Frage von 5kNoProblem, 60

Hohe Nachzahlung bei KFZ-Versicherung?

Hallo GF-Community,

mit meiner Volljährigkeit hat mein Vater eine KFZ-Versicherung bei "Versicherer im Raum der Kirche - Bruderhilfe Sachversicherung AG" für mein erstes Auto abgeschlossen.

Dieses Auto hatte dann einen Motorschaden und ich habe eine neues gekauft und auch eine neue Versicherung bei der HUK abgeschlossen.

Ersterer Versicherer fordert nun aufgrund falsch angegebener SFK eine hohe Zahlung auch noch für nächstes Jahr von 01.01.17 bis 01.07.17.

Meine Frage ist ob dies rechtens ist und wir nun ein ganzes Jahr zahlen müssen?

LG

Antwort
von schleudermaxe, 13

... bist Du Dir sicher? Die Versichererer i.R.d.K haben doch gar keine eigene Kfz-Versicherung.

Und warum überhaupt so eine teure Variante, Halter Kind, VN Vati?

Und die Rechnung für 2017 wird doch aufgehoben, denn das gute alte Stück ist doch weg, oder übersehe ich etwas?

Frage auch Deinen Berater, was sagt der denn dazu oder läßt der Dich etwa hängen, bei so einer wichtigen Angelegenheit?

Kommentar von schleudermaxe ,

... Korrektur: Haben doch eine, wenn ich richtig lese.

Antwort
von Apolon, 22

Die Kfz-Versicherung endet automatisch mit der Verschrottung oder Abmeldung bei der Zulassungsstelle.

Also darf die Bruderhilfe nur dann eine Zahlung nachfordern, wenn bei dem Vertragsantrag falsche Daten angegeben wurden, aber nur für die dort versicherte Zeit.

Bedeutet dann aber auch gleichzeitig, dass unter Umständen auch dein jetziger Versicherer die Beiträge erhöht, wenn z.B. die Schadensfreiheitsstufe nicht korrekt angegeben war.

Ergänzend folgt auf jeden Fall eine Beitragserhöhung bei der HUK, wenn es sich um einen Schaden handelt der von der Bruderhilfe über die Kfz-Haftpflicht, bzw. Vollkasko gezahlt wurde.

Antwort
von kieljo, 25

Eine Nachzahlung bis zur Abmeldung des alten Autos (Motorschaden) ist richtig. Abgerechnet werden darf aber nur bis zur Abmeldung. 2017 ist nicht versichert und muss auch nicht bezahlt werden. Du wirst sicher noch eine Schlusspolice bekommen.

Antwort
von Menuett, 13

Wenn ein falscher Schadensfreiheitsrabatt angegeben wurde, dann ist das natürlich rechtens.

Antwort
von Himbeere1978, 34

wenn ihr falsche Angaben gemacht habt, durchaus berechtigt.. wie kommt denn die Versicherung zu der Annahme dass da was falsch sei ?

Kommentar von 5kNoProblem ,

Die falschen Angaben wurden nicht gezielt gemacht. Mein Vater war der Ansicht das bei Anmeldung eines Zweitwagen seine SFK dieselbe ist wie bei seinem ersten Auto. Die Versicherung hatte sich bei der Vorversicherung erkundigt und so von den falschen Angaben erfahren.

Kommentar von Himbeere1978 ,

also wurden doch falsche Angaben gemacht, wenn auch nur unwissend.. jetzt kommts drauf an ob man euch kulanterweise entgegenkommt

Kommentar von kim294 ,

Tja, unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Und ein guter Berater hätte deinen Versicherer normalerweise darauf hingewiesen, dass ein Zweitwagen normalerweise eben nicht mit der gleichen SF-Klasse wie der Erstwagen startet.

Kommentar von Apolon ,

Und dein Versicherungsvermittler war dann mit Sicherheit eine Niete, denn man lässt sich doch beim Antrag die Unterlagen des Kunden vorlegen!

Kommentar von schleudermaxe ,

.... Papis, wenn ich die Frage richtig lese. Lasse sie Dir ggf. noch einmal vorlesen.

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