Frage von AudiS4, 52

Höhepunkt der Panikstörung. Was tun?

Hey Leute Was viele als simple Ausrede nehmen, ist bei mir und bei vielen anderen, Realität und Alltag. Ich leide seit 2 Jahren an Panikattacken und habe es schon mal geschafft, diese für eine gewisse Zeit los zu werden. Jedoch leide ich seit ca. 10 Wochen erneut daran. Ich sollte vielleicht mal ein wenig über mich erzählen. Ich bin 18, männlich und lebe seit 2 Jahren in einem sozialpädagogischem Heim. Am Anfang dachte ich es sei etwas körperliches. Mir wurde dann aber klar, dass Tonnenweise Medikamente nichts brachten. Mein Therapeut schickte mich mit einer Fürsorglichen Unterbringung in eine ambulante Klinik. Ich konnte mich da ein wenig beruhigen, den Stress von der Familie und der Ausbildung für eine Zeit vergessen. Erneut kam ich zurück in das Heim. Bis vor 10 Wochen lief alles perfekt. Ich war gut in der Berufsschule, hatte meine Freunde usw. Danach fing es erneut an. Hier, in dem Heim, versteht mich niemand und alle sagen ich wolle nicht arbeiten gehen. Ich bin die meiste Zeit von diesen 10 Wochen in meinem Zimmer gewesen und ich weiss das es dadurch nicht besser wird. Gestern hatte ich eine Sitzung mit meinem Therapeuten und er schrieb mich krank für einen Monat. Heute morgen versuchte ich es trotzdem bei der Arbeit. Nach nur 5 Minuten kam die erste Panikattacke. Ich ging wieder auf mein Zimmer und schlief ein. Ich wachte um ca. 11 Uhr auf und merkte, dass sich etwas änderen muss. Ich verliere meine Ausbildung, ich habe Probleme mit meiner Familie und komme langsam nicht mehr weiter. Ich weiss nicht was ich machen soll. Das Heim tut mir nicht gut und ich will weg hier. Ich könnte morgen bei dem Heimleiter sagen das ich gehe, aber wo soll ich hin? Ich habe dazu noch Suizidgedanken und die drücken sich langsam aber sicher wieder nach vorne. Meine Frage an euch ist eigentlich: Was würdet ihr tun? Leidet jemand von euch an dem selben? Wenn ja, wie habt ihr es los bekommen? Ich hoffe, ich habe es genug genau erklärt. MfG Joshua

Antwort
von jiliana, 20

Hallo Joshua,ich selber hatte eine starke Angststörung und Panikattacke ca. 7 Jahre lang.Bei mir war so ich hab  Antidepressiva nicht vertragen hab nur Beruhigungsmittel genommen,aber das solltest  du nicht tun.

Deine Situation ist sehr schwierig du willst weg,aber kannst du nicht,hast du Panikattacken und weißt du nicht wohin.An deiner stelle würde ich ,zuerst die Gedanken austaschen,nimm das Heim als eine Rettung,dort hast du ein Bett,wahrscheinlich auch essen.Das ist schon etwas,viele haben das nicht.Mach die Therapie weiter,geh Arbeiten,mach die Ausbildung fertig,dann kannst du woanders anfangen.Jeden Tag,male in dein Kopf aus,was du willst und wie soll es weiter gehen,hab ein Ziel.

Hast du nicht geschrieben ob du auch andere Beschwerden hast,ich hatte immer sehr starke Übelkeit,jeden Tag,wenn die Panikattacke hochkommt,hab immer ein wenig Pepsi getrunken(das solltest du meiden wegen Koffein),das hat mich ein bisschen beruhigt,war die Übelkeit nicht so stark,das war damals meine Rettung.Jetzt trinke ich kein Pepsi mehr.Wenn du Arbeiten gehst und wieder Panikattacke hast,bleibt dort wenn du kannst,beruhige dich und wenn du kannst mach weiter.Therapie ist auch sehr wichtig.ich wollte dir noch was schreiben  was mir geholfen hat,das möchte ich hier nicht,so viel ich weiß nachricht kannst du mir nicht schicken leider,aber bei meiner anderen Antworten findest du eine E-Mail  Adresse,kannst du mir schreiben wenn du willst.

Lg

Antwort
von Nussbecher, 31

Krankschreiben alleine hilft ja nicht. Du solltest das therapieren lassen.

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