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Holz als rentables Investment?

gefragt von knickel am 24.11.2008 um 17:31 Uhr

Ich bin zufällig auf Unternehmen gestoßen, das mit den angeblich hohen Renditechancen bei einem Investment in schonend und nachhaltig bewirtschaftete Holzplantagen wirbt. Darin heisst es unter anderem, dass Holz gegen einen Preisverfall geschützt sei und selbst in Krisenzeiten seinen Wert kontinuierlich steigert und dass die Holzwirtschaft von der Ölverknappung proftiert. Stimmt das so, wo sidn die Fallstricke und ist Holz vielleicht wirklich ein lohnenswertes Investment?


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anonym
beantwortet von Mietnormade am 24. November 2008 17:33
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Frag einen Barbier niemals ob er Dir einen Haarschnitt empfiehlt.

Ansonsten dürfte Holz (Sofern es Edelholz ist) ziemlich wertstabil sein.


lenzing42
beantwortet von lenzing42 am 24. November 2008 17:38
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Holz braucht nur viele Jahre zum wachsen.


anonym
beantwortet von superholzkopf am 5. Dezember 2008 10:11
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viele jahre ist relativ; edelhölzer brauchen durchschnittlich 25 jahre, eukalyptus (den jeder lenzing-spezialist unter tencel kennen sollte) braucht pro rotation nur 6 jahre. man muss halt ein direktes investment finden. von fonds/zertifikaten würde ich die finger lassen.


anonym
beantwortet von Forstinvestor1 am 17. Januar 2009 16:11
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Meine Familie hat zwar seit Generationen einen Wald, jedoch aus emotionellen Gründen. Aus kaufmännischer Sicht ist Waldbesitz jedoch - auch über Jahrzehnte kalkuliert – in Deutschland kaum rentabel. Die Studie „Zur ökonomischen Situation von Forstbetrieben in Deutschland“ der "Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft" ergab z.B. ergab einen durchschnittlichen jährlichen Reinertrag von lediglich 25 € je Hektar Wald.

Deutlich rentabler ist Tropenwaldwirtschaft. Der entsprechende NCREIF-Index stieg um über 14 Prozent jährlich in den vergangenen 20 Jahren. Tropenwaldinvestments können also sehr rentabel sein. Sie sind aber auch extrem illiquide und langlaufend. Und den grössten Teil der Ausschüttung gibt es erst am Ende.

Mehr als 15 bis 20 Prozent seines Vermögens sollte man also auf gar keinen Fall in Tropenwald investieren.

Mittlerweile gibt es rund ein Dutzend Tropenwald-Fonds und -Direktbeteiligungsmöglichkeiten, mit Renditen im Bereich ca. 6 bis 11 Prozent. Die Fonds etwas weniger, bei den Direktbeteiligungen etwas höher. Nur wenige Waldinvestments sind FSC-zertifiziert, d.h. sie wirtschaften nach zertifizierten nachhaltigen, umwelt- und sozialverträglichen Kriterien. Es sind u.a. der BaumInvest- und Global Timber-Fonds und die Direktbeteiligungen von Rainforest Invest und Forest Finance. Eine gute Übersicht und Charakterisierung der Fonds fand ich unter (googeln) "bauminvest Presse WeltamSonntag"

Mit niedrigeren Summen und ohne Agio kann man mit Direktinvestments einsteigen. Im Sonderheft „Grünes Geld“ wurden genannt: 1) Miller Forest Investment: Ab 4.500 Euro in Paraguay. 2) "WaldSparBuch": Ab 2.600 Euro für 1000m2 3) Ab 30 € monatlich: www.BaumSparVertrag.de


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