Hörfläche des Menschen?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Die meisten menschlichen Sinnesorgane liefern eine Signalstärke, die annähernd proportional zum Logarithmus der Reizstärke ist. Damit ist eine logarithmische Auftragung physiologisch folgerichtig.

Im Fall der Hörflächen / Hörkurven kommt hinzu, dass beide Achsen jeweils einen Sinneseindruck darstellen, der logarithmisch codiert wird: Frequenz und Lautstärke. Deshalb werden beide Achsen logarithmisch skaliert.

Im Fall der Frequenz siehst du die logarithmische Auftragung an der charakteristischen Teilung der Kurve. Der Abstand zwischen 100 Hz und 200 Hz ist derselbe wie zwischen 1 kHz und 2 kHz, wie zwischen 10 kHz und 20 kHz, wie zwischen 500 Hz und 1 kHz usw., ebenso für andere Verhältnisse. (Wenn man 1000 logarithmisch geteilte Achsen gesehen hat, erkennt man diese Charakteristik auch auf den ersten Blick.)

Im Fall der Lautstärke ist der Fall nicht so einfach - hier muss man wissen, dass Bel bzw. Dezibel schon ein logarithmisches Maß ist. Dann folgt die logarithmische Teilung nach der Schallenergie daraus, dass die Skala linear geteilt ist, aber das Maß ein logarithmisches ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung