Höhengleichnis von Platon verständnisswoll erkläre?

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2 Antworten

Platons Höhlengleichnis will uns letztlich nur sagen:

  • Die Realität eines Menschen ist etwas, das sein Verstand für ihn konstruiert auf Basis von Sinneseindrücken. 
  • Sobald völlig andere Signale seine Sinne erreichen, wird deswegen auch seine Realität einen andere werden.
  • Seine Realität ist sein persönliches (subjektives) Verständnis der Wirklichkeit, kann von der objektiv gegebenen Wirklichkeit aber beliebig weit abweichen.

Siehe dazu auch http://greiterweb.de/zfo/Realismus.htm#msgnr0-35 .

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1.EinleitungHöhlengleichnis ist das berühmteste Gleichnis Platons und sein bekanntester Textüberhaupt. Das Höhlengleichni steht am Beginn des siebten Buches der "Politeia",welches Anfang des vierten Jahrhunderts v.Chr. entstanden ist. Im Höhlengleichnislässt Platon Sokrates einen Dialog mit Glaukon über Menschen führen, die in einerunterirdischen Behausung eingesperrt sind. Die Menschen sind von Geburt an, anStühle gebunden, so dass sie nicht bewegen können und nur in eine Richtung andie Höhlenwand vor ihnen zu sehen vermögen. Hinter den Gefesselten steht eineMauer, oberhalb der ein Feuer brennt, welches die Höhle mit Licht versorgt. Hinterder Mauer tragen andere Menschen verschiedene Gegenstände und Statuenumher und sprechen manchmal auch dabei. Die Vorgänge sind für die gefesseltenZuschauer, außer allem Hörbaren, nur durch die Schatten an der Höhlenwand vorihnen zu beobachten, die durch die Gegenstände und das stets brennende Feuerverursacht werden. In der Höhle gibt es auch einen Eingang zum Licht, der übereinen steilen, holprigen Aufstieg zu erreichen ist. Der Dialog den Platon zwischenSokrates und Glaukon führen lässt, handelt von der Vorstellung was passierenwürde, wenn einer der Gefesselten befreit werden würde und dazu gezwungenwerden würde sich in der Höhle umzusehen, ins Feuer zu schauen, durch denEingang ins Licht zu treten und ihn so mit einer , ihm fremden Realität zukonfrontieren. Platon lässt Sokrates die Frage aufstellen, wie der Betroffenereagieren würde und ob er die neue Realität auch wirklich als die Ursprünglicheanerkennen könnte oder ob für ihn die Schattenwelt in der Höhle mehr Wirklichkeitdarstellen? Und wenn der Befreite nun in seiner neuen Welt nach und nach immerbesser zu recht kommen würde und sich über seinen erweiterten Horizont erfreuenkann, wie würde er dann an seine Welt der Schatten zurückdenken, bzw. könnte ersich wieder dort einleben und sich orientieren?

Zitat: http://www.draloisdengg.at/bilder/pdf/PlatonHoehlengleichnis370.pdf

Da mal nachschauen ... dort ist alles gut erklärt :-) .

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