten. Die Homoehe ist ja auch so was wie eine Leitmarke. Es ist ja nicht so, dass auf einmal millionen Menschen danach lechzen, sondern es wird von Grüner und Gutmenschen-Seite propagiert.

Sorry, deine "Argumente" sind ein blindwütiges und ungeprüftes Losschlagen und Wut über Beständigkeit, also kein schippern im Zeitgeist, kein bloßer kleinbürgerlicher Mode-Modernismus.

Kommentar von auchmama ,

Übrigens wächst in der heutigen Zeit ein ganz hoher Anteil von Kindern mit nur einem Elternteil auf. Dies war übrigens vor etlichen Jahren auch noch ein großes Problem für unsere ach so feine und "normale?" Gesellschaft!

Ich weiß wovon ich spreche; mein Vater starb als ich 3 Monate war an Krebs und die Gesellschaft hat es uns Kinder spüren lassen, dass wir nicht in damals "normalen" Verhältnissen aufwachsen konnten. Nun frage ich doch einfach mal alle, die sich als normal bezeichnen, was konnte ich oder können andere Kinder dazu, wenn das Leben nun mal so läuft wie es läuft?

Für mich damals und für alle anderen Kinder heute ist einzig wichtig, geliebt und verantwortungsvoll ins Leben begleitet zu werden. Wer oder welches Geschlecht das letztendlich tut und in welcher Anzahl das vertreten ist, ist sowas von egal! Mutter, Großmutter und Tante sind auch alle weiblich - wo ist bitte das Problem?

Äußerungen dagegen sind für mein Empfinden einfach nur weltfremd und menschenverachtend!

Kommentar von voayager ,

Es ist menschenverachtend ein Elternteil als richtungsweisend anzusehen statt zu erkennen, dass diese Gesellschaft ziemlich aus den Fugen geraten ist, daher ein zwischenmenschliches Zusammensein immer schwieriger ist. Ersetzt wurde und wird es durch einen übersteigertem Individualismus, wo nur noch wenig Platz für ein Miteinander gegeben ist. Da die traditionelle Familie nicht richtungsweisend, die mit einem Elternteil oder patchwork-family auch nur ein Gestümpere ist, sind ganz andere Wege weinzuschlagen, nämlich die im Kollektiv. Hierzu eignen sich Formen wie Kibbuz und Stammesgesellschaften, die ein Gruppenleben ausleben und damit ziemlich unneurotisch auskommen. Traditionelle Familie vund neumodische formen sind hingegen Brutstätten der Neurosen!

Spießbürgerlich sind deine aussagen wie "wenn das Leben nun mal so läuft wie es läuft", da so keinerlei wirkliche Änderungen auf gesellschaftlicher Ebene angesteuert werden.

Dann noch was zu deinem Beispiel: nehmen wir mal an, ein Junge wächst unter lauter Frauen auf, dann wird er keinerlei Identifikationsfigur vorfinden, seine Geschlechtsidentität ggf. nicht oder nur unvollständig entwickeln. So etwas ist einfach nur weltfremd!

Da mal drüber nachdenken.

Kommentar von auchmama ,

Oh, ich denke über sehr vieles nach ;-)

Und übrigens wächst kein Mensch absolut steril auf und hat es ausschließlich nur mit seinen Eltern bzw. den Menschen zu tun, mit denen "es" in häuslicher Gemeinschaft "Familie" lebt!

An entsprechenden Vorbildern mangelt es also nicht und mit etwas mehr Weitblick, dass man nicht alles im Leben so perfektionieren kann, wie es einigen so vorschwebt, kann man auch so mancher Neurose beikommen ;-)

Wünsche Dir ein Leben ohne "spießbürgerliche" Erfahrungen. Leben kann man nicht in der Gesellschaft ändern - es passiert ganz einfach und jeder muss dann seinen Weg weiter gehen. Die Gesellschaft wird ihm dabei am wenigsten helfen, weil jeder nur sein eigenes spießbürgerliches Denken im Kopf hat ;-)

Die Gesellschaft gerät für mein Empfinden durch andere Faktoren aus den Fugen. Respekt und entsprechende Achtung meiner Mitmenschen, in jeder Lebenssituation - das wäre für manch Anderen mal ein Punkt, über den das Nachdenken ganz sicher lohnt!

Möchtest Du, in Deiner Vorstellung von Leben, ständig angezweifelt werden? Leben ist übrigens nicht nur eine Vorstellung, sondern ein individuelles Gefühl. Man selbst nimmt sich das Recht und andere dürfen nicht?

Ich empfehle übrigens auch immer wieder gern dieses recht gut verständliche Kinderbuch:

http://www.amazon.de/Wenn-Herzen-klopfen-Kinderbuch-Liebe/dp/3895651346

Lies es, es lohnt sich ;-)

Kommentar von voayager ,

Wünsche Dir ein Leben ohne "spießbürgerliche" Erfahrungen. Leben kann
man nicht in der Gesellschaft ändern - es passiert ganz einfach und
jeder muss dann seinen Weg weiter gehen. Die Gesellschaft wird ihm dabei
am wenigsten helfen, weil jeder nur sein eigenes spießbürgerliches
Denken im Kopf hat ;-)

Leben passiert nicht ganz einfach, es wird von Außen beeinflußt, wenn auch auf blinder Weise. Wichtig isses vielmehr, dass die Lebensgestaltung bewußt erfolgt, mit einem Konzept zu einer echten Verbesserung. Im Spätkapitalismus ist das nahezu unmöglich, da gibt es nix mehr greoß zu verbessern, dann das System ist längst an seine Grenzen gestoßen. Jetzt erschöpft es sich in kostenlosen Reformen wie Homoehe und Genderei, mehr ist offensichtlich nicht drin.

In einer Ellenbogengesellschaft wie die hiesige, denkt natürlich jeder nur an sich selbst, doch das ist nicht per se im Menschen vernakert, sondern es ist das gesellschaftliche Sein, dass ein bestimmtes Bewußtsein generiert.

An entsprechenden Vorbildern mangelt es also nicht und mit etwas mehr
Weitblick, dass man nicht alles im Leben so perfektionieren kann, wie es
einigen so vorschwebt, kann man auch so mancher Neurose

beikommen ;-)

An Vorbildern mangelt es eben gerade oft, wie ließe sich die Riesenanzahl an verkorksten jungen Menschen sich sonst erklären.
Und wo bitte sehr ist dein herausgewitterter Weitblicvk en gros zu konstatieren?

Fazit. allgemeines Wischi-Waschi, was du uns als geistige Kost darbietest.

Kommentar von auchmama ,

Und außer das Du ständig krampfhaft versuchst persönlich zu werden, kann ich außer Wischi-Waschi auch nix sinnvolles erlesen!

An Vorbildern mangelt es eben gerade oft, wie ließe sich die Riesenanzahl an verkorksten jungen Menschen sich sonst erklären. 

Dann denk doch bitte mal drüber nach, welche bisherigen und aktuellen "Vorbilder" zur angeblich verkorksten Jugend beigetragen haben könnten, könnten es nicht auch die gewesen sein, die an Vorurteilen festhalten möchten und alles was "anders" ist als falsch hinstellen möchten?

Was hat bitte Liebe mit Kapitalismus zu tun? Sorry, aber mir kommen da ganz andere Gedanken :-/

Kommentar von voayager ,

Auch die Liebe hat recht viel mit Kapitalismus zu tun, die hohe Scheidungsrate seit geraumer Zeit bestätigt das geradewegs.

Die jertzigen Vorbilder der heutigen Jugend sind nicht selten Eltern, die aus Einzelelternfamilien oder patchwork-families kommen und nun statt der stinkautoritären Hitlergeneration als Art "Alternative" lediglich ein laissez-faire oder diffus antiautoritäre Attitüden und Handlungen praktizier(t)en. Damit wurde und wird  Satan mit Beelzebub ausgetrieben, mehr aber auch nicht.

Wer von der heutigen Jugend nicht neurotisch drauf ist, hat oftmals ne narzißtische Störung - noch nie hatten wir so viele Borderliner wie gerade heute - oder mutiert zu einer antisozialen Ellenbogen-Persönlichkeit. Und du willst uns just solch ein Lebensmodell andienen, ja schämst du dich denn garnicht?

Hinsetzen, Note 5!

Kommentar von auchmama ,

Danke! Die Note nehme ich eher sportlich schweizerisch ;-)

In der Schweiz gibt es in den meisten Kantonen die Noten 6 bis 1.

Hierbei ist 6 die beste Note, 1 die schlechteste.6: sehr gut5: gut4: genügend3: ungenügend2: schwach1: schlecht

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schulnote

Alles Gute für Dich und gute Besserung  ;-)

Kommentar von voayager ,

Die schweizer Noten sind mir vertraut, schließlich war mein Großvater Schweizer und das war gut so. Er war mit Verlaub gesagt, der hellste Kopf in meiner Verwandtschaft und hatte mir ziemlich viel beigebracht.

btw: keine Frage, das schweizer Schulsystem ist dem deutschen klar überlegen.

Kommentar von auchmama ,

Er war mit Verlaub gesagt, der hellste Kopf in meiner Verwandtschaft 

Na denn - hoffentlich hattest Du auch weibliche Vorbilder......

Antwort
von frischling15, 65

Da ich gegen Intoleranz bin , und leichtdurchschaubaren und  populistisch gefärbten Fragen abgeneigt bin , wende ich mich mit Grausen....

Antwort
von MSsleepwalking, 124

Was bitte schön ist ekelhaft daran, dass sich zwei lieben und das offiziel machen möchten? (Und nein das hat nichts mit Sex zu tun, denn kann man auch unverheiratet haben!)

Antwort
von HeroldDerVier, 91

Ich bin ebenfalls Religiös, meine Religion und Ich haben aber nichts gegen die Gleichgeschlechtliche Ehe. Ich finde die Einstellung eine Ehe als Gemeinschaft zum Kinderzeugen zu sehen, die viele Konservative Menschen immer noch haben ohne hin für längst überholt.

Was das Adoptionsrecht betrifft, spricht nichts dagegen den es gibt bis Heute keinerlei Studie die belegen würde das Kinder von Gleichgeschlechtlichen Paaren, irgendwelche Nachteile in Ihrem späteren Leben hätten.

Ich finde sowieso das Religion in der Gesetzgebung eines säkularen Staats nichts zu suchen hat, solange aber die CDU regiert wird dieses Wunschdenken aber wohl nie zur Wirklichkeit.

Antwort
von annenmay, 6

Jeder sollte so leben wie er es möchte. Dem kind schadet es auch nicht. Also für

Antwort
von OnkelSchorsch, 93
Kommentar von Kapfenberger ,

Ja aber jetzt präziser ;)

Kommentar von MSsleepwalking ,

Das nennst du präzis?

Antwort
von Aridra, 143

Vielleicht sag ich jetzt was falsches weil ich überhaupt nicht religiös bin. Ich glaube zwar an eine höhere Macht aber ich glaube nicht an Gott, egal aus welcher Religion. Ich bin so erzogen worden, dass man jeden Menschen respektiert und mein verstorbener Vater hat mir eingeprägt man soll die Menschen so behandeln, wie du behandelt werden möchtest. Ich bin der Meinung jeder soll das Recht haben, sein eigenes Leben so gestalten wie er es möchte. Kein Mensch und keine Religion,darf irgendwas verbieten. Man hat nur ein Leben und das ist das teuerste Gut. Ob das eine Ehe zwischen gleich geschlechtlichen Partnern ist oder wie ein Beispiel aus meinem privat Leben: zwei Menschen haben sich in der Kirche kennengelernt. Meine Freundin wurde von Ihrem Mann verlassen (also geschieden) und sie hat gebetet und sich dem Gott gewidmet. Der junge Mann den sie kennen lernte hilft in der Kirche und ist dort offiziell als Priesterhelfer, oder so. Sie haben über heirat und so weiter gesprochen, leider stellte sich heraus, dass die beiden gar nicht heiraten dürfen, weil meine Freundin geschieden ist. Wenn die doch heiraten, wird er rausgeschmießen. Also da muss mir einer erklären, warum Kirche somwas nicht akzeptieren sollte?! 

Also man sollte Meschen nicht verurteilen, nur weil die "anders" sind, als es von der Gesellschaft/Erziehung vorgegeben wird.

Antwort
von Nijori, 78

Ich persönlich finde es eklig einer veralteten Religion in solchen Sachen irgendein Mitspracherecht zu geben.

Ich sehe zwarin der Ehe wenig Sinn, aber wenn sich jmd den Blödsinn antun will kann es doch egal sein wer es ist und gegen Adoptionen spricht auch nichts.

Meinst sind Homo's ob Lesben oder Schwule netter als Hetero's, ich bin Bi und habe außer gegen Menschen im allgemeinen eigentlich keine dummen Vorurteile gegen irgendetwas, außer religiöse Fundamentalisten.^^

Antwort
von Steve3072000, 63

Warum - warum nicht keiner darf unterdrückt werden und seine Meinung und Lebenseinstellung frei ausleben!!!
Und Religion darf bei solchen Themen in säkularen Staaten keine Rolle spielen!!! Und außerdem was genau spricht denn in deiner Religion dagegen???
Außerdem interessiert es  zum Glück keinen dass du es ekelhaft findest!!! Denn es gehört nunmal dazu!!! Ich habe selbst schwule Paare in meinem Bekanntenkreis und die würden sicher liebevollere und tolerantere Eltern sein als manch gleichgeschlechtliche Paare!!!
An der Stelle würde mich interessieren was du gegen schwule hast?!
Und kannst du mir denn konkrete Argumente liefern warum man die Homo-Ehe oder Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partner nicht zulassen sollte?!

Kommentar von DrBraune ,

Sehr schön Steve

Antwort
von paranomaly, 27

Dann wärst du lieber dafür dass es unzählige Weisenkinder in Deutschland gibt, als dass ein homosexuelles Paar ein Kind adoptieren kann?

Noch dazu sind meiner Meinung nach die Kinder von homosexuellen Paaren toleranter als der Rest. Jedenfalls habe ich noch nie gehört, dass ein Kind von ihnen Wörter sagt wie "Hey du Schwu**tel". 

Und nur zur Info wurde die Bibel über 1000 mal umbeschrieben.

Antwort
von stargirl007, 125

Haben homosexuelle Paare mit Kindern irgendwelche negativen Einflüsse auf dich? Dürfte eigentlich nicht der Fall sein. Dann könnte es dir doch einfach egal sein. Du bist ihnen ja auch egal.

Antwort
von earnest, 30

Wieso nicht? 

Ich bin in jedem der von dir genannten Punkte anderer Ansicht und gebe daher die Frage an dich zurück.

P.S.: Was ist DIE Religion?

DIE Religion gibbet nich.

Gruß, earnest


Antwort
von Geschnetzeltes, 139

Ich bin dafür, weil jeder machen können sollte, was auch imemr er möchte, solang er niemand anderem dadurch schadet.

Antwort
von PonsRoxy, 38

Alle Menschen sind vor Gott gleich! Nur weil der Mensch sich als Homosexuel outet bleibt er ja immer noch der selbe Mensch wie vorher! Man muss Homosexualität nicht als richtig oder so sehen (Meinungsfreiheit) aber im Gegenzug sollte man sie auch nicht dafür diskriminieren (Toleranz). Ob nun 2 Männer/Frauen zusammen ein Kind adoptieren dürfen ist und bleibt umstritten da es einfach viel zu viele Meinungen gibt! Jeder Mensch sollte so leben dürfen wie er es für richtig hält! Kein Homosexueller hat sich ausgesucht auf das selbe Geschlecht zustehen. Diese Orientierung ist schon seit der Geburt da! Wo ist das Problem wenn sich zwei Männer oder Frauen auf der Straße küssen? Die meiste Antwort ist: Ekelhaft!! Es gibt so vieles auf der Welt was einfach nur Ekelhaft ist! Für mich persönlich ist es ungepflegte und Fette Menschen! Aber ich habe nichts gegen sie und komme mit ihnen klar, weil sie so sind wie sie sind und sie ein Recht haben so leben zu dürfen! Das haben Homosexuelle auch! Nur weil sie eine andere Orientierung haben dürfen ihre Rechte nicht verringert werden!

Antwort
von selimix14, 84

Ich bin für die Homo-Ehe aber gegen das Adoptionrecht. Klar sollte ohne Frage Gleichberechtigung herrschen, aber meiner Meinung nach ist es für ein Kind das beste in einer Familie mit einer Mutter und einem Vater aufzuwachsen.

Kommentar von auchmama ,

aber meiner Meinung nach ist es für ein Kind das beste in einer Familie mit einer Mutter und einem Vater aufzuwachsen.

Ein wunderschönes Traumland mit Prinzen, Elfen und Prinzessinnen, die auf einem rosa Einhorn in den Sonnenuntergang reiten! ^^

Und was machen die Kids, denen solch eine perfekte Traumwelt, aus anderen Gründen nicht vergönnt ist?

Das Beste sind immer noch Menschen, die ein Kind mit Liebe und Verantwortungsgefühl ins Leben begleiten! Dies ist leider nicht immer bei Mutter oder Vater zu finden, oder?

Kommentar von selimix14 ,

Das heisst nicht das es bei homosexuellen Eltern besser ist

Kommentar von auchmama ,

....aber auch nicht schlechter!

Was spricht also in irgendeiner Form dagegen?

Leben und leben lassen........

Kommentar von Lennister ,

aber meiner Meinung nach ist es für ein Kind das beste in einer Familie mit einer Mutter und einem Vater aufzuwachsen.

Diese Meinung deckt sich nicht mit dem Stand der wissenschaftlichen Forschung. Gemäß dem ist es nämlich egal. 

Kommentar von auchmama ,

Für diese Erkenntnis braucht eigentlich keiner irgendeine Wissenschaft! Man kann an Lebenssituationen sowieso nix ändern und jeder sollte sich mal vor Augen führen, dass die heute noch "ach so heile Welt" morgen schon in Scherben liegen kann. Mutter und Vater im Himmel - da wäre aber jedes Kind froh, wenn sich ihm jemand in der Familie mit Liebe annimmt. Kinder sind übrigens vorurteilsfrei ....... der Rest spielt sich nur in den Köpfen derer ab, die sich künstliche Probleme suchen, weil sie vielleicht nicht genug eigene haben ;-)

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