Bei der privaten Krankenversicherung kann man wählen ob man lieber einen hohen Selbstbehalt hat oder höhere monatliche Raten zahlen will. Wie seht ihr das, was ist besser, oder wo sollte man die Grenze für den Selbstbehalt ziehen?

Das kommt auf Deinen Tarif an und ob Du viel krank bist.
Ich hatte in D eine Krankenversicherung mit hoher Selbstbeteiligung, weil der Beitrag genau um den Selbstbehalt/12 Monate billiger war. Im Krankheitsfall hätte ich jederzeit den Monatsbeitrag erhöhen, den Selbstbehalt verringern können.
So hab ich mir in all den gesunden Jahren viel Geld gespart.
Allerdings sollte man mindestens 1 Jahres-Selbstbehalt wegsparen, damit man nicht in finanzielle Engpässe kommt, wenn man mal krank ist.

wenn ich jung bin, dann nehme ich eine relativ hohe SB, aber spare gleichzeitig den eingesparten Betrag um in einem evtl. Krankheitsfall auch die SB bezahlen zu können. Als Alternative empfiehlt es sich dann auch ein hohes Krankenhaustagegeld abzuschließen, da die SB in der Regel nur bei einem Krankenhausaufenthalt zum Tragen kommt (hohe SB)
Das hängt von einigen Faktoren ab, wie man sich versichern sollte.
Einmal zum Beispiel, ob du oft krank bist und ärztliche Betreuung brauchst. Dann lohnen sich selbst höhere Beiträge, denn Arztbesuche und vor allem spezielle Untersuchungen sind richtig teuer.
Und dann, ob du auch tatsächlich Geld zur Seite legst, um den Selbstbehalt im Notfall wirklich zahlen zu können.
Wenn du gut mit Geld umgehen kannst, kann ein hoher Selbstbehalt sinnvoll sein.
Ist aber eher am Ende des Geldes noch Monat übrig, solltest du eher bei den hohen Beiträgen bleiben, da du das Geld sowieso nicht für den Notfall sparen würdest ;-)