Hohe Nachzahlung für Nachtspeicherstrom - wie kann da sein?

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3 Antworten

Bei NSH hast du einen 2 Tarif Zähler. War auch sichergestellt, dass die Heizung tatsächlich auf Nachtstrom umschaltet?

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Kommentar von dompfeifer
05.03.2016, 14:55

Bei der Tarifumschaltung könnte tatsächlich ein Fehler liegen. Der ist aber ziemlich unwahrscheinlich bei der heutigen Rundsteuerung der EVU.

Dessen ungeachtet hat der Fragesteller gar nicht glaubhaft gemacht, dass seine Heizkosten unangemessen sind. Die üblichen Differenzen bei der Restschuld gemäß Jahresabrechnung helfen ja da nicht weiter. Für akute Geldprobleme sind äußerst selten Elektrogeräte verantwortlich.

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Laß die Öfen und vor allem die Steuerung von einem Elektriker der mit Nachtspeicheröfen Erfahrung hat überprüfen. Die Frage, ob die Differenz zwischen den Öfen so groß sein kann ist so nicht zu beantworten. Das sollte doch wohl am Typenschild zu erkennen sein, welche Leistung die Öfen haben. Neue Nachtspeicheröfen würde ich nicht einbauen, sondern auf eine energiesparendere und ökonomischere Heizungsvariante umsteigen.

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Kommentar von dompfeifer
05.03.2016, 13:45

Hallo BigLittle,

die Kosten für den Elektriker sind völlig hinausgeworfen. Der ist weder für die Tarifgestaltung zuständig noch für die Wärmedämmung der Wohnung, allein auf diese beiden Größen kommt es hier nämlich an. Und Störungen bei der Steuerung würde nur bedeuten, dass sich das Gerät nicht planmäßig steuert bzw. steuern lässt. Rein theoretisch könnte die Aufladezeit aus der tariflichen Planzeit herausfallen, d.h. der Ofen würde ggfs. zum Normaltarif anstelle des Nachttarifs geladen. Das wäre aber dann mit dem Tarifpartner zu klären.

Worin soll hier eine "Differenz zwischen den Öfen" liegen? Die gelieferte Wärme wird immer gemäß tariflicher Vereinbarung abgerechnet. Darauf haben die Öfen absolut keinen Einfluss und der Elektriker genauso!

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Zunächst verrätst Du uns gar nichts über Deine Heizkosten, sondern über Deine aktuellen diesbezüglichen Restschulden bei der Jahresabrechnung. Da hast Du eben zu wenig vorausbezahlt. Was sollen wir damit anfangen?

Die gemessenen abgegebenen Wärmemengen (gleich aufgenommene elektrische Energie) von insgesamt 5 kWh plus 12 kWh, also 17 kWh (Da fehlt jede Zeitangabe!), beziehe ich hier einmal auf 24 Stunden. Das ist sehr wenig für 100 Quadratmeter. Das wären jährlich nur 3 060 kWh und bei einem angenommenen Nachtspeichertarif von 0,25 € Jahresheizkosten von 765 Euro. Wo ist jetzt das Problem? Vielleicht hast Du im Vorjahr nur mehr vorausbezahlt.

Die Elektroheizung ist bekanntlich ein besonders teurer Luxus. Die Verbrauchskosten liegen (bei Normaltarif) bei etwa dem Vierfachen von Verbrennerheizungen. Da kann man nur nach heizungstechnischen Alternativen suchen bzw. nach einer günstigeren Wohnung.

Wegen der Stromkosten Nachtspeicheröfen gegen Nachtspeicheröfen auszutauschen, wäre so albern wie der Austausch des Mobiliars! Der Stromversorger rechnet für 1 kWh Wärme immer genau 1 kWh nach vereinbartem Tarif ab und fragt dabei nie nach der Art der elektrischen Geräte (ob rot, grün, alt, neu, groß oder klein) !

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Kommentar von clarafall25
06.03.2016, 10:24

Hallo Dompfeifer, danke für deine Hilfe, aber über auf einen fairen Ton allen Forumsteilnehmern gegenüber solltest du dennoch achten.

Zu allererst: Ich verrate nichts über meine Heizkosten? Ich habe doch geschrieben, dass wir monatlich 90 Euro zahlen. Seit vier Jahren! Und immer ist die Jahresrechnung plus minus null. Wir haben pro Jahr immer etwa 4000 kwh verbraucht. Bei der letzten Rechnung waren es etwa 8000. Also ja, 100 Prozent Steigerung! Wie soll man das erkären, bei gleichbleibendem Heizverhalten, gleichem Tarif?

Und zur Info: Die Wohnung ist nicht 100, sondern 46 qm groß. Die Heizkosten für das letzte Jahr betrugen rund 1800 Euro. Erscheint mir doch sehr viel.

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