oldskuul am 01.10.2009 um 10:17 Uhr
Wer hat Ahnung hiervon? Wie richtet man diese Verbindung ein? Läuft das stabil?
Wenn Du eine Fritzbox hast, geht das total simpel. Du installierst Dir die VPN-Software von Fritz, legst Dir einen Account be DynDNS an, und los geht's...!
Zunächst einmal würde ich im Urlaub sicherlich nicht meinen Rechner mehr anpacken. Aber das ist ein anderes Thema. Beruflich kannst Du Dir z.B. einen VNC Server auf Deinem Heimatrechner installieren und dann mit einem VNC Client von anderswo drauf zugreifen. RealVNC ist nicht verkehrt.
Ich sehe gerade, dass RealVNC teilweise kostet. TightVNC ist die kostenlose Alternative. Danach muss der Server gestartet werden, ein Passwort festgelegt werden und dann auf dem anderen Rechner der Viewer gestartet werden.

Ich würde umbedingt die 2 Schichten "Home-Netzwerk-Zugriff" und "Zugriff auf PC" trennen. Einen PC mehr oder weniger direkt ins Internet zu stellen ist sicherheitstechnischer Wahnsinn, da sind wir uns wohl alle einig, die auch nur ein kleines bisschen Ahnung von Sicherheit haben. Also gibt es auch keinen Zugriff einfach so mit z.B. VNC oder RemoteDesktop etc. Daher: Zugriff via VPN auf den DSL-Router -> das können heute die meisten Geräte und ist auch nicht mehr schwer einzurichten. Wenn du einen VPN-Tunnel aufgebaut hast, dann kannst du ja völlig einfach mit RemoteDesktop oder UltraVNC etc. die Steuerung deines PC übernehmen.
Auf was musst du ev. achten: Die meisten Netzwerke haben heute intern das Standard Subnetz 192.168.0.0 oder 192.168.1.0. Damit kommst du sehr schnell mal in die blöde Situation, dass du ein Routing-Problem hast, wenn du über so ein Netzwerk auf deinen Home-PC zugreifen willst (weil beide Netzwerke gleich sind oder im krassesten Fall sogar beide Geräte die gleiche IP-Adresse haben). Ich würde daher dringend empfehlen, dein internes Netzwerk umzukonfigurieren -> einfach z.B. aufs Subnetz 192.168.10.0 oder höher (einfach IP-Adresse und DHCP-Server in deinem Router ändern). Damit minimierst du dieses Problem. Dann schau, wie du mit deinem Laptop einen VPN-Tunnel zum Router aufbauen kannst (hängt von deiner Hardware ab). Der Rest ist einfach -> entscheiden, mit welcher Software du die tatsächliche Fernkontrolle deines PC's übernehmen willst. Die Frage DynDNS könnte natürlich auch noch interessant sein, kommt auf deinen Provider drauf an, ob der tatsächlich laufend die public IP-Adresse deines Routers ändert (zwar eher unwahrscheinlich, aber möglich).
Dyndns, aufen router, ports forwarden. normales RDP nutzen.
oldskuul am 1. Oktober 2009 10:27 Ahhh ja!? Prima - mit dieser Antwort kann ein Laie viel anfangen...
Es ist damit die Remotedesktopverbindung gemeint. Damit kannst Du innerhalb eines Netzwerks einfach durch Eingabe des Rechnernamens bzw. der IP auf den entfernten Rechner verbinden. Geht dann nur mit Windows-Maschinen, deshalb ist VNC noch einen Ticken universeller, denn das läuft auf mehreren Betriebssystemen.
Das Problem über das Internet ist, dass die IPs nicht mehr im selben Netz sind. Sprich, Du bräuchtest die IP Deines entfernten Rechners. Soweit auch noch kein Thema, allerdings ändert die sich meist täglich.
Dazu nimmst Du DynDNS. Der mapt einen Rechnernamen à la meinRechner.dyndns.org auf eine sich ändernde IP.
:) oder eben VNC...
Ohne Router geht das noch simpler, dann musst Du nämlich keinerlei Ports öffnen und Einstellungen mehr am Router vornehmen. Allerdings musst Du dann die DynDNS-Software auf dem Rechner installieren.
Ohne Router ans Netz? Sollte man niemals machen - dauert keine Minute, dann ist der Rechner total virenverseucht.
Naja, es gibt ja auch noch die Windows-Firewall und Antivir und man muss ja auch nicht jede "Verdienen-Sie-jetzt-1000000-€-wenn-Sie-dieses-ActiveX-Skript-Ausführen" E-Mail öffnen. Aber Du hast schon recht, Router ist besser. Allerdings etwas aufwändiger zu konfigurieren für den Einsteiger.
Man muss gar nichts anklicken. Ohne Router kommt die Malware von allein - ohne irgendwas zu öffnen oder zu klicken. Auch ein Einsteiger sollte wissen, was er tut, und sich notfalls hilfe holen.