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Höre immer schlechter- kann ich da etwas dagegen tun?

gefragt von MarieLuise am 03.05.2007 um 9:12 Uhr

Fällt mir leider auf, dass ich mit steigendem Alter immer schlechter höre. Kann man da etwas tun, so wie man auch sonst körperliche Beschwerden lindern kann? Mir ist da nämlich leider nichts bekannt, das dem Gehör hilft.


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evistie
beantwortet von evistie am 3. Mai 2007 09:53
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Was tust Du, wenn die Sehschärfe nachläßt? Du läßt Deine Sehstärke bestimmen und kaufst Dir eine Brille. Genauso selbstverständlich sollte es sein, bei (dauerhaft!) nachlassendem Hörvermögen (wenn es Dir schon selber auffällt!! - meist merken es ja zuerst die anderen) zunächst einen HNO-Arzt aufzusuchen, der Dir sagen kann, was die Ursache des schlechten Hörens ist und ob ein Hörgerät für Dich sinnvoll ist. Vielleicht kostet es Dich mehr Überwindung als ein Brillenkauf, aber die heutigen Hörgeräte sind so unauffällig, daß niemand etwas merken muß. Und hinterher wirst Du feststellen, wieviel Dir akustisch "entgangen" ist... und bedauern, daß Du Dich nicht längst zu diesem Schritt entschlossen hast.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 3. Mai 2007 09:20
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Dass das menschliche Gehör mit steigendem Alter immer mehr abnimmt, ist ganz normaler "Verschleiß". Dagegen können auf Dauer nur noch Hörgeräte helfen, die es mittlerweile natürlich für beide Ohren, winzigklein und in allen Farben gibt. :-)

Schäm' Dich nicht, einen HNO-Arzt und/oder Hörgeräteakustiker aufzusuchen, um prüfen zu lassen, ob Dein Gehör mehr als altersgemäß nachlässt. Das ist ganz normal und es ist sehr wichtig, auch mit steigendem Alter noch seine Umwelt gut hören zu können.


odemtann
beantwortet von odemtann am 3. Mai 2007 09:14
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Geh doch einmal zu einem Gehörakustiker , der prüft das Gehör und kann dann ein Hörgerät speziell für Dich anfertigen .


anonym
beantwortet von Auskunft am 3. Mai 2007 09:22
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Schwerhörigkeit ist im Alter unvermeidlich.

Eine altersbegleitende Schwerhörigkeit tritt bei fast jedem Menschen jenseits des 50. Lebensjahres auf.

Es handelt sich dabei um eine allmählich fortschreitende Verschlechterung des Hörvermögens, die durch eine nicht umkehrbare Schädigung der Sinneszellen (Haarzellen) innerhalb der Hörschnecke hervorgerufen wird. Auch ein Absterben von Hör-Nervenfasern zum Gehirn ist möglich. Damit einhergehend (oder auch unabhängig davon) kann es zu Störungen des Flüssigkeitshaushaltes innerhalb der Hörschnecke kommen, wodurch wiederum die Haarzellen nicht mehr optimal funktionieren.

Neben einer genetischen Disposition spielen für die Entwicklung einer Altersschwerhörigkeit auch Ernährung, Genussgifte, Lärm, innenohrschädigende Medikamente, internistische oder neurologische Erkrankungen eine Rolle. Sie alle können zu einem Untergang von Hörsinnzellen führen.

Altersschwerhörigkeit kann durch Früherkennung zwar nicht an ihrem schicksalhaften Verlauf gehindert werden, allerdings kann sie durch frühzeitige Verordnung von beidseitigen Hörgeräten ausgeglichen werden. Die Hörgeräte müssen jährlich in ihrer Leistung kontrolliert und eventuell auch ausgetauscht werden. Werden bei Altersschwerhörigen Hörgeräte erst sehr spät verordnet, dann ist es sinnvoll, auch mit einem so genannten Hörtraining zu beginnen. Dadurch lernt der Schwerhörige schneller die optimale zentrale Verarbeitung der wieder zufließenden akustischen Informationen."

siehe auch:http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/gutes-hoeren/schwerhoerigkeit.xml


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